Kategorie: Podcast (Seite 1 von 4)

Zu Gast im Vegan Podcast von Christian Wenzel

Stephan Landsiedel war vor Kurzem zu Gast im Vegan Podcast von Christian Wenzel.

Die Beiden haben über das Thema „Die (vegane) Welt neu denken – Mit dem Weltretter-Masterplan können wir die Welt noch retten.“ gesprochen. Dabei ging es um die Menschheitsgeschichte, den Bewusstseinszustand, den wir heute haben und wie wir ein Bewusstsein erreichen können, um die Welt zu retten. Stephan erklärt politische Lösungen, aber auch Lösungen, die jeder individuell durchführen kann. Weitere Informationen erfährst Du in der Folge.

Du kannst den Podcast auf verschiedenen Kanälen anhören: Apple Podcasts, Spotify, Deezer, Overcast und Stitcher.

Weltretter Podcast 39: Permakultur und Agrarwende

Ferdinand Plietz ist in dieser Folge in Marktheidenfeld in der Permakultur-Gärtnerei und spricht mit Jonas Gampe. Jonas ist Techniker im Garten- und Landschaftsbau und Permakultur-Designer. Er beschäftigt sich also hauptberuflich mit der Planung und Anlage von Permakultur-Flächen, teilweise im Hausgarten-Bereich, im landwirtschaftlichen Bereich und manchmal auch für Städte, Gemeinden oder Kommunen.

Permakultur bedeutet dauerhafte Landwirtschaft und ist ein Gestaltungskonzept um möglichst langfristig funktionierende, ursprünglich essbare Ökosysteme anzulegen. Mittlerweile kann dieses System aber auch auf alles was von dem Ökosystem her kommt angewendet werden. Jonas hat sich auf die „grüne Permakultur“ spezialisiert. Usrprünglich war die Permakultur für die Landwirtschaft gedacht und sollte das Gegenmodell zur industriellen Landwirtschaft sein, damit nicht mehr alles in großflächigen, einjährigen Monokulturen angebaut wird, sondern in einem stabilen Ökosystem.


Permakultur-Landwirtschaft Entwurf

Wenn man sich zum Beispiel einen Wald als eines der stabilsten Ökosysteme vorstellt: Ein Mischwald besteht aus vielen verschiedenen Schichten. Das alles muss man sich aus essbaren Arten vorstellen, also komplett essbare Bäume oder Sträucher, essbare Unterschicht, Krautschicht und so weiter. Alles so gut es geht essbar, aber als Grundstruktur Ökosystem. Man hat dadurch zum Einen den landwirtschaftlichen Nutzen, denn man kann die Menschen damit ernähren. Zum Anderen hat man aber viele positive Nebeneffekte. Das Grundanliegen war die negativen Effekte der industriellen Landwirtschaft durch ein anderes Modell in positive Nebeneffekte umzuwandeln. Negativ ist zum Beispiel Erosion, Humusschwund, Wüstenbildung, Grundwasserverschmutzung und -knappheit, Förderung von Überschwemmungen und Dürren. Die Stabilität ist also weggefallen. Um diese ganzen Effekte ins Positive zu bringen, um den Humus wieder aufzubauen, das Klima zu mäßigen, Biodiversität zu fördern, weniger abhängig zu sein von den großen Global Playern, regionaler zu handeln und ressourcenschonender zu arbeiten, gibt es die Permakultur.

Wie würde sich die Ernährung ändern, wenn es mehr Permakulturen gäbe?
Wie geht Jonas vor, wenn er bei einem Landwirt eine Permakultur errichtet?
Was hat es mit der Agrarwende auf sich?

Das und vieles mehr erfährst Du in dieser Folge!

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 38: Solidarische Landwirtschaft

Ferdinand Plietz interviewt in dieser Folge Erich Gahr. Die beiden sind schon sehr lange Geschäftspartner, denn Erich ist Bio-Gärtner beliefert die Ökokiste. In dieser Folge geht es um Bio-Gartenbau im Allgemeinen und um solidarische Landwirtschaft.


