NLP-Bibliothek: 8.11 Planung von Kontextmarkierungen und Entscheidungspunkten

8.11 Planung von Kontextmarkierungen und Entscheidungspunkten



Alte Resultate und die dazugehörigen Strategien, die für einen Großteil von Situationen unangemessen geworden sind, können in einigen wenigen Kontexten weiterhin effektiv sein. In solchen Fällen installiert der Programmierer einen Entscheidungspunkt, bei dem irgendeine Repräsentation als Kontextmarkierung dient. Diese soll anzeigen, in welchen Situationen welche Strategie angemessen ist. Wenn diese Maßnahme unterlassen wird, dann kann durch Mehrdeutigkeit oder Überlappung der beiden Kontexte eine Störung entstehen, wodurch die Person beide Strategien gleichzeitig auslösen könnte. Die Person weiß nicht, welche Strategie sie anwenden soll. Durch ihr Reagieren auf beide Strategien wird sie immobilisiert. Etwas sagt ihr, dieses zu tun, aber etwas anderes sieht geeigneter aus oder fühlt sich besser an.

Die Repräsentation, die als Markierung dient, kann jeden Inhalt annehmen. Es könnte sich um eine bestimmte Klangschwelle handeln, um ein bestimmtes Wort oder eine bestimmte Klasse von Worten, ein positives oder negatives kinästhetisches Gefühl oder um ein Bild oder eine Unterscheidung, die in der Umgebung wahrgenommen wird. Der Zweck des Signals besteht darin, zu unterscheiden, welcher Kontext für welche Strategie geeignet ist.

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