Autor: admin (Seite 2 von 15)

Fit ins neue Jahr starten

Gute Vorsätze einhalten – und das auf Dauer!

Die Sache mit den guten Vorsätzen

Gute Vorsätze zum neuen Jahr gehören ebenso zu Sylvester wie das Bleigießen. Immer wieder und überall höre ich sie, diese Worte, diese Sätze:

rock-1573068_1280Ich müsste  … mehr Sport machen, aber was?
Ich sollte… abnehmen, aber wie?
Ich könnte… häufiger entspannen, aber wann?

Hast Du Dir für das nächste Jahr auch vorgenommen, Dich mehr zu bewegen, gesünder zu ernähren und Stress zu reduzieren?

Mit diesen guten Vorsätzen bist Du nicht allein. Aber, nur 7 % der gefaßten Vorsätzen überdauern den Januar. Die häufigste Ausrede der Sportvermeider ist der innere Schweinehund, ich nenne ihn Michi. Er steht fast jedem zweiten im Weg, lockt zum Sofa und zur Fernbedienung statt in die Turnschuhe.

Doch es gibt einen Trick, den ständigen Kampf mit dem inneren Schweinhund zu beenden. Statt ihn zu bekämpfen, müssen wir ihn mit ins Boot holen. Michi muss mit Deinen Zielen einverstanden sein. Meistens treffen wir Vorsätze aufgrund unseres rationalen Verstandes. Der reagiert auf ZDF (Zahlen, Daten, Fakten). Er sagt uns, dass wir uns mehr bewegen sollten, ein paar Kilo abspecken und weniger Stress haben sollen.

belly-2354_1920Diese rationalen Vorsätze klappen entweder gar nicht oder nur für kurze Zeit, weil es sooo anstrengend ist, sie zu verfolgen, weil sie zu rational, zu wenig emotional sind.
Wir brauchen klare Bilder und gute Gefühle, um unsere Ziele umzusetzen. Antonio Damasio hat in Untersuchungen herausgefunden, das Gefühle wesentlicher Bestandteil emotionaler Entscheidungsprozesse sind.

Es gibt KEINE Entscheidung ohne Gefühle!

Michi will Spaß haben und mit guten Gefühlen, klaren Bildern gelockt und belohnt werden wie z.B. die Couch nach dem Sport.

Ein Beispiel: Stell Dir sich vor, Du sitzt beim Arzt und der Arzt sagt: „ Frau Meier, Ihre Werte sind sehr bescheiden, Sie müssen sich dringendst mehr bewegen und auch abnehmen!“

Weißt Du, was in diesem Moment in Deinem Inneren abgeht? Deine Vernunft, stimmt dem zu, aber Michi gleicht diese Informationen innerhalb von Millisekunden mit alten Erfahrungen ab und „antwortet“ (innerlich und mit Körperreaktionen):
“Auweia, das wird anstrengend, da schwitzt Du ja so und kommst vielleicht auch noch aus der Puste“ und diese Informationen wird er anhand von Körpersignalen weiter leiten inklusive der Information: „Nein, danke, laß mal!“

Wähle Ziele, die Du liebst

Es gibt keine Pauschalrezepte für den Weg zu DEINEM Ziel. Der wichtigste Schritt ist immer herauszufinden, was ich brauche, damit es mir gut geht. Die meisten wissen sehr gut, was sie nicht wollen, was genau sie aber wollen, ist ihnen oft unklar!

Nicht zu viel auf einmal

Möchte ich mehr Bewegung in meinen Alltag bringen oder brauche ich eher Entspannung? Möchte ich meine Ernährung verändern oder wünsche ich mir mehr Zeit für mein Hobby? Oftmals nehmen wir uns viel zu viele Ziele auf einmal vor. Am liebsten wollen wir dann alles auf einmal und das bitte ab sofort. Teile Deine Ziele also in kleine umsetzbare und erreichbare Schritte auf.

Bleibe realistisch

Muß es immer das Fitness-Studio sein, um fit zu werden? Ein Beispiel aus meinem Berufsalltag:
Eine 45-jähirge Patienten, vollzeitarbeitend, alleinerziehend mit 8-jähriger Tochter kommt mit einem Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule und der Option der Operation zu mir. Voller Angst sich zu bewegen, voller Angst, operiert werden zu müssen. Depressiv verstimmt, ohne Hoffnung. Unser erstes Ziel: Schmerzfreiheit.

