Eine Bilanz von Evi Anderson-Krug, unserer NLP-Trainerin in Kitzingen und Teilnehmerin unseres Integralen Jahrestrainings (ILF)

Als ich vor mehr als einem Jahr das neue Herzensprojekt von Stephan sah – das Integrale Jahrestraining – war ich hin und her gerissen. Einerseits sah ich die tolle Idee dahinter, ein ganzheitliches Training in vielen Lebensbereichen, Gesundheit, Partnerschaft, Spiritualität. Und andererseits hatte ich wenige Tage vorher ausgiebig meine eigenen Ziele und Pläne fürs neue Jahr festgelegt und hatte einen gut gefüllten Jahresplan für mich erstellt.

Und jetzt kam das, dieses Integrale Jahrestraining!

Sollte oder wollte ich mir jetzt wirklich noch ZUSÄTZLICH ein Jahresprogramm dazu packen, mit wöchentlichen Lektionen, mit Live-Seminaren, Webinaren und Tagesimpulsen? Ich schob den Gedanken daran erstmal weg. Wollte mich um meine eigenen Prioritäten kümmern. Vielleicht später mal, dachte ich. Außerdem konnte ich an einigen der Seminarwochenenden sowieso nicht teilnehmen, da hielt ich selbst Seminare. So argumentierte ich, um mich erst mal nicht mehr damit zu befassen.
 
Integrale Lebensführung
 
Doch es ließ mich nicht los. Es triggerte was in mir an. All die Themen, die darin vorkamen, die hatte ich ja auch auf meiner eigenen Liste fürs neue Jahr stehen: eine ganzheitliche Weiterentwicklung als Mensch, in allen Lebensbereichen, auch in den Bereichen, die wir nicht so gern angucken, nämlich unsere Schattenseiten. Also las ich mir die Infos nochmals durch. Konnte ich es vielleicht doch irgendwie unterbringen?

Das Programm war super durchdacht und strukturiert,
und gleichzeitig ließ es jedem Teilnehmer die Freiheit, wie viel Zeit er täglich oder wöchentlich investieren wollte. Eigentlich konnte ich mir das nicht entgehen lassen. Und der Preis … der war einfach der Hammer.
Und dann war ich anmeldet, ehe ich es mir nochmals anders überlegen konnte. Ich war dabei und freute mich über meine Entscheidung. Ein paar Tage später erhielt ich Post, ein unerwartetes Geschenk: ein Notizbuch mit dem Aufdruck „Integrales Jahrestraining 2017“- wow! Ich freute mich riesig … und schrieb gleich das Highlight meines Tages hinein. Was das war? Das ist mein Geheimnis…

Jetzt ging es wirklich richtig los.
Die ersten Lektionen trafen ein, eine pro Woche. Erst mal eine Übersicht über das Programm, und gleich war ich gefordert: Was davon wollte ich umsetzen, was waren meine Prioritäten, was wollte ich wirklich, wirklich machen? Meine Jahresliste, die ich mir ja schon vorher erstellt hatte, ließ sich da hervorragend integrieren. Doch zusätzlich hatte ich jetzt jemanden, mit dem ich mich über meine Vorhaben und Fortschritte austauschen konnte: mein Buddy. Er war ebenfalls Teilnehmer des Jahrestrainings, ein Unternehmerkollege von mir. Er war vielbeschäftigt und hatte einen ausgefüllten Tag – genau wie ich. Und so war es spannend, die besten Strategien auszuprobieren, wie wir unseren Tag künftig gestalten wollten. Was wollten wir hinzufügen und was wollten wir dafür weglassen? Aber auch Themen mit Tiefgang beschäftigten uns: Was war der Sinn unseres Daseins, wo lag unsere Berufung? Es war herausfordernd und machte Spaß. Manchmal telefonierten wir mehr als eine Stunde, dann gab es wieder Wochen, in denen wir nichts voneinander hörten, doch wir blieben (und sind) immer im Austausch miteinander.

Gleichzeitig gab es das Online-Forum,
in dem sich jeder Teilnehmer beteiligen konnte. Es war klasse, zu lesen, wie die anderen ihre Pläne umsetzten, welche Gesundheitstipps sie hatten, welche Bücher sie gelesen hatten und weiterempfahlen. Ein großer Marktplatz mit wundervollen Menschen und tollen Best-of-Strategien. Und hier war auch Platz für Fragen, oder Frust, etwa, wenn es nicht klappte mit dem regelmäßigen Morgenprogramm, mit Meditation oder Sport. Immer fand sich jemand, der ermutigte und weiterhalf, das war klasse. Eine richtig schön wachsende Community.

