Kategorie: Podcast (Seite 1 von 4)

Weltretter Podcast 33: Die GemüseAckerdemie mit Nina Blankenstein

Hallo liebe Weltretter!

Ferdinand Plietz interviewt in dieser Podcast-Folge Nina Blankenstein, Mitarbeiterin bei der GemüseAckerdemie mit Hauptsitz in Berlin-Brandenburg. Die GemüseAckerdemie ist ein ganzjähriges theorie- und praxisbasiertes Bildungsprogramm mit dem Ziel, die Wertschätzung von Lebensmitteln bei Kindern und Jugendlichen zu steigern. Kinder lernen, wie sie ihr eigenes Gemüse anbauen, wie viel Arbeit dahinter steckt und welche Bedeutung die Natur sie hat.

Mit Begeisterung lernen, Selbstwirksamkeit erfahren, in Zusammenhängen denken, Sozialkompetenz steigern, Fähigkeiten entdecken, Veranwortungsbewusstsein stärken – das sind die Bildungsprinzipien der GemüseAckerdemie.

Ergänzend zur praktischen Zeit im Acker gibt es für Groß und Klein Bildungsmaterialien. Kinder und Jugendliche erfahren mehr über den ökologischen Gemüseanbau im Magazin „Volle Möhre“ und lernen den Bezug zwischen Individuellem, lokalem Handel und globalen Zusammenhängen kennen. Abgesehen davon gibt es auch für die Erzieher und Lehrer Fortbildungen und Infomaterial. Nicht nur die Kinder sollen dazulernen, sondern auch die Erwachsenen. Bisher nehmen Schulklassen (1-10) und Kitas an dem Bildungsprogramm der GemüseAckerdemie teil. Im Jahr 2019 zählte die Einrichtung 21 243 Kinder, 475 Schulen und Kindergärten sowie 273 angebaute Gemüsesorten.


© Katharina Kühnel

Für den Gemüseanbau stellt die GemüseAckerdemie alles Notwendige zur Verfügung: Persönliche Ansprechpartner vor Ort, Hilfe bei der Ackersuche- und einrichtung, die Lieferung von Saat- und Pflanzgut, die Unterstützung bei der Pflanzung, Fortbildungen und wöchentliche Newsletter, sowie Bildungsmaterialien. Zwischen 10 und 15 Gemüsearten bauen die Kinder unter Anleitung der Erzieher auf dem Kita- und Schulgeländes an. Die Aufgaben reichen von Gießen und Unkraut jäten über Käfer und Schnecken sammeln bis hin zur Ernte.

Die Idee zur Entwicklung des Bildungsprogramms kam dem studierenden Landwirt Christoph Schmitz während seiner Dissertation am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung. Viele Schulklassen besuchten den Hof seiner Eltern. Christoph Schmitz machte es sich schließlich zur Aufgabe das Wissen rund um die Kulturtechnik Gemüseanbau in die Schulen zu tragen.


© Katharina Kühnel

Mittlerweile beteiligen sich Schulen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz am Bildungsprogramm der GemüseAckerdemie. Es werden immer mehr Regionalmanager eingesetzt, um vor Ort eine Infrastruktur aufzubauen. Derzeit sind es 14 Regionalmanager und 15 Regionalkoordinatoren. Das Ziel: Kurze Fahrtwege zu den Lernorten, Kontakte zu lokalen Gärtnereien, regionale Ackerhelfer und besonders ein stabiles Netzwerk vor Ort.

Mehr Informationen über die GemüseAckerdemie findest Du auf der Website. Erfahre mehr darüber, wie Du persönlich das Bildungsprogramm unterstützen kannst.

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 32: Photovoltaik mit Elmar Renk

Hallo liebe Weltretter!

Seitdem der Mensch Energiequellen nutzt, um sein Überleben zu sichern, ist er auf der Suche nach neuen Quellen, die zuverlässigen Storm liefern und wirtschaftlich unabhängig sind.
In unserer neuen Ausgabe des Weltretter-Podcasts wird es um erneuerbare Energien gehen.

In dieser Folge unterhält sich Stephan Landsiedel mit dem Nachhaltigkeitsexperten Elmar Renk.

Elmar Renk hat es sich zur Aufgabe gemacht Privatpersonen und Unternehmen auf der Suche nach einer autarken Stromversorgung zu beraten und zu unterstützen – spezialisiert hat er sich dabei auf Photovoltaikanlagen.

Was genau sind Photovoltaikanlagen?

