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Landsiedel NLP-Blog | NLP Forschung

Practitioner-Ausbildung zeigt Wirkung

NLP-Studie geprüftZusammenfassung

An der Universität Tübingen wurde 2007 eine Umfrage von NLP-Practitionern evaluiert. Dabei wurde erfasst, inwiefern die Practitioner-Ausbildung  nachhaltige Auswirkungen zeigt bzw. was sich bei den Teilnehmern verändert hat. Alle Practitioner-Teilnehmer gaben an, sich durch die Ausbildung in irgendeiner Weise verändert zu haben. Sie sind in der Lage Kommunikationsmuster wie Rapport anzuwenden und ca. 70 Prozent der Befragten gaben an, auch mit komplexeren Formaten gut umgehen zu können.

Methode
An der Tübinger Universität wurde in Zusammenarbeit mit dem dortigen NLP-Institut ein Fragebogen für Practitioner ausgearbeitet. Dieser wurde an insgesamt 65 Absolventen abgeschickt, 29 davon sendeten ihren Fragebogen zurück.

Ergebnis

Auf die Frage, wie groß sie die Veränderung durch die Ausbildung einschätzten, (skaliert von sehr klein bis sehr groß mit insgesamt 6 Stufen) gaben 17.2 % (5) eine ‚eher große‘, 44.8 % (13) eine ‚große‘ und 37.9 % (11) eine ’sehr große‘ Veränderung an. Kommunikationsmuster wie Pacing bzw. Rapport sind bei allen gut integriert, wohingegen das Leading und das Erkennen des bevorzugten Sinneskanals des Gegenübers eher schwer fällt. Über 70 % meinten, die Formate, die gelehrt wurden, gut anwenden zu können. Alle meinten seit der Ausbildung zu einer wertschätzenden Kommunikation besser befähigt zu sein und die meisten gaben an sensibilisiert für Win-Win-Situationen in der Kommunikation zu sein.

Quelle:

Frommer-Eisenlohr, K., Weber, K. (2007). Wie NLP wirkt. Kommunikation & Seminar, 5, S. 42-43.

Studie: NLP-Practitioner coachen erfolgreich!

Zusammenfassung
Jaap Hollander erhob, jeweils 20 Tage vor und nach einer NLP-Coaching Sitzung, Daten von 25 Probanden, welche kleine psychische oder soziale Probleme hatten. 16 der Probanden (64%) fühlten sich nach dem Coaching durch einen NLP-Practitioner, welcher noch in Ausbildung war, signifikant besser.

Methode
NLP-Studie geprüft Probanden (14 männlich, 11 weiblich) im Alter von 22 bis 70 (M = 41, SD = 12,8) gaben an kleinere psychologische oder soziale Probleme zu haben. Für die Studie gaben Sie täglich – 20 Tage vor einer NLP-Sitzung bis 20 Tage nach dieser Sitzung – auf einer Skala von 0 bis 9 an, wie sehr ihr Problem sie z.Z. belastet. Die ersten 20 Tage dienten als Baseline für die 20 Tage nach der Sitzung. Außerdem wurden alle Ergebnisse einzeln ausgewertet. Am Beginn, kurz vor der Behandlung und am Ende wurde zusätzlich mittels der Outcome Rating Scale (ORS, Miller & Duncan, 2004) der Zustand der Probanden ermittelt, welcher mittels ANOVA statistisch überprüft wurde. Die NLP-Sitzung wurde von einem NLP-Practitioner in Ausbildung durchgeführt und hatte immer folgendes Schema:
• Das Problem in ein SMARTes Ziel umformulieren.
• Das Erreichen dieses Ziels (assoziiert) visualisieren.
• Dann wurde eine kurze Geschichte zu diesem Problem erzählt und wie es sich bei jemand anderen aufgelöst hat.
• Fragen was einen zurück gehalten hat das Problem zu lösen und sich weit in die Zukunft versetzen, um von dort aus zu visualisieren, wie und mit welcher Ressource man das Problem gelöst hat.
• Die Ressource die man gerade entdeckt hat im eigenen Leben suchen und sich in die Situation wo man sie hatte hinein versetzen.
• Hausaufgabe: jeden Morgen an 2 Dinge denken über die man sich im Bezug auf das Ziel freut.

Ergebnis
Bei 16 Probanden (64%) zeigte sich jeweils eine signifikante Verbesserung (p < .05). Ein Proband (4%) hatte eine beinahe signifikante Besserung (p = .054). Die statistische Überprüfung aller Probanden der OR-Skala ergab eine signifikante Verbesserung, sowohl im Vergleich von erstem zum dritten (p < .01), als auch von zweiten zum dritten Messzeitpunkt (p < .01).

