V. Clean Language

2. Beispiele - Unterschied Clean Language / keine Clean Language:

Klient: "Ich fühle mich komisch."

Keine Clean Language

Coach: "Sind Sie krank?", "Haben Sie Bauschmerzen?", "Deprimiert Sie etwas?"

Clean Language

Coach: "Was für eine Art "komisch"?", "Komisch wie was?", "Wo fühlen Sie sich komisch?", "Was passiert genau bevor Sie sich komisch fühlen?"

Im obigen Beispiel ohne Clean Language verwendet der Coach sofort Annahmen über den Gesundheitszustand des Klienten oder impliziert dem Klienten, dass er deprimiert über etwas sei. Im Gegensatz dazu stimuliert die Clean Language den Klienten sein Gefühl näher zu erörtern und zu beschreiben.

Beispiel - Sprachelemente der Clean Language:

Klient: "Ich stecke fest." Coach: "Und Sie stecken fest, und wenn Sie feststecken, was für eine Art Feststecken ist dieses Feststecken?" "Und Sie stecken fest"

Diese Wiederholung des Gesagten gibt dem Klienten das Gefühl des Verständnisses und behält die Metapher bei. Die Einleitung mit "und", verbunden mit einer passenden Intonation ergibt fast eine trance-induzierende Atmosphäre. "und wenn Sie feststecken"

Die Überleitung in die eigentliche Clean Language-Frage behält weiterhin die Metapher bei. "was für eine Art" Dies ermutigt zum weiteren Beschreiben und lässt dem Klienten die Freiheit zu antworten wie er möchte, beeinflusst ihn demnach nicht. "ist dieses Feststecken" Dies ist wieder ein Rückgriff auf die ursprüngliche Bedeutung des Feststeckens für den Klienten.

Die 12 Basis-Fragen

James Lawley and Penny Tompkins gruppierten 12 typische Clean Language-Fragen in die Bereiche Entwicklung (die derzeitige Sicht), Zeitbewegung und Intention.

Ermittlung von Eigenschaften

"Und welche Art von (Worte des Klienten) ist dieses (Worte des Klienten)?"
"Und gibt es da noch etwas über (Worte des Klienten)?"

Örtliche Informationen

"Und wo ist (Worte des Klienten)?"

Beziehung

"Und gibt es eine Beziehung zwischen (Worte des Klienten) und (Worte des Klienten)?"
"Und wenn (Worte des Klienten), was passiert dann mit (Worte des Klienten)?"

Metapher-Übergang

"Und dieses (Worte des Klienten) ist wie was?"

Zeitbewegung
Zukunftsgerichtet: "Und was passiert als nächstes?"
Vergangenheitsgerichtet: "Und was passiert direkt bevor (Worte des Klienten)?"
Quelle: "Und woher könnte (Worte des Klienten) kommen?"

Intention

Gewünschtes Ergebnis: "Und was würden Sie (oder Worte des Klienten) wollen, dass passiert?"
Notwendige Bedingungen: "Und was braucht es, damit (Worte des Klienten) passiert?"
"Kann (Worte des Klienten) passieren?"

Der Nutzen der Clean Language


Derartige Fragestellungen bringen den Klienten dazu, seine Erfahrungen, Annahmen und Glaubenssätze intensiv kennen zu lernen. In den Beziehungsgeflechten zwischen den Symbolen können Muster erkannt werden. Dies kann eine tiefere Einsicht in die Struktur des eigentlich erkundeten Problems oder Umstandes erlauben. Auch bisher unbekannte Elemente können vom Klienten entdeckt werden.

Diese zusätzlichen Informationen können wiederum als Ressourcen zur Lösung des Problems benutzt werden.

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