Autor: admin (Seite 1 von 5)

Weltretter Podcast 42: Entwicklungsarbeit, Fairtrade und Globalisierung

Ferdinand Plietz interviewt in dieser Folge Klaus Veeh. Bevor er in den Ruhestand ging hat er 35 Jahre lang für die Thematik „Eine Welt Mission Entwicklung Frieden“ in der Diözese Würzburg gearbeitet. 22 Jahre lang war er Geschäftsführer im Bereich des Würzburger Partnerkaffee e.V. Somit vereinte er Theorie und Praxis in seinem Berufsleben.

Der weltweite Handel ist darauf ausgelegt den Gewinn von einigen großen Unternehmen zu maximieren. In der Partnerschaftsarbeit mit der Diözese Mbinga wird der Würzburger Partnerkaffee gehandelt. Es ist schön für Klaus Veeh zu sehen, was es bedeutet den Kaffee dort zu kaufen und in Würzburg fair handelt. Die Bauern haben einen Mehrerlös, dadurch werden die Menschen dort motiviert, denn sie können Schulen für ihre Kinder bauen, Gesundheitseinrichtungen schaffen, Wasserleitungen bauen usw. Sie haben also Vorteile, die sie bei dem Preis im normalen Welthandel nicht haben.

Der Verein Würzburger Partnerkaffee wurde 1998 gegründet. Früher war es normal, dass der Kaffee aus kooperativen oder staatlichen Monopolen in den Welthandel kam. Die großen Firmen haben diesen Kaffee zu sehr niedrigen Preisen eingekauft und weiterverkauft. Die späteren Gründer des Vereins erkannten, dass der Staat die Kleinbauern hintergeht und sie ausbeutet. Dem wollten sie eine Alternative schaffen und starteten mit dem Partnerkaffee.


© majimazuri21 und ljacobs3 von Pixabay

Bis heute ist es grundsätzlich so, dass im fairen Kaffee-Handel mindestens 20 Cent mehr als auf dem Weltmarkt bezahlt wird. Beim Würzburger Partnerkaffee wird zudem auch die Qualität honoriert. Bei diesem direkten Handel setzen sich die Vereinsmitglieder einmal im Jahr mit den Bauern an einen Tisch und sprechen über den Preis. Der Weltmarktpreis wird zwar an der Börse festgelegt und schwankt zwischen circa 1,00$/Pfund und 1,20$/Pfund. Der Kaffeepreis war allerdings zuletzt so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr, unter 1,00$/Pfund. Viele Bauern haben deshalb ihre Felder umgerüstet und bauen etwas anderes an.

Fairtrade ist nicht gleich Fairtrade. Mehr darüber erfährst Du in dieser Podcast-Folge!

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 41: Der Veganismus aus gesundheitlicher Sicht

Hallo liebe Weltretter!

Was macht eine vegane Ernährung aus? Was bedeutet es für die Welt, wenn sich immer mehr Menschen vegan ernähren? Was kann jeder Einzelne dafür machen?

Julia Schneider

Julia Schneider ist Oecotrophologin und Leiterin im Vertrieb und Qualitätsmanagement als Head of V-Label bei ProVeg. In dieser Folge spricht Ferdinand Plitz mit ihr über die international tätige Ernährungsorganisation ProVeg. Weg vom Tier und der entsprechenden Produktion hin zu ökologischeren, ethischeren und gesünderen Eiweißen, lautet das Motto. Alles, was dieses Ziel voranbringt, wird von ProVeg in Projekten und Kampagnen gefördert. Gegründet in 1892 als Vegetarierbund Deutschland, kurz VEBU, richtete sich ProVeg ab 2012 immer internationaler aus. Heute arbeitet die Organisation mit internationalen Entscheidungsgremien, Regierungen, Nahrungsmittelproduzenten, Investorengruppen, den Medien und der breiten Öffentlichkeit zusammen. Auf diese Weise soll ein weltweiter Übergang zu einer Gesellschaft und Wirtschaft ermöglicht werden, die weniger von der Tierhaltung abhängig und nachhaltiger für Menschen, Tiere und den Planeten sind.

