IX. Provokatives Coaching

4. Vorteile des provokativen Coachings

"Fürchte nicht die, die nicht mir Dir übereinstimmen, sondern die, die nicht mit Dir übereinstimmen und zu feige sind, es Dir zu sagen." (Napoleon Bonaparte)

  • Das provokative Coaching kann mit fast jedem anderem Coaching Stil kombiniert und erweitert werden.
  • Der Coach erfüllt die indirekte Forderung des Klienten seine Wahlmöglichkeiten zu erweitern und an der Ressourcenfülle sowie Authentizität des Coachee zu arbeiten. Erhöhte Flexibilität des Coachs.
  • Offenheit beim Coach erzeugt Offenheit beim Coachee
  • Das Misstrauen gegenüber der professionellen Fassade des Coachs, "Was denkt der wohl wirklich über mich?" reduziert sich. Die Künstlichkeit der Situation nimmt ab, und die Interaktionen sind authentischer.
  • Der Abstand zum Problem kann sich verändern. Humor schafft wohltuenden Abstand und ermöglicht Veränderungen.
  • Im Bereich der sogenannten "ästhetischen Distanz" (ein Begriff aus der deutschen Dramenkritik) ist der Klient emotional bewegt und involviert, versackt aber nicht in unkontrollierbaren Gefühlen. Er hat ein ausreichendes Maß an Selbststeuerung und Integrationsfähigkeit für neue Erkenntnisse und Erlebnisse.
  • Dem Bedürfnis nach menschlichem Feedback und sozialer Rückmeldung wird entsprochen. Die Fähigkeit, Feedback zu geben und zu nehmen, wird ins Bewusstsein gerückt, und der soziale Kontakt mit seinen Anforderungen wird wieder als Realitätsprinzip, und nicht als Rollenspiel in einer Seifenoper erlebbar.
  • Mit dem Coach als Sparringspartner kann der Coachee die eigene Stärke spüren bzw. seine Immunkraft gegen negative soziale Interaktionen wie Ärger, Ablehnung, Neid, Dominanz, Zurückweisung, Konkurrenz stärken. Sich-wehren-können durchbricht das Problemmuster "Hilflosigkeit und Opfersein", es weckt persönliche Stärke und ist näher dran am Leben "draußen" als die übersanfte Schonhaltung der psychotherapeutischen Kommunikation.
  • Die Unvorhersehbarkeit und Unkontrolliertheit des Coachs führt zwangsläufig zum eigenen Weg. Der Klient wird angeregt, das Muster, jemandem gefallen zu müssen oder wollen, beiseite zu schieben. Der Coach will auch nicht gefallen und ist in seinen Reaktionen sowieso nicht kontrollierbar.
  • Es gibt kein richtig oder falsch. Der Coach wechselt sowieso dauernd seine Meinung, bis der Klient entscheidet, was für ihn selbst richtig ist. Es gelten nur die unumstößlichen Prinzipien des Miteinanders, wie z.B. "Wer stinkt und andere ausnützt hat weniger Freunde."
  • Der Coach ist Vorbild für das Schöpfen aus einem breiten emotionalen Repertoire und den spielerischen Umgang damit. Der Coach traut sich, stark, hilflos, beleidigt, traurig, aggressiv, dumm, arrogant, liebevoll zu sein. Die rigide "So-bin-ich-nun-mal-und-kann-nicht-anders" Selbstdefinition des Coachee, die oft genug die emotionale Entwicklung behindert, wird aufgeweicht oder sogar aufgelöst.
  • Für jeden Klienten wird das Coaching neu erfunden (wie in der Hypnotherapie nach M. H. Erickson in der die Therapie jedesmal neu erfunden wird). So wie der Klient sein Problem (er)findet, im Sinne von schöpferischer Konstruktion, (er)findet der Coach die Interventionen im Sinne von unvorhersehbaren, emotionalen Reaktionen auf dieses Weltbild, die erst in der Interaktion entstehen.
  • Die kreative und emotional-lebendige Gestaltung von Beziehungen wird vorgelebt. Provokatives Coaching bietet für Coach und Coachee die Möglichkeit, sich mit Lust und Leidenschaft der Schöpfung kreativer Interaktionen hinzugeben, und sich im lebendigen Kontakt überraschen zu lassen.
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