NLP-Bibliothek: 7.7.1 Metaphernsammlung Teil 2

7.7.1 Metaphernsammlung Teil 2


Die angebundenen Elefanten

Du kennst Elefantendressuren vom Zirkus. Nun geht es nicht um die Elefantendressur, sondern um das Halten von Elefanten. Was tut man mit den Elefanten, wenn sie gerade keine Vorführung in der Zirkusarena haben? Sie werden festgebunden. Kurioserweise bindet man die Tiere an einfachen Holzpflöcken fest, die in den Boden gerammt worden sind. Die doch sehr kräftigen Elefanten müssten ohne große Anstrengung diese Holzpflöcke aus dem Boden ziehen können. Sie tun es nicht. Sie bleiben artig an ihrem Platz, ohne am Seil zu ziehen. Hier stellt sich für jeden die Frage, warum diese Tiere sich nicht befreien.

Antwort:
Die Tiere wissen nicht, dass sie nur an einem Holzpflock festgebunden sind. Der Wunsch wegzulaufen wurde in den frühen Kindertagen des Elefanten wegtrainiert. Demotiviert bleiben die Tiere an ihrem Holzpflock stehen. Als Jungtiere wurden die Elefanten nicht an einem Holzpflock, sondern an einem Betonpfeiler festgebunden. Hunderte von Versuchen, sich freizumachen und wegzulaufen, scheiterten. Bei jedem Versuch, das hintere Bein wegzuziehen, lernte der Elefant, dass er nicht weiterkommt. Dem Tier blieb nichts anderes übrig, als sich damit abzufinden, dass er von nun an in einem begrenzten Aktionsradius leben wird. Obwohl nach dieser für das Tier negativen Lernphase der Betonpfeiler durch einen Holzpflock ausgetauscht wurde, bleibt das Tier "beschränkt". Die Motivation für einen Ausbruch ist erloschen.

Was meinst Du? Welches Ereignis treibt einen Elefanten dazu, doch wegzurennen?
Feuer! Stelle Dir ein Feuer in einem Zirkuszelt vor. Alle Tiere und natürlich auch der Elefant haben nur noch einen Wunsch: Fort! Das große Tier "vergisst" seine Beton-Dressur, reißt den Holzpflock aus dem Boden und rennt los.
Wir Menschen sind oft auch "festgebunden"! Eigentlich müssten wir nur einmal kräftig ziehen und dann losrennen!



Der Dattelesser

Eine Frau kam mir ihrem kleinen Sohn zu dem weisen Ali. "Meister" sprach sie, "mein Sohn ist von einem widerwärtigen Übel befallen. Er isst Datteln von morgens bis abends. Wenn ich ihm keine Datteln gebe, schreit er, dass man es bis in den siebenten Himmel hört. Was soll ich tun, bitte hilf mir!" Der weise Ali schaute das Kind freundlich an und sagte: "Gute Frau, geht nach Hause und kommt morgen zur gleichen Zeit wieder!"

Am nächsten Tag stand die Frau mit ihrem Sohn wieder vor Ali. Der große Meister setzte den Jungen auf seinen Schoß, sprach freundlich zu ihm, nahm ihm schließlich die Dattel aus der Hand und sagte: "Mein Sohn, erinnere dich der Mäßigkeit. Es gibt auch andere Dinge, die gut schmecken." Mit diesen Worten entließ er Mutter und Kind. Etwas verwundert fragte die Frau "Großer Meiste, warum hast du das nicht schon gestern gesagt, warum mussten wir den langen Weg zu dir noch einmal machen?" "Gute Frau", antwortete da Ali, "gestern hätte ich deinen Sohn nicht überzeugend sagen können, was ich ihm heute sagte, denn gestern hatte ich selber die Süße der Datteln genossen! Nossrat Peseschkian



7.7.1 Metaphernsammlung Teil 2

7.7.2 Metaphernsammlung Teil 3



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