Diskussion
Da keine Kontrollgruppe verwendet wurde kann nicht sicher gesagt werden inwiefern die Ergebnisse sich direkt auf die NLP-Behandlung beziehen. Trotzdem muss gesagt werden, dass die Ergebnisse doch sehr erstaunlich sind, da es sich 1.) beim Coach um einen NLP-Practitioner in Ausbildung handelt und 2.) Die Flexibilität die in NLP-Kursen gelehrt wird (Grundannahme: Wenn etwas nicht funktioniert, tu etwas anderes) nicht angewendet werden durfte und 3.) nur eine einzige Sitzung angesetzt wurde. Es ist zu erwarten, dass ein fertig ausgebildeter NLP-Coach, welcher freier arbeitet, weit bessere Ergebnisse erzielt.

Quelle
Hollander , J., Malinowski, O. (2010). The effectiveness of NLP: Interrupted time series analysis of single subject data for one session of NLP coaching.

Hier abrufbar!

Trance mit NLP-Elementen wirkt sich positiv auf Krebs aus

Trance mit Milton Modell hilft bei KrebsZusammenfassung

An insgesamt 11 Kliniken wurde 2002 eine Studie im Bereich krebsbegleitende Maßnahmen durchgeführt. Dabei wurde getestet inwiefern Trancen über das Medium CD hilfreich für weibliche Krebspatienten sind. Die Trance wurde mit dem Milton-Modells und Metaphern möglichst offen gestaltet. Die Ergebnisse zeigen, dass Patientinnen, die die CD hörten, trotz ungünstigere Ausgangslage bei sämtlichen Messungen besser abschnitt.

Methode

Von 93 angeworbenen Frauen wurde 88 in die Studie aufgenommen. Als Ausschlusskriterium galten u.a. Schwangerschaft, primäre Metastasen, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch.

Die Probandinnen wurden anschließend in 2 Gruppen aufgeteilt und mittels des Chi-Quadrat-Test wurde geprüft, ob sie im Hinblick auf Alter, Bildungsstand, Erwerbstätigkeit und Familienstand gleich verteilt sind. Danach wurde in beiden Gruppen die Standardbehandlung bei Krebs (Chemotherapie, etc.) durchgeführt. Bei der Experimentalgruppe wurden zusätzlich noch Trance-CDs angehört. Die Trancen wurden mit vielen Metaphern bestückt und man bediente sich des Milton-Modells, um möglichst alle Probandinnen anzusprechen. Gemessen wurde der systolische Blutwert nach jeder Chemotherapie, jede Woche wurde ein Fragebogen ausgegeben und umfassende medizinische und psychologische Daten wurden am Beginn und 6 Monate danach erhoben.

Ergebnis

Es zeigte sich kein signifikanter Unterschied bei den oben genannten demografischen Daten. D.h. Die Population schien auf den ersten Anblick gleich verteilt. Wie sich später heraus stellte, gab es jedoch einen Unterschied im Bezug auf die Anzahl der Brustoperationen in den beiden Gruppen. So hatten 17 Probandinnen aus der Experimentalgruppe bereits eine Totaloperation hinter sich und nur 5 aus der Kontrollgruppe (Chi-Quadrat: 9.003, df = 1, p-wert = .003). Daraus resultierte, dass die Trance-Gruppe am Beginn (d.h. vor den Maßnahmen) bei sämtlichen Messungen schlechter Abschnitt als die Kontrollgruppe. Nach der Therapie kehrte sich dieses Ergebnis bei fast allen Messungen ins Gegenteil um, was zeigt, dass die Trance-CDs sehr wirksam sind.

Auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) welche das seelische Befinden kennzeichnet, war die Experimentalgruppe im Mittel bei einem Wert von 2.58 wohingegen die Kontrollgruppe bei 2.26 lag, nach den 6 Monaten hielt die Kontrollgruppe ihren Wert (2.23) wohingegen die Trance-Gruppe ihren Mittelwert auf 2.06 verbesserte (p-wert = .005). Ähnlich signifikante Verbesserungen ergaben sich im Bereich innere Anspannung, Ruhe und Optimismus. Bei der Wahrnehmung von körperlichen Bedürfnissen verbesserte sich die Experimentalgruppe von 3.19 auf 3.47 (p-Wert = .016) und die Kontrollgruppe hatte Werte von 3.29 bzw. 3.23 (p-wert = .54).

Auf die Frage wie oft die Trance-Gruppe sich die CD anhörte ergab sich folgendes Ergebnis:

 

Note Hörhäufigkeit Prozent
1 2mal täglich 2.8
2 täglich 11.1
3 3mal pro Woche und öfter 47.2
4 1- bis 2 mal pro Woche 19.4
5 seltener 13.9
6 nie 0.0

Tabelle 1: Trance-Häufigkeit

Auf die Frage wie hilfreich sie die Trance-CDs empfunden haben gab die Mehrheit eine positive Stimme ab:

Note Bewertung Prozent
1 sehr hilfreich 22.2
2 hilfreich 44.4
3 eher hilfreich 16.7
4 eher nicht so hilfreich 8.3
5 nicht hilfreich 8.3
6 überhaupt nicht hilfreich 0.0

Tabelle 2: War Trance hilfreich?

