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Liebe NLP-Interessierte,
nachdem ich in den NLP-Ausbildungen in den letzten Monaten immer wieder zum Thema Zeitmanagement gefragt wurde, möchte ich in diesem Monat dieses Thema ausführlich aufgreifen. Zeitmanagement handelt heute schon längst nicht mehr nur davon, einfach Zeitpläne aufzustellen und durch geschickte Planung und Organisation einige Studen pro Woche zu gewinnen, die dann mit noch mehr Arbeit gefüllt werden können. Zeitmangement ist heute eher eine Art Lebensmanagement geworden. Es geht darum, wie wir ein erfülltes Leben führen können, bei dem wir die verschiedenen Bereiche unseres Lebens in Balance bekommen. Die Suche nach einem Experten, der uns mehr dazu sagen könnte, fiel mir diesmal sehr einfach: Seit vielen Jahren ist Prof. Dr. Lothar J. Seiwert der Experte für diesen Themenkreis. Also bat ich ihn, einen Artikel für diesen Newsletter zu schreiben und er hat einen Großteil dieses Newsletters durch seine Artikel inhaltlich gestaltet.
Die deutsche Vertretung der Internationalen NLP-Trainer-Association hat einen Anwalt beauftragt, für seine Mitglieder ein Merkblatt zusammen zu stellen, in welcher Form man mit NLP ohne eine Psychotherapie- oder Heilpraktikerausbildung arbeiten darf. Das Merkblatt finden Sie anbei zum Download.
Aufgrund der großen Begeisterung über mein letztes Flirt-Seminar habe ich eine kleine Deutschlandtournee für dieses Thema angesetzt. Die Termine finden Sie weiter unten im Terminkalender.
Inhaltsverzeichnis
Terminübersicht
01.06.2006 NLP-Abendseminar in Schweinfurt
22.07.2006 Flirt-Seminar in Halle
24.07.2006 NLP-Abendseminar in Nürnberg
24.07.2006 Beginn 19. Sommercampus in Venedig/Italien
25.07.2006 NLP-Abendseminar in Stuttgart
04.08.2006 Beginn 1. Zukunftskongress für persönliche und systemische Entwicklung
15.08.2006 NLP-Abendseminar in Frankfurt am Main
19.08.2006 Flirt-Seminar in Würzburg
02.09.2006 Flirt-Seminar in Hamburg
03.09.2006 Flirt-Seminar in Hannover
16.09.2006 Flirt-Seminar in Frankfurt
17.09.2006 Flirt-Seminar in Köln
30.09.2006 Flirt-Seminar in Berlin
01.10.2006 Flirt-Seminar in Dresden
05.10.2006 Beginn der 3. NLP-Trainer-Ausbildung bei Stephan Landsiedel
12.10.2006 Beginn der 17. NLP-Practitioner-Ausbildung bei Stephan Landsiedel
19.10.2006 Beginn der 10. NLP-Master-Ausbildung bei Stephan Landsiedel
1. Kostenfreie NLP-Abendseminare
Lebe Deinen Traum - Abendseminar
Derzeit keine aktuellen Termine.
In diesem Seminar geht es darum, eine kraftvolle Zukunft zu entwickeln und mit Hilfe einiger NLP-Methoden zu lernen, sich selbst in motivierte und powervolle Zustände zu versetzen.
01.06.2006 in Schweinfurt, 19.00-22.00 Uhr
24.07.2006 in Nürnberg, 19.00-22.00 Uhr
25.07.2006 in Stuttgart, 19.00-22.00 Uhr
15.08.2006 in Frankfurt, 19.00-22.00 Uhr
In diesem Seminar geht es darum, NLP kennen zu lernen und insbesondere seine Kommunikation mit anderen Menschen zu optimieren. Im Seminar lernen Sie vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und Ihre Wahrnehmung zu schärfen.
Das Platzangebot ist beschränkt auf ca. 50 Personen. Bei Interesse sollte die Anmeldung über das Internetformular möglichst bald erfolgen, um sich einen Platz zu reservieren.
