Coaching Ausbildung Modul - Konflikt Coach




Module-Übersicht

Konflikt-Coach (A5)
Beim Thema Konflikte kann Coaching sehr gut helfen, wenn der Coach die Dynamiken von Konflikten kennt und zwischen Problemen, Streit und Konflikten unterscheiden kann. Ziel dieses Moduls ist es, den Coach so zu professionalisieren, dass er in der Lage ist, mit Ansätzen aus der Konfliktmoderation und der Mediation einen Konflikt mit dem Klienten aufzulösen. Hierbei ist es wichtig, dass der Coach sich zuerst mit der eigenen Einstellung zu Konflikten beschäftigt. In einem theoretischen Teil, bei dem es u.a. um die verschieden Arten von Konflikten geht, werden auch die Eskalationsstufen nach Glasl besprochen. Danach ist die Konfliktdiagnose nach Berkel ein weiteres Thema für die sichere Analyse der IST-Situation. Als Coach sind es oft die intrapersonalen Konflikte, die der Coachee mit sich bringt, diese gilt es aufzulösen. Ein weiterer Fokus liegt auch darin, den Coachee zu befähigen einen Konflikt kooperativ mit der anderen Konfliktpartei zu lösen. Den Abschluss bildet inhaltlich die Konfliktmoderation mit Ansätzen aus der Mediation.



Kernfragen in diesem Modul:
Was ist ein Konflikt? Wie ist meine eigene Einstellung zu Konflikten? Wie unterscheide ich Konfliktarten? Wie unterstütze ich meinen Coachee bei der Auflösung innerer Konflikte? Was muss mein Coachee können, um einen Konflikt mit Jemandem kooperativ zu lösen? Wie moderiere ich Konflikte in einem Team, einer Gruppe oder einer Familie?

Inhalte:

  • Konfliktdefinition
  • Konfliktanalyse
  • Intrapersonale und interpersonale Konflikte
  • Beziehungskonflikte
  • Konflikte in Organisationen
  • Systemische Konflikte
  • Wahrnehmung oder "Falschnehmung"?
  • Kooperative Konfliktlösung
  • Konfliktmoderation
  • Konfliktprävention

Trainer
Ihr Trainer für den Konflikt-Coach ist Carlos Salgado.

Termine

  • 12.09. - 16.09.2017 in Fulda






Weitere Informationen zum Konflikt-Coaching

Was ist ein Konflikt?

Wir haben einen Konflikt [lat.: conflictio = feindliches Zusammenstoßen, -treffen, das Zusammenschlagen], wenn eine Person das eigene Denken, Fühlen, Handeln als unvereinbar erlebt mit dem Denken, Fühlen, Handeln einer anderen Person und die eigene Handlungsmöglichkeit dadurch beeinträchtigt sieht.

Wichtig ist:

  • Konflikte sind natürliche Bestandteile des beruflichen und privaten Lebens.
  • Konflikte haben Ursachen, Wirkungen und Konsequenzen.
  • Konfliktursache und Konfliktgegenstand sind oftmals nicht identisch.
  • Konflikte sind regelbar, manchmal sind sie lösbar, aber nicht immer sind sie zu beseitigen.
  • Konflikte können einen positiven und entwicklungsfördernden Verlauf nehmen, sie können aber auch negativ und destruktiv verlaufen.

Wie entsteht ein Konflikt?

Bevor der Konflikt ausgelöst wird, gibt es zunächst einmal nur ein Problem. Irgendetwas ist nicht so, wie es nach Meinung von einer oder mehrerer Personen sein sollte. Dieses Problem kann Konfliktpotenzial bergen, wenn dadurch die Wünsche und Interessen bestimmter Personen nicht erfüllt werden, dann brechen die dazugehörigen Emotionen hervor:

  • Zwei Meinungen = Problem
  • Problem + Emotionen = Konflikt

Wird ein Konflikt nicht rechtzeitig erkannt dann kann es zur Eskalation des Konfliktes kommen. Streiten sich einige Ihrer Teammitglieder, beginnt ein unheilvoller Mechanismus des gegenseitigen Übertrumpfens: „Wenn ich eins draufsetze, wird der andere nachgeben.“ Doch dieser andere denkt und handelt ebenso und erhöht seinerseits den Einsatz. So eskaliert wechselseitig und schrittweise die Situation. Dieser Mechanismus der Konflikteskalation ist deshalb so gefährlich, weil die Beteiligten in der Konsequenz vor keinem Vernichtungsschlag Halt machen. Denn nicht mehr vernünftige Gründe sind für ihr Handeln ausschlaggebend, sondern der unbedingte, innere und unbewusste Drang nach der Erfüllung von Bedürfnissen.

Konfliktmoderation

Der Konfliktmoderator ist kein Problemlöser. Seine Aufgabe ist es vielmehr, als neutrale und allparteiliche Instanz einen Rahmen zu schaffen, in dem die Beteiligten ihren Konflikt und ihre verletzten Beziehungsstrukturen klären, bearbeiten und konstruktiv lösen können. Er selbst stellt dabei seine eigenen Meinungen, Ziele und Werte zurück.
Aufgabe des Konfliktmoderators ist es, das Verfahren zu strukturieren, zu führen und voranzubringen, das Gespräch und den Diskussionsprozess zu leiten, Klarheit zu verschaffen, auf die Einhaltung vereinbarter Regeln zu achten und bewusst zwischen der Beziehungs- und Sachebene zu trennen. Er soll dazu beitragen, dass die Konfliktparteien wieder miteinander reden, eine Lösung finden und vereinbaren und wieder zusammenarbeiten können und wollen, ohne selbst in den Inhalt des Konfliktes einzugreifen.
Der Konfliktmoderator muss dabei über weitreichende persönliche sowie Verfahrens- und Methoden-Kompetenzen verfügen, um die Beteiligten souverän durch den Prozess führen zu können.

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Kontakt:
Landsiedel Coaching Akademie
Friedrich-Ebert Straße 4
D-97318 Kitzingen
Tel.: +49 (0)9321 9266140
info@landsiedel-seminare.de

Carlos Salgado

NLP-Trainer
Carlos Salgado


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