Quelle

Bargfeldt, M., Unterberger, G., (2002). Psychologische Begleitung von Krebstherapien mit Hilfe von Medien. Abrufbar unter: http://www.hildesheimer-gesundheitstraining.de/Krebstherapie_Begleitsystem.pdf [zuletzt abgerufen am 15.2.13]

NLP-Therapie erweist sich als wirksam mit Langzeitwirkung

Zusammenfassung
NLP ist wissenschaftlich geprüft
Die Neurolinguistische Psychotherapie kurz NLPt ist eine in Österreich anerkannte Therapieform. In dieser Studie vom März 2010 wurden die Ergebnisse von der NLPt mit einer Kontrollgruppe die keine Therapie erhielt verglichen. Die Verbesserungen der NLPt-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe sind hoch signifikant (F = 8.114, p < .001). Auch die Langzeitwirkung konnte 5 Monate nach Ende der Therapie bestätigt werden.

Methode

106 Probanden (84 weiblich, 22 männlich) nahmen an der Studie teil und wurden in 2 Gruppen randomisiert eingeteilt. Von der Experimental- und Kontrollgruppe wurden vor beginn der Therapie Daten mittels des strukturierten klinischen Interviews für DSM-IV bzw. einem Fragebogen zu Persönlichkeitsstörungen (SKID-II) erfasst. Weiteres wurde die Kroatische Skala für Lebensqualität (KVZ; Krizmanic & Kolesaric, 1992) erhoben (aufgeteilt in KVZ Prädikator und KVZ Merkmal). Die selben Instrumente wurden nochmal nach der Therapie, bzw. für die Kontrollgruppe 3 Monate nach dem Erstinterview, erhoben und für die Experimentalgruppe gab es 5 Monate nach Ende der Therapie nochmal eine Nachuntersuchung, um die Langzeitwirkung zu messen. Von den 54 Teilnehmern der Experimentalgruppe nahmen 48 in der Nachuntersuchung teil. Soziodemografische Unterschiede zwischen den Gruppen waren nicht zu verzeichnen (siehe Tabelle 1)

Gruppenunterschiede
Chi-Square df p-wert
Altersgruppe 3.312 5 0.652
Geschlecht 1.119 1 0.290
Familienstand 2.074 4 0.722
Bildungsniveau 1.785 2 0.410
Beschäftigungsstatus 0.729 3 0.866

Tabelle 1: Gruppenunterschiede zwischen Experimental- und Kontrollgruppe (signifikant wenn p < 0.05)

Die 7 Therapeuten für die Therapiesitzungen waren alle in NLPt ausgebildet und hatten zwischen 10 und 20 Jahre Berufserfahrung. Für den Sinn dieser Studie wurden nur ausgewählte NLPt Methoden verwendet. Die Sitzungen waren mit 1 mal die Woche frequentiert (60 Minuten pro Sitzung) und die Sitzungsanzahl reichte von 5 bis 65. Die Kontrollgruppe kam auf die Warteliste und bekam keine Behandlung vom Pre- bis zum Post-testing.

Ergebnis

Am Beginn der Intervention (t1) zeigte sich (MANOVA) kein signifikanter Gruppenunterschied (F = 0.855, p = 0.467). Betrachtet man die Experimentalgruppe in allen 3 Variablen (SKID-II, KVZ Prädikator, KVZ Merkmal) zeigt sich eine signifikante Verbesserung (p-wert < .001) vom Testzeitpunkt 1 (t1) zum Testzeitpunkt 2 (t2). Interessant ist, dass sich auch eine signifikante Verbesserung der Therapiegruppe von t2 zu t3 in der Variable SKID-II (p-wert = .002) und der Variable KVZ Merkmal (p-wert = .019) ergab. D.h. Der Zustand der Probanden hat sich 5 Monate nach der Therapie noch einmal stark verbessert.

Die Varianzanalyse mit Messwiederholung (ANOVA) zeigte eine signifikante Verbesserung der Therapie-Gruppe im Gegensatz zur Kontrollgruppe (F = 8.114, p < .001) – siehe Tabelle 2.