2. Work-Life-Balance – Vom ge-füllten zum er-füllten Leben
von Prof. Dr. Lothar Seiwert, Heidelberg, www.seiwert.de
Es ist merkwürdig. Vielen Menschen gelingt es zwar, ihren beruflichen Erfolg zu planen, doch beim Versuch, ein erfülltes Leben zu führen, scheitern sie. Wie jeder ein bisschen mehr für sich und seine Lebensziele tun kann, sagt Ihnen heute Prof. Dr. Lothar J. Seiwert. Seine Coaching- und Consultingfirma SEIWERT-INSTITUT GMBH in Heidelberg hat sich auf die Themen Time-Management, Life-Leadership® und Work-Life-Balance spezialisiert.
Kennen Sie das? Wochenlang hetzen Sie von einem Termin zum nächsten. Zum Nachdenken bleibt Ihnen keine Zeit. Doch dann plötzlich - zum Beispiel auf der Fahrt mit der Straßenbahn zum Bahnhof, wo der Zug zum nächsten Termin auf Sie wartet - packt Sie das Gefühl: Das Leben streicht an mir vorüber. Warum? Auf einmal nehmen Sie, weil Sie beim Straßenbahnfahren ohnehin nichts tun können, ein Liebespaar wahr, das sich küsst, oder eine ältere Dame, die beim Einsteigen mit zwei Schulmädchen witzelt. Und schon fragen Sie sich: Wo ist eigentlich mein Platz in dieser Szenerie? Ich hetze von einem Termin zum nächsten und stehe ständig unter Strom. Aber eigentlich weiß ich gar nicht mehr, wofür ich das alles mache.
Solche Gedanken packen Millionen Bundesbürger immer wieder. Auch sie haben oft das Gefühl: Das Leben rennt an mir vorbei. Meinen Beruf bringe ich zwar auf die Reihe. Auch mein Leben funktioniert irgendwie. Doch, dass ich ein erfülltes Leben führe, kann ich nicht sagen. Dafür lasse ich mich viel zu stark fremd bestimmen. Irgendwie fehlt die richtige Balance in meinem Leben. Spätestens, wenn es dann auch beruflich nicht mehr vorwärtsgeht, oder wenn ein Schicksalsschlag, wie zum Beispiel eine Krankheit, die gewohnte Routine durchbricht, stellt sich vielen Menschen die Sinnfrage. Erschreckt registrieren die meisten dann: Was war ich früher doch für ein kreativer und vielseitig interessierter Mensch; heute funktioniere ich nur noch. Ich fahre nur noch durch Einbahnstraßen. Meine Kinder werden groß, ohne dass ich sie heranwachsen sehe. Mein Lebenspartner wird mir immer fremder. Glücklich kann sich dann der schätzen, der noch rechtzeitig instinktiv spürt: Mit meinem Leben ist etwas nicht im Lot oder in Dysbalance. Am schlimmsten trifft es meist das Privatleben. Beruflich wissen die meisten Menschen, was sie in fünf oder zehn Jahren erreichen wollen, doch für ihr Privatleben fehlen ihnen entsprechende (langfristige) Ziele. Deshalb werden private Termine, wenn es mal wieder eng wird, ersatzlos gestrichen. Immer wieder registriert man im Kontakt mit beruflich Erfolgreichen: Ihre Arbeit können sie zwar gezielt gestalten, auch ihr berufliches Weiterkommen managen sie geschickt, doch zum Managen ihres eigenen Lebenserfolgs und -glücks – zu einer ausgewogenen „Work-Life-Balance“ - sind sie nicht fähig. Ihnen fehlt die rechte Lebens-Balance. Sie räumen dem Lebensbereich „Arbeit und Leistung“ die absolute Priorität bei ihrer Lebensgestaltung ein. Die drei anderen Ebenen hingegen - „Sinn“, „Körper/Gesundheit“ und “Familie/Kontakte“ - verkümmern. Sie übersehen, dass diese vier Lebensbereiche in einer wechselseitigen Abhängigkeit stehen.