© Free-Photos/ Pixabay

Erich Gahr wohnt in Kitzingen und ist gelernter Gärtner. 1990 hat der den elterlichen Betrieb übernommen, aber schon vier Jahre zuvor hat er nebenher mit dem ökologischen Anbau gewirtschaftet, um zu sehen, ob Bio-Anbau überhaupt funktioniert. Mit seiner Übernahme des Betriebs hat er auch sofort auf ökologischen Anbau umgestellt. In diesen Zeiten war das alles aber noch sehr schwierig, Bio-Anbau wurde eher als „Spinnerei“ angesehen. Nach dem er seine Gärtner-Meisterprüfung abgelegt hatte ging Erich für 7 Jahre in den Bereich Estrich-Bau und arbeitete danach bei einer anderen Gärtnerei. Dort war er für den Pflanzenschutz zuständig. Das viele profilaktische Spritzen der Pflanzen, das er aus seinem elterlichen Betrieb nicht gewohnt war, brachte ihn zum Umdenken. Das Gemüse und somit letztlich der Mensch, der es verbraucht, leidet unter dem vielen Spritzen. Zwar sind heute nicht mehr alle Spritzmittel erlaubt, dennoch werden immer noch Pflanzenschutzmittel verwendet, die nicht in der Natur vorkommen. Die Pflanzenschutzmittel kann man nicht einfach abwaschen, meist dringen sie tief in die Pflanze ein um jeden Schädling und jeden Infekt zu erreichen und abzuwehren.

Die Vermarktung der Bio-Produkte gestaltete sich am Anfang schwierig für Erich. Als Neuling wusste er noch nicht alles Wichtige. Zum Beispiel kannte er sich nicht mit der Öko-Kontrolle aus. Er hat sich dann dem Naturland-Verband angeschlossen, wurde dann davon und später dann von staatlichen Kontrollen kontrolliert. Diese Kontrollen werden gebraucht, um dem Verbraucher Sicherheit zu geben und um zu prüfen, ob das Saatgut, die Nährstoffe für die Pflanzen oder die Kultursubstrate die gekauft werden auch den Öko-Verordnungen entspricht. Für Erich ist es eine Auszeichnung, wenn er die Kontrolle erhält und alle Anforderungen erfüllt.

Die solidarische Landwirtschaft (SOLAWI) ist eine neue Form der Landwirtschaft. Hier wird durch eine Gruppe von Verbrauchern der Betrieb mitgetragen, das heißt die Verbraucher erhalten nicht nur ihr Produkt, sondern sie tragen den ganzen Betriebsablauf mit. Sie haben also einen viel besseren Einblick in die Wirtschaftsweise des Betriebs und sie können auch Vorgaben geben.

Weitere Informationen über das Umdenken der Verbraucher, über die SOLAWI und über ihre Vorteile bekommst Du in dieser Podcast-Folge.

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 37: Open House

Hallo liebe Weltretter!

Ferdinand Plietz interviewt in dieser Folge Martin und Barbara Keller von der Projektwerkstatt für nachhaltige Zukunftsentwürfe Open House.

Open House kümmert sich um die Sortenvielfalt. Diese Aufgabe hat verschiedene Aspekte, in erster Linie interessieren sie sich für das Gemüse und sie versuchen zum Beispiel durch das Saatgut-Festival oder auch durch die Gruppe Saatgut Arche, Saatgut und das zugehörige Wissen miteinander auszutauschen. Es gibt aber auch zum Beispiel das Vielfaltsmenü oder Saatgut-Workshops, in denen man lernt, wie man Saatgut gewinnt und reinigt, und Vorträge.