„Wir streben nach einer Welt, in der sich alle für genussvolles und gesundes Essen entscheiden, das gut für alle Menschen, Tiere und unsere Erde ist. Unsere Mission ist es den weltweiten Konsum tierischer Produkte bis zum Jahr 2040 um 50 Prozent zu verringern.“ steht ⟶ auf der Website geschrieben.

ProVeg hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie viele Probleme in der Welt durch die passende Ernährung gelöst werden können!

Vegane Ernährung
Vegan (Unsplash: © Jannis Brandt)

Eine beliebte Aktion ist die ProVeg-Veggie-Challenge. Teilnehmer versuchen sich 30 Tage lang pflanzlich zu ernähren. Damit steigern sie nicht nur ihre Gesundheit, sondern schützen auch den Planeten und die Tiere. Hilfreich bei der Aktionsteilnahme sind die kostenlosen Rezepte, Tipps und die umfangreiche Betreuung von ProVeg. Es gibt leckere pflanzliche Gerichte, die leicht zu kochen sind und eine Fülle an kulinarischen Rezepten. „Die Geschmäcker sind unterschiedlich. Keiner würde sich auf eine pflanzenbasierte und vegetarische Ernährung einlassen, wenn es ihm nicht schmeckt.“, sagt Julia Schneider. Ihr Tipp: Probiere doch mal Dein Lieblingsrezept vegan!

Höre Dir die gesamte Podcast-Folge an! Mehr Informationen über ProVeg erhältst Du auf der Seite ⟶ https://proveg.com/de/. Dort findest Du auch leckere vegane Rezepte und erfährst, was einen pflanzlichen Lebensstil ausmacht.

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 40: Regenbogenkreis

Stephan Landsiedel interviewt Matthias Langwasser. „Ich bin auch Weltretter“ leitet Matthias ein. Er lebt seit 30 Jahren vegan, hat über 10 Jahre in der Natur gelebt, hat verschiedene Projekte zur Heilung der Erde gestartet, hat als veganer Koch gearbeitet und vieles mehr. Vor knapp 10 Jahren hat er „Regenbogenkreis“ gegründet. Dabei handelt es sich um eine nachhaltige Plattform die nachhaltige Superfoods und Rohkostprodukte vertreibt und gleichzeitig durch den Verkauf der Produkte den Regenwald schützt. Zudem ist sie rein vegan.

Angefangen hat alles schon in Matthias Jugend an. Mit 17 Jahren wurde er Veganer und stellte seine komplette Lebensweise um. Parallel fing er an sich auch für Politik zu interessieren. Er bemerkte, dass sehr viele Ungerechtigkeiten in der Welt passieren. Daraufhin hat Matthias den Entschluss gefasst etwas dagegen zu unternehmen und wurde bei unterschiedlichen Organisationen und Gruppierungen aktiv. Kriege, Gewalt, Unterdrückung und Naturzerstörung sind für ihn einfach nicht tolerierbar.

Mit seinem Unternehmen „Regenbogenkreis“ unterstützt Matthias die nachhaltige Wirtschaft und die Gesundheit der Menschen, gleichzeitig hat er die Möglichkeit alternative Projekte oder Aufklärung zu machen.

„Das finde ich total wichtig, dass wir erkennen, dass jeder, der sich für eine bessere Welt einsetzt absolut wertvoll ist und dass wir unbedingt zusammenarbeiten müssen und das unterschiedliche Meinungen in bestimmten Bereichen einfach nicht wichtig sind.“ – Matthias Langwasser

Leider gehen einige ökologische Projekte an unterschiedlichen Meinungen und Ego-Gründen kaputt.

Durch eine Kooperation mit Indigenen in Ecuador ist es möglich mit dem Kauf eines Produkts 1380 Quadratmeter Regenwald nachhaltig zu schützen. Die indigenen Völker bekommen die Ressourcen um ihr Land zu schützen, vor allem auch vor Eindringlingen wie Ölmultis. Bisher haben sie es damit geschafft über 1,6 Mio. Quadratmeter Regenwald zu schützen. In seiner Firma ist ihm Ganzheitlichkeit sehr wichtig. Bei den Produkten wird zum Beispiel auf Plastik verzichtet, es wird nur Recyclingpapier verwendet und nur Öko-Strom genutzt.