Das Modell der Work-Life-Balance

Unter der einseitigen Überbetonung des Berufs leidet auf Dauer automatisch das persönliche Wohlbefinden und die Gesundheit; Entsprechendes gilt für die privaten Kontakte und Beziehungen. Hier mag vielleicht mancher einwerfen: Soll ich mich beruflich denn nicht stark engagieren? Doch! Selbstverständlich ist in bestimmten Lebensphasen oder „wenn’s brennt“ oft eine Verlagerung des Gleichgewichts in Richtung „Arbeit und Leistung“ nötig. Probleme entstehen aber, wenn diese Verschiebung von Dauer ist.
Halt, wird hier vielleicht mancher einwerfen: Bei mir nicht! Ich nehme mir regelmäßig Zeit für meine Familie und meine Freunde. Außerdem treibe ich zwei Mal pro Woche Sport, um meine Gesundheit zu fördern. Das Problem ist nur: Viele Menschen übertragen das Leistungsprinzip, dem sie in ihrer Arbeit huldigen, auf ihr Privatleben. Deshalb joggen sie zum Beispiel eine halbe Stunde mit hochrotem Kopf durch die Stadtparks. Dabei wäre es zum Fördern ihrer Gesundheit wichtig, „lang und langsam“ zu laufen. Auch im Kontakt mit ihrer Familie oder Freunden suchen sie stets den besonderen Kick. Sie merken nicht, dass sie deshalb zum Beispiel bei ihrer Familie nie „ankommen“. Mit ihrer Seele weilen sie stets noch beim letzten Termin, oder sie sind bereits beim nächsten. Sie können den Fuß nie vom Gaspedal nehmen und einmal gezielt „entschleunigen“. Sie entdecken nie die kreative Kraft der Langsamkeit für sich, und gelangen nie zu einer gesunden Work-Life-Balance zwischen den vier Lebensbereichen: „Arbeit/Leistung“, "Familie/Kontakte“, „Körper/Gesundheit“ und „Sinn“.Diese Balance kann man finden, wenn man eine Lebensvision für sich entwickelt, die alle vier genannten Ebenen
umfasst. Doch wie gelangt man zu einer solchen Vision?
Um diese zu entwickeln, müssen Sie sich zunächst Zeit nehmen und sich in aller Ruhe fragen:
- Was will ich?
- Was kann ich?
- Welches Gefühl will ich haben, wenn ich in zehn, 20 oder gar 50 Jahren auf mein Leben zurückblicke?
Nur indem Sie sich Zeit nehmen, können Sie eine Lebensvision für sich entwerfen. Wenn Sie diese dann, sozusagen als Leitbild für ihr Leben, schriftlich fixieren, haben sie den ersten Schritt zu einem erfüllteren Leben oder ausgewogenen Work-Life-Balance getan.
Der zweite Schritt besteht darin, dass Sie sich überlegen, welche „Lebenshüte“ Sie tragen. Das heißt, welche
Rollen Sie in Ihrem Leben erfüllen. Schließlich haben Sie nicht nur einen Beruf. Sie sind auch Kollege, Chef, Vater,
Pressewart, Sohn, Ehemann, Freund, Elternsprecher, Kegelbruder, Sänger oder Tennispartner - um nur einige
mögliche Rollen zu nennen. Sind Sie sich über Ihre Rollen klar, können Sie sich weiter fragen:
- Welche Rollen wurden mir von anderen auferlegt?
- Für welche habe ich mich bewusst entschieden?
- Welche will ich künftig ablegen?
Mein Tipp: Versuchen Sie die Zahl der Hüte, die Sie auf Ihrem Kopf tragen, auf sieben zu beschränken.