Photovoltaik

© stux photovoltaik/pixabay


Photovoltaikanlagen produzieren durch die Umwandlung von Sonnenlicht, mittels Solarzellen Energie, die wir in Form von Strom nutzen bzw. verbrauchen können. Lohnt sich überhaupt Photovoltaik? Das fragen sich nicht nur viele Firmen, sondern auch mittlerweile viele Privatanleger.

Photovoltaikanlagen wurden bereits erfolgreich erforscht und zählen zu einem der Bereiche, der mit ständigen Verbesserungen und Innovationen gepflastert ist. Die Produktion des Stroms funktioniert sehr gut. Ein Mangel besteht jedoch in der Möglichkeit die Energie über längere Zeit zu speichern, um sie vor allem in den Jahreszeiten zu benutzen, wo die Sonneneinstrahlung zu gering ist, damit eine autarke Versorgung des Gebäudes gewährleistet werden kann.
Rechnen sich Photovoltaikanlagen und sind sie die zukünftige Methode, um Strom zu generieren?

Das alles und vieles mehr erfahrt ihr in unserer neuen Podcast-Folge mit Stephan Landsiedel!

Viel Spaß beim Anhören!


 

 

Weltretter Podcast 31: Das deutsche Umweltbundesamt

Hallo liebe Weltretter!

Das deutsche Umweltbundesamt (UBA) ist die zentrale Umweltbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Die Aufgaben des Amtes sind vor allem die wissenschaftliche Unterstützung der Bundesregierung, der Vollzug von Umweltgesetzen und die Information der Öffentlichkeit zum Umweltschutz. In der Grundsatzabteilung des Amtes in Dessau-Roßlau beschäftigt sich Ulrich Lorenz mit Nachhaltigkeitsstrategien und mit der Ressourcenschonung. Stephan Landsiedel interviewt in dieser Folge Ulrich Lorenz.

Themen wie Klimaschutz und Klimawandel sind in aller Munde. Die Durchschnitts- und Wassertemperaturen steigen. Der PH-Wert der Meere verändert sich. Wälder sterben aufgrund der trockenen Sommer. Auch Stickstoffprobleme spielen nach Ulrich Lorenz eine große Rolle. Durch wirtschaftlichen Dünger entsteht extrem viel Stickstoff in der Landschaft. Dieser Überschuss führt dazu, dass Böden verarmen. Das hat zur Folge, dass ökologische Nischen verloren gehen. Und es geht sogar noch weiter…

Wie kommt das deutsche Umweltbundesamt zu diesen Erkenntnissen? Ulrich Lorenz erzählt vom Messnetz des Bundes und der Länder, mithilfe dem konkret Luftdaten gemessen und Wasserproben entnommen werden können. Insgesamt 1400 Angestellte arbeiten in den Messstellen und Laboren des Amtes. Die Auswertungen und Zahlen gehen schließlich weiter an die Politik. Auf der einen Seite werden Empfehlungen ausgesprochen und das Ministerium beraten. Auf der anderen Seite informiert das deutsche Umweltbundesamt die Öffentlichkeit und stellt auf seiner Webseite Prospekte, Infomaterial und vieles mehr zur Verfügung. Interessierte können sich dort auch die aktuellen Umweltdaten ansehen.

© Simon Rae/Unsplash


Ulrich Lorenz geht der Frage nach, wie die Lücke zwischen Wissen und Handeln zustande kommt. Die meisten Menschen wissen schon längst, was gut oder ungut für die Umwelt ist, doch sie handeln nicht dementsprechend. Während die einen immer wieder unachtsam durchs Leben gehen, gibt es auch einen Anteil von Menschen, der richtig agiert. In dem Moment, in dem eine Entscheidung bewusst getroffen wird, kann Veränderung eintreten.

„Ich kann mich persönlich dazu entscheiden morgen kein Fleisch mehr zu essen. Ich kann mich auch dazu entscheiden, dass ich morgen ein E-Auto kaufe, meins verkaufe oder gar kein Auto mehr benutze. Ich kann die Entscheidung für mich selbst treffen! Deshalb: Tue Gutes, rede darüber und finde Gleichgesinnte. Zeige ihnen, wie es geht.“ – Ulrich Lorenz

Auch in der Einfachheit finden Menschen ihr Glück! Das Buch „How to Simplify your Life“ von Tiki Kustenmacher handelt von sieben praktischen Schritten, wie Du Dein Leben glücklicher gestalten kannst.