Im Laufe der Behandlung kehrt so langsam ihr Lebensmut wieder. Dann kommt die Frage auf, wie es weiter gehen soll, sie weiß, sie muß und will etwas tun, aber Fitness-Studio geht nicht. Wir haben ihr ein passendes Programm zusammengestellt, welches sie in ihren Tag einbaut, und seitdem regelmäßig durchführt.

Genieße Dein Leben

Ziele sind gut und schön, doch der Weg dahin sollte keine Qual sein, sondern Spaß machen. Melde Dich also nicht aus Vernunftgründen im Fitnessstudio an, wenn Du viel lieber draußen spazieren gehst. Suche Dir eine Bewegungsform, die Dir Spaß macht, denn mit Spaß ist Michi immer einverstanden.

Wenn Du nur drei Monate konsequent Dein Ziel verfolgst, wird diese Gewohnheit automatisiert wie das tägliche Zähneputzen. Bewegst Du Dich dann plötzlich eine Weile nicht mehr, dann fehlt Dir was! Wenn man das geschafft hat, kann man seine Ziele sogar mit Genuss verfolgen. Und aus Work-Life-Balance wird Life-Work-Balance und es entstehen ganz neue Kreationen wie Gesund-Genuß-Balance oder Sport-Bequem-Balance

brucks-connyCornelia Brucks, Physiotherapeutin,
Heilpraktikerin & Coach

Im Laufe meines Berufs Weges als Physiotherapeutin habe ich festgestellt, dass Physiotherapie nur dann helfen kann, wenn der Patient mitmacht. Viele Beschwerden und Krankheitsbilder hätten schon im Vorfeld durch eine Lebensstiländerung vermieden werden können. Gerade die Prävention lässt sich im Zusammenspiel aus sportlicher Anleitung, psychologischer Beratung und motivierendem Coaching am besten umsetzen.vitalcoaching

www.vitalcoaching-frankfurt.de

15 Gesetze auf dem Weg zum Erfolg

arrow-1792515_6401908 inspirierte Andrew Carnegie, damals einer der reichsten Männer der Welt, den Journalisten Napoleon Hill dazu, dem Geheimnis des Erfolges auf die Spur zu kommen. Napoleon Hill widmete sich 20 Jahre dieser Aufgabe, reiste durchs Land und studierte über 500 der erfolgreichsten Amerikaner. Darunter waren Männer wie Henry Ford, Charles M. Schwab, King Gilette, Theodore Roosevelt, F. W. Woolworth, Thomas A. Edison, John D. Rockefeller und viele weitere.

1928, zwanzig Jahre nach dem ersten Gespräch mit Andrew Carnegie veröffentlichte Napoleon Hill sein großes Werk: „Die Gesetze des Erfolges“ und begründete damit das Genre der Erfolgsliteratur. Bekannt geworden ist Napoleon Hill vor allem durch seinen Bestseller „Denke nach und werde reich“, der sich über 40 Millionen Mal verkaufte. Aus ärmsten Verhältnissen entstammend wurde Napoleon Hill zum Berater zweier Präsidenten. Die von ihm gefundenen Erfolgsgesetze beziehen sich auf weit mehr als finanziellen Erfolg. Tatsächlich umfasst sein Erfolgssystem alle Bereiche des menschlichen Lebens.

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15 Tipps für Deinen Erfolg


Bestimmte dein Hauptziel
, welches dein Denken und dein Verhalten leitet – eine Vision, die du mit ganzer Leidenschaft verfolgst.

Habe Selbstvertrauen, denn du besitzt die Fähigkeit dein Ziel zu erreichen. Erinnere dich an bereits erfolgreiche Erfahrungen und Situationen, konzentriere dich auf deine Stärken und überwinde deine Ängste.

Spare systematisch, um einen Teil deiner Einkünfte zu erhalten und dein Vermögen zu mehren. Investiere aber auch sinnvoll – in deine Selbstsicherheit, Kreativität und persönliche Entwicklung.

Zeig Initiative und sorge dafür, dass du das, was du machst, gut machst. Vermittle auch Initiative an andere Menschen und entwickle dich zu einem führenden Vorbild. Lerne auch, dich bei unwichtigen Dingen schnell und bei wichtigen Dingen in einer angemessenen Geschwindigkeit zu entscheiden. Es geht nicht „keine Entscheidung zu treffen“. Sie wird dann lediglich von jemand anderem übernommen.

