Weltretter Podcast 10: Global Goals

Stephan Landsiedel interviewt in dieser Folge Stephanie Rissig-Bresser.
Stephanie hat Kulturwissenschaften studiert. Nachdem sie 8 Jahre lang in einem Weltkonzern in spannenden Projekten und der Nachhaltigkeitsberichterstattung gearbeitet hat und Mutter wurde, hat sie sich für die Freiberuflichkeit entschieden – zuerst mit klassischer PR-Arbeit für Unternehmen. Später stieß sie dann auf die Idee der Gemeinwohlökonomie und auf die Transition Town Bewegung. Ihr wurde bewusst, dass unser jetziges System sowohl uns, als auch dem Planeten nicht gut tut. Stephanie entschied sich dafür, sich mit ihrer PR-Arbeit immer mehr für diese Ideen stark zu machen.

Vor circa 4 Jahren haben die Vereinten Nationen die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG = Sustainable Development Goals) verabschiedet. Stephanie war zu dieser Zeit bei einem Projekt beteiligt, welches sich mit diesen Zielen beschäftigte. Sie hat ein Buch darüber geschrieben und erkannte dabei, dass die SDG‘s für sie eine „Landkarte zur Weltrettung“ sind. Denn sie benennen alle globalen Herausforderungen, die wir selbst geschaffen haben, und versehen sie mit einem Zielhorizont, der bis ins Jahr 2030 reicht.

Schon früher gab es ähnliche Ziele. Im Jahr 2000 entstanden die Millennium Goals und diese reichten bis 2015. Sie waren an die Entwicklungsländer adressiert. Doch die Entwicklungsländer konnten nicht die Aufgaben für die ganze Welt übernehmen. Deshalb entstanden die Global Goals, auch Agenda 2030 genannt. Der Weltklimarat ist zum Beispiel für Ziel 13 „Klimaschutz“ zuständig, allein hiermit sind hunderte Experten beschäftigt. An der Umsetzung der insgesamt 17 Global Goals sind tausende Experten beteiligt.

Weitere Informationen zur Agenda 2030, zu dem Buch „Make World Wonder“, das Stephanie darüber geschrieben hat, und zur Transition Town Bewegung erfährst Du im Laufe dieser Podcast-Folge.

Bildquelle: www.17ziele.de


Weltretter Podcast 9: Zero Waste

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Weltretter Podcast!

Unsere heutige Folge dreht sich ganz um das Thema Zero Waste.

Zero Waste (zu Deutsch: „Null Müll“), ist eine Lebenseinstellung bereits vieler Menschen, die sich um das Minimieren, beziehungsweise das auf-null-Setzen von Verbrauchsressourcen bezieht. Dabei geht es vor allem darum, den Verbrauch von Plastik einzuschränken.

In der heutigen Ausgabe unterhält sich Stephan Landsiedel mit Inga Kälber, welche die Urheberin des Unternehmen „Zero Waste Deutschland“  ist. Mit ihrer Seite errichtete sie eine Grundlage für eine stetig wachsende Community, welche sich zusammen für eine ökologische Welt einsetzt, in der auf die verfügbaren Ressourcen geachtet wird.

Was erwartet Dich?

Zusammen mit Stephan Landsiedel geht Inga den Problemen unserer Verschwendung von Ressourcen auf den Grund. Dabei erläutert sie explizit die Ziele und Wünsche der Zero Waste Community, welche den Vorstellungen der Weltretter für eine bessere Welt ebenfalls entspricht:

  • Das Hauptaugenmerk ist dabei auf die spezifische Reduktion von Ressourcen gerichtet
    • Wie kann ich diese einsparen?
    • Wo sind die größten Verbrauchspunkte?
    • Welche Alternativen zu Plastik gibt es?
    • Ist es schwer, ohne Plastik zu leben?
    • Wie komme ich im Alltag ohne Plastik zurecht?

Und vieles mehr…

Jedoch geht es Inga nicht darum, von heute auf morgen komplett autark zu leben, sondern Schritt für Schritt etwas zu verändern. Das wichtigste dabei ist das Anfangen!

Danke für das aufklärende Interview Inga und euch viel Vergnügen mit einer neuen Episode des Weltretter Podcasts!

Einige Tipps zur Reduzierung von Plastik findet Ihr hier:

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Weltretter-Podcast 8: Energie

In der neuen Ausgabe des Weltretter-Podcasts von Stephan Landsiedel und Ferdinand Plietz geht es um das Thema Energie.
Energie in jeglicher Art ist für uns heute gar nicht mehr weg zu denken, von ihr wird alles gelenkt – sei es Strom oder Treibstoff. Doch wie wird diese produziert und welche Folgen hat das für unsere Umwelt?

