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Florian W. wurde nach einem NLP in a Week Coach Seminar von Co-Trainerin Annemarie Freitag interviewt, was ihm das Event gebracht hat und wie er denkt, dass ihm NLP in seinem Job, als Lehrer, behilflich sein kann.
 
NLP in a Week Coach
„Zum 2. Mal, die beste Woche meines Lebens“ (Florian W.)

Florian hat eine NLP in a Week Coach, bei Stephan Landsiedel, besucht und meinte die Tage waren für ihn sehr intensiv. Die Inhalte hat er als hoch wirksam in seinem eigenen Veränderungsprozess und auch in der Rolle als Coach bei den anderen Teilnehmern erlebt.

Seine 3 Highlights:

1) Timeline Reimprint
2) Zeitlinie
3) Vision mit der Dilts Pyramide
Diese 3 Erlebnisse hatten für ihn eine kraftvolle Verbindung geschaffen und ein super Gefühl von einem Netzwerk, welches sich etabliert hat.
Das Zusammenwachsen der Gruppe fand er spitzenmäßig. Er hat viel menschliche Wärme erfahren. Dadurch hat er auch das Gefühl gehabt, dass er einiges Persönliches von sich preisgeben kann. Er hat sich total aufgefangen gefühlt und intensive Erlebnisse genossen.

Wie ist Florian zu NLP gekomen?

Florian ist Lehrer an einer staatlichen Schule für die Klassen 5-13. Durch die Schule, auf völligem Umweg, ist er auf NLP gekommen. Durch eine Internet Recherche eines Kollegen von Stephan, der die Verbindung zu Landsiedel hergestellt hat.

Was hat NLP bei Florian bewirkt?

Aus Neugier und persönlichem Interesse hat er mit NLP begonnen und war dann ziemlich positiv überrascht, wie dieser Veränderungsprozess ähnliche Effekte, die beim Lernen eigentlich beabsichtigt sind, durch NLP hervorgerufen werden können. NLP hat für ihn das Potential hat für eine umfassende Lerngrammatik, praktisch ein Beschreibungsformat den Lernprozess zu gestalten.

Welche NLP Übungen kann sich Florian vorstellen im Schulkontext anzuwenden?

Seiner Meinung nach ganz viele:
• Ankern, wie Raumanker, dass die Lerngruppe sich zum Beispiel im Physik Raum anders verhält als im Klassenraum. Oder aktuell fällt ihm der Anker einer Glocke ein, um etwas Ruhe zu ermöglichen. Ob dieser Anker sinnvoll und effektiv ist, sei mal dahingestellt. Wenn einem der Anker Mechanismus bewusst ist und man ihn zielgerichtet einsetzt, in einer positiven Form, dann kann das NLP hoch wirksam sein.
• wie man mit Unterrichtsstörungen umgeht
• Reduktion von Lernängsten oder Prüfungsängsten auch in Gruppen, nicht nur einzeln. Durch Dissoziation, Ankern und auch mit Hilfe von anderen NLP Formaten und Hilfestellungen.
• Bei Konflikten, 1-2-3 Meta, damit die Schüler lernen auch ihre Konflikte friedlich zu lösen und wieder aufeinander zu zugehen. „Das wird hochwirksam sein, auch im Rahmen der Schulsozialarbeit“, meint er.
• Lern- oder auch Kreativitätstrategien, die Schüler lernen können um ihren eigenen Lernfortschritt selbst in optimierter Weise zu gestalten. Ob das nun die Walt-Disney-Strategie ist oder andere. Und natürlich freut er sich auch zu erfahren, das es funktioniert. wenn diese Strategien auch erfolgreich umgesetzt werden können, dann wird das eine selbsterfüllende Prophezeiung. Dann bekommen die Kinder mehr Lust zum Lernen. Manche Schüler könnten dadurch ihre Selbstwirksamkeit positiv erfahren und bestätigt bekommen. Ein Idealziel.
NLP in der Schule
• Den Kindern gewisse Strategien an die Hand geben, damit sie den Weg zum Schulziel zum Teil selber mit frei verfügbaren Materialien gestalten und erreichen können. Zum Beispiel, dass eine 8. Klasse den Unterricht auch so mitgestaltet, dass ein Co-Lernen stattfindet zwischen Schüler und Lehrer, dass man synergetisch voneinander lernt und gleichzeitig das nötige Niveau auch trifft.
 
• er kann sich vorstellen NLP mit dem Erkenntnissen von John Hattie, einem neuseeländischen Bildungsforscher zu kombinieren und zu integrieren. Hattie hat wissenschaftlich fundiert belegt, wie und wann Schüler gut für das Leben lernen, nicht nur für die Schule. Die Pisa Studie tendiert ja mittlerweile auch in diese Richtung, meint er zu deuten. Also am konkreten Beispiel, der Wärmelehre, sollen Schüler klar erkennen und erfahren, wie man diese konkret im Leben anwenden kann.
• Geschichten und Metaphern von Mentoren findet er gut in der Schule anzuwenden, wenn diese Storys klarstellen, dass die Protagonisten trotz Widerstände etwas Besonders geschafft haben. Solche persönlichen Durchbrüche haben das Potenzial die Kindern indirekt zu motivieren, ihr eigenes Interessenfeld zu erkunden und tolle eigene Erfolgserlebnisse zu bekommen. Diese können sie dann in der Klasse oder auch öffentlich darstellen, welches dann wiederum andere Schüler motiviert. Der Lehrer reduziert sich etwas im Schulgeschehen und ermöglicht den Kindern damit, dass sie sich selber ausprobieren können.

Florian’s Ideale Bild von der Schule in 10 Jahren, mit dem ganzen NLP Wissen:

Die Schüler sind traurig, wenn sie in die Ferien gehen „müssen“. Sein Anspruch ist es, dass es möglich wird, die Spaß machende Projektarbeiten nicht vom Schulalltag zu entkoppeln.

letzter Tipp für die Zuhörer:

NLP lohnt sich, auch im schulischen Kontext, weil es ja um Veränderungsprozesse geht. NLP Kann man für sich selber lernen und anwenden oder als Coach für andere. Lehrer haben öfters die Rolle als Coach, als es ihnen selber klar ist. Und wenn sie diese Rolle nutzen, kann das den Unterricht sehr bereichern.

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