© ulleo/Pixabay

„75% der Sorten sind weltweit ausgestorben.“

„Wir bringen die Vielfalt zurück in die Gärten und Felder, und auf den Teller.“

Das sind nur einige der schlagkräftigen Aussagen auf ihrer Webseite. Ziel ist es, die alten Sorten zu erhalten, da schon so viel davon ausgestorben ist. Die Industrie versucht ihr Hybrid-Saatgut und ihre Gentechnik zu verbreiten, daraus folgt, dass die Ernährungssicherheit und die Ernährungssouveränität stark gefährdet sind. Bei Open House gibt es ausschließlich samenfestes Saatgut, denn nur dieses ist reproduzierbar. Samenfestes Saatgut gehört der Allgemeinheit, Hybrid-Saatgut ist durch die Industrie privatisiert. Große Konzerne sind nicht daran interessiert, dass die Erträge der Pflanzen besonders gut schmecken, die Pflanzen besonders gesund wachsen, dass der Ertrag gleichmäßig ist, dass sie besonders robust sind oder wenig Wasser brauchen. Nein, sie sind daran interessiert möglichst viele Pestizide zu verkaufen, denn diese produzieren sie schließlich auch – passend zu ihrem Saatgut. Ziel ist es dabei, dass man zu Hause kein Saatgut mehr selbst vermehren kann. Sie nehmen also das Saatgut von der Allgemeinheit, privatisieren es, indem sie Hybrid-Saatgut oder Gentechnik-Saatgut machen, und somit steht die Allgemeinheit leer da und ist abhängig von diesen Konzernen. Aber Saatgut sollte der Allgemeinheit gehörten, genau so wie Wasser und Luft. Früher gab es zum Beispiel in unterschiedlichen Tälern unterschiedliche Kartoffeln, weil das Klima nicht überall gleich war, heute geht alles eher in Richtung Privatisierung und Masse, denn angeblich könnte man so die Welt ernähren. Aber das stimmt nicht, die Menschen haben Fehlernährung und so weiter. Um wenig Züchtungsaufwand zu haben stellen die Konzerne wenige Sorten her, die so gut wie überall angebaut werden können. Das bedeutet aber auch eine Vereinheitlichung, damit gehen auch die traditionelle Esskultur und landwirtschaftliche Systeme verloren.

Vieles mehr über samenfestes Saatgut, Ernährungssouveränität, den Sortenkatalog und Agro-Gentechnik erfährst Du in dieser Folge!

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 36: Vegan von Anfang an

Immer mehr Menschen entscheiden sich für den Veganismus. Immerhin gibt es auch viele gute Gründe dafür: Umwelt, Gesundheit, Ethik – die Auswirkungen unserer Ernährung sind enorm.

Doch die meisten Menschen sind bereits erwachsen, wenn sie ihre Ernährung umstellen.
Dass es auch anders geht und schon Kinder vegan ernährt werden können (und womöglich sogar sollten?), erfahren wir von der veganen Ernährungsberaterin und Mutter Irene Thomsen.

Sie klärt darüber auf, was in der Schwangerschaft beachtet werden muss, welche Lebensmittelgruppen essenziell sind, welche Nährstoffe kritisch werden können und wie ein Mangel umgangen werden kann.

Wie ist es, wenn die Kinder außer Haus essen? Irene gibt Einblick in ihr Familienleben und es wird schnell deutlich, dass Veganismus der ganzen Familie Spaß macht und gut tut.

Auch Du möchtest Deine Kinder pflanzlich ernähren? Dann ist diese Podcast-Folge ein absolutes Muss für Dich! Neben all den spannenden Informationen gibt Irene außerdem viele Möglichkeiten zum tieferen Einstieg in dieses Thema an die Hand.

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 35: Barbara Lübbering-Steppeler über Heilkräuter und Bewusstsein

Hallo liebe Weltretter!

Schon als Kind verbrachte Barbara Lübbering-Steppeler viel Zeit in der Natur, in den Wäldern und Feldern. Dort spielte sie mit ihrer Freundin Indianer und sie stellten zusammen Heilkräuter her. Mit 16 Jahren machte sie ihre erste Körner-Kur. Während ihrer Schwangerschaft mit 21 Jahren beschäftigte sie sich intensiv mit Bio-Kräutern. Später lebte Barbara Lübbering-Steppeler immer wieder mit Urvölkern zusammen, zum Beispiel in Bali und in Afrika. Seit dem 25. Lebensjahr unterstützt sie Menschen darin mit ihrer Seele und Intuition in Kontakt zu treten. Sie ist Burnout-Therapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Familienaufstellerin.

„Viele Menschen sind gefangen im Hamsterrad des Funktionierens. Jetzt heißt es: Entschleunigen! Entschleunigen! Entschleunigen! Dies schenkt uns das Leben gerade in der Krisenzeit. Für uns alle ist das eine riesige Chance – ein Zwangs-Retreat sozusagen.“

Barbara Lübbering-Steppeler ist die Gründerin des Unternehmens „arooga“ in Herzebrock-Clarholz. „arooga“ hat sich auf die Herstellung von biologischen, energiereichen Lebensmitteln spezialisiert. Jede Sekunde baut der menschliche Körper bis zu 50 Millionen Zellen ab und ersetzt sie durch neue. Nur wenn die Zellen mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt sind, können sich neue Zellen bilden und gleichzeitig belastende Stoffe (Umwelt-, Strahlungs- und Lebensmittelgifte) binden und über die Zellmembran ausscheiden.


