INLPTA-Upgrade erfolgreich!
Dienstag, März 9th, 2010 | NLP Blog
Da haben bei uns am vergangenen Wochenende ganz schön die Köpfe der teilnehmenden DVNLP-Trainer geraucht. Bert Feustel, Direktor für Europa der International NLP Trainer Asscociation, hat als durchführender INLPTA-Master-Trainer mit meiner Assistenz ein Trainer-Upgrade durchgeführt. Wer schon DVNLP-Trainer ist, konnte sich zum INLPTA-Trainer upgraden. 12 wackere Heldinnen und Helden haben sich dieser Herausforderung gestellt und nach viel Schweiß und Einsatz (2 Präsentationen mussten gehalten, eine Demo vorgeführt und ein schriftliches Testing abgelegt werden) sich ihren neuen Titel redlich verdient.

Die inhaltlichen Themen waren sehr anspruchsvoll und dem großen Erfahrungsschatz der teilnehmenden Trainer angemessen. Die INLPTA zeichnet sich besonders dadurch aus, dass in ihren Ausbildungen NLP auf einem sehr hohen Standard trainiert wird. Inzwischen trainieren ja selbst die beiden Begründer Bandler und Grinder nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen NLP-Techniken, weil sie die Techniken, die ein anderer erfunden oder weiterentwickelt hat, einfach ablehnen. So bieten die Begründer Kursausbildungen an und unterrichten viele klassische NLP-Modell gar nicht mehr. Die INLPTA möchte in ihrem Curriculum weiterhin die unterschiedlichen NLP-Ausprägungen vereinen und dafür braucht es schon mehr als 15 Tage Ausbildung allein für den Practitioner. Früher ging diese Ausbildung übrigens über 440 Stunden.
Beim Upgrade-Seminar ging es darum, auf höchstem Niveau NLP-Inhalte zu vermitteln. Hierzu sind einige der wichtigsten aus den diversen Wissenschaftsdisziplinen abgeleiteten Trainer-Tools das Arbeiten auf den verschiedenen Lern-Ebenen (nach Bateson), das 4Mat-System aus der Pädagogik, das CP3 – Modell und das Framing Modell, die entscheidend von Bert Feustel selbst weiterentwickelt bzw. erfunden wurden. Doch auch bei den klassischen Practitioner- und Master-Themen ging so manches Licht auf und was einst verstanden schien, wurde noch deutlich differenzierter – so ist beispielsweise “Kalibrieren” eben doch mehr als einfach nur “genau hinschauen” und unterscheidet sich ganz eindeutig von Pacing. Vielleicht wird nicht jede der angesprochenen Feinheiten im nächsten Kurs gleich von den Teilnehmern hinterfragt, aber in der INLPTA erscheint es uns doch wichtig, dass ein guter NLP-Trainer eben auch die Hintergründe kennt und erklären kann, wieso etwas funktioniert und wie man es unter besonderen Umständen so verändern kann, dass es funktioniert. Es geht oft darum, die Wirkprinzipien und den Prozeß zu verstehen und nicht eine Technik auswendig zu lernen. Nur wer weiß, was wie wirkt, kommt über bloßes Nachahmen hinaus und entwickelt eine persönliche Meisterschaft im Umgang mit anderen Menschen.
Herzlichen Dank an alle Trainer, die teilgenommen haben und natürlich an Bert Feustel, der uns mit seinem tiefen NLP-Wissen begeistert und motivert hat, selbst wieder zu den Grundlagenbüchern zu greifen und sie mit einer neuen Brille zu lesen.
Mit motivierenden Grüßen
Stephan Landsiedel
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