-Matthias Unnath

In dem folgenden Podcast unterhält sich Stephan Landsiedel mit Matthias Unnath über seine Vision der grünen Energiegewinnung, welches er durch den effizienten Einsatz der natürlichen Ressourcen gewährleisten will. Matthias ist Diplomingenieur und führt bereits seit neun Jahren ein Ingenieurbüro namens „E³“ (Einsparend, Effizient, Erneuerbar), in welchem er Privatpersonen oder Unternehmen dabei hilft, ihre Gebäudeenergie effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.

Was erwartet Dich?

Die ökonomisch nutzvollsten Methoden, um natürliche Ressourcen einzusparen:

-Photovoltaik- und Thermosolaranlagen als konstruktive Alternative zur
Gewinnung von Energie?

-Sind Verbrennungsmotoren und fossile Brennstoffe in der Zukunft noch
nötig?

-Sind ÖVPN und Mitfahrgelegenheiten eine adäquate Alternative für die
Zukunft?

-Sind neue Energiequellen erfolgversprechend und nachhaltig?
-Muss die Gesellschaftliche Struktur verändert werden?
-Ist Deutschland ein Land mit imperialistischer Lebensweise?

Diese und viele weiter Themen erwarten Dich in unserer neuen Ausgabe des Weltretter-Podcasts.

Und jetzt viel Spaß beim Hören!

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Weltretter Podcast 7: Nachhaltige Investments

                     -Jürgen Kohlmann

In dieser Ausgabe des Weltretter-Podcast spricht Stephan Landsiedel mit seinem Interviewpartner Jürgen Kohlmann über nachhaltige Investments.
Jürgen Kohlmanns Idee einer fairen und neutralen Vermittlung von Kapitalanlagen begann vor mehr als 20 Jahren. Er ist der Gründer der Firma Eurotax GmbH, welche sich auf nachhaltige Investments spezialisiert hat. Zudem hat er es sich als Herzensangelegenheit gemacht, seinen Anlegern nicht nur die am meisten profitbringenden Anlagen zu verkaufen, sondern zusammen mit den Weltrettern eine nachhaltige und faire Welt zu erschaffen, in der sämtliche Ressourcen mit dem bewussten Verständnis des Konsums genutzt werden.

Was erwartet dich in dieser Folge?
Eine der Kernfragen der Folge beinhaltet das „intelligente-Investment“, unter anderem die Frage: In was sollte ich finanzieren? Was machen die deutschen falsch? Was sind gute Alternativen?
In dem Podcast werden die aktuellen weltpolitischen Themen auf die momentane Finanz- und Investment-welt angewandt und diskutiert, so zum Beispiel:

Der „Gretchen-Effekt“:
Greta Thunberg, welche die Welt nicht nur mit der „Fraidays for Future“ Bewegung und ihrem unaufhörlichen Engagement für den Schutz der Umwelt in Staunen versetzt hat, sondern auch der Finanzwelt komplett neue Ansätze für grüne Investments gegeben hat.

• Grüne Investments bzw. Anlagen:

-Welche Möglichkeiten gibt es?
-Welche Unternehmen stehen dahinter?
-Wie kann die Ungerechtigkeit in der Welt geändert werden?
-Sind diese wirklich so nachhaltig und wie kann ich mir sicher sein, dass diese ihre Versprechen halten?

• Die Wirkung von Donald Trump auf die momentane Finanzsituation, die Macht des Investors und die Nachhaltigkeit bei der Kryptowährung.

• Inflation, Nestlé, ETF´s und viele weitere Themen…

Es folgt ein spannender Beitrag zu der Entwicklung der grünen Investments.
Viel Vergnügen beim Anhören!


Weltretter Podcast 6: Konsum, fairer Handel, Eine-Welt-Läden

In dieser Podcast-Folge interviewt Ferdinand Plietz Thomas Mitschke. Er ist Bildungsreferent im Würzburger Weltladen mit dem Schwerpunkt Informations- und Bildungsarbeit zum fairen Handel und zu Globalisierungs-Fragen. Zudem ist er Gründer des Fahrradkuriers „Radius“. Mit diesem Betrieb versucht Thomas Mitschke im Bereich der Mobilität neue Konzepte zu etablieren.