Weitere Informationen über Matthias Langwasser, Regenbogenkreis, Corona-Folgen, Leben in der Natur und Spiritualität erfährst Du in dieser Folge.

Viel Spaß beim Anhören!

Hier findest Du den Podcast von Matthias Langwasser: Meditation zur Heilung der Erde
Und hier geht es zum Video über die Meditation zur Heilung der Erde


Zu Gast im Vegan Podcast von Christian Wenzel

Stephan Landsiedel war vor Kurzem zu Gast im Vegan Podcast von Christian Wenzel.

Die Beiden haben über das Thema „Die (vegane) Welt neu denken – Mit dem Weltretter-Masterplan können wir die Welt noch retten.“ gesprochen. Dabei ging es um die Menschheitsgeschichte, den Bewusstseinszustand, den wir heute haben und wie wir ein Bewusstsein erreichen können, um die Welt zu retten. Stephan erklärt politische Lösungen, aber auch Lösungen, die jeder individuell durchführen kann. Weitere Informationen erfährst Du in der Folge.

Du kannst den Podcast auf verschiedenen Kanälen anhören: Apple Podcasts, Spotify, Deezer, Overcast und Stitcher.

Weltretter Podcast 39: Permakultur und Agrarwende

Ferdinand Plietz ist in dieser Folge in Marktheidenfeld in der Permakultur-Gärtnerei und spricht mit Jonas Gampe. Jonas ist Techniker im Garten- und Landschaftsbau und Permakultur-Designer. Er beschäftigt sich also hauptberuflich mit der Planung und Anlage von Permakultur-Flächen, teilweise im Hausgarten-Bereich, im landwirtschaftlichen Bereich und manchmal auch für Städte, Gemeinden oder Kommunen.

Permakultur bedeutet dauerhafte Landwirtschaft und ist ein Gestaltungskonzept um möglichst langfristig funktionierende, ursprünglich essbare Ökosysteme anzulegen. Mittlerweile kann dieses System aber auch auf alles was von dem Ökosystem her kommt angewendet werden. Jonas hat sich auf die „grüne Permakultur“ spezialisiert. Usrprünglich war die Permakultur für die Landwirtschaft gedacht und sollte das Gegenmodell zur industriellen Landwirtschaft sein, damit nicht mehr alles in großflächigen, einjährigen Monokulturen angebaut wird, sondern in einem stabilen Ökosystem.


Permakultur-Landwirtschaft Entwurf

Wenn man sich zum Beispiel einen Wald als eines der stabilsten Ökosysteme vorstellt: Ein Mischwald besteht aus vielen verschiedenen Schichten. Das alles muss man sich aus essbaren Arten vorstellen, also komplett essbare Bäume oder Sträucher, essbare Unterschicht, Krautschicht und so weiter. Alles so gut es geht essbar, aber als Grundstruktur Ökosystem. Man hat dadurch zum Einen den landwirtschaftlichen Nutzen, denn man kann die Menschen damit ernähren. Zum Anderen hat man aber viele positive Nebeneffekte. Das Grundanliegen war die negativen Effekte der industriellen Landwirtschaft durch ein anderes Modell in positive Nebeneffekte umzuwandeln. Negativ ist zum Beispiel Erosion, Humusschwund, Wüstenbildung, Grundwasserverschmutzung und -knappheit, Förderung von Überschwemmungen und Dürren. Die Stabilität ist also weggefallen. Um diese ganzen Effekte ins Positive zu bringen, um den Humus wieder aufzubauen, das Klima zu mäßigen, Biodiversität zu fördern, weniger abhängig zu sein von den großen Global Playern, regionaler zu handeln und ressourcenschonender zu arbeiten, gibt es die Permakultur.

Wie würde sich die Ernährung ändern, wenn es mehr Permakulturen gäbe?
Wie geht Jonas vor, wenn er bei einem Landwirt eine Permakultur errichtet?
Was hat es mit der Agrarwende auf sich?

Das und vieles mehr erfährst Du in dieser Folge!

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 38: Solidarische Landwirtschaft

Ferdinand Plietz interviewt in dieser Folge Erich Gahr. Die beiden sind schon sehr lange Geschäftspartner, denn Erich ist Bio-Gärtner beliefert die Ökokiste. In dieser Folge geht es um Bio-Gartenbau im Allgemeinen und um solidarische Landwirtschaft.


