Fortsetzung des Artikels zum Team-Coaching von unserem Leipziger NLP-Trainer Dirk Spengler.

Im ersten Teil meines Blogbeitrages letzte Woche habe ich das Team-Kaleidoskop vorgestellt und den ersten Schritte der Übung erläutert.

Jetzt geht es weiter zum sechsten und siebten Schritt der Übung. Dieser 2. Teil der Übung ist nicht immer notwendig. Zwar ist er an sich extrem wichtig. Doch gibt es auch Fälle, wo man (zunächst) darauf verzichten kann. Dies ist z.B. der Fall, wenn:

  • Eine erste Zielbestimmung ausreichend ist.
  • Ein völlig neues Team zusammen kommt und es um ein erstes Kennenlernen geht
  • Neue Teammitglieder hinzukommen (Kennenlernen)

Zu empfehlen ist er, wenn:

  • Effizienzsteigerung das Ziel ist
  • Veränderungen im Team / Firma mit evtl. neuer Aufgabenverteilung
  • Neues Projekt, gleiches Team

Schritt 6 – Verhalten

Nun geht es darum, gemeinsam Verhaltensregeln zu besprechen und zu definieren.
Wichtig: Das tut das Team in kompletter Eigenregie. Auch wenn der Teamleiter Übungsteilnehmer ist, sollte er sich hier zurückhalten und eher unterstützend als bestimmend wirken.
Die Vorgehensweis ist analog zu Schritt 2 bis 4.

Die Teilnehmer wechseln zur neuen Ebene Verhalten und Umgebung.
Der Übungsleiter stellt folgende Fragen:

    Wie wirst Du Dich (zur Zielerreichung) verhalten?
    Bei was brauchst Du Hilfe / Unterstützung?

Nun wieder analog zu Schritt 2 bis 4 (schreiben, vorlesen, herumgehen, Fragen stellen)

Hier kommt nun aber noch ein entscheidender Schritt hinzu:

Nachdem die Teilnehmer wieder an Ihrer Position angelangt sind, werden gemeinsam für jedes einzelne Teammitglied Handlungsvereinbarungen (Verhaltensregeln) geschlossen.

Das heißt, jedes Teammitglied verfasst einen oder mehrere Sätze in etwa so:

Ich verpflichte mich gegenüber mir und dem Team zu folgendem Verhalten:
– (wöchentlicher Bericht an …)
– (offenes Ansprechen meiner Bedenken)
– (Die Sache kritisieren und nicht den Menschen)
– …

Wenn ich Hilfe benötige sind meine Ansprechpartner:
– (fachliche Hilfe: …)
– (Probleme im Team: …)
– …

Dafür ziehen sich die Teilnehmer für ca. 20 Minuten zurück. Manchmal sind 2er-Gruppen sinnvoll. Danach finden sich alle Teilnehmer noch einmal zusammen im Kreis und jedes Teammitglied liest seine Verpflichtung laut vor gefolgt von der Zustimmung ALLER anderen Teammitglieder. ‚Per Handschlag’ ist hier sehr zu empfehlen.

Schritt 7 – Ziel gemeinsam erfahren

Teamkeleidoskop Ziel erlebenMit Schritt 6 ist ein wichtiger Teil der Arbeit getan. Doch ein Punkt fehlt noch: Die Betrachtung des Ergebnisses (Bodenanker und Notizen) von einer META-Position (außenstehend, Überblick) verbunden mit einer Vorstellung, das Ziel bereits erreicht zu haben.

Dazu bittet der Übungsleiter alle Teilnehmer den Kreis zu verlassen und ihn sich von außen zu betrachten.

Anweisungen/Fragen des Übungsleiters:

    Betrachte noch einmal den gesamten Prozess und stelle Dir vor, das Team hat das Ziel gemeinsam erreicht. Welche Auswirkungen hat das auf Dich/Team/Firma?
    Formuliere einen abschließenden Satz?
    (i.d.R. tolles Erlebnis, tolle Kollegen, Wir werden das Schaffen o.ä.)

Damit ist die Übung beendet. Der Übungsleiter bedankt sich bei allen Teilnehmern und löst das Meeting auf. Gern können alle noch mit beim Aufräumen helfen 😉

Zusammenfassung

Das Team-Kaleidoskop ist in der Regel ein tolle Erfahrung für alle Team-Mitglieder. Es macht Probleme sichtbar und zeigt unmittelbar Lösungsmöglichkeiten. Es fördert die Eigenverantwortung und es schweißt zusammen.

Ich kenne keine andere Methode, die in so kurzer Zeit so tolle Ergebnisse zu liefert.

Gerne leite ich das Team-Kaleidoskop auch bei Ihrem Team an. Mehr erfahren Sie hier.

Herzlichst – Ihr Dirk Spengler

Zum Autor:
Dirk Spengler, NLP-Lehrtrainer Standort Leipzig
Dirk Spengler
unser NLP-Lehrtrainer am Standort Leipzig
Geschäftsführender Gesellschafter der
LOSJETZT Unternehmensberatung GmbH
Gottschaldstr. 1a | D-08523 Plauen | Tel.: +49 172 3714666

www.losjetzt.de