Interview mit Ingrid Huttary


Dieses Interview mit Ingrid Huttary bietet die Gelegenheit die NLP-Trainerin näher kennen zu lernen. Viel Vergnügen beim Lesen!

Wie bist Du auf NLP gekommen?
Ich hatte schon von meiner Schwester viele Jahre bevor ich selbst mit NLP angefangen habe, davon gehört und dann immer mal wieder auch von Freundinnen. Als ich dann nach der Geburt meiner Töchter auf der Suche nach einem neuen Berufsfeld eine Infoveranstaltung zur Trainerausbildung bei einem NLP-Institut besucht habe, war für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, nun auch eine NLP-Ausbildung zu machen.

 

Was bedeutet NLP für Dich?
Zunächst wollte ich mir nur ein Repertoire für Kommunikationstrainings aneignen. Doch bereits im Practitioner habe ich bemerkt, dass mir NLP sehr viel mehr bietet. Ich habe mit NLP meine Lebensqualität sehr deutlich erhöht und mein Selbstwertgefühl enorm verbessert. Ich habe eine nie gekannte Klarheit gewonnen über das, was ich will und was ich nicht (mehr) will und Wege entwickelt, wie ich meine Wünsche, Ziele und Visionen umsetze. NLP ist für mich wertschätzende und ressourcenorientierte Lebensphilosophie gepaart mit einer Fülle von praktischen Ideen und Methoden für die bewusste Gestaltung von Alltag und Lebensweg.

 

In welchen Bereichen wendest Du selbst NLP am häufigsten an?
In allen meinen Trainings, Workshops und Coachings sowie im Alltag mit der Familie und mit Freunden. Für mich ist NLP zu einer Grundhaltung geworden, die ständig präsent ist.

 

Welches ist Dein NLP-Lieblingsformat?
Da gibt es zwei: Reframing in seinen diversen Spielarten, sowie die Arbeit mit Submodalitäten.

 

Welchen Beitrag leistet NLP für die Zukunft der Menschen?
Ich denke, dass NLP in Zukunft dazu beiträgt, eine ressourcenorientierte Grundhaltung in alle Ausbildungsstufen unserer Gesellschaft zu tragen, vom Kindergarten über die Schule bis in die Universitäten und die Ausbildung von Führungskräften. So kann NLP mit seinem ressourcen- und werteorientierten Denken auf allen Ebenen der Gesellschaft einen sehr wichtigen Beitrag für die Zukunft der Menschen leisten.

 

Was ist Dein größtes Ziel als Trainerin?
Fürs einzelne Training: Dass meine Teilnehmer und ich uns über die gesamte Länge des Seminars rundum wohl fühlen und voller Energie und Begeisterung die Zeit miteinander verbringen.

 

Wer sind Deine Lieblingstrainer aus der NLP-Szene?

  • Shelle Rose Charvet, die ich urkomisch und zugleich ungeheuer strukturiert finde
  • Karl Nielsen, der für mich die Verkörperung gelebter Wertschätzung und Authentizität ist
  • Lucas Derks mit seinem sozialen Panorama für Trainer und seinem Plädoyer gegen die Stars und für Training auf Augenhöhe
  • Evelyne Maaß, der ich viel verdanke
 

Welches ist Dein liebstes NLP Buch?
"Neurolinguistisches Programmieren" von Joseph O´Conner und John Seymour vermittelt für mich auf sehr ansprechende Weise solides NLP Basiswissen. "Coach Yourself. Persönlichkeitskultur für Führungskräfte" von Cora Besser-Siegmund und Harry Siegmund schätze ich dafür, dass dieses Buch NLP sehr praktisch, gut geschrieben und mit vielen schönen Metaphern

 

Wie siehst Du die Zukunft von NLP?
Je mehr Menschen gute Erfahrungen mit NLP machen, umso mehr Akzeptanz wird NLP erfahren. Da ich niemanden kenne, der eine solide NLP-Ausbildung absolviert hat, ohne enorm davon zu profitieren, bin ich zuversichtlich, dass NLP sich weiter verbreiten wird. Es würde mich freuen, wenn NLP Grundhaltungen und Methoden in naher Zukunft zu den Basiskompetenzen aller Menschen gehören, die beruflich andere Menschen anleiten oder führen.

 

Vielen Dank für das Interview!