Lass deiner Fantasie freien Lauf und sie für dich arbeiten. Sei Gestalter und Schöpfer und nutze deinen Geist, um dir dein Leben und deine Welt so vorzustellen, wie sie sein könnten.

Begeistere dich für dein Ziel, denn die Begeisterung lädt deinen Körper mit Energie und ist der Motor auch in schwierigeren Zeiten.

Sei selbstbeherrscht und bewahre einen kühlen Kopf in angespannten Situationen. So kannst du deine Begeisterung effizient in die richtigen Bahnen lenken.

Tu mehr als von dir verlangt wird, denn so wirst du zum geschätzten ersten Ansprechpartner deines Chefs/Kunden.

Sei eine sympathische Persönlichkeit, die andere Menschen anzieht und unterstützt. Zeige aufrichtiges Interesse und begegne neuen Leuten offen und mit einem gewinnenden Lächeln.

Denke akkurat und filtere die Fakten, die dir bei der Erreichung deines Ziel helfen. Bringe dich in ihren Besitz, auch wenn du dich dafür anstrengen musst.

Fokussiere deine Aufmerksamkeit auf dein Ziel. Setze deine Konzentration gezielt ein, um positive Gewohnheiten zu entwickeln, die dich deinem Ziel näher bringen. Lass dich nicht ablenken.

Kooperiere, um durch ein Win-Win Verhältnis, alle deine Potentiale auszuschöpfen.

Mache Fehler und lerne daraus. Analysiere sie, werde klüger und nutze sie als Sprungbrett für eine bessee Zukunft.

Sei tolerant und nimm die anderen so wie sie sind. Lebe und lasse leben. Entferne dich von Vorurteilen und bilde dir deine eigene Meinung.

Lebe die goldene Regel und „Verhalte dich so, wie du möchtest, dass sich andere dir gegenüber verhalten“, denn was du säst, das wirst du auch ernten. Die Kooperation wird den Platz des Wettbewerbs zwischen den Menschen einnehmen können und die Feindschaft kann ein Ende finden. Gestehe dir, aber auch den anderen das Recht zu frei zu leben und einzigartig zu sein.maennchen-erfolg

Die eigene Entscheidungskompetenz trainieren

Autorenportrait: Stefanistefanievosse Voss ging mit 16 Jahren als Schülerin in die USA, zog mit 23 für ihren Arbeitgeber nach Argentinien und heuerte mit 25 auf einem Segelschiff an, um die Welt zu umrunden. Nach 15 Jahren internationaler Karriere in einem DAX-Konzern machte sie sich 2009 selbständig. Heute ist sie Vortragsrednerin, Moderatorin, Consultant und Coach. Ihre Themen sind Leadership, Kommunikation, Team und Diversity. Mehr Informationen: www.cutwater.de

Entscheidungskompetenz

Bei fast jeder Sportart lernt man Dinge, die auch im normalen Leben hilfreich sind. Das war jedoch nicht mein Antrieb, eine Weltumseglung zu machen, im Gegenteil. Ich wollte einfach nur segeln und ein aufregendes und schönes Jahr haben. Aber dann entwickelte sich meine 14 Monate dauernde Reise in erster Linie zu einem Crashkurs in Sachen Entscheidungskompetenz.

 Naivität kann hilfreich sein

Ich war 25, als ich in mein Abenteuerjahr gestartet bin. Es war sehr naiv von mir, auf einem Schiff anzuheuern, welches in einer Folge von langen Etappen um den Globus schippert, ohne vorher jemals lange Strecken gesegelt zu sein. Die Enge an Bord einer 20 Meter langen Yacht konnte ich mir nicht vorstellen. Auf einer Fläche von rund 30 – 35 m² Wohnfläche lebt man mit 10 – 12 Personen zusammen. Und so eine Etappe dauert nicht nur ein paar Stunden wie beim Küstensegeln, sondern wir waren häufiger mehr als zwei Woche auf See. Ohne Land in Sicht!

