Wertekonflikte

Viele Menschen haben in Ihrem Leben sogenannte Wertekonflikte. Sie wollen im Beruf weiter voran kommen, ihre Lebensqualität erhöhen, sich mehr sozial engagieren und gleichzeitig sehr viele Wochen Urlaub verbringen, in der Sonne liegen und Zeit für andere Dinge haben. Das kann Wertekonflikte erzeugen.

Zu einem gewissen Teil gehören diese Wertekonflikte auch zu unserem Leben. Sie machen unser Leben reizvoll, abwechslungsreich und spannend. Wenn die Konflikte aber Oberhand gewinnen, sind wir inkongruent, d.h. wir haben uns nicht voll und ganz unserem Ziel verschrieben und der innere Konflikt drückt sich in unserem Verhalten aus.

Überprüfe Deine Liste hinsichtlich solcher Wertekonflikte bzw. Konfliktpotentiale. Schreibe hierfür zunächst Deine wichtigsten Werte auf und überlege danach, ob Konflikte jeglicher Art vorhanden sind:

1.


2.


3.


etc.

Hervorlocken einer Hierarchie konflikthafter Werte


  1. Identifiziere den zu verändernden Teil (Verhalten, Gefühl etc.) und den erwünschten Teil des Kommunikationspartners.
  2. Finde bei Deinem Partner eine Beschreibung über diesen Teil, die das Erleben und eine Selbst-Reflexion einschließt.
  3. Identifiziere die damit zusammenhängenden Gefühle.
  4. Lasse Dir von Deinem Kommunikationspartner eine Beschreibung eines Beispiels für den entsprechenden Teil finden, und achte auf alle erkennbaren Meta-Programme.
  5. Frage die Person nach den damit zusammenhängenden Werten.
  6. Unternimm dieselben Schritte für den unerwünschten Teil.
  7. Lasse den Kommunikationspartner eine zukünftige Situation (Familie, Arbeit, Freizeit etc.) auswählen und die Auswirkung des verändernden Wertes auf diese Situation beschreiben.

Veränderung von konflikthaften Werten

  1. Identifikation von konflikthaften Werten:

    • Identifiziere beim Kommunikationspartner eine Hierarchie von persönlichen Werten, die in einem Konflikt zu einander stehen, z.B. Moral vs. Glück, Beliebtheit vs. Wohl fühlen etc.
    • Identifiziere ebenfalls die damit zusammenhängenden konflikthaften Gefühle z.B. Angst vs. Freiheit etc. und die damit zusammenhängenden Meta-Programme. Z.B. weg von negativ vs. hin zu positiv, Unterschied vs. Ähnlichkeit etc.
  2. Kontrastiere und übertrage die Sub-Modalitäten:

    • Finde die unterschiedlichen Sub-Modalitäten der konflikthaften Werte heraus und entwickle ebenfalls eine Vorstellung von jedem Wert/Teil in Gestalt einer Person und lasse von Deinem Partner diese Person in je eine (ausgestreckte) Hand visualisieren.
    • Nutze die Sub-Modalitäten des (unerwünschten) Werts und übertrage diese auf den (erwünschten) Wert.
    • Überprüfe, ob sich bereits Meta-Programme, Gefühle etc. mit verändert haben.
  3. Führe einen "Visual Squash" durch (optional):

    • Gehe von den bereits etablierten visualisierten Personen/Werten in je einer ausgestreckten Hand aus, und lasse zwischen positiver Intention und dem Verhalten unterscheiden.
    • Welche Ressource hat jeder Teil/Person zur Verfügung, die dem jeweils anderen so unterstützen kann, dass dieser effektiver wirken könnte.
    • Kreiere einen dritten Teil/Person, die die jeweiligen Ressourcen der anderen mit einschließt.
    • Visualisiere diesen Teil/Person in die Mitte der Hände zwischen beiden anderen Teilen.
    • Integriere die beiden konflikthaften Teile/Personen in die dritte Person und lasse die Hände zusammenführen und gegebenenfalls in den Körper des Kommunikationspartners integrieren
  4. Test und Future Pace: Lasse den Gesprächspartner eine zukünftige Situation (Familie, Arbeit, Freizeit etc.) auswählen und die Auswirkung des veränderten Wertes auf diese Situation beschreiben.