Haben Sie so Ihre Lebensvision formuliert und die Zahl der „Hüte“ auf Ihrem Kopf, müssen Sie Ihre Lebensvision realisieren. Dies gelingt Ihnen nur, wenn Sie sich nicht nur Jahres-, Monats- und Wochenziele, sondern auch Tagesziele setzen. Nur so können Sie sich auf das Ihnen wirklich Wichtige konzentrieren und Schritt für Schritt Ihre Lebensvision realisieren, statt sich auf Nebenschauplätzen zu verzetteln.
Mancher mag nun vielleicht einwerfen: Aber ich betreibe doch bereits seit Jahren ein solches Zeitmanagement, und trotzdem bin ich nicht zufrieden. Richtig! Denn alles Planen ist sinnlos, wenn ihnen eine Lebensvision fehlt. Dann planen Sie zwar Ihre beruflichen Aktivitäten, oder dass Sie morgen zum Finanzamt gehen und übermorgen einen Handwerker bestellen müssen. Dies ist jedoch ein Arbeitsplan und kein Lebensplan, weil darin nicht die drei anderen Lebensbereiche „Körper/Gesundheit“, „Sinn“ und „Familie/Kontakte“ angemessen berücksichtigt sind. Folglich kommen Sie da mit Ihrem eigentlichen Lebensziel, ein erfülltes Leben zu führen, auch nicht näher.
Ein „Work-Life-Balancer“ ist daher jeder Mensch, der ein er-fülltes statt ge-fülltes Leben führt und der durch sein heutiges Handeln dafür sorgt, dass er auch morgen - mit großer Wahrscheinlichkeit - glücklich und zufrieden ist. Das klingt einfach, ist es aber nicht! Denn auf Dauer können wir nur ein glückliches und erfülltes Leben führen, wenn unsere vier Lebensbereiche „Arbeit/Leistung“, „Körper/Gesundheit“, „Familie/Soziales“ und „Sinn/Kultur“ in der rechten Balance zueinander stehen. Sobald wir einen Bereich über einen längeren Zeitraum vernachlässigen, gerät unser Leben aus dem Gleichgewicht. Work-Life-Balance bedeutet aktive Lebensgestaltung für ein Leben in Balance.3. Sieben Work-Life-Balance-Tipps von Prof. Dr. Lothar J. Seiwert
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4. Klassisches Zeitmanagement: Von Pareto, ABC, ALPEN und Zeitdieben
In diesem Artikel möchte ich Ihnen die wichtigsten Prinzipien des klassischen Zeitmanagements vorstellen.
Bei Anwendung dieser Methoden können Sie Ihre Zeit wesentlich effizienter gestalten. Wichtig ist aber
im zweiten Schritt die eingesparte Zeit nicht dazu zu benutzen, noch mehr arbeiten und leisten zu wollen,
sondern im Work-Life-Balance-Sinne gezielt für Ausgleich, Erholung, Wachstum, Familie und Partnerschaft einzusetzen.
Achten Sie darauf, dass sie sowohl Dinge richtig tun (Effizienz) als auch die richtigen Dinge tun (Effektivität).
Pareto Prinzip: Die 20 - 80 Regel
Manche Menschen verbringen die meiste Zeit damit, sich um viele relativ nebensächliche Probleme und Aufgaben zu
kümmern, statt sich auf wenige, aber lebenswichtige Aktivitäten zu konzentrieren. Oft erbringen bereits
20% der strategisch richtig eingesetzten Zeit und Energie 80% des Ergebnisses!
Finden Sie die 20 : 80 % - Erfolgsverursacher in Ihrem beruflichen und privaten Bereich heraus und versehen
Sie sie mit der höchsten Priorität.