Den Begriff „Weltladen“ zu definieren ist nicht leicht, da jeder Weltladen unterschiedlich ist. Den Würzburger Weltladen gibt es seit 40 Jahren. Der Laden hat am Anfang sehr klein gestartet. Von den Anfängen an war das Ziel nicht nur die Produkte zu vertreten oder den fairen Handel zu im Sinne von einer guten Vermarktung voranzubringen, sondern das Ideal das dahinter steht voranbringt. Und vor allem die Informationen darüber an die Menschen zu bringen, sie zu gewinnen und dafür zu begeistern. Der gemeinsame Nenner aller Weltläden ist Fairtrade, um zu zeigen, dass globaler Handel auch anders funktionieren kann, nämlich sozial- und umweltgerechter.

Die zwei größten Probleme der globalen Handelsstrukturen sind zum einen, dass die politischen Konstellationen ungleich viel mächtiger sind als ein kleines Handelsmodell wie zum Beispiel die Weltläden. Um etwas bewirken zu können müssen alle an einem Strang ziehen. Nicht nur kleine „Nicht-Regierungsgruppen“, sondern auch alle Verbraucher, die politische Ebene und die Industrie.

Weitere Informationen zu den Themen Konsum, fairer Handel und Eine-Welt-Läden erzählen Dir Ferdinand Plietz und sein Interviewpartner Thomas Mitschke in dieser Podcast-Folge!

Bildnachweis: IsaacFryxelius/Pixabay

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Weltretter-Podcast 5: Bio-Landwirtschaft, Verbraucherverhalten und Zukunftsfragen

Ferdinand Plietz interviewt Heinrich (Heiner) Hannen. Er hat auch einen Bio-Lieferdienst, allerdings nicht wie Ferdinand im Raum Würzburg, sondern im Raum Düsseldorf.

Heiner ist Bio-Bauer und erzeugt auf seinem Hof gesundes Gemüse und Kartoffeln. Ihm ist es am liebsten, wenn alle Schritte der Wertschöpfungskette von der Aussaat bis zur Auslieferung in seiner Hand und nicht beim Großhändler liegen. Seine Motivation liegt darin, dass ein Großteil von den Produkten, die er ausliefert, auf seinem Feld gewachsen sind.

Mit Großhändlern möchte Heiner nicht arbeiten, denn er möchte einen regionalen Kreislauf haben. Er möchte Kontakt zu den Kunden haben und viele Faktoren auf dem Weg zum Kunden möglichst ökologisch und sozialverträglich gestalten, zum Beispiel wird ein großer Anteil der Auslieferungen mit dem Fahrrad gemacht.

Den nötigen Stickstoff für die Pflanzen bekommt Heiner nicht durch organische Düngemittel die zum Beispiel aus der konventionellen Schweineschlachtung entstehen. Er baut Kleegras auf seinen Feldern an, bevor er dann im nächsten Jahr das Gemüse und die Kartoffeln säht. Dadurch bekommen die Pflanzen dann den nötigen Stickstoff und der Boden ist vorbereitet. Zudem hat er Futter-Mist-Kooperationen, das bedeutet, dass ein Milchviehbetrieb in der Nähe die Felder mäht um Futtermittel für die Kühe zu bekommen. Heiner bekommt dann wiederum Gülle und Mist der Kühe zum düngen zurück.

In Zukunft wird Heiner´s Ökokiste auch die Milch des Milchviehbetriebs liefern, bisher gibt es dort nur den daraus hergestellten Käse aus einer regionalen Käserei.

Im Jahresdurchschnitt sind in der Kiste die Heiner ausliefert 35% Produkte von seinem Hof. Das ist ein überdurchschnittlicher Wert, der an den günstigen Anbaubedingungen der Gegend liegt. Dadurch, dass es dort immer etwas wärmer ist, kann die Kartoffelernte meist schon Ende Mai starten. Aus diesem Grund kann Heiner seine Kunden mit manchen Produkten ganzjährig versorgen.

Der Hof von Heiner Hannen ist Bioland-zertifiziert. In diesem Verband können die Bauern demokratisch definieren, welche Bio-Richtlinien sinnvoll sind. Bioland ist der Verband, der europaweit führend in der Weiterentwicklung der Bioanbau-Richtlinien ist.

Weitere Informationen zu Heiner Hannen und seiner Bio-Landwirtschaft, zum Verbraucherverhalten und Zukunftsfragen erfährst Du in dieser Weltretter-Podcast-Folge.

Bildnachweise: Landwirtschaft iStock/ZWEID

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Weltretter Podcast 4: Plastikfrei Leben

Stephan Landsiedel interviewt in dieser Podcast-Folge Corinna Mack. Sie lebt seit 2 Jahren plastikfrei. Auslöser dafür war, dass sie den Film „A plastic ocean“ gesehen hat. In diesem Film geht es um einen Fotografen, der der Bilder von Unterwasserlebewesen machen wollte. Was er vorfand war allerdings sehr viel Plastik zwischen all den Tieren.