Hätte ich vorher gewusst, was mich erwartet, ich hätte diese Reise nie angetreten. Ich hätte mich niemals mit vollem Bewusstsein in diese konfliktträchtigen, anstrengenden und nervenaufreibenden Umstände begeben. Aber dass ich es eben doch gemacht habe, voller Optimismus und mit schon fast an Dummheit grenzender Naivität, das hat mir eins beschert: extrem wertvolle Erfahrungen.

Wenn alles anders läuft als geplant

Wenn Du nicht das bekommst, was Du erwartet hast, dann bekommst Du in jedem Fall Erfahrungen. Diesen Satz habe ich mal in einem Leadership-Seminar aufgeschnappt. Er ist die perfekte Beschreibung meines Segeljahres. Doch, ich habe auch Segeln gelernt, kann heute ein Wolkenbild interpretieren und mit einem Funkgerät umgehen. Das hatte ich vorher erwartet. Aber überhaupt nicht voraussehen konnte ich, dass ich eine Expertin für das Überwinden von Grübelfallen werden würde. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich mich mit meinen eigenen Verhaltens- und Denkmustern so fundamental würde auseinandersetzen müssen. Das war schmerzhaft, aber auch sehr wirkungsvoll. Denn ich habe einen ganz neuen Umgang mit Entscheidungen entwickelt. Und ich habe das Jammern und Schuldzuweisen bewusst abgelegt.

Im Mikrokosmos an Bord eines Schiffes lässt sich kein Konflikt lange unterdrücken. Die besondere Enge verlangt nach Klarheit und Klartext. Die innere Auseinandersetzung mit sich selbst auf der einen und mit den Mitseglern auf der anderen Seite ist ein intensiver und anstrengender Prozess. Aber als ich das Gelernte von meinem Leben auf See in mein normales (Berufs-) Leben an Land transferieren konnte wurde mir klar, welch wertvollen Schatz ich gehoben hatte.

Jammern ist das Dümmste, was Du im Sturm machen kannst

Stell Dir vor, Du willst den Atlantik überqueren. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist gut, Du bist optimistisch und die ersten Tage läuft alles wie am Schnürchen. Aber dann gibt es einen Wetterumschwung. Das herannahende Tiefdruckgebiet ist so groß, dass Du auf jedsegelnen Fall damit in Berührung kommen wirst. In dieser Situation wird kein guter Segler Trübsal blasen und sich ärgern. Im Gegenteil. Er wird immer
konzentrierter, checkt nochmal alle technischen Einrichtungen an Bord und sichert die Gegenstände unter Deck. Er ruht sich aus um Kraft zu haben, wenn es hart auf hart kommt. Er entscheidet sich bewusst dafür, sich mit den Gegebenheiten konstruktiv auseinanderzusetzen.

Im Alltag hingegen suchen wir erst mal gerne nach Schuldigen wenn es ungemütlich wird. Der neue Chef erfüllt seine Versprechen nicht, also werde ich bockig. Die Kollegin hat das Problem verursacht, dann soll sie es auch selbst wieder lösen. Ich kann nichts dafür, bin das arme Opfer, und die Umstände sind schwierig.

Eine solche Haltung ist an Bord eines Schiffes lebensgefährlich. Wer als Segler in eine Opferrolle fällt, der liefert sich aus. Der gibt im wahrsten Sinne des Wortes das Steuer aus der Hand. Jammern und Klagen schaffen keinerlei Perspektive. Sie sind nur eins: pure Energieverschwendung.

Annehmen was ist

Als Segler bist Du gezwungen, die Bedingungen genau so anzunehmen, wie sie jetzt sind. Segeln ist ein extrem auf das Hier und Jetzt fokussierter Sport. Natürlich sind Strategie und Planung wichtig. Aber es ist das flexible Agieren im aktuellen Moment und das ständige Beobachten und Ausnutzen der jetzt gerade herrschenden Einflüsse, welches den Segelsport ausmacht.

Um in diese Handlungsfokussierung hineinzukommen, musst Du die Problemsicht loslassen. Wenn Du Dich ärgerst, bleibt keine Energie für das Abwägen von Möglichkeiten. Wenn Du gegen die Umstände ankämpfst, anstatt sie anzunehmen, dann verpasst Du womöglich den entscheidenden Moment für einen wichtigen Kurswechsel. Du musst Dich immer wieder entscheiden, Deine Kraft im Hier und Jetzt zu verwenden.