ABC-Analyse
Die ABC-Analyse unterscheidet zwischen sehr wichtigen (A, Wert: 65%, Zeit: 15%), wichtigen (B, Wert: 20%, Zeit: 20%) und weniger wichtigen (C, Wert: 15%, Zeit: 65%) Aufgaben. A-Aufgaben können meistens nur von Ihnen selbst erledigt werden. Sie sind nicht
delegierbar und sehr wichtig. Ihre Ausführung liefert den höchsten Wert. B-Aufgaben sind durchschnittlich wichtige Aufgaben
und auch (teilweise) delegierbar.C-Aufgaben sind die Aufgaben mit dem geringsten Wert für die Erfüllung einer Funktion,
sie haben jedoch den größten Anteil an der Menge an Arbeit (Routinearbeiten, Papierkram, Lesen, Telefonieren, Ablage,
Korrespondenz und andere Verwaltungsaufgaben). Meistens steht das Verhältnis der eingesetzten Zeit in starkem Gegensatz
zum Wert der Tätigkeit. Ein gute Einteilung wäre die nachfolgende:
- nur 1-2 A-Aufgaben pro Tag (ca. 3 Stunden gesamt) einplanen
- weitere 2-3 B-Aufgaben (ca. 1. Stunde gesamt) vorsehen
- den Rest für C-Aufgaben (ca. ¾ Std. reservieren)
Dringlichkeit und Wichtigkeit
Viele Menschen verwechseln Dringlichkeit mit Wichtigkeit und lassen sich dadurch unnötig von der Erledigung wichtiger
Aufgaben abhalten. Steven Covey verweist auf die 4 Quadranten:
Im ersten Quadranten sind die Dinge, die sowohl dringlich als auch wichtig sind:
Krisen, drängende Probleme, Projekte, Besprechungen, Vorbereitungen mit Zeitlimit.
Der zweite Quadrant ist der wichtigste von allen. Das was hier zu tun ist, ist wichtig, aber nicht dringend:
Weiterbildung, Vorbereitung, Vorbeugung, Werteklärung, Planung, Beziehungsarbeit, Echte Erholung, Förderung der Selbstverantwortung,
strategische Arbeit. In diesem Quadranten geht es um: Leben, Lieben, Lernen und ein Vermächtnis hinterlassen. Dieser
Quadrant ist der wichtigste, um erfolgreich zu sein. Hier entscheidet es sich, ob Sie ein Leben in Mittelmaß oder in Exzellenz
führen werden.
Der dritte Quadrant beinhaltet Dinge, die nicht wichtig aber dringend sind: Unterbrechungen, einige Anrufe,
manche Post, einige Berichte, einige Konferenzen, viele anstehende, drängende Angelegenheiten, viele beliebte Tätigkeiten.
Im vierten Quadranten geht es um Dinge, die nicht wichtig und auch nicht dringend sind: Triviales, Geschäftigkeit,
Wurfsendungen, manche Anrufe, zeitverschwendende Beschäftigungen, Fluchtaktivitäten.
Verbringen Sie möglichst viel Ihrer Zeit mit Quadrant II - Aktivitäten. Das ist wertvoll investierte Zeit.
ALPEN-Methode
Planen Sie mit der ALPEN-Methode Ihren Tag:
Aufgaben zusammenstellen
Länge der Tätigkeiten schätzen
Pufferzeiten reservieren (mindestens 40% der Zeit)
Entscheidungen / Prioritäten
Notizen
Leistungskurve
Finden Sie Ihre persönliche Leistungskurve heraus und erledigen Sie die wichtigsten Aufgaben dann, wenn Sie am
fittesten sind. Für die meisten Menschen gilt:
Der Leistungshöhepunkt liegt am Vormittag. Dieses Niveau wird während des gesamten Tages nicht mehr erreicht.
Am Nachmittag schließt sich dann das allgemein bekannte Nach-Mittagstief an, das von manchen durch starken
Kaffeegenuss bekämpft, jedoch dadurch verlängert wird.
Nach einem erneuten Zwischenhoch am frühen Abend fällt die Leistungskurve kontinuierlich ab, um dann einige Stunden
nach Mitternacht ihren absoluten Tiefpunkt zu erreichen.