© Free-Photos/ Pixabay

Erich Gahr wohnt in Kitzingen und ist gelernter Gärtner. 1990 hat der den elterlichen Betrieb übernommen, aber schon vier Jahre zuvor hat er nebenher mit dem ökologischen Anbau gewirtschaftet, um zu sehen, ob Bio-Anbau überhaupt funktioniert. Mit seiner Übernahme des Betriebs hat er auch sofort auf ökologischen Anbau umgestellt. In diesen Zeiten war das alles aber noch sehr schwierig, Bio-Anbau wurde eher als „Spinnerei“ angesehen. Nach dem er seine Gärtner-Meisterprüfung abgelegt hatte ging Erich für 7 Jahre in den Bereich Estrich-Bau und arbeitete danach bei einer anderen Gärtnerei. Dort war er für den Pflanzenschutz zuständig. Das viele profilaktische Spritzen der Pflanzen, das er aus seinem elterlichen Betrieb nicht gewohnt war, brachte ihn zum Umdenken. Das Gemüse und somit letztlich der Mensch, der es verbraucht, leidet unter dem vielen Spritzen. Zwar sind heute nicht mehr alle Spritzmittel erlaubt, dennoch werden immer noch Pflanzenschutzmittel verwendet, die nicht in der Natur vorkommen. Die Pflanzenschutzmittel kann man nicht einfach abwaschen, meist dringen sie tief in die Pflanze ein um jeden Schädling und jeden Infekt zu erreichen und abzuwehren.

Die Vermarktung der Bio-Produkte gestaltete sich am Anfang schwierig für Erich. Als Neuling wusste er noch nicht alles Wichtige. Zum Beispiel kannte er sich nicht mit der Öko-Kontrolle aus. Er hat sich dann dem Naturland-Verband angeschlossen, wurde dann davon und später dann von staatlichen Kontrollen kontrolliert. Diese Kontrollen werden gebraucht, um dem Verbraucher Sicherheit zu geben und um zu prüfen, ob das Saatgut, die Nährstoffe für die Pflanzen oder die Kultursubstrate die gekauft werden auch den Öko-Verordnungen entspricht. Für Erich ist es eine Auszeichnung, wenn er die Kontrolle erhält und alle Anforderungen erfüllt.

Die solidarische Landwirtschaft (SOLAWI) ist eine neue Form der Landwirtschaft. Hier wird durch eine Gruppe von Verbrauchern der Betrieb mitgetragen, das heißt die Verbraucher erhalten nicht nur ihr Produkt, sondern sie tragen den ganzen Betriebsablauf mit. Sie haben also einen viel besseren Einblick in die Wirtschaftsweise des Betriebs und sie können auch Vorgaben geben.

Weitere Informationen über das Umdenken der Verbraucher, über die SOLAWI und über ihre Vorteile bekommst Du in dieser Podcast-Folge.

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 37: Open House

Hallo liebe Weltretter!

Ferdinand Plietz interviewt in dieser Folge Martin und Barbara Keller von der Projektwerkstatt für nachhaltige Zukunftsentwürfe Open House.

Open House kümmert sich um die Sortenvielfalt. Diese Aufgabe hat verschiedene Aspekte, in erster Linie interessieren sie sich für das Gemüse und sie versuchen zum Beispiel durch das Saatgut-Festival oder auch durch die Gruppe Saatgut Arche, Saatgut und das zugehörige Wissen miteinander auszutauschen. Es gibt aber auch zum Beispiel das Vielfaltsmenü oder Saatgut-Workshops, in denen man lernt, wie man Saatgut gewinnt und reinigt, und Vorträge.

