NLP-Bibliothek: 6.8 Metaprogramm: Gleichheit - Unterschiede

6.8 Metaprogramm: Gleichheit - Unterschiede


Gleichheit - Unterschiede Gleichheit - Unterschiede

Wie reagiert jemand auf Vernderungen? Wie hufig braucht jemand Vernderungen? Wird jemand durch die Suche nach "Unterschieden" oder die Suche nach "Gleichheit" motiviert?

In jeder Situation ist die Aufmerksamkeit eines Menschen entweder auf Gleichheit bzw. Unterschied oder Differenz gerichtet.

Gleichheit:
Menschen, die eher nach Gleichheit sortieren, sind mit ihrer Aufmerksamkeit stndig dabei, in ihrer Umgebung Dinge wahrzunehmen, die sie schon von frher kennen, die ihnen vertraut sind. Sie haben es gerne, wenn sich in ihrer Welt wenig bis gar nichts ndert. Sie mgen Vernderungen nicht besonders. Ihnen reichen berufliche Vernderungen alle 15-25 Jahre. Ihre Devise ist "Es gibt nichts wirklich Neues unter der Sonne", sie glauben an die ewige Wiederkehr des Gleichen.

Gleichheit mit Ausnahmen:
Menschen, die diesen Wahrnehmungsfilter bevorzugen, achten zuerst auf Gleichheiten, auf bereinstimmungen, und beginnen dann, Unterschiede und Differenzen wahrzunehmen. Sie haben es gerne, wenn sich die Dinge nur graduell und langsam verndern. Ihnen reichen Vernderungen am Arbeitsplatz, wenn sie alle 5-7 Jahre erfolgen. Ihre Maxime knnte lauten "Nur nichts bereilen".

Unterschied:
Menschen mit diesem Wahrnehmungsfilter beobachten ihre Umgebung stndig unter dem Gesichtspunkt: "Was ist anders als vorher?" Sie lieben Vernderung und ihr Lebensmotto knnte sein "Nichts ist konstant auer der Vernderung", oder sie wrden den Satz von Heraklit unterschreiben "Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen". Sie verabscheuen statistische und stabile Situationen, Organisationen, Glaubenssysteme usw. Sie bevorzugen den revolutionren Wandel, die Vernderung um der Vernderung willen. Sie sind stndig dabei, ihr Bro, ihre Arbeitsablufe usw. zu reorganisieren. Wenn ihr Beruf selbst nicht genug Wandel und Vernderung mit sich bringt, werden sie hufig den Beruf wechseln. Sie mchten am liebsten alle 9-18 Monate neue Aufgaben, Arbeitsablufe usw. haben.

Unterschied mit Ausnahmen:
Diese Menschen achten zuerst auf Unterschiede und Differenzen und dann auf Gleichheit und bereinstimmung. Sie lieben Vernderungen und Abwechslung, aber es mssen keine revolutionren oder abrupten Vernderungen sein. Ihnen reichen Vernderungen in ihrer Aufgabenstellung alle 18-36 Monate.

Klassifizierende Fragen

Wie wrdest Du das, was Du jetzt tust, beschreiben relativ zu dem, was Du vor einem Monat getan hast?
Was ist der Unterschied zwischen Deinem gegenwrtigem und Deinem frheren Beruf?
(Generelles Muster: "Was ist der Unterschied oder die Beziehung zwischen X und X zu einem frheren Zeitpunkt.")

Erkennen und Identifizieren

Gleichheit:
Diese Menschen werden Dir all die Dinge aufzhlen, die gleich geblieben sind, die sich nicht verndert haben, und selbst, wenn sie auf Unterschiede hingewiesen haben, werden sie Formulierungen benutzen wie: "Das stimmt schon, aber im Grunde genommen bleibt sich die Sache doch gleich."



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