Bewusstseinszustände

Genauere Informationen über Bewusstseinszustände findest Du unter AQAL und dem Punkt Zustände.

Im Folgenden wollen wir Dich durch die verschiedenen Zustände führen. Diese Übung dient nur für einen Schnelldurchgang und legt den Schwerpunkt auf Verstand.

Konzentriere Dich zu aller erst auf die physischen Dimensionen. Wie sieht Deine Umgebung aus? Was kannst Du riechen und schmecken? Achte darauf, welche Geräusche um Dich herum sind. Lenke nun Deine Aufmerksamkeit auf Empfindungen Deines Körpers. Vielleicht fühlt es sich schwer an, juckt oder schmerzt. Sei Zeuge des Gewahrseins im Wachzustand und nimm all das wahr und lass es da sein.

Nun richte Deine Aufmerksamkeit auf Empfindungen, die durch Emotionen entstehen. Hierdurch kannst Du immer weiter in einen subtileren Zustand gelangen. Fühlst Du Freude, Traurigkeit, Aufregung oder irgendeine andere Emotion? Wie energetisch sind diese Gefühle? Ist da ein Kribbeln oder Vibrieren oder spürst Du an einem bestimmten Ort mehr Energie. Fühlst Du die Energie im Raum?

Gehe jetzt in einen noch subtileren Zustand. Wende Dich der mentalen Dimension zu. Sind da Erinnerungen, Bilder und Ideen? Vielleicht tauchen auch Gedanken an die Zukunft oder Vergangenheit auf. Nimmst Du ganz intuitiv wahr, wie noch subtilere Energien über Deinem Kopf wirbeln? Erlaube Deinem Gewahrsein sich noch mehr auszudehnen und verlagere Deine Perspektive weiter in den Raum hinein, der Dich umgibt.

Nimm wahr, dass Du Zeuge sein kannst von physischen Geräuschen, Empfindungen; von subtilem Emotionen, Gedanken und Energien, die Du fühlen kannst, ohne mit diesen identisch zu sein. Erkenne, dass all das unbeständige Dinge sind, die im Gewahrsein auftauchen, dass Du in Wirklichkeit bist. Erlebe, wie all das im Gewahrsein entsteht, dass Du bist. Spüre, dass nicht Du im Universum, sondern das Universum in Dir ist. Ruhe in Stille und sei dieser leere Raum. Du bist das Eine, das schon immer gegenwärtig war; das sich nicht verändert und nicht bewegt. Spüre diesen ruhigen kausalen Zustand des formlosen Gewahrseins, unbegrenzt, frei, vollständig und vollkommen.

Atme tief ein und genieße diesen Zustand. Bringe nun Deine Aufmerksamkeit zurück in die physische Dimension. Bleibe jedoch während Deines restlichen Tages in Verbindung mit dem eben erlebten Gefühl des Fließens und der Offenheit, die mit den Zuständen von Traum und Tiefschlaf verbunden sind.

Übungen