NLP Bibliothek: 7.1 Einleitung

7.1 Einleitung

Hier wird erläutert, was Submodalitäten sind und wieso es wichtig ist, sich mit ihnen zu beschäftigen.

Informationen über die Welt erreichen uns über unsere fünf Sinne, die wir mit VAKOG abgekürzt haben. Diese Sinne werden manchmal auch Modalitäten genannt.

Die Submodalitäten sind nun die nächst kleineren Bausteine des subjektiven Erlebens. Innerhalb jeder Modalität können wir verschiedene Submodalitäten unterscheiden, z.B. im visuellen Bereich: hell-dunkel,farbig-schwarzweiß, scharf-verschwommen usw. Im auditiven Bereich: laut-leise, tief-hoch, deutlich-undeutlich usw. Jedes Bild, Geräusch oder Gefühl lässt sich mit Hilfe zahlreicher Submodalitäten beschreiben. Bisher haben wir unsere Aufmerksamkeit eher darauf gelegt, was jemand inhaltlich repräsentiert z.B. was er sieht und was er hört. Jetzt wollen wir uns darauf konzentrieren, wie das innere Bild, der innere Klang oder das innere Gefühl beschaffen ist.

Die faszinierende Entdeckung im NLP besteht nämlich darin, dass der formale "Unterschied" in den Submodalitäten oft stärker wirkt als in den Inhalten des Erlebens. Das heißt also, dass unsere Körperempfindungen und Gefühle stärker von den Submodalitäten der internen Repräsentation abhängen, als vom jeweiligen Inhalt. Aufgrund dieser ungewöhnlichen Entdeckung haben Bandler und andere wirkungsvolle und außerordentlich schnelle Interventionsmuster entwickelt.


Modalitäten = Repräsentationssysteme VAKOG

visuellsehen
auditivhören
kinästhetischfühlen
olfaktorischriechen
gustatorisch schmecken


Submodalitäten = Feinunterscheidungen der Sinne
Sinnliche Kodierung der Sprache

visuellhell-dunkelnah-fern
auditivlaut-leisehoch-tief
kinästhetischwarm-kaltfest-weich
olfaktorischwohlriech.stinkend
gustatorischsüß-sauerfruchtig-herb


Meta-Gefühle
= die Erfahrung bewertender Gefühle
- emotionale Entsprechung der sinnlich verpackten Erfahrung