In dieser Weltretter-Podcast-Folge lernst Du das deutsche Umweltbundesamt und seine Aufgaben kennen. Ulrich Lorenz möchte andere dazu motivieren nachhaltiger zu leben und sich mit dem Thema Umweltschutz zu befassen. Mehr Informationen über das deutsche Umweltbundesamt bekommst Du auf der Webseite. Sieh Dir auch die Seite der BUNDjugend (Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz e. V.) an.

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Weltretter Podcast 30: Waisenhaus Sri Lanka e.V.

Hallo Liebe Weltretter!

In unserer neuen Ausgabe des Weltretter Podcasts unterhält sich Ferdinand Plietz mit Werner Müller, dem Vorsitzenden des „Waisenhaus Sri Lanka e.V“.
Nach dem großen Tsunami Unglück in Sri Lanka engagierte sich Werner für die Hilfe und Unterstützung vor Ort. Durch das verheerende Unglück verloren viele Kinder und Jugendliche ihre Eltern, oder gar die ganze Familie.

Doch was wird aus den Kindern?

Die letzten lebenden Verwandten haben meist selber nicht die Möglichkeit den Kinder zu helfen. Ein Leben auf der Straße ist meist die einzige Möglichkeit.
Die Waisenhäuser sind Mangelware, teilweise herrschen dort unmenschliche Bedingungen. In manchen Fällen werden kleine Kinder und Jugendliche einfach ins Gefängnis geworfen.

Werner entwickelte den Willen zu helfen und gründete schließlich die Initiative: „Waisenhaus Sri Lanka e.V.“, um den Kindern ein normales Leben voller Sicherheit und Perspektiven zu ermöglichen und um sie in die Gesellschaft wieder einzugliedern.

Waisenhaus Sri Lanka Während des Interviews berichtet Werner über die momentane Situation und weitere Hilfsprojekte vor Ort.
Du willst mehr über das Waisenhaus Sri Lanka e.V. erfahren?

Dann hör dir unsere neue Folge des Weltretter Podcasts an oder besuche den Verein.
Viel Vergnügen beim Anhören!

Weltretter Podcast 29: Waldpädagogik mit Katja Sander

Hallo liebe Weltretter!

Katja Sander ist Försterin und Revierleiterin bei der Bayerischen Forstverwaltung und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und Waldpädagogik. Ihr Ziel ist es andere Menschen dazu zu motivieren in den Wald zu gehen und sie mit der Natur vertraut zu machen. Im Interview mit Stephan Landsiedel betont Katja Sander, wie präsent das Thema „Wald“ mittlerweile in den Medien geworden ist.

Im bayrischen Wald sterben die Kiefern. Der Borkenkäfer bohrt die Bäume an und legt seine Eier hinein. Die Larven fressen sich von innen durch das Holz. Zahlreiche Waldbestände sind durch den Befall des Käfers bedroht. Nach einem extremen Trockenjahr in 2018 sind auch viele Laubbäume erschöpft und nicht mehr so widerstandsfähig. Schädlinge können so schneller Fuß fassen.

Warum der Wald so wichtig für den Menschen ist? Nach Katja Sander liefert er nicht nur Holz, sondern speichert auch Kohlendioxid und verwandelt diesen in Sauerstoff um. Spaziergänger genießen die Zeit in der Natur, Sportler laufen über den weichen Waldboden, Mountainbiker fahren über Hügel und Hindernisse. Andere lassen einfach nur die Seele baumeln.

Katja Sander beschäftigt sich mit der Frage, was jeder einzelne dafür tun kann, damit es dem Wald besser geht. Ist mit einem nachhaltigen Lebensstil und etwas Achtsamkeit schon alles getan?


© silviarita/Pixabay

Manchmal reichen kleine Schritte, um etwas zu bewegen. Weniger Auto fahren, regionale Produkte kaufen, den Fleischkonsum reduzieren und Wasser einsparen – das empfiehlt Katja Sander. Beim Zähneputzen das Wasser abdrehen und Duschen statt zu baden. Schließlich kommt unser Grundwasser auch aus dem Wald…

Als Waldpädagogin ist Katja Sander oft mit Kindern im Wald unterwegs. Kinder merken schnell: Etwas, das ihnen Spaß und Freude bereitet, wertschätzen sie und möchten sie erhalten. Gemeinsam mit ihren Teilnehmern erkundet Katja Sander den Wald in all seiner Vielfalt. Dort stellt sie verschiedene Baum- und Tierarten vor und unterrichtet über Nachhaltigkeit. Auch von unserer Weltretter Organisation hat sich Katja Sander inspirieren lassen und daraufhin einige Workshops veranstaltet. Mit einer Gruppe Kindern sammelte sie im Wald Müll und sprach darüber, woher Müll kommt und wie man im Alltag nachhaltig damit umgeht. Ein weiteres Workshop-Thema bezog sich auf die Herkunft von Lebensmitteln, insbesondere auf regionale Produkte.

