VI. Kapitel 6, Das soziale Panorama

2. Die wichtigsten Erkenntnisse des sozialen Panoramas

Die wichtigsten Annahmen, die sich immer wieder besttigen sind darunter:

  • 1. Beziehung ist gleich Lokalisierung

Die meisten Menschen reprsentieren die Mitglieder ihrer Familie, berhaupt andere Menschen, als feste Objekte im Raum.
Und der Ort, den diese Objekte - im Verhltnis zum eigenen Selbst - rumlich einnehmen, definiert in erster Linie die Beziehung zu ihnen.

Der Kern des sozialen Panoramas (SP) lsst sich in einem kurzen Satz ausdrcken:
Beziehung ist gleich Verortung.
Richtung und Entfernung sind anscheinend die allgemeinsten und entscheidenden Submodalitten in der sozialen Erfahrung der meisten Menschen. Nach dem SP sind die Richtung und Distanz (in der wir uns andere Menschen vorstellen) die wichtigsten sozialen Untereigenschaften.
Wir reprsentieren vermutlich unsere sozialen Beziehungen ganz fundamental in einer rumlichen Ordnung: Wir sehen, hren und fhlen Personen innerlich in und aus einer bestimmten Richtung und in und aus einer bestimmten Distanz.

Die vertikale Positionierung (die Krpergre anderer Personen verglichen mit dem Selbst) ist meist direkt mit Status und Selbstwert-Gefhlen verbunden. Wer sich andere Personen in seinem sozialen Panorama-Modell grer als sich selbst vorstellt, fhlt sich meist diesen Personen unterlegen, weniger wertvoll und ordnet sich selbst einen geringeren Status zu.

  • 2. SP ist primr die Reprsentation sozialer Beziehungen

Sobald der Ort einer Person im sozialen Panorama gefunden ist, wei der Klient sofort, was dies hinsichtlich der Beziehung bedeutet, weil er seine emotionale Reaktion auf diese Person oder diese Gruppe erfhrt, wenngleich er damit diese Bedeutung nicht in Worten ausdrcken kann. Die Arbeit mit dem sozialen Panorama geht anscheinend oft "ber Worte hinaus". Diese Feststellung fhrt zu der Einsicht, dass die rumlichen Aspekte sozialer Reprsentationen sehr wichtig sind.
In einer Computer-Metapher knnte man sie als "soziales Betriebssystem" bezeichnen. Das SP beschreibt soziale Konstruktionen von Menschen, ihre soziale Identitt - ausgedrckt in Nhe und Distanz, Zugehrigkeit und Nicht-Zugehrigkeit zu sozialen Gruppen.

  • 3. Vernderungen im SP lassen sich auf zwei verschiedene Weisen bewerkstelligen
    a. Durch Verschieben von Personifikationen im mentalen Raum
    b. Durch Hinzufgen von Ressourcen

Die letzte wichtige Annahme des sozialen Panoramas besagt, dass man eine Personifikation nicht mehr loswerden kann, nachdem sie Bestandteil des Weltmodells der Person geworden ist.
Der NLP-Grundsatz, dass es weder kologisch noch ethisch vertretbar ist, Persnlichkeitsanteile zu beseitigen, gilt auch fr Personifikationen. Es empfiehlt sich nicht, Teile unseres sozialen Panoramas zu lschen. ihre Beziehungen und Bedeutungen lassen sich allerdings klren, verndern und dadurch oft auch verbessern.
So knnen Personifikationen im mentalen Raum verschoben werden oder neue Ressourcen hinzugefgt werden.

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