IV. Fragetechniken

2. Frageformen

1 Akzeptierende/klrende Wiederholung

Akzeptierende/klrende Wiederholungen zielen auf verbesserten Rapport hin, indem sie Interesse und emotionale Akzeptanz vermitteln und Missverstndnissen vorbeugen. Sie werden auch zum besseren Einstieg und zur Tempoverlangsamung eingesetzt. Beispiel: "Habe ich Sie richtig verstanden, dass ?" "Sie sind also der Meinung, dass "

2 Meta-Modell-Fragen

Mit Meta-Modell-Fragen werden unprzise Ausdrucksweisen geklrt und kritisch berprft, um sie wieder mit der Sinneserfahrung und mit der Tiefenstruktur zu verbinden. So werden Sprachmuster identifiziert, die die Bedeutung von Mitteilungen durch Verzerrung, Tilgung und Generalisierung vernebeln. Beispiel: "Ich habe Angst." - "Wovor haben Sie Angst?"" "Mnner sind Schweine." - "Alle Mnner?"

3 Fragen, die ins Ziel fhren

Fragen, die ins Ziel fhren, werden zur Verdeutlichung der Zielphysiologie eingesetzt, d.h. des inneren Abbildes und der ueren Darstellung des Zielzustandes. Es entsteht so eine Zieltrance, die durch Fragen nach Submodalitten noch verstrkt und darber hinaus vom Coach zum Kalibrieren genutzt werden kann. Beispiel: "Was mchten Sie erreichen?" "Wie soll diese Lsung genau aussehen?"

4 Fragen, die ins Problem fhren

Mit Fragen, die ins Problem fhren, wird die Problemphysiologie weiter intensiviert, um eine emotionale Anbindung an das Problem und so die Erfassung seines Kernes zu erreichen. Zum Kalibrieren fr den Coach. Beispiel: "Was genau ist Ihr Problem?" "Wann hat es Sie besonders gravierend beeinflusst?"

5 Fragen, die Ressourcen aktivieren

Die Intention von Fragen, die Ressourcen aktivieren, liegt einerseits in der Aktivierung positiver, Problem lsender, Ziel erreichender Zustnde, andererseits in der emotionalen Entlastung des Coachee, indem der Fokus auf dessen Fhigkeiten gerichtet wird. Beispiel: "Was knnte Ihnen helfen?" "Welche Ihrer Fhigkeiten wre hier besonders ntzlich?"

7 Fragen, die hin zur Person oder weg von der Person fhren

Fragen, die hin zur Person oder weg von der Person fhren, erlauben eine Intensivierung bzw. eine Reduzierung der emotionalen Beteiligung des Klienten und bringen so assoziative bzw. dissoziative Tendenzen mit sich. Beispiel: "Was bedeutet dieses Problem der Firma fr Sie persnlich?" "Was denken Sie persnlich ber diese Vernderungsvorschlge?" bzw. "Was bedeuten Ihre Schwierigkeiten fr die gesamte Abteilung?" "Wie passt diese Vernderung in die allgemeine Lage Ihrer Organisation?"

8 Fragen auf unterschiedlichen logischen Ebenen

Mit Hilfe der Antworten auf Fragen auf unterschiedlichen logischen Ebenen lsst sich die Gesamtheit des Problems umreien und gleichzeitig die am strksten involvierte Ebene identifizieren, die dann den Ansatzpunkt fr die Interventionsplanung bildet. Die logischen Ebenen unterteilen sich in Verhalten ("Was tun Sie, wenn das passiert?"), Fhigkeiten ("Welche Fhigkeiten brauchen Sie, um "), Glaubenstze/Werte ("Was muss man glauben, um das tun zu knnen?" "Was ist Ihnen wichtig dabei?"), Identitt ("Wer sind Sie in solchen Augenblicken?") und Vision/Mission ("Was ist Ihr Wunschziel fr die nchsten 10 Jahre?" "Wozu ist das wichtig?").

9 Fragen zum Wechsel der Metaprogramme

Fragen zum Wechsel der Metaprogramme zielen darauf ab, den Coachee auf neue, bis dahin unbenutzte Metaprogramme zu leiten, um so die geistige Flexibilitt zu steigern und den Fokus zu wechseln. Beispiel: "Wie stellt sich das Problem in einem greren Zusammenhang dar?" "Womit beginnen Sie genau?"

10 Reframing-Fragen

Reframing-Fragen ermglichen eine strkere emotionale Beteiligung des Klienten durch Provokation, Fokuslenkung und Perspektivenwechsel. Beispiel: "In welchem Bereich knnten Ihnen dadurch sogar Vorteile entstehen?"

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