SKID-II KVZ Prädikator (Merkmal)
Mittelwert SD Mittelwert SD
Therapie Gruppe
Pre (t1) 8.61 7.38 3.46 (3.13) 0.65 (0.87)
Post (t2) 3.87 5.44 3.76 (3.55) 0.55 (0.72)
Nachuntersuchung (t3) 1.83 4.74 3.86 (3.73) 0.49 (0.78)
Kontrollgruppe
Pre (t1) 7.10 5.86 3.42 (2.99) 0.49 (0.72)
Post (t2) 6.27 5.91 3.36 (3.02) 0.56 (0.83)

Tabelle 2: SKID-II, KVZ Prädikator und KVZ Merkmal der beiden Gruppen.

Quelle: Stipancic, M., Renner, W., Schütz, P., Dond, R., (2010). Effects of Neuro-Linguistic Psychotherapy on psychological difficulties and perceived quality of life. Counselling and Psychotherapy Research, 10 (1), S. 39-49

Visuell-Kinästhetische Dissoziation in Studie erprobt

Zusammenfassung
Auf der University of Alberta in Kanada wurde 1987 eine NLP-Behandlungsform erprobt. In einer sehr kleinen Stichprobe von zwei Frauen die missbraucht wurden, wurde getestet inwiefern Trance, Ankern und vor allem die Visuell-Kinästhetische Dissoziation (auch bekannt unter der Phobie-Technik) wirksam sind. Bei beiden Frauen ergab sich eine deutliche Besserung die auch noch drei Wochen nach der Behandlung anhielt.

Methode
VK-Dissoziation NLPNach einem Erstinterview gab es zwei Behandlungszeitpunkte, die jeweils eine Woche versetzt waren. In der ersten Behandlung wurde Trance eingesetzt und ein positiver Zustand geankert. In der zweiten Sitzung wurde dann die Phobie-Technik angewendet. Für die Erhebung wurden folgende Instrumente verwendet: SCL-90-R (Derogatis, 1983), Veronen-Kilpatrick Modified Fear Survey (MFS-I1; Veronen & Kilpatrick, 1983), the Profile of Mood States (POMS; McNair, Loft, & Droppleman, 1981) und das State-Trait Anxiety Inventory (Spielberger, 1983). Diese wurden beim Erstinterview, vor der zweiten Behandlung und drei Wochen nach Abschluss der Behandlung erhoben. Außerdem wurden die Probandinnen beim letzten Termin gebeten, zu sagen welchen Einfluss die Behandlung auf ihr Leben hat.

Ergebnis
Eine Frau gab drei Wochen nach der Behandlung an „dass die Behandlung eine deutliche Veränderung in ihrer Beziehung zu Männern bewirkt hat“ und „dass sie weniger aggressiv auf Menschen sei“. Die zweite Frau gab an „sich selbstbewusster, sicherer und sexuell zugänglicher zu fühlen.“ Außerdem gab sie an „nun 100% von sich, in ihrer derzeitigen Beziehung zu geben“. Die angegebenen Inventare bestätigten die Verbesserung, wobei schon nach der ersten Behandlung große Unterschiede zu verzeichnen waren.

Diskussion
Auch wenn es sich hier nur um eine sehr kleine Studie handelt, ist es doch erstaunlich wie schnell Menschen ihre Flexibilität und Lebensfreude zurück gewinnen können. Für zukünftige Studien wäre es allerdings ratsam A.) ein größeres Sample von mindestens 20 Probanden zu untersuchen sowie B.) eine zweite Nachuntersuchung die ca. sechs Monate nach der Behandlung stattfindet zu evaluieren. Interessant wäre auch einen männlichen und eine weibliche Therapeutin zu verwenden, um Interaktionseffekte beobachten zu können.

Quellen:
Koziey , P., W., McLeod G. L., (1987). Visual-Kinesthetic Dissociation in Treatment of Victims of Rape . Professional Psychology, Research and Practice . Vol. 18, No. 3, S. 276-282
Derogatis, L. R. (1983). SCL-90-R administration, scoring and procedures manual II. Towson, MD: Clinical Psychometric Research.
Veronen, L., & Kilpatrick, D. (1983). Stress management for rape victims. In D. Meichenbaum & M. E. Jaremko (Hrsg.). Stress reduction and prevention (S. 341-374). New York: Plenum.
McNair, D., Lorr, M., & Droppleman, L. (1981). EITS manual for the Profile of Mood States. San Diego, CA: Educational and Industrial Testing Service.
Spielberger, C. D. (1983). Manual for the State-Trait Anxiety Inventory, Form Y: Self-Evaluation Questionnaire. Palo Alto, CA: Consulting Psychologists Press.

Ärzte mit NLP-Practitioner gehen besser auf ihre Patienten ein!

Zusammenfassung

In ihrer Dissertation untersuchte Stephanie Bohn 21 Ärzte, die an einer NLP-Practitioner Ausbildung teilnahmen u.a. in Bezug auf Empathie im Arzt-Patienten-Gespräch. In ihrem qualitativ-quantitativen Methodenmix kam sie zu dem Schluss, dass die NLP-Ausbildung sich positiv auf die Arzt-Patienten Beziehung auswirkt.