© ulleo/Pixabay

„75% der Sorten sind weltweit ausgestorben.“

„Wir bringen die Vielfalt zurück in die Gärten und Felder, und auf den Teller.“

Das sind nur einige der schlagkräftigen Aussagen auf ihrer Webseite. Ziel ist es, die alten Sorten zu erhalten, da schon so viel davon ausgestorben ist. Die Industrie versucht ihr Hybrid-Saatgut und ihre Gentechnik zu verbreiten, daraus folgt, dass die Ernährungssicherheit und die Ernährungssouveränität stark gefährdet sind. Bei Open House gibt es ausschließlich samenfestes Saatgut, denn nur dieses ist reproduzierbar. Samenfestes Saatgut gehört der Allgemeinheit, Hybrid-Saatgut ist durch die Industrie privatisiert. Große Konzerne sind nicht daran interessiert, dass die Erträge der Pflanzen besonders gut schmecken, die Pflanzen besonders gesund wachsen, dass der Ertrag gleichmäßig ist, dass sie besonders robust sind oder wenig Wasser brauchen. Nein, sie sind daran interessiert möglichst viele Pestizide zu verkaufen, denn diese produzieren sie schließlich auch – passend zu ihrem Saatgut. Ziel ist es dabei, dass man zu Hause kein Saatgut mehr selbst vermehren kann. Sie nehmen also das Saatgut von der Allgemeinheit, privatisieren es, indem sie Hybrid-Saatgut oder Gentechnik-Saatgut machen, und somit steht die Allgemeinheit leer da und ist abhängig von diesen Konzernen. Aber Saatgut sollte der Allgemeinheit gehörten, genau so wie Wasser und Luft. Früher gab es zum Beispiel in unterschiedlichen Tälern unterschiedliche Kartoffeln, weil das Klima nicht überall gleich war, heute geht alles eher in Richtung Privatisierung und Masse, denn angeblich könnte man so die Welt ernähren. Aber das stimmt nicht, die Menschen haben Fehlernährung und so weiter. Um wenig Züchtungsaufwand zu haben stellen die Konzerne wenige Sorten her, die so gut wie überall angebaut werden können. Das bedeutet aber auch eine Vereinheitlichung, damit gehen auch die traditionelle Esskultur und landwirtschaftliche Systeme verloren.

Vieles mehr über samenfestes Saatgut, Ernährungssouveränität, den Sortenkatalog und Agro-Gentechnik erfährst Du in dieser Folge!

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 36: Vegan von Anfang an

Immer mehr Menschen entscheiden sich für den Veganismus. Immerhin gibt es auch viele gute Gründe dafür: Umwelt, Gesundheit, Ethik – die Auswirkungen unserer Ernährung sind enorm.

Doch die meisten Menschen sind bereits erwachsen, wenn sie ihre Ernährung umstellen.
Dass es auch anders geht und schon Kinder vegan ernährt werden können (und womöglich sogar sollten?), erfahren wir von der veganen Ernährungsberaterin und Mutter Irene Thomsen.

Sie klärt darüber auf, was in der Schwangerschaft beachtet werden muss, welche Lebensmittelgruppen essenziell sind, welche Nährstoffe kritisch werden können und wie ein Mangel umgangen werden kann.

Wie ist es, wenn die Kinder außer Haus essen? Irene gibt Einblick in ihr Familienleben und es wird schnell deutlich, dass Veganismus der ganzen Familie Spaß macht und gut tut.

Auch Du möchtest Deine Kinder pflanzlich ernähren? Dann ist diese Podcast-Folge ein absolutes Muss für Dich! Neben all den spannenden Informationen gibt Irene außerdem viele Möglichkeiten zum tieferen Einstieg in dieses Thema an die Hand.

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 35: Barbara Lübbering-Steppeler über Heilkräuter und Bewusstsein

Hallo liebe Weltretter!

Schon als Kind verbrachte Barbara Lübbering-Steppeler viel Zeit in der Natur, in den Wäldern und Feldern. Dort spielte sie mit ihrer Freundin Indianer und sie stellten zusammen Heilkräuter her. Mit 16 Jahren machte sie ihre erste Körner-Kur. Während ihrer Schwangerschaft mit 21 Jahren beschäftigte sie sich intensiv mit Bio-Kräutern. Später lebte Barbara Lübbering-Steppeler immer wieder mit Urvölkern zusammen, zum Beispiel in Bali und in Afrika. Seit dem 25. Lebensjahr unterstützt sie Menschen darin mit ihrer Seele und Intuition in Kontakt zu treten. Sie ist Burnout-Therapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Familienaufstellerin.

