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Weltretter Podcast 29: Waldpädagogik mit Katja Sander

Hallo liebe Weltretter!

Katja Sander ist Försterin und Revierleiterin bei der Bayerischen Forstverwaltung und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und Waldpädagogik. Ihr Ziel ist es andere Menschen dazu zu motivieren in den Wald zu gehen und sie mit der Natur vertraut zu machen. Im Interview mit Stephan Landsiedel betont Katja Sander, wie präsent das Thema „Wald“ mittlerweile in den Medien geworden ist.

Im bayrischen Wald sterben die Kiefern. Der Borkenkäfer bohrt die Bäume an und legt seine Eier hinein. Die Larven fressen sich von innen durch das Holz. Zahlreiche Waldbestände sind durch den Befall des Käfers bedroht. Nach einem extremen Trockenjahr in 2018 sind auch viele Laubbäume erschöpft und nicht mehr so widerstandsfähig. Schädlinge können so schneller Fuß fassen.

Warum der Wald so wichtig für den Menschen ist? Nach Katja Sander liefert er nicht nur Holz, sondern speichert auch Kohlendioxid und verwandelt diesen in Sauerstoff um. Spaziergänger genießen die Zeit in der Natur, Sportler laufen über den weichen Waldboden, Mountainbiker fahren über Hügel und Hindernisse. Andere lassen einfach nur die Seele baumeln.

Katja Sander beschäftigt sich mit der Frage, was jeder einzelne dafür tun kann, damit es dem Wald besser geht. Ist mit einem nachhaltigen Lebensstil und etwas Achtsamkeit schon alles getan?


© silviarita/Pixabay

Manchmal reichen kleine Schritte, um etwas zu bewegen. Weniger Auto fahren, regionale Produkte kaufen, den Fleischkonsum reduzieren und Wasser einsparen – das empfiehlt Katja Sander. Beim Zähneputzen das Wasser abdrehen und Duschen statt zu baden. Schließlich kommt unser Grundwasser auch aus dem Wald…

Als Waldpädagogin ist Katja Sander oft mit Kindern im Wald unterwegs. Kinder merken schnell: Etwas, das ihnen Spaß und Freude bereitet, wertschätzen sie und möchten sie erhalten. Gemeinsam mit ihren Teilnehmern erkundet Katja Sander den Wald in all seiner Vielfalt. Dort stellt sie verschiedene Baum- und Tierarten vor und unterrichtet über Nachhaltigkeit. Auch von unserer Weltretter Organisation hat sich Katja Sander inspirieren lassen und daraufhin einige Workshops veranstaltet. Mit einer Gruppe Kindern sammelte sie im Wald Müll und sprach darüber, woher Müll kommt und wie man im Alltag nachhaltig damit umgeht. Ein weiteres Workshop-Thema bezog sich auf die Herkunft von Lebensmitteln, insbesondere auf regionale Produkte.

In dieser Weltretter-Podcast-Folge erfährst du mehr zum Thema Waldpädagogik. Katja Sander erzählt dir, wie es aktuell um den bayrischen Waldbestand steht und was jeder einzelne dafür tun kann, damit es dem Wald und der Natur besser geht. Wenn du mehr über ihre Arbeit erfahren willst, sieh dir das Webinar „Waldsterben 2.0 – wenn der Klimaretter kollabiert“ an.

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Weltretter Podcast 28: Bio-Landwirtschaft bedeutet Umweltschutz

Hallo liebe Weltretter!

Ferdinand Plietz interviewt in dieser Folge Hans Plate, Biolandwirt aus Hüttenheim im unterfränkischen Landkreis Kitzingen. Dort baut er Wein an, züchtet Geflügel und betreibt Ackerbau. Auf seiner Anbaufläche wachsen derzeit Dinkel, Weizen, Hirse und Wintererbse. In der Weinzeit gibt es Müller Thurgau und Regent. Seine Produkte verkauft Hans Plate an Biolandabnehmer sowie Naturlandverarbeiter, wie die Hofpfisterei in München.

Hans Plate erzählt, dass er schon als Kind mit der Landwirtschaft zu tun hatte. Als 16-Jähriger machte er den Jagdschein. Damals erlebte er den Konflikt zwischen dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und der Zerstörung von Feldbiotopen. Nach zwei Jahren landwirtschaftlicher Lehre und seinem Studium der Landwirtschaft mit Schwerpunkt Umweltsicherung in Weihenstephan lernte er seine zukünftige Frau in Hüttenheim kennen.