Methode

Rapport bestätigtIn der Studie wurden insgesamt 21 Ärzte, wobei 3 im Verlauf der Ausbildung mangels Zeit abbrechen mussten, beobachtet und anhand von Fragebögen zur Selbsteinschätzung befragt. Dabei wurden im Lauf der Ausbildung insgesamt acht Messzeitpunkte erhoben, wobei der erste Messzeitpunkt vor der Ausbildung lag und der letzte vor dem letzten Ausbildungsblock, da im letzten Ausbildungsmodul nur noch das Testing stattfand und dieses für die Fragestellungen als irrelevant betrachtet wurde. In der weiteren Diskussion wird vor allem die erste Erhebung (vor der Ausbildung) die vierte Erhebung (nach dem dritten Ausbildungswochenende) und die letzte Erhebung (nach dem siebten Ausbildungsmodul) betrachtet. Die Beobachtung erfolgte mittels eines Erhebungsbogens, in welchem eingetragen wurde, welche Methode wie oft angewendet wurde – die Methoden reichen von „Pacing der Atmung“ bis hin zum „Swish-Pattern“. Da das Beobachten aber auch zu subjektiven Verzerrungen führen kann, wurde zusätzlich noch mittels Fragebogen erhoben, inwiefern die Ärzte meinen, NLP-Methoden zu nutzen und inwiefern sie meinen, dass dies der Arzt-Patienten-Beziehung dient. Für die statistischen Überprüfung der Hypothesen wurde für die Beobachtungsdaten der Vorzeichentest für den Fragebogen der Wilcoxon-Rangsummentest durchgeführt.

Ergebnis

Bohn’s erste Hypothese: „Ärzte setzen im Verlauf der NLP-Practitioner-Ausbildung ein breiteres Spektrum an Kommunikationsmodellen ein“ konnte bestätigt werden. Der Vorzeichentest für die Beobachtungsdaten ergab einen signifikanten Unterschied sowohl im Vergleich vom ersten und vierte Messzeitpunkt (p-wert < .001) als auch vom ersten und letzten (p-wert < .001). Zwischen viertem und letzten Messzeitpunkt ergab sich kein signifikanter Unterschied (p-wert = .238). D.h. die (weniger komplexen) Methoden in den ersten Ausbildungseinheiten wurden sofort integriert und oft verwendet, wohingegen komplexere Methoden nicht so oft angewendet wurden. Wobei laut eigenen Angaben der Ärzte, wie oft sie nun NLP anwenden sich nicht nur im Vergleich zwischen erstem und vierten (p-wert = .007) und zwischen ersten und letzten (p-wert = .001) Messzeitpunkt ein signifikanter Unterschied zeigte, sondern auch zwischen vierten und letzten (p-wert = .011) Messzeitpunkt. D.h. subjektiv gesehen meinen die Ärzte auch in der späteren Ausbildungsphase NLP mehr in ihrem Leben integriert zu haben.
Eine weitere Hypothese „Ärzte stellen im Verlauf der NLP-Practitioner-Ausbildung einen empathischeren Kontakt zu Patienten her“ konnte bestätigt werden. Es zeigte sich auch hier beim Vorzeichentest jeweils ein hohes Signifikanz Niveau zwischen dem ersten und dem vierten bzw. letzten Messzeitpunkt (p-wert < .001) und kein großer Unterschied zwischen dem vierten und letzten (p-wert = 1.0). Was auch nicht verwunderlich ist, da die Basis für einen empathischeren Kontakt in den ersten Ausbildungsmodulen gelehrt wird und nicht am Ende. Die Angaben der Ärzte decken sich hier mit den Beobachtungsergebnissen. Der Wilcoxon-Rangsummentest ergab hier einen signifikanten Unterschied von ersten und vierten (p-wert = .002) sowie zwischen ersten und letzten (p-wert < .001) Messzeitpunkt aber nicht zwischen der vierten und der letzten Erhebung (p-wert = .326).

Quelle:
Bohn S. (2004) NLP im Arzt-Patienten-Gespräch – Theorie, Praxis und Effekte. Universität: Köln Abrufbar unter: http://kups.ub.uni-koeln.de/1402/

Die Ansprache im bevorzugten Sinneskanal schafft Vertrauen

In unserer Reihe NLP in der Forschung präsentieren wir Studien, die sich mit der Wirksamkeit von NLP beschäftigen. Heute machen wir den Anfang mit einer einfachen Studie, die gezeigt hat, dass das Eingehen auf den bevorzugten Sinneskanal des Gegenübers zu einem verstärkten Rapport führt und als angenehm erlebt wird.