In dieser Weltretter-Podcast-Folge erfährst du mehr zum Thema Waldpädagogik. Katja Sander erzählt dir, wie es aktuell um den bayrischen Waldbestand steht und was jeder einzelne dafür tun kann, damit es dem Wald und der Natur besser geht. Wenn du mehr über ihre Arbeit erfahren willst, sieh dir das Webinar „Waldsterben 2.0 – wenn der Klimaretter kollabiert“ an.

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Weltretter Podcast 28: Bio-Landwirtschaft bedeutet Umweltschutz

Hallo liebe Weltretter!

Ferdinand Plietz interviewt in dieser Folge Hans Plate, Biolandwirt aus Hüttenheim im unterfränkischen Landkreis Kitzingen. Dort baut er Wein an, züchtet Geflügel und betreibt Ackerbau. Auf seiner Anbaufläche wachsen derzeit Dinkel, Weizen, Hirse und Wintererbse. In der Weinzeit gibt es Müller Thurgau und Regent. Seine Produkte verkauft Hans Plate an Biolandabnehmer sowie Naturlandverarbeiter, wie die Hofpfisterei in München.

Hans Plate erzählt, dass er schon als Kind mit der Landwirtschaft zu tun hatte. Als 16-Jähriger machte er den Jagdschein. Damals erlebte er den Konflikt zwischen dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und der Zerstörung von Feldbiotopen. Nach zwei Jahren landwirtschaftlicher Lehre und seinem Studium der Landwirtschaft mit Schwerpunkt Umweltsicherung in Weihenstephan lernte er seine zukünftige Frau in Hüttenheim kennen.

Gemeinwohl-Ökonomie© Didgeman/Pixabay

Er übernahm den traditionellen Betrieb seiner Schwiegereltern und bewirtschaftete diesen ökologisch. Sein Ziel: Als Biolandwirt und Naturschützer einen wichtigen Beitrag in der Gesellschaft leisten. Im Interview spricht Hans Plate die unterschiedlichsten Themen an. Ganz oben stehen der biologische Anbau von Produkten, die Agrarpolitik und ethische Fragen in Bezug auf die Massentierhaltung.

Hans Plate ist auch als Kommunalpolitiker bei den Grünen aktiv. Auf diese Weise möchte er in seiner Umgebung etwas bewegen. Seinen ersten Zugang zur Kommunalpolitik gewann er beim Genmais-Widerstand im Landkreis Kitzingen. Einzelne Bauern versuchten amerikanischen Genmais in unmittelbarer Nachbarschaft, auch auf Bio-Äckern anzubauen. Es fanden damals viele Demonstrationen statt.

Aber auch globale Themen liegen in Hans Plates Interessensgebiet. Der Biolandwirt erzählt von dem Sojaanbau direkt vor seiner Haustür. In Südamerika nutzen die Europäer vier Millionen Hektar für Sojaanbau, während es in Europa gerade mal 12 Millionen Hektar Ackerbaufläche gibt. 20 Prozent der europäischen Lebensmittelflächen liegen also in Südamerika. „Wie kann es sein, dass Menschen in anderen Ländern verhungern, während im gleichen Land auf großen Flächen Viehfutter für Europa angebaut wird, das wiederum in der Massentierhaltung zum Einsatz kommt?“, fragt Hans Plate. Sein eigener Ertrag Soja sei da doch das geringste Problem.

In dieser Weltretter-Podcast-Folge erfährst du mehr zum Thema Biolandwirtschaft. Hans Plate erzählt dir, wer er seine Passion für die Landwirtschaft entdeckte und sich heute auf kommunaler Ebene für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzt.

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Weltretter Podcast 27: Wandelbewegung

Stephan Landsiedel interviewt in dieser Folge Bobby Langer. Die beiden haben sich bei einem der regionalen Weltretter-Abenden kennengelernt.