„Viele Menschen sind gefangen im Hamsterrad des Funktionierens. Jetzt heißt es: Entschleunigen! Entschleunigen! Entschleunigen! Dies schenkt uns das Leben gerade in der Krisenzeit. Für uns alle ist das eine riesige Chance – ein Zwangs-Retreat sozusagen.“

Barbara Lübbering-Steppeler ist die Gründerin des Unternehmens „arooga“ in Herzebrock-Clarholz. „arooga“ hat sich auf die Herstellung von biologischen, energiereichen Lebensmitteln spezialisiert. Jede Sekunde baut der menschliche Körper bis zu 50 Millionen Zellen ab und ersetzt sie durch neue. Nur wenn die Zellen mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt sind, können sich neue Zellen bilden und gleichzeitig belastende Stoffe (Umwelt-, Strahlungs- und Lebensmittelgifte) binden und über die Zellmembran ausscheiden.


© Pixabay/ Pitsch

„arooga“ ist für sein ganzheitliches Ernährungskonzept bekannt. Vor Ort werden mithilfe eines Zell-Checks Mineralstoffe, Vitamine und Schwermetallbelastung direkt in der Zelle gemessen. Durch eine Gegenüberstellung von Mineralien, Spurenelementen und toxischen Metallen zeigt ein Vitalstoff-Check, welche Körpersysteme gefährdet sein können. Anschließend werden Ernährung und Lebensstil der jeweiligen Person an die Messwerte angepasst.

Besonders beliebt sind auch die Süßigkeiten von „arooga“, die über die Website bestellbar sind. Zur Auswahl stehen zum Beispiel der biologische pflanzliche Zellriegel „Magicoo Kids“, die Zell-Taler „Pure Life“ und die „Mandana la Pralina“ mit essbarem Gold. Alle Zutaten werden von Hand gemischt und zubereitet.

„Es dauert richtig lange, bis alles abgewogen ist. Wir besingen und beschwenken das Ganze dann. Die Geisteshaltung, mit der ich die Zutaten kombiniere und mische, hat einen Einfluss auf die spätere Wirkungsweise. Meine Muse und meine Leidenschaft stecken darin!“, sagt Barbara Lübbering-Steppeler.

In dieser Weltretter-Podcast-Folge mit Stephan Landsiedel erfährst Du, wie Barbara Lübbering-Steppeler ihre Leidenschaft für Heilkräuter entdeckt hat. Mehr Informationen über das Unternehmen „arooga“ entdeckst Du auf auf der Website. Dort findest Du auch eine Übersicht der Produkte.

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 34: Finance for Future

Hallo liebe Weltretter!

Es ist mal wieder Mittwoch. Das bedeutet eine neue Folge des Weltretter-Podcasts wurde gerade veröffentlicht!
In unserer neuen Ausgabe des Weltretter-Podcasts unterhält sich Ferdinand Plietz mit Claudia Behringer.
Claudia Behringer ist ausgebildete Fachberaterin für Finanzdienstleistungen und beschäftigt sich mit nachhaltigem/ ethnischem Investment. Vor knapp zwanzig Jahren trennte sich Claudia von ihrem damaligen Mann. Dieser Kümmerte sich während der Beziehung um die Finanzen.


Nach der Trennung wusste Claudia mit dem Finanzmanagement nichts anzufangen und wollte sich weiterbilden. Sie begann eine Ausbildung in einem christlich-evangelischen Finanzhaus. Nach dem Abschluss dieser machte sie sich selbstständig, um vor allem Frauen das Thema Finanzmanagement und Investment näherzubringen.

In unserer neuen Ausgabe des Weltretter-Podcasts erzählt Claudia über ihre Erfahrungen als Finanzcoach und nachhaltige Investments.

Themen und Inhalte der Folge:

  • Was sind die Merkmale des Nachhaltigen Investierens?
  • Wie kann ich nachhaltig Investieren?
  • Welche Unternehmen sind wirklich nachhaltig?
  • Welche Finanzprodukte sind Nachhaltig und Ethisch korrekt?
  • Und vieles mehr…

Du willst mehr über Claudia und nachhaltiges Investieren erfahren?

Dann hör dir unsere neue Podcast-Folge an oder besuch Claudia auf ihrer Seite!


« Ältere Beiträge

© 2020 Weltretter-Blog

Theme von Anders NorénHoch ↑