RepräsentationssystemZusammenfassung (Abstract)

William Falzett ging 1981 der Frage nach, ob das Matching bzw. Mismatching des primären Repräsentationssystems einen Einfluss auf das Vertrauen hat. Er bildete 2 Gruppen (matching vs. mismachting) welche im Anschluss eines Interviews angeben mussten, wie wohl sie sich während des Interviews fühlten. Der Unterschied war signifikant, all jene in der Matching-Gruppe fühlten sich eindeutig besser als die in der Kontrollgruppe.

Methode

In der Studie wurden in Interviews 24 Probandinnen untersucht, die in 2 Gruppen eingeteilt wurden. Die Experimentalgruppe wurde mit dem jeweiligen bevorzugten Sinneskanal angesprochen (matching), während die Kontrollgruppe hingegen mit irgendeinem nichtbevorzugten Sinneskanal (mismatching) angesprochen wurde. Das Experiment war so strukturiert, dass der Interviewer zuerst Fragen aus Shaw’s Fragebogen zu den Repräsentationssystemen stellte (Shaw, 1977), welche jedoch nicht verbal beantwortet wurden. Die Fragen bzw. das Nachdenken darüber dienten dem Experimentator, der das ganze Geschehen über einen Einwegspiegel beobachtete, nur dazu, über die  Augenzugangshinweise des Probanden zu erkennen welches sein Hauptrepräsentationssystem ist. Danach wurde das Interview kurz unterbrochen und der Interviewer tauschte sich mit dem Experimentator aus. Je nach Setting bekam der Interviewer nun den Auftrag den Probanden zu matchen bzw. zu mismatchen. Nach dem Interview wurden die Probanden gebeten einen CFR-Fragebogen (Counselor Rating Form Trustworthiness Scale) auszufüllen. Diese Skala testete das Vertrauen zum Interviewer.

Ergebnis

Das Ergebnis zeigte einen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Die Experimentalgruppe fühlte sich eindeutig wohler mit ihrem Interviewer als die Kontrollgruppe. (F: 31.37, df = 1, p-value < .001) Außerdem gab es keinen Unterschied zwischen den Sinnesmodalitäten (siehe Tab. 1 CFR: je niedriger der Wert (M) desto wohler fühlten sich die Versuchspersonen) und ein t-test zeigte auch keinen Unterschied dahingehend ob der Interviewer weiblich oder männlich ist.

Group n M SD
Matched visual 4 14.75 1.26
Unmatched visual 4 22.25 6.18
Matched auditory 4 16.25 3.40
Unmatched auditory 4 22.25 6.70
Matched kinesthetic 4 14.00 1.41
Unmatched kinesthetic 4 21.75 5.62

Tabelle 1: CFR

Quellen:

Falzett, W., C. (1981). Matched Versus Unmatched Primary Representational Systems and Their Relationship to Perceived Trustworthiness in a Counseling Analogue . Journal of Counseling Psychology, Vol. 28, No. 4, S. 305-308

Shaw, D. (1977). Recall as effected by the interaction of presentation representational system and primary representational system. Unpublished doctoral dissertation, Ball State University.

Neurowissenschaften und NLP

Die Landsiedel-Trainer bilden sich an 2 Tagen in die Tiefen des Gehirns hinein fort und bestaunen die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse über NLP.

NLP-Trainer und Neurowissenschaften

Montag und Dienstag dieser Woche fand das erste Seminar der Reihe „Train the Trainer“ statt, eine Fortbildungsreihe, die wir zur Weiterbildung von NLP-Trainern auf hohem Niveau gestartet haben. Unser erstes Thema war: „Das N im NLP“. Unser Top-Trainer war Franz Hütter aus München. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren aus der Perspektive des Trainers und Coaches mit Neurowissenschaften. Franz hat uns in die „Geheimnisse“ und neuen Erkenntnisse der Neurowissenschaften eingeführt. Faszinierend, wie viel NLP bereits wissenschaftlich validiert ist. Mein Kommentar am Ende war: „Das müssen wir der Welt auch sagen!“

Der Weg des NLP geht spätestens seit letztem Jahr und der Umwandlung in Neurolinguistische Psychologie ganz klar den Weg: Weg von Esoterik – hin zu plastischen Beweisen. Einstige NLP-Gegner präsentieren nun in ihren Forschungsarbeiten immer mehr Nachweise für NLP – und würden sie sich etwas mehr mit NLP auskennen, dann würde ihnen das sogar bewusst werden. Ich musste schmunzeln als in einer der Studien, die als empirische Belege für die Wirksamkeit von NLP herangezogen werden können, mein früherer Professor in Klinischer Psychologie auftauchte, der (10 Jahre nach meinem Abschluss) nun selbst etwas dazu beigetragen hat, ohne es natürlich zu wissen und zu wollen. Das Thema ist so spannend, dass wir in Zukunft eine ganze Serie hier im Blog daraus machen werden und Franz immer wieder drängen werden, endlich ein Buch darüber zu schreiben.