Gemeinwohl-Ökonomie© Didgeman/Pixabay

Er übernahm den traditionellen Betrieb seiner Schwiegereltern und bewirtschaftete diesen ökologisch. Sein Ziel: Als Biolandwirt und Naturschützer einen wichtigen Beitrag in der Gesellschaft leisten. Im Interview spricht Hans Plate die unterschiedlichsten Themen an. Ganz oben stehen der biologische Anbau von Produkten, die Agrarpolitik und ethische Fragen in Bezug auf die Massentierhaltung.

Hans Plate ist auch als Kommunalpolitiker bei den Grünen aktiv. Auf diese Weise möchte er in seiner Umgebung etwas bewegen. Seinen ersten Zugang zur Kommunalpolitik gewann er beim Genmais-Widerstand im Landkreis Kitzingen. Einzelne Bauern versuchten amerikanischen Genmais in unmittelbarer Nachbarschaft, auch auf Bio-Äckern anzubauen. Es fanden damals viele Demonstrationen statt.

Aber auch globale Themen liegen in Hans Plates Interessensgebiet. Der Biolandwirt erzählt von dem Sojaanbau direkt vor seiner Haustür. In Südamerika nutzen die Europäer vier Millionen Hektar für Sojaanbau, während es in Europa gerade mal 12 Millionen Hektar Ackerbaufläche gibt. 20 Prozent der europäischen Lebensmittelflächen liegen also in Südamerika. „Wie kann es sein, dass Menschen in anderen Ländern verhungern, während im gleichen Land auf großen Flächen Viehfutter für Europa angebaut wird, das wiederum in der Massentierhaltung zum Einsatz kommt?“, fragt Hans Plate. Sein eigener Ertrag Soja sei da doch das geringste Problem.

In dieser Weltretter-Podcast-Folge erfährst du mehr zum Thema Biolandwirtschaft. Hans Plate erzählt dir, wer er seine Passion für die Landwirtschaft entdeckte und sich heute auf kommunaler Ebene für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzt.

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Weltretter Podcast 27: Wandelbewegung

Stephan Landsiedel interviewt in dieser Folge Bobby Langer. Die beiden haben sich bei einem der regionalen Weltretter-Abenden kennengelernt.

Bobby Langer hat den größten Teil seines Lebens journalistisch gearbeitet. Vor ungefähr 20 Jahren hat er mit einem Kollegen die deutschen Journalisten Dienste gegründet. Heute ist das die größte Publikums-PR-Agentur in Deutschland, vermutlich sogar in Europa. Nachdem er 10 Jahre lang die Redaktionsleitung dort übernommen hatte, gründete er eine PR-freie Agentur als Tochterunternehmen. Nachdem seine Kinder aus dem Haus waren gründete er eine kleine „grüne“ PR-Agentur.

Als Kind ist Bobby auf dem Land aufgewachsen, fast schon in den Oberpfälzer Wäldern, die Natur in Schottland hat ihn zusätzlich beeindruckt. Ihm wurde klar, dass ihn die akademische Karriere nicht mehr wirklich interessiert. In seinem USA-Urlaub 1976 lernte er zum ersten Mal Bio-Anbau kennen. Ungefähr zur gleichen Zeit wurde in Würzburg der erste Naturkost-Laden eröffnet und seit dem ist Bobby immer wieder in der Umweltbewegung aktiv. Die neuste Entwicklung in seinem Leben ist der Beitritt in die Gruppe „green net project“. Die eigentliche Aufgabe dieser Gruppe ist es, alle Akteure des Wandels miteinander in Verbindung zu bringen und Synergien herzustellen. Daraus hat sich nach ein paar Jahren der Verein „frekonale e.V.“ (Freie Kommunikation und Nachhaltiger Lebensstil e.V. ) gegründet. Einerseits um Spenden abschreiben zu können und andererseits um anderen ähnlichen Gruppierungen einen Verein zu bieten, wenn sie selbst keinen gründen können. Es ist sozusagen das Mutterschiff, an das andere andocken können. Über die letzten Jahre hat sich der Verein stark in Richtung Vernetzung entwickelt. Inzwischen gibt es auch regelmäßige Vernetzungs-Interviews auf der Homepage. Seit ungefähr 1,5 Jahren ist auch eine Initiative im Gange, eine Organisation des Wandels mit dem momentanen Titel „Wandelbündnis“ aufzubauen. Der Verein wird dann eher in Richtung Verband gehen, denn viele kleine Vereine haben kein Personal und keine Ressourcen um in die Öffentlichkeit zu treten.