„Ein Leben ohne Frischhaltefolie ist möglich!“ – Corinna Mack

Mittlerweile gibt es mehrere Inseln aus Plastik im Meer, die jeweils circa halb so groß wie Europa sind. Plastik braucht zwischen 400 und 500 Jahre bis es so klein ist, dass das menschliche Auge es nicht mehr sehen kann. Allerdings löst es sich nicht auf. Es ist dann Mikroplastik, das überall ist. Der Mensch kann es nur nicht mehr sehen.

Bild von David Bokuchava/iStock

Projekte wie „The Ocean Clean Up“ sind dabei Technologien zu entwickeln, um das Meer von Plastik zu befreien. Leider scheiterte der vor kurzem stattgefundene Versuch auf dem offenen Meer.

Weitere Infos zum plastikfreien Leben, Alternativen zu Plastik, wie und wo man einkaufen kann erfährst Du im Laufe dieser Weltretter-Podcast-Folge. Corinna Mack erzählt Dir von ihrer Lebensweise und gibt Dir Tipps, wie auch Du mit ganz einfachen Schritten weniger Plastik verbrauchen kannst.

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Weltretter Podcast 3: Die Naturengel

Stephan Landsiedel spricht in dieser Folge mit Hendrik Fett. Er ist der Gründer der Naturengel in Heusenstamm. Diese lokale Müllsammelgruppe wurde aufgrund des World Clean Up Days im September gegründet, denn ein Tag Müllsammeln reichte nicht aus, um den Ort Heusenstamm vom Müll zu befreien. Einmal im Monat treffen sich die Naturengel und ziehen los um den „wilden“ Müll einzusammeln.

Die Stadt Heusenstamm und der Abfallbeauftragte aus Heusenstamm arbeiten mit Hendrik Fett zusammen, helfen bei der Organisation und sorgen dafür, dass der gesammelte Müll abgeholt und ordnungsgemäß recycelt wird. Für Familien und Kinder ist der Clean Up Day ebenfalls ein schönes Event. Den Kindern macht das Müllsammeln genau so viel Spaß wie den Erwachsenen. Außerdem lernen sie verantwortungsvoll mit Müll und mit der Natur umzugehen. Motivierend dabei ist es vor allem, wenn man im Anschluss sieht was man geleistet hat – Säcke voller Müll, die abgeholt werden und eine saubere Umwelt.

Der Antrieb der Naturengel ist es die Natur vor Plastik und die Entstehung von Mikroplastik zu bewahren und die Lebewesen davor zu schützen Plastik zu fressen und daran zu verenden. Ihr Ziel ist es, die sauberste 20.000 Einwohner-Stadt in Hessen zu werden.

Mehr zu den Naturengeln aus Heusenstamm und Tipps um selbst aktiv zu werden erfährst Du in dieser Weltretter-Podcast-Folge.

Alle Fotos sind von Vanessa Kokoschka. Wenn Du noch weitere Infos zu den Naturengeln erfahren möchtest, kannst Du gerne ihre Website anschauen.

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Weltretter-Podcast 2: Demeter-Gärtnerei

In dieser Folge geht es um Ferdinand Plietz und die Ökokiste Schwarzach. Sein Vater hat 1983 eine Demeter-Gärtnerei, mit den strengsten Bio-Vorschriften, gegründet. Damals war Bio noch nicht sehr bekannt. Angefangen hat alles mit der Landwirtschaft. Die Gärtnerei bewirtschaftete früher 3 Hektar Land mit einer möglichst großen Vielfalt anzubauen, keine Monokulturen, um mit der Natur zu wirtschaften und zu leben. Somit wurde der Anbau möglichst genau so wie es in der Natur vorkommen würde betrieben.

Um Geschäfte mit einem Großhandel zu machen muss man nicht viele verschiedene Produkte haben. Allerdings sollte eine große Menge der Produkte vorhanden sein. Das machte es Ferdinands Vater sehr schwer, denn er baute eine große Vielfalt an Produkten in kleinen Mengen an. Er wollte sich nicht auf bestimme Produkte spezialisieren. Aus diesem Grund musste ein neue Vermarktungsweg gefunden werden, um direkt mit dem Verbraucher in Kontakt zu treten. Entweder geht man jede Woche auf den Markt und verkauft dort die Produkte oder man eröffnet einen stationären Handel. Die Dritte Möglichkeit ist ein Bio-Lieferdienst wie Ferdinands „Ökokiste“. Das heißt man bekommt in einem festen Rhythmus eine Kiste mit Produkten geliefert. Die Ökokiste ist ein Sammelbecken für viele kleine Erzeuger in der Region, daher weiß man genau woher die Produkte kommen.