Los ging es für uns mit Gehirnanatomie und dem Kennenlernen der wichtigsten Neurotransmitter, Acetylcholin, Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Lernpädagogisch aufbereitet sind wir am ersten Tag durch die einzelnen Bereiche des Gehirns gewandert und durften es sogar mit Knetmasse nachbauen. Am zweiten Tag ging es dann darum, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse hinter den einzelnen NLP-Methoden wie Time-Line, Submodalitäten, VAKOG, Meta-Modell usw. stehen. Sehr spannend.

Einige wichtige Erkenntnisse wurden überblicksartig festgehalten:
1. Der Grundansatz von NLP und die meisten Formate sind auf breiter empirischer Basis belegbar.

2. Rapport aktiviert das Motivationssystem des Gehirns und bereitet so den Boden für Veränderung. Durch Oxytocin kompensiert er Veränderungsangst.

3. Das Spiegelneuronensystem bildet die Basis des Pacing und Leading.

4. Kongruenz ist alternativlos, denn die Amygdala detektiert Inkongruenz und schickt das Gefühl der Verunsicherung.

5. Die Einhalten von Feedbackregeln vermeidet die Aktivierung von Schmerzreizen im Gehirn. Dadurch kann sich das Gehirn besser auf die inhaltliche Botschaft konzentrieren.

6. Das Pacing des bevorzugten Sinneskanals (VAK-Kanals) vermeidet unnötige Stoffwechselaktivität im Gehirn und erleichtert so die Informationsverarbeitung.

7. Ankern ist die neuroplastische Kopplung eines Auslösereizes an die Aktivierung des nucleus accumbens (K+) oder der Amygdala (K-). Anker können eigentlich nicht gelöst sondern nur gehemmt werden. Unbewusstes Ankern ist die Basis der Intuition. Intuition ruft den Prototyp der Erfahrung ab.

8. Meta-Modell-Fragen wirken herausfordernd und bewirken dadurch die Ausschüttung von Noradrenalin. Noradrenalin initiiert die Suche nach Lösungsbausteinen in allen Speicherbereichen.

9. Tilgung: Der Thalamus filtert Informationen und lagert einen Großteil in unbewusste Speicherbereiche aus.

10. Generalisierung: Das Gehirn bildet Mittelwerte aus Erfahrungen.

11. Attraktive Ziele triggern die Ausschüttung von Botenstoffen (insbesondere Dopamin), die die Repräsentation des Ziels im Gehirn neuroplastisch verankern.

usw.

Es war ein langes, intensives und wundervolles Seminar. Die Aufzählung kann nur ein erster Vorgeschmack sein. Wir wollen mehr darüber schreiben, aber da wir nicht auf öffentlichen Gelder zurückgreifen können (wie die Forscher an den Unis) lassen wir es langsam angehen, so wie es unsere personellen Ressourcen zulassen.

NLP-Kongress vom NLP-Netzwerk Bayern

NLP-Netzwerk-BayernVom 20 bis 22.04.2012 veranstaltet das NLP-Netzwerk Bayern wieder einen NLP-Kongress in Stein bei Nürnberg. Den Freitagabend von 19-22.00 Uhr gestaltet Alexander Maria Faßbender, der ja auch beim diesjährigen Landsiedel Kongress in Hamburg sprechen wird. Sein Thema: Save our Sales – die S.O.S. Strategie. Am Samstag finden immer von 9-18.00 Uhr vier Vorträge parallel statt. Mein Vortrag geht über das Thema Online-Marketing für Trainer und Coaches. Der Vorstand hatte mich gebeten mal etwas zu diesem Thema zu machen und ich freue mich sehr, diese Gelegenheit zu nutzen. Wer meine letzten Beiträge verfolgt hat, der hat mitbekommen, dass ich im Juni einen 5-Tages-Workshop zu diesem Thema im Rahmen unserer Coach-Modul-Reihe anbieten werde. Da wird es richtig intensiv zur Sache gehen. Mein Kongress-Votrag am 21.04 gibt einen tollen Vorgeschmack. Daneben gibt es viele weitere interessanteVorträge am Samstag, z.B. Franz Hütter: Neurobiologie der Gefühle – wie und warum wirkt NLP? Er wird auf unserem diesjähigen Kongress in Schloß Zeilitzheim sprechen.Neben mir ist auch Dr. Grudrun Reinschmidt als weitere Landsiedel-Trainerin dabei. Sie spricht zum Thema „NLP–NeXt Generation NLP der 3. Generation“. Abends wird dann gefeiert.
Am Sonntag gibt es noch einen Workshop von Bruno Hambüchen zum Thema „Mentale Spitzenleistung bei Höchstanforderungen“ von 9:30 bis 16:00 Uhr. Ihn kenne ich nicht persönlich und kann daher nicht so viel dazu sagen. Der Samstag lohnt sich auf alle Fälle sehr. Diese Veranstaltung vom Netzwerk Bayern kostet 80,- Euro jeweils am Samstag oder Sonntag. Das komplette Wochenende kostet 170,- Euro. Für Mitglieder nur 130,- Euro. Es lohnt sich also für Nürnberger und Leute aus der Umgebung bei dieser Gelegenheit gleich Mitglied im Netzwerk zu werden. Nutze die Veranstaltung um Gleichgesinnte zu treffen, tolle Vorträge zu erleben und Abwechslung zu haben.

