Es war eine tolle Woche! Vom Sonntag, den 18.03 bis Sonntag, den 25.03.2012 fand NLP in a Week in Nürnberg statt. Nach Köln und zweimal Hamburg waren jetzt auch einmal die Franken dran. Das Seminar war mit ca. 65 Teilnehmern das größte seiner Art bisher. Ich hatte auch extra einen großen Raum gebucht, um gut auf den Ansturm vorbereitet zu sein. Natürlich gab es auch einige Teilnehmer, die nur an manchen Tagen teilnehmen konnte, aber die meisten ließen sich doch keinen Tag entgehen.

NLP in a Week 02

Von der Bühne aus machte es richtig Spaß für Action zu sorgen und meine Inhalte zu vermitteln. Diese waren im Großen und Ganzen natürlich ähnlich wie bei vorangegangenen NLP in a Weeks, aber so ein paar kleine Abweichungen gab es dann doch auf besonderen Wunsch der Teilnehmer.

Los ging es am Sonntagabend mit einem ersten Kennenlernen und einer Einführung in die Woche. Viele sagten mir hinterher, dass sie davon natürlich schon einiges wussten. Da wir aber auch ein paar NLP-Frischlinge dabei hatten, wollte ich natürlich alle beim gleichen Level abholen. Und mal Hand aufs Herz: Nur allzu oft vergessen wir die NLP-Grundlagen wie Wahrnehmung, Kalibrieren, Rapport, Pacing und Leading. So haben uns die ersten Übungen und meine Geschichten dazu gleich ein wenig verbunden. Am Schluss des Abend habe ich dann die Geschichte von Prinzen und vom Magier erzählt. Da war es mucksmäuschenstill im Raum. „Jeder von uns ist ein Magier“, war die Botschaft. Wir können uns unsere Welt so gestalten, wie wir das möchten. Unsere Einstellungen und unser Denken bestimmen, was wir um uns herum wahrnehmen und welche Bedeutung wir den Dingen geben.

NLP in a Week 04

Die Nacht war kurz und am nächsten Tag ging es morgens um 10:00 Uhr weiter. Wir sind locker gestartet mit einer kleinen Trance-Reise zu einem schönen Erlebnis. Dabei ging es darum, wie wir im inneren die Welt durch unsere Sinneskanäle repräsentieren – VAKOG. Welchen Kanal benutzt Du bevorzugt, um Informationen aus der Umgebung aufzunehmen. Es folgten Tipps, wie man seinem Partner entsprechend dem Kanal seine Liebe zeigen kann und wie man damit erfolgreicher ein Auto verkauft. Anschließend gab es auch wieder eine Übung dazu und es wurden wunderbare und amüsante sinnespezifische Geschichten erzählt. Mit einem kleinen Ausblick auf die NLP-Metaprogramme habe ich dieses Seminarabschnitt beendet.
Als nächstes ging es um das Thema State-Management: Wie beeinflussen wir unsere Gefühlszustände? Alle standen auf und strecken die Arme nach oben – natürlich durfte meine berühmte Charly-Brown-Übung auch in dieser Woche nicht fehlen. Ein Lachen ging durch die Reihen. Dann folgte meine berüchtigte Flughafen-Story, in die ich im Sinne der nested Loops gleich fünf verschiedene Arten unterbringe, seine Zustände zu verändern. Anschließend liefen sie in veränderten Zuständen durch den Raum. Unsere Körperhaltung bestimmt, wie wir uns fühlen.

NLP in a Week 05

In den Pausen zogen kleinere Grüppchen los, um Nürnbergs Gastronomiebeträge zu beehren. Das Karl-Broger-Zentrum ist günstig gelegen und so war für jeden Geschmack das passende dabei.

Im Seminar ging es am Nachmittag um das Thema Ankern. Dabei habe ich einfaches Ankersetzen demonstriert und das wurde dann auch eifrig geübt. Ein weitere Anker war natürlich der Gong, den ich immer nach Übungen oder zum Beginn anschlug. Und zusätzlich hatten ich auch den Flieger, der sich in Hamburg so bewährt hatte, wieder eingebaut. Auf Kommando standen alle Teilnehmer auf und Klatschen auf eine bestimmte Art in die Hände. Das haben wir immer wieder zwischendurch gemacht, um uns körperlich fit und den Geist wach zu halten. Abends habe ich meine berühmte Anker-Übung gemacht, wo man fünf Anker übereinander stapelt. Aus Zeitgründen haben ich es auf drei Zustände: Freude, Dankbarkeit und Liebe begrenzt. Dennoch standen einigen vor Rührung die Tränen in den Augen.

NLP in a Week 07

Überhaupt: Die Gruppe hat von Anfang an super mitgemacht. Sie waren offen, wollten spielen und beteiligten sich sehr aktiv. Das ist für einen Trainer wunderbar, wenn er auch etwas von sich zeigen darf und die Teilnehmer ihn so nehmen können. So fehlte in der Woche auch nicht die eine odere andere Bemerkung über mein Tantra-Seminar.

Am Abend des zweiten Tages folgte das Flirtseminar. Dieses Seminar war offen ausgeschrieben, so dass noch weitere zusätzliche Teilnehmer dabei mitmachen könnten. So füllte sich der Saal und anschließend wurde gelacht und geflirtet. Was dabei genau geschah, das kann man erfahren, wenn man selbst an einem solchen Seminar teilnimmt.

