Coaching-Kontakt: Erstes persönliches Kennenlernen

Nicolas Lehnart

Beim ersten Treffen geht es meistens erstmal darum, einen persönlichen Kontakt herzustellen (Rapport aufzubauen). Viele Coaches bieten diese erste gegenseitige Kennenlernen kostenfrei und unverbindlich an. Es dient dazu, dass sich beide Seiten einen direkten Eindruck von einander bilden können und auch, um das Fundament für den weiteren Verlauf der Zusammenarbeit zu legen. Darum werden – neben dem Aufbau einer Beziehung – bereits hier coachingrelevante Informationen gesammelt.

– Voraussetzungen zum Coaching prüfen
– Ausgangssituation und Rahmen klären: wie ist der Umstand zu beurteilen, dass der Coachee zum Coaching erscheint, und wie wird er von diesem selbst gesehen? Ist es eine Strafe für Fehlverhalten, ein Nachweis für mangelndes Vertrauen oder (vermeintliche) Inkompetenz? Eine Entwicklungsmaßnahme, Förderung? Wird es als Alibi für tiefer gehende Probleme betrachtet oder als Glücksfall angenommen, diese angehen zu können?
– Auftragsklärung: Orientierungen über Funktion, Thema und Ziel des Coaching

Ebenso geht es darum, dem Coachee seinerseits bestimmte Informationen zu vermitteln:

– Klärung diverser Formalien: Orientierung über Zeit- und Kostenrahmen, Absageregelung; aber auch grundsätzliches wie z.B. Wer erhält die Rechnung? Darf auf der Rechnung „Coaching“ stehen?
– kurze Vorstellung des Coachs, aber keine langen Lebensläufe und absolvierte Spezialausbildungen „runterbeten“ (der Coach kann davon ausgehen, dass ihn der Klient für kompetent hält, sonst wäre er nicht engagiert worden)
– die Verschwiegenheitspflicht des Coachs und dessen Unabhängigkeit von den Weisungen Dritter (z.B. Vorgesetzter) sollte noch einmal ausdrücklich erläutert werden

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