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Weltretter Podcast 16: CO2-Footprint im Unternehmen

Stephan Landsiedel spricht in dieser Folge mit Silvia Würtele. Sie arbeitet bei einem großen deutschen Unternehmen und erzählt über die Nachhaltigkeit dort. Sie stellt sich die Frage, warum bisher nur der CO2-Footprint in der Bilanz ausgewiesen wird und warum Firmen sich nicht für andere Kennzahlen der Nachhaltigkeit interessieren.

Es gibt Firmen, die bestimmte Abteilungen, die nicht mehr profitabel sind, nicht schließen, da diese den CO2-Footprint der Firma verbessern. Wenn dieser Wert nicht passt muss das Unternehmen Strafe zahlen. Als Unternehmen kann man sich das Recht erkaufen, mehr CO2 auszustoßen.

Bei dem Unternehmen in dem Silvia tätig ist wird in unterschiedlichen Bereichen nachhaltig gehandelt. Zum Beispiel wird darauf geachtet, dass die Kaffeebohnen, mit denen die Kaffeemaschinen der Firma bestückt sind, aus nachhaltiger Produktion und mit einem vernünftigen Footprint dort ankommen. Die Global Goals spielen hierbei auch eine Rolle.

Höre Dir die ganze Folge an und erfahre mehr dazu.

Bildquelle: MicroStockHub/iStock


Weltretter Podcast 10: Global Goals

Stephan Landsiedel interviewt in dieser Folge Stephanie Ristig-Bresser.
Stephanie hat Kulturwissenschaften studiert. Nachdem sie 8 Jahre lang in einem Weltkonzern in spannenden Projekten und der Nachhaltigkeitsberichterstattung gearbeitet hat und Mutter wurde, hat sie sich für die Freiberuflichkeit entschieden – zuerst mit klassischer PR-Arbeit für Unternehmen. Später stieß sie dann auf die Idee der Gemeinwohlökonomie und auf die Transition Town Bewegung. Ihr wurde bewusst, dass unser jetziges System sowohl uns, als auch dem Planeten nicht gut tut. Stephanie entschied sich dafür, sich mit ihrer PR-Arbeit immer mehr für diese Ideen stark zu machen.

Vor circa 4 Jahren haben die Vereinten Nationen die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG = Sustainable Development Goals) verabschiedet. Stephanie war zu dieser Zeit bei einem Projekt beteiligt, welches sich mit diesen Zielen beschäftigte. Sie hat ein Buch darüber geschrieben und erkannte dabei, dass die SDG‘s für sie eine „Landkarte zur Weltrettung“ sind. Denn sie benennen alle globalen Herausforderungen, die wir selbst geschaffen haben, und versehen sie mit einem Zielhorizont, der bis ins Jahr 2030 reicht.

Schon früher gab es ähnliche Ziele. Im Jahr 2000 entstanden die Millennium Goals und diese reichten bis 2015. Sie waren an die Entwicklungsländer adressiert. Doch die Entwicklungsländer konnten nicht die Aufgaben für die ganze Welt übernehmen. Deshalb entstanden die Global Goals, auch Agenda 2030 genannt. Der Weltklimarat ist zum Beispiel für Ziel 13 „Klimaschutz“ zuständig, allein hiermit sind hunderte Experten beschäftigt. An der Umsetzung der insgesamt 17 Global Goals sind tausende Experten beteiligt.

Weitere Informationen zur Agenda 2030, zu dem Buch „Make World Wonder“, das Stephanie darüber geschrieben hat, und zur Transition Town Bewegung erfährst Du im Laufe dieser Podcast-Folge.

Bildquelle: www.17ziele.de


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