Stille Stunde
Viele Unterbrechnungen und Störungen während der Arbeit führen zu einer ineffizienten Arbeitsweise. Es braucht jedes Mal
nach einer Unterbrechung wieder unnötig viel Zeit, um sich einzuarbeiten und die Arbeit dort fortzusetzen, wo man aufgehört hat.
Addiert man diese Leistungsverluste einmal auf, so kann bis zu 28% unserer Zeit dadurch verloren gehen.
Für die Erledigung äußerst wichtiger Aufgaben ist es sinnvoll, möglichst störungsfrei arbeiten zu können. Um das zu erreichen,
empfehlen Experten, sich täglich mindestens eine Stille Stunde einzuplanen, in der man alle Störungen von sich fern hält.
Diese Stille Stunde ist ein Termin mit sich selbst und er sollte auch fest in den Terminkalender eingetragen werden.
Es ist sinnvoll, diese Stille Stunde zu einer Zeit zu legen, bei der man ohnehin mit wenigen Störungen zu rechnen hat und sich
dann auch wirklich von allen Störungen abschirmt, d.h. das Telefon leise stellt u.ä.
Zeitdiebe
Zeitdiebe stehlen uns unser wertvollstes Gut - unsere Zeit. Wer sind Ihre Zeitdiebe? Ist es das Telefon, das oft unnötig stört? Oder die
Gespräche, die viel zu lange dauern? Sind es viele Besucher, zu denen Sie keinen echten Bezug haben, die Ihnen etwas verkaufen wollen,
was Sie gerade gar nicht brauchen? Sind es ineffektive Besprechungen? Ist es Ihre Aufschieberitis?
Fehlen Ihnen klare Prioritäten? Haben Sie zuviel Papierkram auf dem
Schreibtisch, so dass Sie den Überblick verloren haben und oft zu lange suchen müssen?
Bringt oder kostet Sie Ihr aktuelles Delegations-Verhalten Zeit?
5. Literaturtipps
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Seiwert, Lothar: Das neue 1 x 1 des Zeitmanagement, 4. Auflage, 95 Seiten. Ein ganz einfach zu lesendes Buch mit prägnanten Beschreibungen der wichtigsten Zeitmanagement-Werkzeuge. Tolle Graphiken, die den Text sofort verständlich werden lassen. Das 1x1 des Zeitmanagement ist ein unangefochtener Klassiker und erscheint bereits in der 24. Auflage. In dieser völlig überarbeiteten, neu gestalteten und erweiterten Ausgabe zeigt Seiwert, wie jeder seine täglichen Aufgaben und Routinen ganz einfach so organisieren kann, dass er mehr Lebensqualität gewinnt. Zahlreiche Arbeitsblätter, Kopiervorlagen und praktische Übungen unterstützen bei der Zielfindung, dem Setzen von Prioritäten, dem Delegieren von Aufgaben sowie der optimalen Zeiteinteilung. Link zu Amazon |
Seiwert, Lothar: Die Bären-Strategie: In der Ruhe liegt die Kraft. München, 2005. |
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Das Bumerang-Prinzip: Mehr Zeit fürs Glück. Life-Balance: Gesünder, erfolgreicher und zufriedener leben. 2. Aufl. München:
Deutscher Taschenbuch-Verlag (dtv), 2005. |
Seiwert, Lothar: Wenn du es eilig hast, gehe langsam. Mehr Zeit in einer beschleunigten Welt. 10. Auflage, Frankfurt und New York: Campus, 2005.
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6. Merkblatt INLPTA: Therapie mit NLP?
Coaching im Spannungsfeld zwischen Persönlichkeitstraining und gesetzlich geregelten Heilberufen - eine Übersicht über die Rechtslage mit Praxisbeispielen.
