Interview mit Monika Fritsch

Dieses Interview mit Monika Fritsch bietet die Gelegenheit die NLP-Trainerin näher kennen zu lernen. Viel Vergnügen beim Lesen!



NLP Trainerin Monika Fritsch

Wie bist Du auf NLP gekommen?
Kommunikation im zwischenmenschlichen Bereich übte auf mich schon seit geraumer Zeit eine Art von Faszination aus: „Wie agieren und reagieren Menschen untereinander.“ Hierbei kamen bei mir aber auch weitere Fragen hoch, weshalb es manchmal zu so enormen Meinungsverschiedenheiten kommen kann, wo doch Menschen ein und der selben Meinung zu sein scheinen.
Während meines Andragogik-Studiums bin ich erstmals bewusst auf NLP gestossen. Zu dieser Zeit habe ich einen lieben Menschen kennengelernt, welcher mir kurzerhand einen Vortrag über NLP, die Wirkung von NLP und seine persönliche positive Erfahtung mit NLP gehalten hat, was mir sehr imponiert hat. Daraufhin beschäftigte ich mich anhand von Büchern mit NLP, was jedoch mit der Zeit wieder etwas verkümmerte - NLP lebt nun mal von der Praxis.
Per Zufall (falls es diese gibt) bin ich durch eine Kursausschreibung wieder auf NLP aufmerksam geworden und habe den NLP-Practitioner gemacht. In dieser Zeit konnte ich sowohl privat als auch beruflich vieles für mich neu einsortieren, besser verstehen und in einem anderen Licht betrachten.
Wie so schön gesagt wir: „Einmal Blut geleckt ...“, wollte ich daraufhin mehr. Daher war mein Entschluss klar, weitere NLP-Ausbildungen zu machen und auf Grund meiner Erfahrungen auch an andere weiterzugeben.

Was ist Dir bei deinen Trainings wichtig?
Mein Ziel als Trainerin ist es den Teinehmern Tools im Sinne eines Werkzeugkoffers - wie es im NLP eine gängige Metapher ist - an die Hand zu geben, dass sie die Möglichkeit erhalten, sich aus der persönlichen Komfortzone herauszubewegen und sich in ihrem Sinne weiterentwicklen können. Das Erleben, Erlernen, Erfahren und Erschaffen neuer Perspektiven ist für mich wie ein Rezept eines guten Essens. Ein gutes Essen zeichnet sich für mich dahingehend aus, dass jeder seinem eigenen Bedürftnis Zutaten und Gewürze zusammensetzen kann. In Bezug auf NLP gehören für mich Zutaten und Gewürze wie: eine ausreichende Portion an Wissen, einiges an Humor - was das Lernen fördert - eine ordentliche Brise Abwechslung und ganz viel Übung dazu. Hierbei können die Teilnehmer ihr eigenes "Rezept" und ihrer eigenen Erfahrung entsprechend ihre Schlüsse aus dem Gelernten erziehlen und anwenden.

 

Wie würdest Du Deinen Trainingsstil beschreiben?
In meinen Trainings lege ich großen Wert auf eine Mischung von Fachinput, gepaart mit Geschichten und Metaphern, Humor und ausreichend Zeit für Übungseinheiten bezüglich NLP-Techniken und NLP-Formaten, um diese zu integrieren. Wesentlicher Bestandteil und wichtig ist mir dabei sowohl die Visualisierung unterschiedlicher Themenbereiche als auch die didaktische Aufbereitung der Inhalte in gut erfassbaren Lernportionen und die Förderung des persönlichen Fortschrittes durch gezieltes Begleiten und qualifiziertes Feedback.
Zudem finde ich es auch sinnvoll, meinen Seminaren eine gewisse Struktur zu geben, was den Teilnehmer ermöglichen soll, dem Inhalt gut zu folgen.
Manchmal mache ich ich während meiner Seminare - so wie ich es liebenswerterweise nenne - "Einen kleinen Ausflug", was soviel heißt, dass ich entsprechend auf Fragen und Interessen meiner Teilnehmer in andere Gebiete und wissenschaftliche Theorien eintauche. Allerdings steht für mich der sogenannte "Rote-Faden" im Vordergrund, um in den Seminaren die vorgesehenen Inhalte zu vermitteln und zu üben.

 

Welche Teilnhemer sind Dir am liebsten?
Genial finde ich Menschen zu begegnen und mit diesen Bekanntschaft zu schließen.
Meiner Meinung nach können Menschen immer gegenseitig voneinander lernen, egal in welcher Beziehung sie untereinander stehen und in welchem Kontext sie aufeinander- oder zusammentreffen.
Toll finde ich es im NLP-Kontext, wenn Menschen für Neues offen sind und die Bereitschaft dafür haben, neue Perspektiven einzunehmen und dadurch in ihrer Art und Weise sich persönlich weiterzuentwickeln.

 

Wie sollte Deiner Ansicht nach der Theorie-Praxis-Anteil im Practitioner sein?
Nach dem Motto "Nichts ist praktischer als eine gute Therorie" werden Fachinhalte meinerseits in ausreichender Tiefe und zugleich abhängig der Interessen seitens der Teilnehmer präsentiert. Um eine Brücke in die Praxis zu schaffen, gibt es sowohl DEMOS zur Verdeutlichung der einzelnen Formate als auch ausreichende Übungseinheiten und ein lebendiger Austausch im Sinne von Feedbacks währen und nach den Übungseinheiten (durch Teilnehmer, Co-Trainer und Trainer).

 

Mit welcher Teilnehmeranzahl trainierst Du momentan am liebsten?
12-20

 
 

Vielen Dank für das Interview!

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