Von nächtlichen und anderen Erlebnissen während des ersten Practitioner-Wochenendes – ein Bericht unserer Landsiedel-Trainerin Ingrid Huttary

Es ist morgens um vier Uhr, die Nacht von Samstag auf Sonntag, mitten in meinem ersten Wochenende des frisch gestarteten NLP Practitioners in Berlin, den ich als Trainerin anleite. Ich bin plötzlich hellwach, wahrscheinlich, weil die vergangenen anderthalb Tage mich wieder so bewegt haben. Eine Welle der Dankbarkeit, dass ich eine so wunderbare Arbeit machen darf und kann durchflutet mich. Dankbarkeit dafür, dass diese neue Gruppe, diese frisch gestarteten angehenden Practitioner so offen und begeistert die verschiedenen Impulse, Themen und Anregungen aufsaugen und so engagiert mitmachen, so freudig ausprobieren und eintauchen in die Welt des NLP.

Dankbarkeit macht gesund
Und damit ist klar, worum es in meinem nächsten Blogartikel geht: Dankbarkeit. Und ich stehe auf und schreibe erst einmal nieder, was mir gerade durch den Kopf schwirrt. Vorher kann ich eh nicht wieder schlafen.

NLP Practitioner Berlin Erstes Wochenende

Vera F. Birkenbihl zählt die Dankbarkeit zu den gesundmachendsten Gefühlen, in ihrer Liste steht sie auf Platz drei, hinter der bedingungslosen Liebe und dem Verzeihen. Gemeint ist hier nicht das alltägliche, eher gedankenlose, ritualisierte „Danke schön“ „Bitte schön“, sondern tatsächlich wahrgenommene, bewusste und vor allem gefühlte Dankbarkeit für die großen und kleinen Geschenke des Lebens. Vom glitzernden Regentropfen in der Sonne über die eigene Familie, Freunde, Gesundheit, die schöne Wohnung, das Glück in einem freien und sicheren Land geboren worden zu sein. Mit meinen Teilnehmern spreche ich am nächsten Morgen über meine nächtliche Erfahrung – denn auch das verstärkt die Effekte der Dankbarkeit: aussprechen, wofür du dankbar bist – immer wieder. Denn positive Botschaften bereiten sowohl dem, der sie verbreitet als auch dem, der sie empfängt, Freude.

Wahrnehmungskanäle und gegenseitiges Verständnis
Und dann tauchen wir weiter ein in die Welt des NLP, erkunden die bevorzugten Sinneskanäle und beschäftigen uns damit, welche Auswirkungen es im Verkauf oder auch in Beziehungen haben kann, wenn sehr unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. Wenn der visuelle Mann gern Ordnung um sich hätte, während seine auditive Frau sich nach Ruhe sehnt. Und wie entspannend es wirken kann, wenn durch so ein einfaches Erklärungsmodell, wie das der unterschiedlichen Wahrnehmungskanäle, auf einmal gegenseitiges Verständnis entsteht.

Ziele statt Weglaufen
Beim Thema Ziele erzähle ich ganz ehrlich, wie es mir ging, bevor ich mit dem NLP in Berührung kam. Dass ich immer recht genau wusste, was ich nicht mehr wollte und dann auch schnell weggegangen, bisweilen geradezu weggelaufen bin. Leider fehlte immer wieder die Richtung, weil ich nicht wusste, was ich stattdessen denn nun wirklich will.
Einige Teilnehmerinnen werden plötzlich ganz still und ich kann sehen, wie es anfängt in ihnen zu arbeiten. Weil sie feststellen, dass es ihnen ähnlich geht, wie es mir früher ging. Sie wissen sehr gut, was sie nicht mehr wollen. Aber was stattdessen? Bis zum nächsten Wochenende haben sie jetzt schon mal etwas, worüber sie weiter nachdenken können. Und ich freue mich schon darauf, mit ihnen zugkräftige, klare Ziele zu erarbeiten und sie dabei zu unterstützen, mehr und mehr zu bewussten Gestalterinnen ihres Lebens zu werden.
Und bin schon wieder voller Vorfreude und Dankbarkeit. Dankbar für die wunderbare Welt des NLP und dafür, dass ich es inzwischen mit so viel Freude weitergeben kann und darf. Und dafür wiederum so viel Dankbarkeit ernte.

Ingrid Huttary bietet kostenlose NLP Abendseminare in Berlin zum Kennenlernen an.

Weitere Artikel von Ingrid Huttary, Leiterin des Landsiedelstandorts Berlin, findest du unter www.geschafft.net