© Pixabay/ Pitsch

„arooga“ ist für sein ganzheitliches Ernährungskonzept bekannt. Vor Ort werden mithilfe eines Zell-Checks Mineralstoffe, Vitamine und Schwermetallbelastung direkt in der Zelle gemessen. Durch eine Gegenüberstellung von Mineralien, Spurenelementen und toxischen Metallen zeigt ein Vitalstoff-Check, welche Körpersysteme gefährdet sein können. Anschließend werden Ernährung und Lebensstil der jeweiligen Person an die Messwerte angepasst.

Besonders beliebt sind auch die Süßigkeiten von „arooga“, die über die Website bestellbar sind. Zur Auswahl stehen zum Beispiel der biologische pflanzliche Zellriegel „Magicoo Kids“, die Zell-Taler „Pure Life“ und die „Mandana la Pralina“ mit essbarem Gold. Alle Zutaten werden von Hand gemischt und zubereitet.

„Es dauert richtig lange, bis alles abgewogen ist. Wir besingen und beschwenken das Ganze dann. Die Geisteshaltung, mit der ich die Zutaten kombiniere und mische, hat einen Einfluss auf die spätere Wirkungsweise. Meine Muse und meine Leidenschaft stecken darin!“, sagt Barbara Lübbering-Steppeler.

In dieser Weltretter-Podcast-Folge mit Stephan Landsiedel erfährst Du, wie Barbara Lübbering-Steppeler ihre Leidenschaft für Heilkräuter entdeckt hat. Mehr Informationen über das Unternehmen „arooga“ entdeckst Du auf auf der Website. Dort findest Du auch eine Übersicht der Produkte.

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 34: Finance for Future

Hallo liebe Weltretter!

Es ist mal wieder Mittwoch. Das bedeutet eine neue Folge des Weltretter-Podcasts wurde gerade veröffentlicht!
In unserer neuen Ausgabe des Weltretter-Podcasts unterhält sich Ferdinand Plietz mit Claudia Behringer.
Claudia Behringer ist ausgebildete Fachberaterin für Finanzdienstleistungen und beschäftigt sich mit nachhaltigem/ ethnischem Investment. Vor knapp zwanzig Jahren trennte sich Claudia von ihrem damaligen Mann. Dieser Kümmerte sich während der Beziehung um die Finanzen.


Nach der Trennung wusste Claudia mit dem Finanzmanagement nichts anzufangen und wollte sich weiterbilden. Sie begann eine Ausbildung in einem christlich-evangelischen Finanzhaus. Nach dem Abschluss dieser machte sie sich selbstständig, um vor allem Frauen das Thema Finanzmanagement und Investment näherzubringen.

In unserer neuen Ausgabe des Weltretter-Podcasts erzählt Claudia über ihre Erfahrungen als Finanzcoach und nachhaltige Investments.

Themen und Inhalte der Folge:

  • Was sind die Merkmale des Nachhaltigen Investierens?
  • Wie kann ich nachhaltig Investieren?
  • Welche Unternehmen sind wirklich nachhaltig?
  • Welche Finanzprodukte sind Nachhaltig und Ethisch korrekt?
  • Und vieles mehr…

Du willst mehr über Claudia und nachhaltiges Investieren erfahren?

Dann hör dir unsere neue Podcast-Folge an oder besuch Claudia auf ihrer Seite!


Weltretter Podcast 33: Die GemüseAckerdemie mit Nina Blankenstein

Hallo liebe Weltretter!

Ferdinand Plietz interviewt in dieser Podcast-Folge Nina Blankenstein, Mitarbeiterin bei der GemüseAckerdemie mit Hauptsitz in Berlin-Brandenburg. Die GemüseAckerdemie ist ein ganzjähriges theorie- und praxisbasiertes Bildungsprogramm mit dem Ziel, die Wertschätzung von Lebensmitteln bei Kindern und Jugendlichen zu steigern. Kinder lernen, wie sie ihr eigenes Gemüse anbauen, wie viel Arbeit dahinter steckt und welche Bedeutung die Natur sie hat.