Mehr Informationen

Studie zu wirksamen Strategien der Zielerreichung

NLP Trainer Carlos SalgadoMein Trainerkollege und Freund Carlos Salgado hat eine interessante Studie zu wirksamen Strategien der Zielerreichung entdeckt, übersetzt und für Euch zusammengefasst.

Studie an der Dominican University of California in San Rafael/USA beweist wirksame Strategien zur Zielerreichung

Die Psychologieprofessorin Dr. Gail Matthews hat einige Ratschlage für das Erreichen von Zielen: „Teilen Sie Ihre Ziele mit einem Freund“.
Eine von Matthews kürzlich durchgeführte Studie zeigt, dass Menschen, die ihre Ziele aufgeschrieben haben, diese Informationen mit einem Freund teilten und ihm wöchentliche Updates zuschickten, im Durchschnitt 33% mehr Erfolg bei der Erreichung ihrer erklärten Ziele hatten als diejenigen, die ihre Ziele nur kannten.

Matthews rekrutierte 267 Teilnehmer aus einer Vielzahl von Unternehmen, Organisationen und Networking-Gruppen in den Vereinigten Staaten und in Übersee für eine Studie mit der Fragestellung „Wird die Zielerreichung am Arbeitsplatz durch das Aufschreiben von Zielen positiv beeinflusst? Die Teilnehmer waren im Alter zwischen 23 bis 72 Jahren und vertraten ein breites Spektrum an Berufen, Nationalitäten und Bildungsständen.

Die Teilnehmer in Matthews Studie wurden nach dem Zufallsprinzip einer von fünf Gruppen zugeordnet.

  • Gruppe 1 wurde gebeten, die unternehmensbezogenen Ziele innerhalb eines vierwöchigen Zeitraums nach Schwierigkeitsgrad und Bedeutung des Ziels zu bewerten. Auch wurden sie befragt in welchem Umfang sie die Fähigkeiten und Ressourcen haben um diese zu erreichen. Befragt wurden sie über das Engagement und die Motivation diese Ziele zu verfolgen.
  • Gruppe 2 wurde gebeten, ihre Antworten auf obige Fragen mit eigenen Worten aufzuschreiben.
  • Gruppe 3 wurde gebeten, Maßnahmen für jedes Ziel aufzuschreiben.
  • Gruppe 4 musste beides, aufschreiben der Ziele und der Maßnahmen und teilten diese Informationen einem Freund mit.
  • Gruppe 5 ging am weitesten, sie taten das gleiche wie Gruppe 4 und sendeten wöchentlich einen Fortschrittsbericht an einen Freund.

Im Großen und Ganzen waren die Ziele der Teilnehmer ein Projekt, steigende Einkommen, eine Steigerung der Produktivität, Verbesserung der Organisation, die Verbesserung der Leistung, Verbesserung der Life-Balance, Reduzierung von Arbeitsunfällen oder Angst und das Erlernen einer neuen Fertigkeit. Spezifische Ziele reichten vom Schreiben eines Kapitels eines Buches oder dem Verkauf eines Hauses.
Von den ursprünglich 267 Teilnehmern, erfüllten 149 die gesamte Studie. Diese Teilnehmer wurden gebeten, ihre Fortschritte und das Ausmaß, in dem sie ihre Ziele erreicht hatten, zu bewerten.
Am Ende der Studie, hatten die Teilnehmer in der Gruppe 1 nur 43 Prozent ihrer erklärten Ziele erreicht. Während in der Gruppe 4 64 Prozent ihre erklärten Ziele erreichten, die Teilnehmer in der Gruppe 5 waren die erfolgreichsten, diese haben mit einem Durchschnitt von 76 Prozent ihre Ziele erreicht.

Zusammenfassung Ziele Studie

Quelle: Hier nachlesen
„Meine Studie liefert empirische Belege für die Wirksamkeit von drei Coaching-Tools: Verantwortung, Engagement und Niederschreiben der eigenen Ziele“, erläutert Matthews.

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