Hinzu kamen die Live-Seminare.
Ich konnte nicht bei allen dabei sein, das hatte ich schon vorher gewusst. ILF Life-SeminareDoch diejenigen, die mir besonders wichtig waren, konnte ich besuchen: Integrale Lebensführung, Partnerschaft, Finanzen, Meine Bestimmung. Das brachte nochmals zusätzlich Schwung und Inspirationen mit, seitenweise Notizen und vor allem wunderbare Erlebnisse mit den anderen Teilnehmern. Wir hatten unglaublich viel Spaß, viel zu lachen und zum Nachdenken.
So setzte ich nach und nach die für mich wichtigen Schritte um, startete achtsam in den neuen Tag, führte vor dem Schlafengehen mein Glücks- und Erfolgstagebuch und ging die einzelnen Entwicklungsbereiche an. Zugegeben, nicht immer so konsequent wie geplant, und auch nicht jeden Tag. Doch es blieb ständig im Bewusstsein. Dafür sorgten schon die tollen Lektionen, die Anfang der Woche eintrafen. Die einzelnen Kapitel streiften jeden Bereich des Lebens, es ging um Träume und Ziele, um die Liebe, um Spiritualität, um Werte. Doch auch handfeste und lebenspraktische Ideen fanden sich darin: Gesundheitstipps, Finanztipps, Aufräumen und Ausmisten, Umgang mit der Email-Flut und noch so manches mehr. Kurz, knackig, gehaltvoll, geballtes Wissen. Jede Woche wieder neu. Hinzu kam jeden Morgen ein kleiner Tagesimpuls per SMS auf mein Handy. Auf den freute ich mich jeden Morgen, ein kleines, aber feines Ritual, beim Frühstück über den Impuls nachzudenken.

Und plötzlich fanden sich im Forum weitere Lektionen, ganz neue Bereiche wurden eröffnet: ein ganzes Modul über Partnerschaft, ein weiteres über Finanzen wurde hinzugefügt… so vieles mehr, das ursprünglich gar nicht auf der Agenda gestanden hatte, und das uns jetzt einfach so geschenkt wurde. Unglaublich!

Jetzt ist dieses Jahr zu Ende, heute kam die letzte der 50 Wochenlektionen. Was hat sich in diesem Jahr für mich getan, was hat sich verändert?

Wenn ich Bilanz ziehe und sehe, wo ich vor einem Jahr begonnen hatte, wie sich der Weg entwickelt hat, und welche Dinge in mein Leben gekommen sind, dann bin ich einfach nur dankbar. So hatte ich mir Anfang des Jahres ein paar Bücher notiert, die ich lesen wollte. Jetzt stelle ich rückblickend fest, dass ich ein Vielfaches gelesen habe, mehr als ich mir vorgenommen hatte, Lesen (auch Fachliteratur) ist fest im Alltag integriert. Und auch anderes ist seit Monaten fester Bestandteil meines Lebens geworden, ohne dass ich noch extra drüber nachdenken muss. Ein Beispiel? Eine der Lektionen aus dem Gesundheitsbereich betraf das Thema „Wasser“. Also probierte ich verschiedene Sorten aus, machte ein paar Blindverkostungen und suchte mir das aus, was mir am besten schmeckte. Das habe ich jetzt auch immer auf Seminarreisen dabei (es ist dasselbe, was ich seit 15 Jahren trinke :-), und ich trinke ausreichend. Eine Kleinigkeit, mag sein, eine von so vielen. Doch ohne das Jahrestraining und den Austausch wäre ich vielleicht gar nicht auf die Idee gekommen, das Thema so ernst zu nehmen. Auch andere Bereiche haben sich verändert … ich habe viele wunderbare Dinge in mein Leben holen können, Dinge, von denen ich früher nur geträumt hatte.

Ja, mein Resümee: Ich habe (noch) nicht alles umgesetzt, doch ich bin froh und unendlich dankbar darüber, dass ich am Jahrestraining teilgenommen habe. Vieles ist noch im Werden und Wachsen, doch ich weiß ja jetzt, wo ich den Dünger finde. Und das Wasser …

Herzlichen Dank für dieses tolle Jahr!

Lieber Leser, lieber Leserin, Du kannst dieses Jahr, 2018 auch dabei sein, Melde Dich hier an. Du kannst dieses ILF auch in Deine Life Coach Ausbildung integrieren.

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für die Welt wünschst“ (Mahatma Gandhi)

Über die Autorin

Evi Anderson-KrugEvi Anderson-Krug ist Diplom-Sozialpädagogin, NLP-Lehrtrainerin, DVNLP, und Lehrcoach, DVNLP und hat viele Weiterbildungen absolviert, unter anderem im Improvisations-Theater. Sie ist seit 20 Jahren freiberuflich als Coach und Trainerin tätig und leitet unsere NLP-Abendseminare sowie unseren NLP-Practitioner in Kitzingen. Auf unserer Webseite findest Du weitere Informationen zu unseren NLP-Seminaren in Kitzingen sowie das Trainerprofil von Evi Anderson-Krug.