Laut Ferdinand sollte man darauf achten gute Lebensmittel zu verzehren, denn seiner Meinung nach erklärt das der Begriff Lebensmittel schon. Die Qualität sollte gut sein, denn es sind unsere Mittel zum Leben. Was wir essen hält uns am Laufen. Alles was wir konsumieren muss eine gewisse Qualität haben.

Ernährung ist Gewohnheitssache. Die bessere Qualität tut dem Körper gut, aber wenn man den guten Produkten keine Chance gibt, dann wird man keinen Unterschied merken und schmecken.

In der konventionellen Landwirtschaft läuft die Versorgung einer Pflanze über einen Computer, der prüft, was die Pflanze benötigt. Die Pflanze wächst nicht in der Erde, sondern in Glaswolle. Dort wird sie mit Nährstoffen, Licht und Wasser versorgt. In kurzer Zeit kann man sehr viel produzieren und die Ware sieht auch im ersten Moment gut aus. Es ist so, als wäre das Produkt im Labor produziert worden. Laut Ferdinand ist es aber etwas anderes, wenn die Pflanze so gewachsen ist, wie es natürlich ist, denn das schmeckt man auch.

Mehr zum Begriff Demeter und zur Lebensmittelindustrie erzählen Dir Ferdinand Plietz und Stephan Landsiedel im Laufe dieser Folge.

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Weltretter-Podcast 1: Vorstellung des neuen Podcasts

In der ersten Weltretter-Podcast stellt Dir Stephan Landsiedel zusammen mit seinem Podcast-Partner Ferdinand Plietz die Weltretter-Initiative vor.

Ferdinand Plietz ist Inhaber des Bio-Lieferdienstes „Ökokiste Schwarzach“. Das Unternehmen ist aus einer Demeter-Gärtnerei, also mit dem strengsten Bio-Standard, entstanden. 1983 wurde diese von seinem Vater gegründet. Weitere Informationen dazu erfährst Du in der zweiten Weltretter-Podcast-Folge, in der Stephan Landsiedel Ferdinand Plietz zum Thema Demeter-Gärtnerei interviewt. Die Zusammenarbeit der beiden ist dadurch entstanden, dass die Familie Landsiedel selbst schon seit längerer Zeit Kunde der Ökokiste Schwarzach ist.

Stephan Landsiedel ist Diplom-Psychologe und hat in den letzten 20 Jahren ein Weiterbildungsunternehmen aufgebaut, das sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Potentialentfaltung und Kommunikation beschäftigt. Außerdem ist er Buchautor. Im Jahr 2018 hat er erkannt, dass er etwas für die Welt tun möchte. Dann hat er die Weltretter-Initiative gegründet.

Ferdinand war sehr interessiert an Stephans Idee, eine Art Volksbewegung zu starten. Er hat gemerkt, dass sich viele Menschen für die Welt, den Umgang mit Tieren und das Ökosystem interessieren. Seine ersten Ideen haben sich bereits konkretisiert und es wird noch sehr viel folgen. Zu seinen Stärken gehört es Leuten den Weg zu zeigen und sie um Unterstützung zu bitten. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel Texte zu schreiben oder beim Podcast mitzuwirken, Bilder herauszusuchen oder bei Grafiken und Videos zu helfen. Ein großes Thema ist unsere Umwelt, die Tiere, Ernährung, Nachhaltigkeit, menschliche Themen wie Hunger, Armut, usw. Beim Thema Weltretten kann man in sehr vielen Bereichen etwas bewirken.

Die Weltretter möchten aufklären und die Leute sensibilisieren. Nicht nur mit „Weg-von“-Ansätzen, sondern auch mit den positiven Dingen wie bereits aktiven Weltretter die in ihrem Alltag etwas für unseren Planeten tun. Regionale Treffen, bei denen man sich austauschen kann oder Aktionen wie Müll sammeln sind auch geplant. Höre Dir die erste Weltretter-Podcast Folge an, um mehr darüber zu erfahren und zu hören wie Du etwas bewegen kannst.

In diesem Podcast werden aktive Weltretter interviewt. Menschen die bereits etwas Gutes tun sprechen zusammen mit Ferdinand und Stephan über unterschiedlichste Themenbereiche.

Werde Teil der Weltretter! Viel Spaß beim Anhören!


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