Dieses Interview mit Clemens Groß bietet die Gelegenheit unseren NLP-Trainer in Hamburg
näher kennen zu lernen. Viel Vergnügen beim Lesen!
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Wie bist Du auf NLP gekommen?
1992 übernahm ich eine kleine Firma und suchte nach einer optimalen Kommunikationsmethode für
den Umgang mit Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und zum Teil auch mit mir selbst. Ich bekam ein
Buch von Anthony Robbins in die Finger und das wurde dann zu einem ständigen Begleiter von mir.
Fast alles, was ich darin las, probierte ich aus und vieles funktionierte prächtig. Mein Leben
hat sich seitdem total verändert. Ich konnte Lebensinhalte gestalten, wie ich es niemals für
möglich gehalten hätte. Als ich mit dem NLP-Practitioner im Jahr 2000 anfing, gab es noch einmal
eine Steigerung meiner Möglichkeiten von mindestens zwei Stufen. |
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Was bedeutet NLP für Dich?
NLP ist eine ganze Menge für mich. Alleine die Grundannahmen sind nicht nur einige Kriterien, die
Sichtweisen des Lebens beschreiben, sondern fast schon Basis für eine ganze Lebensphilosophie. An
mir selbst erlebte ich dies und an vielen anderen, die ich begleiten durfte, wie diese Art, das
Leben zu sehen, Menschen verändert. Ihnen Möglichkeiten eröffnet, die sie vorher nicht einmal im
Ansatz hatten.
NLP ist das Erkennen des eigenen Selbst. Sich selbst nicht nur von innen wahr zu nehmen, sondern
auch auf intensive Weise von aussen zu sehen. Alleine dadurch ändern sich Verhaltensweisen bezogen
auf die eigene Person und durch die vielen Werkzeuge kann ich mein Leben so designen, wie ich es
mir erträume.
Der Umgang mit anderen Menschen wird mit NLP vielfältiger, toleranter, einfacher und deutlich
tiefgründiger. Es fällt mir unendlich viel leichter in die Welt des Anderen einzutauchen, die Welt
aus seinen Augen zu sehen und sie auch zu fühlen. Dann kann man nicht nur, man muss fast schon den
anderen verstehen, wer er ist, was und warum er was tut.
Als Therapeut kommen Menschen mit vielfältigen Problemen zu mir. NLP bietet mir so viele Tools,
wie ich diese Probleme behandeln kann. Bisher konnte ich in fast allen Fällen in sehr kurzer Zeit
helfen und Menschen teilweise nie gekannte Lebensqualität vermitteln.
Wenn früher jemand sagte, alles sei möglich, dann war die Vorstellung, was "alles" sei nur ein
winziger Bruchteil von dem, was ich heute darunter verstehe. Und heute weiß ich auch ganz sicher,
dass wirklich ALLES möglich ist.
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In welchen Bereichen wendest Du selbst NLP am häufigsten an? (Business, Therapie u.ä.)
Am häufigsten in der Kommunikation mit anderen Menschen, sehr häufig therapeutisch mit Schwerpunkt
Lernen und Verhaltensänderung und auch mit einigen Businessschwerpunkten. |
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Welches ist Dein NLP-Lieblingsformat?
Das Format, das im Moment am besten geeignet ist. |
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Was ist Dir das Wichtigste in Deiner Arbeit?
Das Wichtigste ist der Mensch. Mir liegt der Mensch als Einzelner und als Teil einer Gemeinschaft
besonders am Herzen. Dabei strebe ich ganzheitliches Denken an. Erst einmal den Wald betrachten
und von da aus die Bäume, die Blätter, die Zellen usw. und immer wieder zum Wald zurück. Was will
mein Gegenüber, dass ich tue und was kann ich tun, egal aus welchem Bereich, sind Fragen, die ich
mir beim Zusammenwirken mit anderen Menschen stelle. Wenn es andere sich durch meine Hilfe
weiterentwickeln, Belastungen verlieren oder sonst erfolgreich sein, dann ist das die beste
Belohnung für mein Wirken. |
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Worauf bist Du spezialisiert?
Auf Alles und gleichzeitig auf Nichts. Durch meine vielfältigen Ausbildungen in Wirtschaft und
Technik, Sozial- und Gesundheitsbereiche kenne ich viele unterschiedliche Details und genauso
Gemeinsamkeiten aus diesen Bereichen. Dadurch verstehe ich viele große Zusammenhänge und kann
auch gezielt wichtige Einzelheiten erkennen und wie gewünscht verändern. |
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Was ist Dir bei Deinen Trainings wichtig?
Erst mal vor allem auf die Gruppe einstellen, die Teilnehmer in die Gruppe integrieren.