Bobby Langer hat den größten Teil seines Lebens journalistisch gearbeitet. Vor ungefähr 20 Jahren hat er mit einem Kollegen die deutschen Journalisten Dienste gegründet. Heute ist das die größte Publikums-PR-Agentur in Deutschland, vermutlich sogar in Europa. Nachdem er 10 Jahre lang die Redaktionsleitung dort übernommen hatte, gründete er eine PR-freie Agentur als Tochterunternehmen. Nachdem seine Kinder aus dem Haus waren gründete er eine kleine „grüne“ PR-Agentur.

Als Kind ist Bobby auf dem Land aufgewachsen, fast schon in den Oberpfälzer Wäldern, die Natur in Schottland hat ihn zusätzlich beeindruckt. Ihm wurde klar, dass ihn die akademische Karriere nicht mehr wirklich interessiert. In seinem USA-Urlaub 1976 lernte er zum ersten Mal Bio-Anbau kennen. Ungefähr zur gleichen Zeit wurde in Würzburg der erste Naturkost-Laden eröffnet und seit dem ist Bobby immer wieder in der Umweltbewegung aktiv. Die neuste Entwicklung in seinem Leben ist der Beitritt in die Gruppe „green net project“. Die eigentliche Aufgabe dieser Gruppe ist es, alle Akteure des Wandels miteinander in Verbindung zu bringen und Synergien herzustellen. Daraus hat sich nach ein paar Jahren der Verein „frekonale e.V.“ (Freie Kommunikation und Nachhaltiger Lebensstil e.V. ) gegründet. Einerseits um Spenden abschreiben zu können und andererseits um anderen ähnlichen Gruppierungen einen Verein zu bieten, wenn sie selbst keinen gründen können. Es ist sozusagen das Mutterschiff, an das andere andocken können. Über die letzten Jahre hat sich der Verein stark in Richtung Vernetzung entwickelt. Inzwischen gibt es auch regelmäßige Vernetzungs-Interviews auf der Homepage. Seit ungefähr 1,5 Jahren ist auch eine Initiative im Gange, eine Organisation des Wandels mit dem momentanen Titel „Wandelbündnis“ aufzubauen. Der Verein wird dann eher in Richtung Verband gehen, denn viele kleine Vereine haben kein Personal und keine Ressourcen um in die Öffentlichkeit zu treten.


© geralt/Pixabay

In diesem Zusammenhang wurde dann „Ökoligenta“ aufgesetzt. Es ist als Webportal mehr als ein Spiegel, der zeigt was sich in der Wandelbewegung schon alles nach außen hin tut. Dadurch können auch Menschen, die damit bisher noch nichts zu tun hatten sehen, dass der Wandel längst im Gange ist.

Weitere Informationen zum Namen „Ökoligenta“, über das Mitwelt-Festival, den Wandel-Newsletter und vieles mehr erfährst Du in dieser Folge!
Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 26: Gemeinsam gegen Schistosomiasis

Hallo Weltretter

Es ist mal wieder Mittwoch und eine neue Folge des Weltretter Podcasts wurde gerade veröffentlicht!

In unserer neuen Ausgabe unterhält sich Ferdinand mit Jenifer Gabel von der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW). Die beiden sprechen über die weitverbreitete Tropenkrankheit Schistosomiasis, oder auch Bilharziose.
Eines der größten Infektionsgebiete dafür ist das bereits aus unserer letzten Folge bekannte Mwanza am Victoriasee.



Die DAHW und das Missionsärztliche Institut Würzburg beschlossen 2016 zu dem 50 jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft von Würzburg und Mwanza, ein gemeinsames Hilfsprojekt zur Bekämpfung der Tropenkrankheit ins Leben zu rufen – Doch was ist Schistosomiasis eigentlich?
Schistosomiasis ist eine Wurm-Infektionskrankheit, welche vor allem in Tropengebieten verbreitet ist. Die Erreger befinden sich vermehrt im Süßwasser. Durch den Mangel an Frischwasser wird vor allem in der Region um den Victoriasee dieses Süßwasser zum Kochen, Waschen und zur Körperhygiene genutzt.

Die im Wasser lebenden Würmer fressen sich durch die Haut und setzen Larven im Körper ab, die sich schließlich vermehren. Die Würmer werden durch die Darm- und Harnwege ausgeschieden, jedoch bleiben ohne die entsprechende Medikation einige der Würme übrig, die erhebliche Leber- und Milzschäden verursachen können – Im schlimmsten Fall kann eine unbehandelte Infektion sogar zum Tod führen!