Ich hatte viele Gelegenheiten, unseren erfahrenen Kapitän im Sturm zu beobachten. Seine absolute Fokussierung auf die Handlungsalternativen hat mich nachhaltig beeindruckt. Selbst nachdem uns ein Segel komplett zerrissen ist hat er nicht eine Minute damit verschwendet, zu schimpfen und wütend zu werden. Sondern er hat sofort neue Anweisungen gegeben, um diese schwierige Situation nicht noch schwieriger werden zu lassen.

Auf See gibt es kein Leben im Konjunktiv

Wenn beim Segeln die Leinen los gemacht werden sind eine Menge wichtiger Entscheidungen bereits gefallen. Ohne eine Möglichkeit, diese Entscheidungen zu korrigieren. Welchen Proviant nehmen wir mit? Welche Segel haben wir an Bord? Was ist in der Bordapotheke? Wie viel Diesel haben wir im Tank? Und besonders: Welche Crewmitglieder fahren mit?

Gerade bei einem langen Törn hat die Endgültigkeit dieser Entscheidungen massive Auswirkungen. Wenn ein dringend gebrauchtes Werkzeug nicht da ist, dann ist es nicht da. Wenn man vergessen hat, Mehl einzukaufen, dann gibt es an Bord kein frisches Brot. Ist ein nerviger Mitsegler an Bord, dann muss man ihn bis zum nächsten Hafen ertragen. Alle Gedanken in Richtung „hätten wir mal“, „könnten wir nur“ oder „wären wir doch“ sind zwecklos. Es ist wie es ist.

Das Loslassen vom Konjunktiv ist mir sehr schwer gefallen. Auf See wurde mir klar, wie oft ich mit Entscheidungen hadere. Wie häufig ich erst entscheide, dann um-entscheide und dann nochmal nachdenke und nochmal eine andere Richtung einschlage. Das geht an Bord nicht mehr. Das Segeln erlaubt kein Hin und Her. Es hat mich viel innere Einsicht und Kraft gekostet, den lästigen Konjunktiv bewusst aus meinem inneren Dialog herauszuhalten.

Klare Entscheidungen schaffen einen klaren Kurs

Man kann den Hafen nicht nur ein bisschen verlassen oder nur ein wenig den Anker lichten. Ganz oder gar nicht. Die eindeutige Kommunikation klarer Entscheidungen gehört zu den Dingen, die man an Bord eines Schiffes schnell lernt. Natürlich wird trotzdem viel diskutiert. Meinungen werden ausgetauscht und ein guter Skipper sucht den Dialog mit seiner Crew. Letztlich ist es jedoch die strikte Hierarchie innerhalb einer Segelcrew, die schnelle und klare Entscheidungen in schwierigen Situationen möglich macht.

Je länger ich unterwegs war, desto mehr wurde mir bewusst, wie sehr meine Entscheidungen direkte Konsequenzen haben. Heute habe ich eine klare Strategie für mein Handeln entwickelt. Das, was ich entscheiden kann, das entscheide ich und stehe dazu. Und wenn mir eine entscheidungen-bildEntscheidung größeres Kopfzerbrechen bereitet, dann entscheide ich bewusst, diese Sache jetzt nicht zu entscheiden. Ich gebe mir Zeit und Raum, Dinge zu überdenken und abzuwägen. Das schafft Klarheit und entlastet, denn das unproduktive Hinterfragen und Abwägen raubt Kraft.

Segeln ist eine Schule fürs Leben

In den Jahren seit meiner Reise habe ich zahlreiche Seminare, Fortbildungen und Trainings absolviert. Egal ob Konfliktmanagement, Moderation, Führung oder Teamspirit, am Ende geht es im Kern immer darum, gelungene Entscheidungen zu treffen und umzusetzen.

Eine Weltumseglung ist das beste Mittel, diese Kernkompetenz zu erlernen. Leider kostet sie viel Geld, dauert rund ein Jahr, und man bekommt sie nur im Gesamtpaket mit schlechtem Wetter, Enge, Schlafmangel und Null Komfort. Aber für mich hat es sich definitiv gelohnt!

Erfolgreiches Coaching – wer trägt die Verantwortung?