Am dritten Tag ging es vor allem um das Thema Reframing. Was bedeuten die Dinge? Natürlich durfte die Geschichte vom Bauern und vom Pferd, das ihm zugelaufen war, nicht fehlen. In einigen Übungen konnten die Teilnehmer eigenes unerwünschtes Verhalten reframen. Am Nachmittag machte ich zwei Demonstrationen zum 6-Step-Reframing. An dieser Stelle vielen Dank allen, die sich dafür zur Verfügung gestellt haben. Am Abend war Dr. Gudrun Reinschmidt, unsere Trainerin in Nürnberg, da und stellte die Ebenen von Dilts in Bezug auf Leadership vor. Daran anschließend war der erste freie Abend in dieser Woche.

NLP in a Week 10

Am vierten Tag ging es um die eigene Zukunft. Ausgehend von den eigenen Stärken habe ich verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, wie man seinen eigenen Traum finden kann und mit vielen Beispielen untermauert. Dann ging es um konkrete Ziele-Tools. Mit den NLP Wohlgeformtheits-Kriterien haben wir klare Ziele formuliert. Dann gab es eine längere Übung. Nach der Walt-Disney-Strategie konnten eigene Visionen und größere Ziele ausgearbeitet werden und schließlich haben wir noch mit den NLP-Submodalitäten Ziele emotionalisiert, indem wir sie größer und farbiger gemacht haben.
Im Abendprogramm ging es auf eine Schatz-Tour mit der Nürnberger Nachtwächterin. Dabei erfuhren wir von Künstlern, Kaisern und der Mentalität der Nürnberg, wenn andere Städte ein neues Rathaus haben. Anschließend ging es noch zum Abendessen und einem gemütlichen Ausklang des Tages.

Am fünften Tag ging es um Glaubenssätze und Werte. Mit dem Insel-Dilemma sind wird gestartet. Die Akteure der Geschichte sollten eingeschätzt werden hinsichtlich ihrer moralischen Entwicklung. Es wurde heftig diskutiert, ob der Bootsbesitzer nicht vielleicht doch gar nicht so schlimm gehandelt hat, indem er die Notlage der armen Monika, die zu ihrem geliebten Klaus wollte, ausgenutzt hat. Dann ging es um die eigenen Werte und eine Hierarchie derselben.
Der Abend war zur freien Verfügung und ich hatte Gelegenheit in mein geliebtes Palm Beach in Stein zu gehen und in der Sauna zu relexen.

NLP in a Week 12

Am sechsten Tag ging es um das Thema „Spiral Dynamics“ oder auch „Graves Levels“. Dieses Modell ist ja seit einigen Jahren eines meiner Lieblingsmodelle. Dabei haben wir uns die verschiedenen Entwicklungsebenen des Menschen und seiner Werte angeschaut. Ausgehend von unserer eigenen Entwicklung ging es darum, wie die Menschheit sich als ganzes in bezug auf diese Werte entwickelt hat. Am Nachmittag gab es Übungen, Austausch und Fallbeispiele dazu. Der Film im Abendprogramm führte die einzelnen Ebenen noch einmal ganz deutlich und sehr unterhaltsam vor Augen.

Am siebsten Tag ging es bis mittags um die Erfolgs- und Positionierungsstrategie. Für einige war das ein ganz wichtiges Thema. Interessiert und intensiv wurde an der eigenen Positionierung gefeilt. Was kann ich besonders gut? Auf welchen Gebieten könnte ich tätig werden? Welche Zielgruppe passt dazu? Welche brennenden Problem könnte ich lösen? Mit wem könnte ich kooperieren? usw. Am Mittag ging es dann mit verbundenen Augen hinaus ins freie und dabei könnte jeder prüfen, ob er wirklich vertrauen kann. Für den Partner hieß es, verantwortlich zu führen, damit der andere nicht blind gegen einen Gegenstand läuft. Auf dem Spielplatz ergaben sich bald abenteuerliche Möglichkeiten mit der Blindheit zu experimentieren. Auf vielfachen Wunsch stellte ich am späten Nachmittag noch die NLP-Phobie-Technik vor und macht auch eine Demonstration zu einer Spinnen-Phobie, die dann noch diskutiert wurde.
Den letzten Abend verbrachten wir mit Spielen, Improtheater und Witzeerzählen. Es war sehr lustig und mach einer hat seine Theater-Talent dank Achim entdeckt. Ich war leider nicht immer ganz fähig, meine Rolle zu spielen, da mir bei unserer mittelalterlichen Liebesgeschichte mit Amelie die Tränen in den Augen standen.

NLP in a Week 15

Am letzten Tag hatten wir noch einen halben Tag. Ich habe Möglichkeiten vorgestellt, wie man sein Morgenprogramm gestalten kann, um aktiv und fit in den Tag zu kommen. Danach ging es darum, wie man das im Seminar gelernte weiter vertiefen kann und dann habe ich noch das Thema Time-Line vorgestellt und die Teilnehmer sind in einer Übung und einer daran anschließenden Trance-Reise in die Zukunft gereist. Dann ging es auch schon ans Verabschieden. Zum Abschluss überreichte mir Barbare im Namen der Teilnehmer einige Eintrittskarten für das Palm Beach, damit ich dort über ein mögliches NLP in a Week II in Nürnberg nachdenken könnte. Das war sehr nett. Einige trafen sich im Anschluß noch zu einem gemeinsamen Mittagessen und ich gesellte mich nach dem Aufräumen dazu.

Eine sehr bewegte Woche mit vielen ganz tollen Begegnungen. Mein Dank gilt auch den Cotrainern, Diana, die uns in den ersten Tagen zur Seite stand, dann Camelia, die nach ihren Nachtschichten gegen Ende der Woche aktiv dabei war und Sven, der zwischendurch kommen konnte, um auszuhelfen. Ich habe so viele interessante Menschen kennen gelernt und bereits jetzt, die Tage danach, hatte ich sehr viel Kontakt zu einigen und weitere Projekte sind in Gang gekommen.