Gastbeitrag von Ute

„Ich fand das ganz große Glück mit Dir im Zug nach Osnabrück“? Mag sein, dass es dem einen oder anderen tatsächlich schon einmal gelungen ist, dem eigenen Glück mit einer Zugreise auf die Sprünge zu helfen.

© jeonsango/Pixabay

Aber das persönliche Lebensglück so einfach dem Zufall überlassen? Ich entscheide mich ganz bewusst dafür, dieses Herzensthema doch lieber selbst in die Hand zu nehmen. Somit starte ich meine Reise nicht nach Osnabrück, sondern nach Bremen in die Glückswoche von Joerg-Friedrich Gampper.

„Möchtest Du mehr Glück und Wohlergehen in Dein Leben bringen? Dann komm zur Glückswoche“, so die verheißungsvolle Ankündigung unseres Reiseleiters.

Lieber Joerg-Friedrich, rückblickend zum Ende des Jahres kann ich immer noch sagen, Du hast nicht zu viel versprochen. Es war eine ganz tolle Woche mit einem wunderbaren Trainer, einer sehr lieben und inspirierenden Gruppe und ein wunderschöner Ort.

Da sich Glück ja bekanntlich vermehrt wenn man es teilt, ist es mir ein großes Anliegen, meine Highlights der Woche noch einmal zum Jahresende Revue passieren zu lassen und meinen persönlichen Reisebericht durch die Glückswoche aufzuschreiben:

Meine Tour startet am ersten Tag in einem Seminarraum mit einem wunderschönen Ausblick. Ich bin etwas aufgeregt und neugierig und betrete den Raum mit der Frage, wer diese vielen neunen Menschen wohl sind, wie wir uns als Gruppe finden und was uns in der Woche erwarten wird. Ein erstes Glücksbonbon ist schnell gefunden. Ich ergattere einen Stuhl mit Panoramablick in den Park und komme schnell mit meinen Sitznachbarn ins Gespräch.

Mit einer ausgesprochen inspirierenden ersten Vorstellungsrunde ist das Eis sehr schnell gebrochen und die letzte Anspannung verflogen. Die Aufgabe besteht darin, in Zweiergruppen unser Positiv-Profil zu erstellen. Dies beinhaltete die Fragen, was mache ich gerne in meinem Leben und was kann ich richtig gut? Wozu ist das, was ich besonders gut mache in meinem Leben wichtig und welche Möglichkeiten ergeben sich für mich und andere Menschen? Anschließend stellen wir das Positiv-Profil unseres Partners in der Gruppe vor. Ich finde es sehr berührend, der geballten Positiv-Kraft so vieler Menschen zu lauschen. Die Vorstellung meines Positiv-Profils erfüllt mich mit Stolz und Freude. Ich habe diesen schönen Moment tief verankert und rufe ihn noch heute in schwierigen Situationen immer wieder gerne ab.

Die weiteren Seminartage starten mit einem wunderbaren kleinen aber feinen Morgenritual. Wir sitzen in Gruppen mit 3-4 Personen in der Morgensonne auf der Terrasse und berichten den anderen Teilnehmern von unseren Glückserlebnissen des Vortages. Es ist ein sehr schönes Erlebnis, die Glücksbonbons der anderen Teilnehmer mit allen Sinnen wahrzunehmen und gemeinsam in diesen Momenten zu schwelgen. Schnell merke ich, wie ich meine Glücksmomente viel bewusster wahrnehme und das Erlebnis feinfühlig kalibriere. Schließlich ist es meine verantwortungsvolle Aufgabe, am nächsten Tag die Gruppe an meinem Erlebnis auf allen VAKOG-Ebenen teilhaben zu lassen.

Eine weitere meiner Lieblingsübungen ist die Kreation unseres persönlichen Glückstages. Dieser sollte zukünftig einmal im Monat durchgeführt werden, so die Empfehlung unseres Reiseleiters und Trainers. Die Planung erfolgt in folgenden Schritten:

  1. Erträume, fantasiere und kreiere Deinen Glückstag
  2. Ideen aufschreiben
  3. Mentaler Kurzdurchlauf
  4. 100% Entscheidung treffen
  5. Machen und genießen

Ich empfinde die Gestaltung und Durchführung dieses besonderen Tages als riesige Bereicherung und nehme mir für das nächste Jahr fest vor, einen Glückstag pro Monat einzuplanen.

Ein wesentliches Highlight des Seminars sind auch die vielseitigen Abendveranstaltungen, die immer sehr gut besucht sind. Den einen Abend diskutieren wir die Weltretter-Themen ganz intensiv mit der Gruppe. Den nächsten Abend lauschen wir ganz gebannt einem Konzert, das Joerg-Friedrich und ein befreundeter Musiker uns bei Celloklängen und Gesang ganz wunderbar präsentieren.

Aus heutiger Sicht auf die Woche kann ich sagen, dass ich viele der Übungen in meinen Alltag integriert habe. Ich schreibe sehr regelmäßig mein Glückstagebuch. Ich genieße meine täglichen Glücksbonbons und verteile diese auch großzügig. Ich freue mich über die kleinen, schönen Dinge im Leben und staune über neue Entwicklungen und Perspektiven.
Ich kreiere regelmäßig Verbesserungsideen für ein Mangelerlebnis. Dies führt dazu, dass ich schon sehr viele Negativmuster durchbrochen habe. Ich stelle mich öfters auch einmal auf einen Stuhl um die Perspektive zu wechseln. Auch die Übung zur Positivierung von Beziehungen wende ich regelmäßig an.

Hilfreich für wichtige Entscheidungsprozesse ist für mich auch der Signatur-Stärken-Test, den wir in dem Seminar durchgeführt haben. So achte ich bewusst darauf, Entscheidungen so zu treffen, dass sie meinen Signaturstärken entsprechen.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese spannende Reise erleben durfte und freue mich schon auf viele neue Glücksmomente im kommenden Jahr. An dieser Stelle noch einmal meinen herzlichsten Dank an unseren wunderbaren Reiseleiter Joerg-Friedrich Gampper.