Vorstellung der Coaching-Module III: Das Grundlagen-Modul „Methoden“ (G3)

Zu Beginn Ihres Coachings werden Sie sich, wie auch viele andere Coaches vor Ihnen schon, die Frage stellen, was genau Sie mit Ihren Klienten machen und nach welchen Methoden Sie am besten vorgehen. Die Vielfalt Ihrer Methoden wird einmal entscheidend für Ihre Flexibilität sein. Persönliche Erfahrungen als Mensch, Elternteil oder Berater sind oftmals ein weiteres, entscheidendes Kriterium für die Qualität eines Coaches.

Ziel des Grundlagen-Moduls “Methoden” ist es also, Ihre Methoden-Kompetenz zu steigern und Sie somit einen Schritt näher an Ihr Ziel, ein professioneller Coach zu werden, heranzuführen.

Methoden-Kompetenz und Fachwissen

  • Als Coach sollten Sie in der Lage sein, verschiedene Methoden und NLP in Ihrem Coaching mit einzubringen. Ebenfalls sollte das NLP-Coaching-Struktur-Modell in Ihrem Coaching zum Einsatz kommen.
  • Außerdem sollte es Ihnen möglich sein, die Inhalte des NLP-Practitioners und NLP-Masters zu integrieren.
  • Die von Ihnen angewandten NLP-Modelle sollen auch mit anderen geeigneten Coaching-Verfahren, wie zum Beispiel der „Themenzentrierten Interaktion“ (TZI), der „Transaktionsanalyse“ (TA) und der „Rational Emotiven Verhaltenstherapie“ (REVT), in Einklang gebracht werden. Ebenfalls können Ansätze aus der „Gestalt-Therapie“ mit einfließen.
  • Sie erlernen Methoden, um verschiedene Erfahrungen hervorzurufen und diese beispielsweise durch Ergänzungen kontextbezogen zu ordnen. Des Weiteren werden Methoden Ihren Weg kreuzen, die ihnen helfen, Interventionen situativ oder planmäßig, proaktiv oder reaktiv durchzuführen.
  • Eine weitere wichtige der vielen Methoden ist es, in der Lage zu sein, verdeckte oder indirekte Kommunikation gezielt anwenden zu können.
  • Außerdem ist es an Ihnen, entwicklungsfördernde Aufgaben zu vergeben.

Fähigkeiten des Sprachgebrauchs

  • Mit Methoden wie dem Meta-Modell und zirkulärem oder systemischem Fragen gewinnen Sie Informationen, die Sie im weiteren Verlauf Ihres Coachings verwenden können. Die Anwendung lösungsorientierter Sprachmodelle ist demnach auch eine der wichtigeren Methoden.
  • Durch Prozessanweisungen, das Milton-Modell, Geschichten und Metaphern erlangen Sie sprachliche Führung.
  • Weitere wichtige Methoden sind die Nutzung unterschiedlicher Formen des Reframing oder kreativen Umdeutens und das Geben von förderndem und motivierendem Feedback, Kommentaren etc.
  • Unter Methoden versteht man auch das Finden passender Beschreibungen für die neuerschlossenen Erfahrungen des Coachee auf den verschiedenen Abstraktionsstufen und Ebenen (z.B. Rogers)
  • Diese Erfahrungswelt erweitern Sie als Coach durch sprachliches Ergänzen, Angleichen und Führen. – Auch ein strukturiertes Zusammenfassen der neuerworbenen Informationen zählt zu diesen Methoden.
  • Auch wenn es eine der eher unkompliziert erscheinenden Methoden zu sein scheint, so ist es jedoch von besonderer Wichtigkeit, eine angemessene und unterstützende Atmosphäre für das Coaching zu gestalten.
  • Die jeweils angemessene Beziehungsform zu erkennen und zu gestalten gehört auch zu den Methoden, die Sie für Ihre Coach-Ausbildung benötigen. Dazu zählt ebenfalls, dass Sie die unterschiedlichen Phasen der Beziehungsbildung erkennen und beachten.
  • Außerdem gilt es zu klären, wie man das Gewonnene auf das Coaching überträgt; und Sie müssen in der Lage sein, Anliegen zwecks Veränderungen und deren Ansätze zu klären.
  • Methoden wie allgemeine Fähigkeiten der Prozessgestaltung werden natürlich auch nicht außer Acht gelassen.

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