II. Die Auftragsklärung

1. Die Auftragsklärung - was muss man als Coach alles beachten?

Eine kleine Starthilfe

Um erfolgreich starten zu können sind einige Grundvoraussetzungen zu beachten. Denn Coaching ist nichts anderes als eine professionelle Beziehung - zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.

Eine der wichtigsten Regeln ist die Freiwilligkeit auf der ein Coaching basiert, sei es nun seitens des Klienten oder des Coachs. Beide müssen sich "riechen" können, um erfolgreich miteinander zu arbeiten. Eine weitere zwingende Voraussetzung für den Coach ist die absolute Verschwiegenheit, da es sonst zu einem Vertrauensbruch kommt.

Zu aller Anfang findet der Erstkontakt meist telefonisch oder per Email statt. Hier können schon die ersten Bedienungen und Voraussetzungen näher geklärt werden. Diese können zum Beispiel das Honorar, der zeitliche Umfang und die Ziele des Coachings betreffen.
Des Weiteren ist es für den Coach sehr aufschlussreich zu erfahren, ob der Klient schon Vorerfahrung hat oder falls nicht mit welchen Vorstellungen er die Coaching Sitzungen besuchen möchte. Denn häufig buchen Klienten ein Coaching ohne wirklich zu wissen, was es konkret beinhaltet und welche Freiheiten im Coaching bestehen. Ist der Interessent beispielsweise durch Empfehlungen an Sie, als Coach geraten?

Klare Regeln und Strukturen sind wichtig, um Missverständnisse vorzubeugen und um eine Vertrauensbasis zu den Kunden herzustellen. Bei einem ersten Treffen mit dem Klienten können diese näher hervorgehoben werden. Weitere Aspekte sind unter anderem, ob eine erste Probestunde möglich ist oder ob Stornobedienungen bestehen. Wie soll gezahlt werden und wann? All diese Fragen sollten vom Coach im Vorherein geklärt sein, um ein transparentes Bild gegenüber dem Kunden herzustellen.

Zu Beginn eines jeden Coachings wird eine Analyse zum IST-/Soll-Zustand erarbeitet. Hierzu ist noch einmal wichtig gegenüber dem Klienten zu erklären, mit welcher Methodik gearbeitet wird und welche Freiheiten der Coachee in den Sitzungen hat, dies können zum Beispiel freie Meinungsäußerungen oder Gefühlsäußerungen sein. Besonders in der Business Welt werden emotionale Äußerungen auch gerne mal unter den Tisch fallen gelassen, obwohl diese für das Weiterkommen besonders wichtig sind. Schrittweise werden Intentionen, Ziele und Wünsche des Coachee herauskristallisiert.

Ist der Auftrag des Klienten geklärt bzw. dessen Intention verstanden, muss hinterfragt werden, ob die Thematik vom Coach behandelt werden möchte, denn häufig können persönliche Abneigungen zu bestimmten Themen nicht den gewünschten Zustand des Coachee hervorbringen, sondern sogar noch verschlimmern! Zudem fallen automatisch Themen weg, falls sie ernsthafte Probleme betreffen, dies können zum Beispiel Essstörungen, Suizidgedanken oder psychosomatische Probleme sein.

"Je älter und erfahrener ich als Therapeut werde, desto mehr überweise ich an Spezialisten." (Bernhard Trenkle)

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