Durch den schlechten Zugang zum Frischwasser bleibt den Bewohnern rund um den Victoriasee nichts anderes übrig, als auf das durch Larven verseuchte Wasser aus dem See zuzugreifen – Eine erneute Infektion ist wahrscheinlich!
Unter dem Projektnamen „Würzburg hilft Mwanza“, organisiert die DAHW und das Missionsärztliche Institut viele tolle Hilfsprojekte, um der Tropenkrankheit den Kampf anzusagen!

Hauptziel des Projektes ist es, alternative Wasserquellen zu erschließen und die Behandlung und Aufklärung Vorort zu stärken.

Alles über weitere Hilfsprojekte und wie du diese unterstützen kannst, erfährst du in unseren neuen Ausgabe des Weltretter Podcasts -Viel Vergnügen beim Anhören!


Weltretter Podcast 25: M.W.A.N.Z.A e.V.

Hallo Liebe Weltretter!

In unser heutigen Folge unterhält sich Ferdinand Plietz mit Michael Stolz, der Gründer des M.W.A.N.Z.A e.V. Heute geht es um die Frage: Was ist der M.W.A.N.Z.A e.V. und wofür steht der Verein?

Der Hauptsitz des M.W.A.N.Z.A e.V. befindet sich in Würzburg. Mwanza ist eine Stadt in Tansania und ist bereits seit 1966 Partnerstadt von Würzburg. Mwanza befindet sich ganz im Norden Tansanias, zwischen der Republik Kongo und Kenia, am Victoriasee.

Der Verein entstand Anfang 2000 mit einer Spendenaktion für die Gemeinden in Mwanza. Über die Jahre hinweg entwickelte sich ein fortwährend stärkerer Kontakt mit den Personen vor Ort, wodurch Hilfs- und Entwicklungsprojekte entstanden. Das Hauptziel des M.W.A.N.Z.A e.V. besteht darin, heranwachsende Jugendliche für die Probleme und Kulturen unserer Welt zu öffnen. Mit gemeinsamer Unterstützung werden zudem, z.B. durch engagierte Projekte in Schulen und Berufsbildungszentren, die Sportstätten in Tansania gefördert.


Die Eigeninitiative der Jugendlichen steht dabei an erster Stelle.
Während des Interviews vermittelt Michael einen Eindruck über das Land und die momentanen Projekte vor Ort. Er geht dabei explizit auf Schüleraustausche und das Sportstätten-Projekt ein.

In 2016 zum 50-jährigen Partnerschaftsjubiläum engagierte sich der M.W.A.N.Z.A e.V in Kooperation mit der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (DAHW) für ein gemeinsames Hilfsprojekt gegen Schistosomiasis – was ist Schistosomiasis ?

Das alles erfährst Du nächste Woche in unserer neuen Ausgabe des Weltretter Podcasts!
Wenn Du Dich für die Hilfsprojekte des M.W.A.N.Z.A e.V interessierst, kannst Du gerne hier vorbeischauen!

Viel Spaß beim Anhören!


Bildquelle: https://www.mwanza.de/index.php/de/


Weltretter Podcast 24: Musik für eine bessere Welt

Andy Jones ist Musiker. Er überzeugt durch eine Stimme mit viel Emotionen und Texten, die wachrütteln sollen: Songs gegen Krieg und über die Flüchtlingskrise sind Bestandteil seines Repertoires. Aber auch Tierrechte thematisiert er.

© Pollert

In dieser Folge spricht Alena mit Andy über seine Musik. Wie kam er zur Musik, was bedeutet sie für ihn und was sind seine Pläne?

Diesem bemerkenswerten Musiker merkt man seine Leidenschaft an. Aber nicht nur diese macht ihn besonders. Auch sein Willen, etwas in der Welt zu verändern. Denn jeden Dezember spendet er die Einnahmen seiner Musik. Er erzählt Dir, welche Projekte er unterstützt und warum.

Andy erzählt außerdem von der Kooperation mit Niko Rittenau, der ein veganes Musikprojekt betreibt. Und Andy ist mit seinem bewegenden Song „I see you„, in dem auch der Rapper Flo Hillen zu hören ist, Teil davon. Er erzählt, worum es in dem Lied geht und selbstverständlich gibt es auch eine Hörprobe in diesem Podcast.

Dieser Podcast ist ein Muss für alle Musik-Fans, aber auch alle anderen Menschen. Erstrecht jene, die mit ihrer eigenen Leidenschaft etwas verändern wollen.

Mehr über Andy, auch seine nächsten Auftritte, erfährst Du

Viel Spaß beim Anhören dieser Folge!


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