© geralt/Pixabay

In diesem Zusammenhang wurde dann „Ökoligenta“ aufgesetzt. Es ist als Webportal mehr als ein Spiegel, der zeigt was sich in der Wandelbewegung schon alles nach außen hin tut. Dadurch können auch Menschen, die damit bisher noch nichts zu tun hatten sehen, dass der Wandel längst im Gange ist.

Weitere Informationen zum Namen „Ökoligenta“, über das Mitwelt-Festival, den Wandel-Newsletter und vieles mehr erfährst Du in dieser Folge!
Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 26: Gemeinsam gegen Schistosomiasis

Hallo Weltretter

Es ist mal wieder Mittwoch und eine neue Folge des Weltretter Podcasts wurde gerade veröffentlicht!

In unserer neuen Ausgabe unterhält sich Ferdinand mit Jenifer Gabel von der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW). Die beiden sprechen über die weitverbreitete Tropenkrankheit Schistosomiasis, oder auch Bilharziose.
Eines der größten Infektionsgebiete dafür ist das bereits aus unserer letzten Folge bekannte Mwanza am Victoriasee.



Die DAHW und das Missionsärztliche Institut Würzburg beschlossen 2016 zu dem 50 jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft von Würzburg und Mwanza, ein gemeinsames Hilfsprojekt zur Bekämpfung der Tropenkrankheit ins Leben zu rufen – Doch was ist Schistosomiasis eigentlich?
Schistosomiasis ist eine Wurm-Infektionskrankheit, welche vor allem in Tropengebieten verbreitet ist. Die Erreger befinden sich vermehrt im Süßwasser. Durch den Mangel an Frischwasser wird vor allem in der Region um den Victoriasee dieses Süßwasser zum Kochen, Waschen und zur Körperhygiene genutzt.

Die im Wasser lebenden Würmer fressen sich durch die Haut und setzen Larven im Körper ab, die sich schließlich vermehren. Die Würmer werden durch die Darm- und Harnwege ausgeschieden, jedoch bleiben ohne die entsprechende Medikation einige der Würme übrig, die erhebliche Leber- und Milzschäden verursachen können – Im schlimmsten Fall kann eine unbehandelte Infektion sogar zum Tod führen!

Durch den schlechten Zugang zum Frischwasser bleibt den Bewohnern rund um den Victoriasee nichts anderes übrig, als auf das durch Larven verseuchte Wasser aus dem See zuzugreifen – Eine erneute Infektion ist wahrscheinlich!
Unter dem Projektnamen „Würzburg hilft Mwanza“, organisiert die DAHW und das Missionsärztliche Institut viele tolle Hilfsprojekte, um der Tropenkrankheit den Kampf anzusagen!

Hauptziel des Projektes ist es, alternative Wasserquellen zu erschließen und die Behandlung und Aufklärung Vorort zu stärken.

Alles über weitere Hilfsprojekte und wie du diese unterstützen kannst, erfährst du in unseren neuen Ausgabe des Weltretter Podcasts -Viel Vergnügen beim Anhören!


Weltretter Podcast 25: M.W.A.N.Z.A e.V.

Hallo Liebe Weltretter!

In unser heutigen Folge unterhält sich Ferdinand Plietz mit Michael Stolz, der Gründer des M.W.A.N.Z.A e.V. Heute geht es um die Frage: Was ist der M.W.A.N.Z.A e.V. und wofür steht der Verein?

Der Hauptsitz des M.W.A.N.Z.A e.V. befindet sich in Würzburg. Mwanza ist eine Stadt in Tansania und ist bereits seit 1966 Partnerstadt von Würzburg. Mwanza befindet sich ganz im Norden Tansanias, zwischen der Republik Kongo und Kenia, am Victoriasee.

Der Verein entstand Anfang 2000 mit einer Spendenaktion für die Gemeinden in Mwanza. Über die Jahre hinweg entwickelte sich ein fortwährend stärkerer Kontakt mit den Personen vor Ort, wodurch Hilfs- und Entwicklungsprojekte entstanden. Das Hauptziel des M.W.A.N.Z.A e.V. besteht darin, heranwachsende Jugendliche für die Probleme und Kulturen unserer Welt zu öffnen. Mit gemeinsamer Unterstützung werden zudem, z.B. durch engagierte Projekte in Schulen und Berufsbildungszentren, die Sportstätten in Tansania gefördert.


Die Eigeninitiative der Jugendlichen steht dabei an erster Stelle.
Während des Interviews vermittelt Michael einen Eindruck über das Land und die momentanen Projekte vor Ort. Er geht dabei explizit auf Schüleraustausche und das Sportstätten-Projekt ein.

