Interview mit Andreas Tronnier


Dieses Interview mit Andreas Tronnier bietet die Gelegenheit unseren NLP-Trainer in Hannover näher kennen zu lernen. Viel Vergnügen beim Lesen!

Wie bist Du auf NLP gekommen?
Ich habe in meiner Ausbildung zum Management-Trainer z.B. einiges über Rapport gelernt, ohne dass dies in Verbindung mit NLP geschah. Erst Jahre später besuchte ich einen Kurs über NLP und es fiel mir auf, dass ich den größten Teil dessen, was dort vermittelt wurde, einfach schon tat und umsetzte. Trotzdem war es so interessant und spannend, dass ich mehr wollte.

 

Was bedeutet NLP für Dich?
Für mich ist NLP die effektivste und wirkungsvollste Interventionsmöglichkeit. Mich verwundert immer wieder die Schnelligkeit und Präzision der einzelnen Methoden.

 

In welchen Bereichen wendest Du selbst NLP am häufigsten an? (Business, Therapie u.ä.)
Ich denke, am häufigsten wende ich NLP im Coaching an. Danach folgt die Anwendung im Businesskontext.

 

Welches ist Dein NLP-Lieblingsformat?
Es gibt mehrere: Alles, was mit "Ankern" zu tun hat. Sonst die Mentorentechnik.

 

Wer sind Deine Lieblingstrainer aus der NLP-Szene?
Anthony Robbins. Mich begeistern seine Energie, seine innere Größe, die äußere sowieso und seine unglaublichen Erfolge.

 

Welches ist Dein liebstes NLP Buch?
Auch mehrere "Veränderungscoaching" von Martina Schmidt-Tanger, "Time Line" von Tad James, Wyatt Woodsmall, "Sport im State of Excellence" und Thomas Zerlauth.

 

Was ist Dir bei Deinen Trainings wichtig?
Mir ist wichtig, dass die Inhalte transportiert werden und dass die Inhalte verstanden werden. Der Spass am Lernen darf dabei nicht zu kurz kommen. Die Kombination aus Spass und Lernen macht es aus. Am Wichtigsten ist mit jedoch die Veränderung der Teilnehmer und diese zu beobachten. Ich selbst bezeichne mich als "Veränderungshelfer". Das will ich für die Teilnehmer sein.

 

Wie würdest Du Deinen Trainingsstil beschreiben?
Ich denke, ich bin jemand, der zu jeder Zeit als Trainer "die Zügel im Griff" hat. Dabei wirke ich aber nicht verkrampft oder autoritär. Ich bin jemand, der das Ganze mit viel Witz und Beispielen vermitteln kann und doch weiß ich jederzeit, wo ich bin und wo die Gruppe ist.

 

Welche Teilnehmer sind Dir am liebsten?
Die Teilnehmer an denen ich lernen kann. Es müssen nicht unbedingt die "Liebsten" (im Sinne von ruhig) sein. Ich habe Zwischenfragen sehr gern, da ich vieles anhand solchen Fragen erklären kann. An "schwierigen" Teilnehmer kann ich wachsen. Nur warum empfinde ich manche als schwierig? Liegt das vielleicht auch an mir?

 

Wie sollte Deiner Ansicht nach der Theorie-Praxis-Anteil im Practitioner sein?
Nach meiner Ansicht sollten die Theorieanteile bis ca. 20 Minuten dauern, der Rest einer Stunde sollte der Praxis und dem Frageteil gewidmet sein.

 

Mit welchen Elementen lockerst Du Deine Seminare auf?
Übungen, Spiele, Musik, überraschenden Wendungen (Zaubertricks), Veränderungen der eigenen Stimme und Bewegungen.

 

Welche Nicht-NLP-Elemente bringst Du in Deine Trainings mit ein? (z.B. Kinesiologie, EMDR, Schamanische Reisen usw. ...)
Rhetorik, Elemente der Verhandlung und des Konfliktmanagements.

 

Mit welcher Teilnehmerzahl trainierst Du momentan am liebsten?
Alles zwischen 10-25 Teilnehmer.

 

Was ist Dein größtes Ziel als Trainer?
Ich will als NLP-Trainer bekannt werden und mir einen Namen machen.

 

Wie siehst Du die Zukunft von NLP?
Das schöne an NLP ist, dass es nicht als "abgeschlossen" gilt. Es ist kein abgeschlossenes Instrumentarium. NLP entwickelt sich ständig weiter und wir dürfen gespannt sein, was sich als Nächstes ergibt. Und wir sind beständig dazu eingeladen, die Entwicklung des NLP aktiv zu gegleiten und selbst Formate zu "erfinden".

 

Welchen Beitrag leistet NLP für die Zukunft der Menschen?
Ich denke, was in den Anfängen des NLP dazu diente und noch heute dazu dient das Verständnis der Menschen untereinander zu fördern, kann unter ganz anderen Vorzeichen dazu dienen, in einer globalisierten Welt das Verständnis untereinander von Firmen, Volksgruppen und Nationen zu vereinfachen. Die Anwendung von Spiral-Dynamics und die neurologischen Ebenen sind Beispiele dazu.

 

Vielen Dank für das Interview!