Selbstcoaching – Raus aus der Komfortzone

Gehe einen kwinner-1575841_640urzen Moment in dich und denke an die größten Hürden und Probleme in deinem Leben. Fehlt dir der Mut, etwas Neues anzufangen? Fehlt dir Disziplin und Ausdauer, endlich mal etwas durchzuziehen und bis ans Ende zu bringen? Du weichst komplizierten Konfliktsitationen aus und schiebst sie auf? Warum handeln wir Menschen so? Ganz einfach: Wir füchten uns, unsere Komfortzone zu verlassen und uns auf einen neuen unbekannten und unbequemen Weg zu machen..

Das Gehirn ist von Natur aus darauf programmiert, Aufwand und Energie zu sparen. Neuem und Unbekanntem steht es daher oft höchst skeptisch gegenüber. Das Ergebnis sind oft Unbehagen und Zurückhaltung bei neuen Aufgaben oder Unlust sich in ein neues, kompliziertes Themengebiet einzuarbeiten. Unser bisher gesammeltes Wissen und unsere Erfahrungen sind wie ein Nest, in dem wir es uns im Laufe der Zeit bequem gemacht haben – die Komfortzone. Hier liegen Aufgaben, mit denen wir vertraut sind und die wir zügig und routiniert, ohne großen zusätzlichen Aufwand, abarbeiten können.

do-it-1432946_640In der Komfortzone zu leben ist toll – es ist gemütlich, bequem, bekannt und sicher. Uns bietet sich eine Fülle geliebter und bewährter Gewohnheiten. Aber Achtung: Wenn es zu starr wird, dann muss man raus aus der Komfortzone! Denn zu viel davon macht uns meist mde, träge und gibt uns das Gefühl von Unlust und Unzufriedenheit.
Dadurch, dass viele Menschen oft zu lange in der Komfortzone leben, findet keine Weiterentwicklung mehr statt. Das Leben läuft weiter so vor sich hin, als wäre es jedes mal nur die Generalprobe und nichts Echtes. Dann wird es allerhöchste Zeit – Raus aus der Komfortzone!

7 Tipps, um die Komfortzone zu verlassen:

1. Worst-Case-Szenario: Was kann im schlimmsten Fall passieren? Ist es wirklich so schlimm? Geht die Welt davon unter?

2. Best-Case-Szenario: Stelle dir vor, was du alles erreichen kannst, wenn du dich sobald wie möglich traust, den Schritt aus deiner Komfortzone rauszugehen und dich etwas neues traust und dich darauf einlässt. Spüre dich in das Gefühl des Best-Case-Szenarios rein.

3. Schreib es auf: Verschriftliche deine Ideen, Ziele und Pläne. Eine mögliche Idee, die Ziele nicht zu vergessen, ist eine Bucket-List.

4. Setze eine Deadline: Versuche Ausreden vorzubeugen und setze eine konkrete Deadline, bis zu der ein gewisser Schritt gemacht sein muss.

5. Erzähle jemandem davon: Motiviere dich selbst, durch das Wissen, dass noch jemand anderes von deinem Plan weiß. Macht einen Deal – vielleicht hat auch dein Freund noch etwas, wovor er sich drückt.

6. Belohne dich selbst: Ein wenig zusätzliche Motivation kann nie schaden. Ein Bowling-Abend mit Freunden, ein guter Wein oder ein besonderes Essen sind durchaus in Ordnung, wenn es um deine persönliche Weiterentwicklung geht.

7. Taste dich langsam heran: Wenn du ein sehr großes Ziel oder Vorhaben hast, dann setze dir mehrere Teilziele und Deadlines, um auf deinem Weg nicht den Mut oder die Motivation verlieren.

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