In 2016 zum 50-jährigen Partnerschaftsjubiläum engagierte sich der M.W.A.N.Z.A e.V in Kooperation mit der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (DAHW) für ein gemeinsames Hilfsprojekt gegen Schistosomiasis – was ist Schistosomiasis ?

Das alles erfährst Du nächste Woche in unserer neuen Ausgabe des Weltretter Podcasts!
Wenn Du Dich für die Hilfsprojekte des M.W.A.N.Z.A e.V interessierst, kannst Du gerne hier vorbeischauen!

Viel Spaß beim Anhören!


Bildquelle: https://www.mwanza.de/index.php/de/


Weltretter Podcast 24: Musik für eine bessere Welt

Andy Jones ist Musiker. Er überzeugt durch eine Stimme mit viel Emotionen und Texten, die wachrütteln sollen: Songs gegen Krieg und über die Flüchtlingskrise sind Bestandteil seines Repertoires. Aber auch Tierrechte thematisiert er.

© Pollert

In dieser Folge spricht Alena mit Andy über seine Musik. Wie kam er zur Musik, was bedeutet sie für ihn und was sind seine Pläne?

Diesem bemerkenswerten Musiker merkt man seine Leidenschaft an. Aber nicht nur diese macht ihn besonders. Auch sein Willen, etwas in der Welt zu verändern. Denn jeden Dezember spendet er die Einnahmen seiner Musik. Er erzählt Dir, welche Projekte er unterstützt und warum.

Andy erzählt außerdem von der Kooperation mit Niko Rittenau, der ein veganes Musikprojekt betreibt. Und Andy ist mit seinem bewegenden Song „I see you„, in dem auch der Rapper Flo Hillen zu hören ist, Teil davon. Er erzählt, worum es in dem Lied geht und selbstverständlich gibt es auch eine Hörprobe in diesem Podcast.

Dieser Podcast ist ein Muss für alle Musik-Fans, aber auch alle anderen Menschen. Erstrecht jene, die mit ihrer eigenen Leidenschaft etwas verändern wollen.

Mehr über Andy, auch seine nächsten Auftritte, erfährst Du

Viel Spaß beim Anhören dieser Folge!


Weltretter Podcast 23: Gemeinwohl-Ökonomie | Die Wirtschaft neu denken



Hallo liebe Weltretter,
Es ist mal wieder so weit! Eine neue Folge des Weltretter Podcasts wurde soeben veröffentlicht!

Mein diesmaliger Interviewpartner ist Thomas Uloth, den ich vor mehreren Jahren in dem Unternehmer-Brain Trust kennengelernt habe.
Thomas ist Gemeinwohl-Ökonomie-Berater für Firmen. Er berät Unternehmen darin, wie sie sich selbst im sozialen und ökonomischen Sinne besser engagieren können.
Die Gemeinwohl-Ökonomie ist ein Wirtschaftsmodell, welches in den 90er-Jahren in Wien entwickelt wurde. Es kombiniert Soziales und Ökonomie. Die Grundwerte der Gemeinwohl-Ökonomie beinhalten grundlegende soziale Aspekte wie faires Miteinander, faires Wirtschaften, Transparenz und Zusammenhalt. Im ökonomischen Verständnis dieser Wirtschaft steht Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit.

Die Gemeinwohl-Ökonomie versucht durch ein Bewertungssystem, (die sogenannte Gemeinwohl-Bilanz), die Gerechtigkeit im kompletten Produktionsablauf zu symbolisieren und diese an die Kunden weiterzugeben. Doch welchen Ansporn haben die Unternehmen?

Das Bewertungssystem soll vor allem die Wettkampfproduktion der billigsten Produkte stoppen, um unsere begrenzten Ressourcen zu schützen. Unternehmen, die besonders nachhaltig handeln, sollen somit besondere Vorteile z. B. in der Besteuerung bekommen.
In unserer neuen Folge unterhalte ich mich mit Thomas über die Entwicklung der Gemeinwohl-Ökonomie und wie diese im Vergleich zu unserer Marktwirtschaft steht.

Weitere Inhalte der Folge:

  • Kann in einer ressourcenlimitierten Welt der Produktionswettkampf weiter fortbestehen?
  • Ist eine Revolution in unserem Wirtschaftsdenken notwendig und was müssen wir dafür ändern?
  • Was ist die Gemeinwohl-Ökonomie und wie steht sie im Vergleich zu unserer derzeitigen Marktwirtschaft?
  • Welche Vorteile bietet die Gemeinwohl-Ökonomie und wo wird sie bereits genutzt?
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Hören der neuen Weltretter Podcast Folge!


