NLP-Bibliothek: 2.2. Arten von Glaubenssätzen

2.2. Arten von Glaubenssätzen


Keine Zielerwartung = Hoffnungslosigkeit
Keine Selbstwirksamkeits-Erwartung = Hilflosigkeit

- Zielerwartung (outcome expectancy). Das bedeutet, Du glaubst daran, dass Dein Ziel erreichbar ist. Wenn Menschen nicht glauben, dass etwas möglich ist, fühlen sie sich hoffnungslos. In bezug auf Gesundheit bedeutet das, dass sie glauben, dass es möglich ist, dass Menschen von etwas wie z.B. Krebs wieder gesunden können.

- Selbstwirksamkeitserwartung (self-efficacy-expectancy). Bezogen auf die Gesundheit heißt das, Du glaubst daran, dass Du alle nötigen Ressourcen hast, die Du brauchst, um Dich selbst zu heilen. Keine Selbstwirksamkeits-Erwartung ist gleichbedeutend mit einem Gefühl von Hilflosigkeit, und Hilflosigkeit führt ebenfalls zur Inaktivität.

- Reaktions-Erwartung (response expectancy). Reaktionserwartung ist das, was Du als Resultat Deiner Aktivitäten in einer bestimmten Situation - Negatives oder Positives - erwartest. Ein anschauliches Beispiel für eine Reaktions-Erwartung ist der Placebo-Effekt.

Wir müssen Glaubenssätze formen, weil wir nicht wissen, was real ist. Glaubenssätze entsprechen unseren Vorstellungen und das hat oft nichts mit Logik zu tun. Oft sind sie unbewusst.


1.Glaubenssätze in Bezug auf Ursachen

Wir haben Glaubenssätze darüber, wodurch etwas verursacht wird. Was verursacht Krebs? Was macht Deine Geschäfte erfolgreich? Was macht mich so kreativ und erfolgreich? Die Antwort, die Du gibst, wird eine Glaubens-Aussage sein. Beispiel: "Ich bin traurig, weil Du mich nicht angerufen hast." "Häufiges Fernsehen verursacht Glücks-Gefühle." Diese Art von Glaubenssätzen gehört zu den deskriptiven Regeln. Es werden Verallgemeinerungen über kausale Beziehungen suggeriert. Sie äußern sich als Meta-Modell-Verletzung "Ursache-Wirkung".

2. Glaubenssätze in bezug auf Bedeutungen

Wir haben Glaubenssätze in bezug auf die Bedeutung bestimmter Dinge. Was bedeuten Ereignisse, oder was ist wichtig oder notwendig? Was bedeutet es, wenn Du Krebs hast? Wenn Du Krebs hast, bedeutet das, dass Du ein schlechter Mensch bist und bestraft wirst? Bedeutet es, dass Du drauf und dran bist, Dich selbst umzubringen? Bedeutet es, dass Du Veränderungen in Deinem Lebensstil machen musst? Was bedeutet es, wenn ich kreativ und erfolgreich bin? Bedeutet es, dass ich viel arbeite oder dass ich andere viel arbeiten lasse? Beispiel: "Wenn Du das verstehst, dann bedeutet das, dass Du o.k. bist." "Du siehst mir nicht in die Augen, das heißt, dass Du lügst." Glaubenssätze in bezug auf Bedeutung werden als komplexe Äquivalenzen formuliert.

3. Glaubenssätze in bezug auf die Identität

Glaubenssätze bezüglich der Identität schließen Ursache, Bedeutung und Grenzen ein. Was führt Dich dazu, etwas zu tun? Was bedeutet Dein Verhalten? Was sind Deine Grenzen und persönlichen Einschränkungen? Wenn Du Deine Glaubenssätze in Bezug auf Deine Identität veränderst, bedeutet das, dass Du irgendwie ein anderer Mensch wirst. Beispiele von einschränkenden Glaubenssätzen in bezug auf die Identität sind, "Ich bin wertlos", "Ich verdiene keinen Erfolg" oder "wenn ich das bekomme, was ich will, verliere ich etwas". Glaubenssätze in Bezug auf die Identität können Dich aber auch davon abhalten, Dich zu verändern, besonders weil man sich dieser Glaubenssätze oft nicht bewusst ist.



NLP-Wissen

NLP-Podcast

Landsiedel Standorte

NLP-Deutschlandkarte

Jahresprogramm 2018

Bild Jahresprogramm 2017

NLP-Starterpaket

NLP-Webinar-Akademie 2017

NLP in a Week

Glücks-Woche

Kunden werben Kunden

NLP-Abendseminare
Kostenfreie NLP-Abendseminare in zahlreichen Städten.

NLP-Webinare
Kostenfrei teilnehmen! Termine:
15.11.17 mit Joerg-Friedrich Gampper