Mit Begeisterung lernen, Selbstwirksamkeit erfahren, in Zusammenhängen denken, Sozialkompetenz steigern, Fähigkeiten entdecken, Veranwortungsbewusstsein stärken – das sind die Bildungsprinzipien der GemüseAckerdemie.

Ergänzend zur praktischen Zeit im Acker gibt es für Groß und Klein Bildungsmaterialien. Kinder und Jugendliche erfahren mehr über den ökologischen Gemüseanbau im Magazin „Volle Möhre“ und lernen den Bezug zwischen Individuellem, lokalem Handel und globalen Zusammenhängen kennen. Abgesehen davon gibt es auch für die Erzieher und Lehrer Fortbildungen und Infomaterial. Nicht nur die Kinder sollen dazulernen, sondern auch die Erwachsenen. Bisher nehmen Schulklassen (1-10) und Kitas an dem Bildungsprogramm der GemüseAckerdemie teil. Im Jahr 2019 zählte die Einrichtung 21 243 Kinder, 475 Schulen und Kindergärten sowie 273 angebaute Gemüsesorten.


© Katharina Kühnel

Für den Gemüseanbau stellt die GemüseAckerdemie alles Notwendige zur Verfügung: Persönliche Ansprechpartner vor Ort, Hilfe bei der Ackersuche- und einrichtung, die Lieferung von Saat- und Pflanzgut, die Unterstützung bei der Pflanzung, Fortbildungen und wöchentliche Newsletter, sowie Bildungsmaterialien. Zwischen 10 und 15 Gemüsearten bauen die Kinder unter Anleitung der Erzieher auf dem Kita- und Schulgeländes an. Die Aufgaben reichen von Gießen und Unkraut jäten über Käfer und Schnecken sammeln bis hin zur Ernte.

Die Idee zur Entwicklung des Bildungsprogramms kam dem studierenden Landwirt Christoph Schmitz während seiner Dissertation am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung. Viele Schulklassen besuchten den Hof seiner Eltern. Christoph Schmitz machte es sich schließlich zur Aufgabe das Wissen rund um die Kulturtechnik Gemüseanbau in die Schulen zu tragen.


© Katharina Kühnel

Mittlerweile beteiligen sich Schulen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz am Bildungsprogramm der GemüseAckerdemie. Es werden immer mehr Regionalmanager eingesetzt, um vor Ort eine Infrastruktur aufzubauen. Derzeit sind es 14 Regionalmanager und 15 Regionalkoordinatoren. Das Ziel: Kurze Fahrtwege zu den Lernorten, Kontakte zu lokalen Gärtnereien, regionale Ackerhelfer und besonders ein stabiles Netzwerk vor Ort.

Mehr Informationen über die GemüseAckerdemie findest Du auf der Website. Erfahre mehr darüber, wie Du persönlich das Bildungsprogramm unterstützen kannst.

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 32: Photovoltaik mit Elmar Renk

Hallo liebe Weltretter!

Seitdem der Mensch Energiequellen nutzt, um sein Überleben zu sichern, ist er auf der Suche nach neuen Quellen, die zuverlässigen Storm liefern und wirtschaftlich unabhängig sind.
In unserer neuen Ausgabe des Weltretter-Podcasts wird es um erneuerbare Energien gehen.

In dieser Folge unterhält sich Stephan Landsiedel mit dem Nachhaltigkeitsexperten Elmar Renk.

Elmar Renk hat es sich zur Aufgabe gemacht Privatpersonen und Unternehmen auf der Suche nach einer autarken Stromversorgung zu beraten und zu unterstützen – spezialisiert hat er sich dabei auf Photovoltaikanlagen.

Was genau sind Photovoltaikanlagen?

Photovoltaik

© stux photovoltaik/pixabay


Photovoltaikanlagen produzieren durch die Umwandlung von Sonnenlicht, mittels Solarzellen Energie, die wir in Form von Strom nutzen bzw. verbrauchen können. Lohnt sich überhaupt Photovoltaik? Das fragen sich nicht nur viele Firmen, sondern auch mittlerweile viele Privatanleger.