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Die Investition von Zeit und Geld in einen Coach ist meist nicht gering. Egal, ob es um ein Bussinesscoaching geht oder um Coaching zu Themen dem privaten  Bereich. Doch gibt es eine Garantie für Erfolg? Und welche Verpflichtung hat der Coach in Bezug auf den Erfolg?

Voraussetzungen für ein erfolgreiches Coaching:
Erfolgreiches Coaching basiert auf folgenden wesentlichen Voraussetzungen:

Gegenseitiges Vertrauen Der Coachee muss seinem Coach vertrauen können. Oft wird der Coach zusätzlich auch vertraglich an eine Schweigepflicht gebunden.

Akzeptanz Die passende Chemie ist eine Grundvoraussetzung für ein gelingendes Coaching. Sie muss zwischen dem Coach und dem Coachee stimmen.

Freiwilligkeit Wenn sich zwischen dem Coach und dem Coachee eine Beziehung entwickeln kann, nur dann kann der entsprechende nötige Dialog stattfinden, der zu einem erfolgreichen Resultat führen soll. Dieser Prozess kann nur auf freiwilliger Basis effizient stattfinden.

Unvoreingenommenheit Der Coach muss unvoreingenommen gegenüber dem Coachee sein und die Dinge von allen Seiten betrachten können. Besonders wichtig ist, dass der Coach dem Coachee auch den Perspektivwechsel vermitteln kann, damit dieser auch unterschiedliche Wahrnehmungspositionen einnehmen kann.

Aber ist es möglich, dass der Coach eine Garantie für ein Coaching oder ähnliche Maßnahmen gibt? Und was ist überhaupt ein erfolgreiches Coaching?

Coaching wird als ressourcen- und lösungsorientierte Prozessberatung verstanden: Der Coachee ist Experte für seine Probleme und Lösungen, der Coach ist Experte für den Weg zum Finden der Lösungen. Der Coach unterstützt den Coachee dabei, individuell passende Lösungen zu (er-)finden und gibt selbst keine Lösungen vor.

Beispiel: Der Coach bietet dem Top-Manager, den er begleitet, entsprechende Arbeitsmethoden an und unterstützt ihn durch seine erfahrene und objektive Sicht der Dinge. Die nötigen Aktionspläne zur Erreichung seiner Ziele kann jedoch nur der Manager selbst gemeinsam mit seinem Team in die Praxis umsetzen.

Ist es möglich, dem Kunden eine Garantie für das Coaching zu geben? Denn Coaching setzt unmittelbar beim Coachee an. Die Aufgabe als Coach ist es, den Coachee genau da abzuholen, wo er gerschluessel-successade steht – um dann gemeinsam mit ihm neue Wege zu erschließen, Brücken zu bauen, den Blick auf das ganze System, die ganze Landschaft zu weitern. Was der Coachee dafür benötigt, ist seine Bereitschaft, sich auf diesen Prozess einzulassen und neue Dinge zu probieren – um dann seinen Weg anders als bisher fortzusetzen oder neue Wege einzuschlagen. Und die Garantie für ein erfolgreiches Coaching? Den Schlüssel hierfür hat der Coachee  selbst in der Hand.

Wie findet man den richtigen Coach? Was ist Coaching und was genau passiert dabei?

board-784363_640„Hilfe, ich brauche einen Coach!“ Diesen Seufzer äußern nicht nur gestresste Eltern, frustrierte Ehepartner und dominierte Hundebesitzer. Nein, auch Vorstandsmitglieder, Fachkräfte und Berufseinsteiger, Existenzgründer und andere, die sich mit einem für sie unlösbaren Problem konfrontiert sehen, halten Ausschau nach professioneller Unterstützung in Form eines Coachings.

Wie findet man den richtigen Coach?

Zuerst müssen Sie sich selbst über Ihre Coachingziele und Ihre Erwartungen und Anliegen klar sein. Erst dann können Sie den passenden Coach für Sie auch erkennen. Folgende Fragen können Sie sich stellen: „Was will ich mit einem Coaching erreichen? Handelt es sich um ein berufliches oder ein privates Ziel? Geht es um Persönlichkeitsentwicklung oder Mitarbeiterführung? Um ein sportliches Ziel oder eine Ernährungsumstellung?