Ihre Lernziele aufnehmen und in das Training einbauen. Ich habe einen starken Fokus auf
die wichtigsten Kriterien, Details dienen eher zum Beleben des Inhaltes. Die Teilnehmer
sollten vor allem das Wichtigste verstanden haben und bei der Anwendung beherrschen. Sie
sollten vieles selbst machen, denn so lernen und integrieren sie am besten. Ein häufies
Live Feedback hilft Ihnen, einen eigenen Fokus für das Wesentliche zu entwickeln und dann
üben, üben üben. |
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Wie würdest Du Deinen Trainingsstil beschreiben?
Ich präsentiere einerseits die Themen möglichst exakt und dennoch locker, damit die
Teilnehmer die Inhalte möglichst genau verstehen. Dabei lege ich einen starken Fokus
auf das Wesentliche und verknüpfe es mit vielen praktischen Anwedungsbeispielen. |
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Welche Teilnehmer sind Dir am liebsten?
Alle und das gleichzeitig. Mir gefällt ein guter Mix von verschiedenen Persönlichkeiten
und aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Dies macht in der Gruppenarbeit die Vielfältigkeit
des NLP und auch die Gemeinsamkeit verschiedener Anwendungen deutlich und bringt Leben in die
Gruppe. |
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Wie sollte Deiner Ansicht nach der Theorie-Praxis-Anteil im Practitioner sein?
Am Anfang ist der theoretische Anteil etwas höher als die Hälfte. Im Laufe der Ausbildung geht
des dann immer mehr zu eigenem Üben des Gelernten und variierten praktischen Anwendungen.
Am Ende ist das Verhältnis dann eher ein knappes Drittel Theorie zu zwei Drittel Praxis. |
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Mit welchen Elementen lockerst Du Deine Seminare auf?
Gerne erzähle ich passende Geschichten zu dem jeweiligen Thema, arbeite oft mit Humor,
bringe gerne Spiele ein, vor allem welche, die mit viel Bewegung zu tun haben. |
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Welche Nicht-NLP-Elemente bringst Du in Deine Trainings mit ein? (z.B. Kinesiologie, EMDR,
Schamanische Reisen usw.…)
Da ich zum einen ausgebildeter und praktizierender Heilpraktiker bin, benutze ich viele Elemente
aus der Naturheilkunde und zum anderen weiß ich viele Erfolgsstrategien aus mehr als zwanzig
Jahre Business-Erfahrung, dich ich auch häufig einfließen lasse. |
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Wie sieht für Dich optimale Work-Life-Balance aus?
Eine Balance zwischen Arbeit und Leben? Im Laufe meines Arbeitslebens habe ich mir immer mehr
die Arbeit ausgesucht, die ich gut kann und die mir echte Freude bereitet. Das ist die Zeit, in
der ich Leben spüre. In den Zwischenzeiten der sogenannten Freizeit mache ich andere Dinge, lebe
daher ebenso. Egal, was ich tue, ich brauche keine Balance, weil mir beides Freude, Spannung und
Entspannung, Action und Ruhe, eben alles bringt, was Leben für mich ausmacht. Wer von seiner
Arbeit zu sehr Erholung braucht, tut vielleicht das Falsche. |
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Was ist Dein größtes Ziel als Trainer?
Meinen größten Erfolg als Trainer empfinde ich, wenn die Teilnehmer meiner Seminare,
die gelernten Techniken in Ihrem Leben umsetzen und dadurch Ihre Lebensträume erreichen. |
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Wie siehst Du die Zukunft von NLP?
Ach ja, die Zukunft von NLP. Da möchte ich gar nicht viel dazu spekulieren. Erst einmal hat
NLP viel mit Erleben in der Gegenwart zu tun und da liegt mein Hauptfokus. Zum anderen kann
sich NLP in der Zukunft in alle möglichen Bereiche und alle möglichen Richtungen ausbreiten,
dass eine einzelne Vorhersage viel zu dürftig wäre. Ich hoffe allerdings, dass sich NLP bei den
meisten Menschen verbreitet und jeder die Grundzüge kennenlernt und anwendet, weil dies zu einem
besseren Umgang aller führen könnte und das Leben noch viel mehr Spaß machen würde. |
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Welchen Beitrag leistet NLP für die Zukunft der Menschen?
NLP könnte für die gesellschaftliche Entwicklung des Menschen in mehrerer Hinsicht revolutionäre
Veränderungen bewirken. Man stelle sich vor, dass sich Menschen völlig tolerieren, Hautfarbe,
Religion, Herkunft, Status keine Rolle spielen, wurde so etwas nicht oft schon beschrieben? Oder
jeder Mensch hätte alle Mittel in der Hand, sein Leben traumhaft zu gestalten, seine Person nach
seinen Wünschen zu formen und dann auch noch seine Gefühle in jeder gewünschten Tiefe zu erleben. |
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