Photovoltaikanlagen wurden bereits erfolgreich erforscht und zählen zu einem der Bereiche, der mit ständigen Verbesserungen und Innovationen gepflastert ist. Die Produktion des Stroms funktioniert sehr gut. Ein Mangel besteht jedoch in der Möglichkeit die Energie über längere Zeit zu speichern, um sie vor allem in den Jahreszeiten zu benutzen, wo die Sonneneinstrahlung zu gering ist, damit eine autarke Versorgung des Gebäudes gewährleistet werden kann.
Rechnen sich Photovoltaikanlagen und sind sie die zukünftige Methode, um Strom zu generieren?

Das alles und vieles mehr erfahrt ihr in unserer neuen Podcast-Folge mit Stephan Landsiedel!

Viel Spaß beim Anhören!


 

 

Weltretter Podcast 31: Das deutsche Umweltbundesamt

Hallo liebe Weltretter!

Das deutsche Umweltbundesamt (UBA) ist die zentrale Umweltbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Die Aufgaben des Amtes sind vor allem die wissenschaftliche Unterstützung der Bundesregierung, der Vollzug von Umweltgesetzen und die Information der Öffentlichkeit zum Umweltschutz. In der Grundsatzabteilung des Amtes in Dessau-Roßlau beschäftigt sich Ulrich Lorenz mit Nachhaltigkeitsstrategien und mit der Ressourcenschonung. Stephan Landsiedel interviewt in dieser Folge Ulrich Lorenz.

Themen wie Klimaschutz und Klimawandel sind in aller Munde. Die Durchschnitts- und Wassertemperaturen steigen. Der PH-Wert der Meere verändert sich. Wälder sterben aufgrund der trockenen Sommer. Auch Stickstoffprobleme spielen nach Ulrich Lorenz eine große Rolle. Durch wirtschaftlichen Dünger entsteht extrem viel Stickstoff in der Landschaft. Dieser Überschuss führt dazu, dass Böden verarmen. Das hat zur Folge, dass ökologische Nischen verloren gehen. Und es geht sogar noch weiter…

Wie kommt das deutsche Umweltbundesamt zu diesen Erkenntnissen? Ulrich Lorenz erzählt vom Messnetz des Bundes und der Länder, mithilfe dem konkret Luftdaten gemessen und Wasserproben entnommen werden können. Insgesamt 1400 Angestellte arbeiten in den Messstellen und Laboren des Amtes. Die Auswertungen und Zahlen gehen schließlich weiter an die Politik. Auf der einen Seite werden Empfehlungen ausgesprochen und das Ministerium beraten. Auf der anderen Seite informiert das deutsche Umweltbundesamt die Öffentlichkeit und stellt auf seiner Webseite Prospekte, Infomaterial und vieles mehr zur Verfügung. Interessierte können sich dort auch die aktuellen Umweltdaten ansehen.

© Simon Rae/Unsplash


Ulrich Lorenz geht der Frage nach, wie die Lücke zwischen Wissen und Handeln zustande kommt. Die meisten Menschen wissen schon längst, was gut oder ungut für die Umwelt ist, doch sie handeln nicht dementsprechend. Während die einen immer wieder unachtsam durchs Leben gehen, gibt es auch einen Anteil von Menschen, der richtig agiert. In dem Moment, in dem eine Entscheidung bewusst getroffen wird, kann Veränderung eintreten.

„Ich kann mich persönlich dazu entscheiden morgen kein Fleisch mehr zu essen. Ich kann mich auch dazu entscheiden, dass ich morgen ein E-Auto kaufe, meins verkaufe oder gar kein Auto mehr benutze. Ich kann die Entscheidung für mich selbst treffen! Deshalb: Tue Gutes, rede darüber und finde Gleichgesinnte. Zeige ihnen, wie es geht.“ – Ulrich Lorenz

Auch in der Einfachheit finden Menschen ihr Glück! Das Buch „How to Simplify your Life“ von Tiki Kustenmacher handelt von sieben praktischen Schritten, wie Du Dein Leben glücklicher gestalten kannst.

In dieser Weltretter-Podcast-Folge lernst Du das deutsche Umweltbundesamt und seine Aufgaben kennen. Ulrich Lorenz möchte andere dazu motivieren nachhaltiger zu leben und sich mit dem Thema Umweltschutz zu befassen. Mehr Informationen über das deutsche Umweltbundesamt bekommst Du auf der Webseite. Sieh Dir auch die Seite der BUNDjugend (Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz e. V.) an.

Werde Teil der Weltretter! Viel Spaß beim Anhören!


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