Die zweite Frage, die Sie sich stellen müssen ist, wie Sie sich die Zusammenarbeit mit Ihrem Coach vorstellen. Coaching basiert auf einer strategischen Partnerschaft auf Zeit, daher ist es wichtig, was Sie sich wiederum von dieser Partnerschaft erwarten und wie diese aussehen soll.

Diese Kriterien sollte Ihr Coach erfüllen:

  • Ihr Coach hat eine professionelle fundierte Coachingausbildung. Diese sollte über mehrere Monate gehen, damit gewährleistet ist, dass der Coach genügend Möglichkeiten hatte, die theoretischen Kenntnisse in die Praxis zu transferieren, zu testen, zu üben und zu reflektieren. Ein professioneller Coach kennt die verschiedensten Fragetechniken, Arbeit mit Modellen und Strategien und unterschiedlichen Mechanismen von Veränderungsprozessen. Ein abgeschlossenes Studium, eine Berufsausbildung und relevante Berufserfahrung zu Ihrem Themengebiet bilden die Basis für ein erfolgreiches Coaching.
  • Ihr Coach ist Mitglied in einem Coaching-Fachverband: Fundierte, professionelle Ausbildungen werden von Coaching-Fachverbänden anerkannt, in denen die Coaches oft auch Mitglied sind. Durch die Anerkennung der jeweiligen Ausbildung zertifiziert der Coaching-Fachverband dem Coach entsprechende Qualitätskriterien.
  • Ihr Coach bildet sich weiter. Da die Coaching-Welt immer in Bewegung ist, ist ein Mentor-Coach zur Supervision von Vorteil. Ihr Coach sollte sich so weiter bilden und auch immer wieder selbst gecoacht werden.
  • Ihr Coach bietet Ihnen ein kostenfreies Kennenlerngespräch an: Um für beide Seiten zu klären, ob eine Zusammenarbeit aus fachlicher, aber auch zwischenmenschlicher Perspektive in Frage kommt, ist ein unverbindliches Kennenlernen notwendig.  Achten Sie darauf, ob die Chemie stimmt, sie bereits Vertrauen zum Coach aufbauen und ob sie der Mittelpunkt des Gespräches sind.
  • Ihr Coach ist authentisch und lebt seine eigene Philosophie: Prüfen Sie, ob Ihr Coach seine Fachkompetenz nach außen widerspiegelt und seine eigene Philosophie auch lebt.

Diese Checkliste soll Ihnen als Orientierungshilfe und Landkarte durch die große Coachinglandschaft dienen. So können Sie Ihren passenden Coach finden, der Ihnen nachhaltige Veränderungen ermöglicht und Ihnen hilft Ihr volles Potenzial zu entfalten.

Was ist Coaching und was genau passiert dabei?

personal-1277392_640Beim Coaching handelt es sich um eine zielfokussierte und prozessorientierte Beratung. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Reflexion, Erweiterung und Flexibilisierung des persönlichen individuellen Verhaltensrepertoires. Gemeinsam werden Inhalte, Ablauf und Ziele der Coaching-Sequenzen festgelegt. Mitunter spielen neben Themen aus dem beruflichen Umfeld auch persönliche Lebensfragen oft eine große Rolle. Die Lösungen für die thematisierten Probleme des Coachees (Kunde/Klient) werden zusammen entwickelt und persönlich auf ihn abgestimmt. Der Coach gibt dem Coachee auf dem Weg zur Lösungsfindung die entsprechenden Impulse, um selbstständig letztendlich die Lösung für sein Problem mit seinen eigenen Ressourcen entdecken und beheben zu können. Klarheit und Struktur bei komplexen Fragestellungen und die Mobilisierung der Stärken zum Lösen der Anliegen liegen im Aufgabenbereich des Coaches.  Oft sieht der Coachee lediglich den „Wald vor lauter Bäumen nicht“ oder er möchte radikal neue und unbekannte Wege einschlagen und die Richtung wechseln. Der Coach hilft dabei, die Navigation alter Denkmuster über Bord zu werden und als Experte für Perspektivwechsel die richtigen Fragen zu stellen, Analysen zu strukturieren und zu ermutigen, neu und anders zu handeln als zuvor. Dadurch zeigt sich oft der AHA-Effekt, die Lösung, die oft eigentlich schon da war. Durch den Coach wird der Transfer in den Alltag gesichert und die erfolgreiche Umsetzung begleitet, damit das Coaching nachaltig wirken kann.

 

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