Interview mit Iris Münnich


Dieses Interview mit Iris Münnich bietet die Gelegenheit die NLP-Trainerin näher kennen zu lernen. Viel Vergnügen beim Lesen!


Wie bist Du auf NLP gekommen?
Ziemlich direkt nach meinem Studium der sozialen Arbeit habe ich bei einem Bildungsträger angefangen zu arbeiten und sollte dort Seminare geben (erst hieß es nur EDV). Als ich am ersten Tag da ankam, hat man mir einen Haufen Papier in die Hand gedrückt und damit sollte ich dann vor die Klasse treten und so das ganze Spektrum unterrichten (Bewerbungstraining, Kommunikation bis hin zu rechtliche Grundlagen). Mein Glück war, dass die Gruppe echt nett und ich noch ziemlich unbefangen war. Nach der ersten Woche standen 2 Dinge für mich fest:
1. Tue so, als wärst du kompetent (hilft zwar am Anfang aber macht nicht zufrieden)
2. Ich muss unbedingt etwas ändern

Ich habe dann angefangen die anderen Trainer zu beobachten und hatte eine Kollegin, die NLP-Methoden angewendet hat. Diese konnte die Teilnehmer ziemlich begeistern und motivierten. Sie hat mir einiges über NLP erzählt und Unterricht mit mir vorbereitet. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich wollte mehr darüber wissen. Zufällig hat sie auch NLP-Ausbildungen angeboten...

 

Was bedeutet NLP für Dich?
Für mich bedeutet NLP eine Lebenseinstellung. Ich habe dadurch sehr viele Freiheiten gewonnen und alte Muster verlassen. Durch NLP habe ich gelernt, Stukturen besser zu durschauen und somit auch viel eher und gelassender zu reagieren. Für mich persönlich war es bahnbrechend, zu erkennen welche Gefühle mir gehören und was bei dem anderen gerade passiert. Die Fähigkeit dieser Abgrenzung ist sowohl im Beruf wie auch im privaten für mich unersetzlich. Auch die Grundannahmen sind für mich sehr wichtig, z.B die Wahlmöglichkeiten.
Auf der anderen Seite ist es auch ein sehr mächtiges Instumentarium, aus dem ich mir zu jeder Zeit das Passende heraus suchen kann.

 

In welchen Bereichen wendest Du selbst NLP am häufigsten an?
Ich kann und möchte das nicht trennen. Im Privaten benutzte ich NLP-Techniken intuitiv, im Beruflichen eher bewußt.

 

Welches ist Dein NLP-Lieblingsformat?
Die Arbeit mit Submodalitäten und logische Ebenen.

 

Wie würdest Du Deinen Trainingsstil beschreiben?
Direkt und offen, humorvoll, einfühlsam, aber auch mal resolut

 

Welche Teilnehmer sind Dir am liebsten?

  • Teilnehmer, die lernen wollen,
  • die auch mal Kritik äußern,
  • die, die Fragen stellen,
  • die, die eine Herausforderung für mich bedeuten (von denen ich auch lernen kann)
 

Wer sind Deine Lieblingstrainer aus der NLP-Szene?
Ich kann das nicht so pauschal sagen, bisher habe ich von jedem Trainer etwas gelernt. Danken möchte ich Gudrun Heinrichmeyer und Martina Tönnishoff, sie haben meine Liebe zu NLP geweckt und mich bei meinen ersten Schritten begleitet.

 

Welches ist Dein liebstes NLP Buch?
Die Bücher "Der große Zauberlehrling" von Alexa Mohl und "Mit Herz und Verstand. NLP für alle Fälle" von Connirae Andreas, Steve Andreas und Isolde Kirchner waren für mich die ersten NLP-Bücher. Bei mir haben sie über die ersten Unsicherheiten des Praktitioner-Daseins hinweggeholfen und meine Neugierde geweckt.

 

Welchen Beitrag leistet NLP für die Zukunft der Menschen?
Ein Leben nach den Grundannahmen des NLP und den daraus resultierenden Werten würde den Umgang miteinander positiv verändern.

Vielen Dank für das Interview!