Coaching kann in der Praxis sehr weit in den Bereich der Persönlichkeitsberatung hinein gehen. Dabei stellt sich häufig die Frage, welche Trainingsinhalte ein Coach "noch" anbieten darf und welche Techniken und Methoden hingegen den heilenden Berufen der Ärzte, Psychotherapeuten und Heilpraktiker vorbehalten sind. Eine Abgrenzung lässt sich insbesondere aus dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) und dem Heilpraktikergesetz (HPrG) ableiten, deren Regelungen im folgenden erläutert werden.Darüber hinaus sollten Coaches die Grenzen zu den vorgenannten Heilberufen auch aus wettbewerbsrechtlicher Sicht beachten, wenn sie eine mitunter kostspielige Abmahnung oder eine einstweilige Verfügung eines Konkurrenten vermeiden wollen.
Vor diesem Hintergrund bieten die folgenden Ausführungen einen Überblick über die gegenwärtige Rechtslage. Anhand von konkreten Fallbeispielen wird Coaches zudem ein Praxisleitfaden für Trainingsinhalte sowie ihren Öffentlichkeitsauftritt an die Hand gegeben.
Hier können Sie das Merkblatt der INLPTA downloaden.
17. NLP-Practitioner-Ausbildung ab Oktober 2006
Ab dem 12. Oktober startet die 17. NLP-Practitioner-Ausbildung im Seminarzentrum Wiesentheid am Steigerwald.
Die Ausbildung geht insgesamt über 20 Tage.
Es gibt günstige Übernachtungsmöglichkeiten.
Diese Ausbildung ist ein Abenteuer!
Termine:
1. Block: 12-15.10.2006
2. Block: 09-12.11.2006
3. Block: 07-10.12.2006
4. Block: 11-14.01.2007
5. Block: 15-18.02.2007
Investition:
Normalpreis: 1.650 Euro, Frühbucher bis 30.06 nur 1.450 Euro
Studenten (mit Nachweis): 1.250 Euro
Lebensgefährte: 25% Ermäßigung
Mehr Informationen HIER.
10. NLP-Master-Ausbildung ab Oktober 2006
Am 19. Oktober 2006 beginnt die 10. NLP-Master-Ausbildung. Der Master-Practitioner baut auf den NLP-Practitioner-Inhalten auf. Der Schwerpunkt liegt auf der integrativen und situations-spezifischen Anwendung der gelernten Formate. Einige neue Elemente runden das Programm ab.
Termine:
1. Block: 19-22.10.2006
2. Block: 16-19.11.2006
3. Block: 14-17.12.2006
4. Block: 18-21.01.2007
5. Block: 22-25.02.2007
Investition:
Normalpreis: 1.750 Euro, Frühbucher bis 30.06 nur 1.600 Euro
Studenten (mit Nachweis): 1.250 Euro
Lebensgefährte: 25% Ermäßigung
Mehr Informationen gibt es HIER.
NLP-Trainer-Ausbildung ab Oktober 2006
Am 05.10.2006 startet die nächste NLP-Trainer-Ausbildung in Wiesentheid. Die Trainer-Ausbildung setzt eine abgeschlossene Master-Ausbildung voraus. Hinzu kommt, dass vom ersten Tag der Practitioner-Ausbildung an mindestens zwei Jahre vergangen sein müssen, ehe Sie an dieser Ausbildung teilnehmen dürfen.
Termine:
1. Block: 05-08.10.2006
2. Block: 02-05.11.2006
3. Block: 30.11-03.12.2006
4. Block: 04-07.01.2007
5. Block: 01-04.02.2007
Investition:
Normalpreis: 2.000 Euro zzgl. Nebenkosten für Supervision, Frühbucher bis 30.06 nur 1.800 Euro
Studenten (mit Nachweis): 1.500 Euro zzgl. Nebenkosten für Supervision
Mehr Informationen gibt es HIER.
8. Vorschau auf den nächsten Newsletter
Im nächsten Newsletter geht es um das Thema "Lernen mit Audio-Books". Dabei wird es wieder einige nützliche Tipps und Informationen geben. Welche guten Audio-Books gibt es? Was bringt das Lernen mit Audio-Books? und vieles mehr ...
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