4.6 Die L2 Lernstrategie

(Darstellung aus dem Buch "NLP-Übungsbuch für Anwender" von Peter Kraft)

Die L2-Lernstrategie (Lernen lernen) ist gut geeignet, die Transformation von Lerninhalten zu Lerneinstellungen zu vollziehen; der Lernstoff wird nicht nur technisch gelernt (wie man eine neue Sprache oder einen PKW reparieren lernt), sondern der Klient lernt das Optimieren seines Lernprozesses.
Das hier vorgestellte Format ermöglicht darüber hinaus den produktiven Umgang mit Lernstörungen, Lernhemmnissen und Motivationsproblemen beim Lernen.

1. Wenn Du etwas neu oder Neues lernen willst, sorge für eine angenehme, entspannte Lernatmosphäre. Freue Dich auf das, was jetzt neu auf Dich zukommt. Tue so, als wäre Lernen ein neues Spiel:
mache Dich spielerisch mit dem Lernstoff vertraut (drüberschauen, herumblättern, Assoziationen bilden etc.).

2. Frage Dich jetzt, wozu dieses neue Wissen gut ist. Welches Ziel hilft es Dir zu erreichen? Was kannst Du dann machen, was Du zur Zeit nicht tun kannst? Sorge dafür, dass diese Intention sich in Dir von Übung zu Übung stärker verankert. Jede Antwort wird bewusst und unbewusst diese Lernmotivation erhöhen.Eine weitere Vertiefung der Lernerfahrung erreichst Du mit der Anwendung der Logischen Ebenen: Gehe die einzelnen Lernebenen durch und frage Dich, auf welcher Ebenen das, was Du neu lernen möchtest, angesiedelt ist und wo der Nutzen für Dich am größten ist.
Hilft Dir das, was Du lernst, besser in Deiner Umgebung (Familie, Beruf, Freunde etc.) zurechtzukommen?
Erweitert es Deine Verhaltensflexibilität?
Hilft es Dir beim Erwerb neuer Fähigkeiten?
Gewinnst Du neue Aufschlüsse über das, was für Dich wichtig und wertvoll ist?
Gewinnst Du neue Erkenntnisse über einen Teil Deines selbst, der Dir bisher verborgen war?
Verhilft es Dir zu tieferer Einsicht in Deine Mission, Deine Lebensaufgabe, den Sinn Deiner Existenz?

3. Gehe in eine leichte TRance oder lasse Dich durch Musik oder etwas anderes hineinführen. Identifiziere den Teil Deiner Persönlichkeit, für den dieses neue Wissen eine besondere Bedeutung hat (Reframing) . Was ist die gute Absicht, die dieser Teil mit dem neuen Wissen verfolgen kann?

4. Entwerfe ein Mindmap mit dem neuen Lernstoff im Mittelpunkt. Frage Dich jetzt, welches Wissen, welche Verhaltensweisen, Fertigkeiten, welche Glaubenssätze, Werte etc. damit in Beziehung stehen. Das Ziel besteht darin, das neue Wissen erfolgreich in die vorhandenen Wissensstrukturen einzubetten; Verbindungen zu schaffen, die es Dir erlauben, aus verschiedenen Richtungen und Bereichen auf dieses neue Wissen zuzugreifen.

5. Öko-Check:
Rekapituliere nun alle Lernschritte.

Achte insbesondere auf Deine Gefühle:
a. Fühlt sich das neue Wissen gut an?
b. Veranstalte eine Party: Sind alle Teile mit dem neuen Wissen einverstanden? Oder fehlt etwas? Wenn ja, dann bearbeite das, was fehlt oder stört.
c. Wie sind die Auswirkungen auf Deine Umwelt? Wie werden Deine Bezugspersonen reagieren, wenn Du das gelernt hast? (Einwände sollten berücksichtigt werden.)

6. Future Pace:
Nimm eine Situation in der Zukunft, wo Du das Gelernte einsetzen können wirst. Spiele die Situation durch; drehe einen Erfolgsfilm, gehe dabei durch alle Repräsentationssysteme. Als Therapeut / Coach achte darauf, dass sich bei Deinem Klienten eine Erfolgspysiologie einstellt; wenn nicht, zurück zu Schritt 5 evtl. auch Ressourcenarbeit.



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