Weltretter Podcast 22: Tierrechte und Veganismus

Dies ist die erste Folge von Alena Thielert. Sie interviewt Stephanie Kowalski von Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V.

Stephanie ist studierte Tierärztin, hat sich aber nach einigen prägenden Erlebnissen während ihres Tiermedizin-Studiums gegen das klassische Praktizieren entschieden und setzt ihre Kenntnisse nun im Tierrecht ein.

Sie erzählt von ihrer Arbeit bei Menschen für Tierrechte und erklärt, warum Tierversuche nicht nur unethisch, sondern vor allem auch absolut sinnlos und zum Teil sogar gefährlich sind. Gerade mal 5 % der Versuche sind auf den Menschen übertragbar, man könne genauso gut von „Pokern“ sprechen.

Für Eier werden männliche Küken geschreddet. Für Milch werden den Kühen kurz nach der Geburt die Kälber weggenommen. Und dies sind nur ein paar der Gründe, die für eine vegane Lebensweise sprechen. Stephanie erzeugt Bilder im Kopf, wenn sie von den Zuständen in den Ställen erzählt.

Mit Veganismus verbinden manche Menschen Verzicht. Stephanie erklärt, warum man nicht von „Verzicht“ sprechen kann und wie sehr sich die veganen Produkte im Laufe der Zeit gewandelt haben.

Du bekommst außerdem Tipps für ein tierfreies Leben und was Du tun könntest, wenn Du dich für Tiermedizin oder die Arbeit im Tierrecht interessierst.

Du möchtest mehr Infos über Menschen für Tierrechte oder Dich sogar aktiv für die Tiere einsetzen? Schaue auf der Website vorbei.

Viel Spaß beim Anhören!


Weltretter Podcast 21: Deetory – ein nachhaltiges Modelabel

Ferdinand Plietz interviewt in dieser Folge Sebastian Becker. Er ist Head & Founder von Deetory, einem nachhaltigen Modelabel. Mit der nachhaltigen Mode des Labels möchte er mit seinem Team die Welt ein kleines Stückchen verbessern. Dabei achten sie darauf, wie und wo die Kleidung produziert wurde, wer daran beteiligt war und was danach mit ihr passiert.

Sebastian Becker wollte nicht schon immer ein Modelabel gründen. Die Idee entstand durch einen witzigen Zufall. Aufgrund seiner Körpergröße von 2 Metern hatte er es schwer passende Kleidung zu finden.

© mary1826/Pixabay

In der heutigen Modeproduktion gibt es viele Probleme. Angefangen beim Wasserverbrauch für den Baumwollanbau, die Monokulturen, die Verarbeitung, bei der die Menschen nicht bezahlt werden, Ausbeutung, illegal eingestellte Arbeiter. Am Tag von angekündigten Überprüfungen der Produktionsstätten arbeiten dann zufällig keine Kinder.

Ein weiteres Problem sind die Mengen, die dort hergestellt werden. Ware, die aufgrund von Überproduktion übrigbleibt, wird geschreddert oder verbrannt, weil dieser Weg günstiger ist, als die Kleidung weiter zu vermarkten.

Sebastian Becker und Ferdinand Plietz erklären Dir diese Themen ausführlich in dieser Podcast-Folge. Höre sie Dir an um mehr darüber zu erfahren. Gerne kannst Du Dir auch die nachhaltige Mode von Deetory anschauen.


Weltretter Podcast 20: Vorstellung von Alena

Seit November 2019 ist das Weltretter-Team durch Alena Thielert gewachsen. In dieser Folge des Weltretter Podcastes ist Stephan Landsiedel im Gespräch mit ihr und gemeinsam sprechen sie über Alenas Berufsweg und woher ihre Verbundenheit zur Natur kommt.

Aber sie sprechen auch über die aktuellen Projekte der Weltretter und welche Ziele sie verfolgen. Alena verrät außerdem, welche Themen sie bereits für kommende Podcast-Folgen im Kopf hat, da auch sie zukünftig Podcasts veröffentlichen wird.

Höre Dir die ganze Folge an und erhalte einen Eindruck, wer hinter der neuen Stimme steckt und verschaffe Dir außerdem einen Überblick über den aktuellen Stand und die Mission der Weltretter.

Möchtest auch Du Teil der Weltretter-Community werden? Dann trage Dich in den Weltretter-Newsletter ein.

Viel Spaß beim Anhören!


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