NLP-Bibliothek: 5.7 Six-Step-Reframing

5.7 Six-Step-Reframing

Das Six-Step-Reframing ist eines der berhmtesten NLP-Interventionsmodelle. In sechs Schritten knnen Verhaltensgewohnheiten beleuchtet und verndert werden. Wesentliche Wirkelemente sind die Trennung der Absicht vom Verhalten, das Teilemodell im NLP und die Ideen des kreativen Teils fr neues Verhalten.

Besonders geeignet fr psychosomatische Symptome und ganz besonders die, die sich dem Bewusstsein entziehen:
Man hat keine Ahnung, warum man das Symptom hat. Stndiges Hin- und Herpendeln zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein, zwischen Wachheit und Trance. Jedem Symptom wird ein symptomproduzierender Teil zugeordnet. Unterscheidung zwischen Absicht und Verhalten.

In unserem Podcast wird die Methode des Six-Step-Reframings Schritt für Schritt erläutert.
Auf unserem NLP-Blog finden Sie die Podcast Folge 30: Das Six-Step-Reframing. Viel Spa beim Anhren!

NLP 6-Step Refraiming

Schritte des Six-Step-Reframings

  1. Identifizieren Sie das Muster (X), das verndert werden soll: Ich mchte mit X aufhren, aber ich kann nicht. Ich mchte Y machen, aber etwas hlt mich zurck.
  2. Etablieren Sie die Kommunikation zu dem Teil, der fr das Muster verantwortlich ist. Wird der Teil von mir, der mich zu X veranlasst, im Bewusstsein mit mir kommunizieren? Achten Sie auf alles - Gefhle/Bilder, Gerche/Tne -, was als Antwort auf diese Frage internal passiert. Etablieren Sie die "ja/nein"-Bedeutung des Signals. Lassen Sie Klarheit, Lautstrke oder Intensitt fr Ja zunehmen und fr Nein abnehmen.
  3. Trennen Sie das Verhalten, das Muster X, von der positiven Absicht desjenigen Teils, der fr X verantwortlich ist. Das unerwnschte Verhalten ist nur ein Weg, eine bestimmte positive Funktion zu erreichen. Fragen Sie den fr X zustndigen Teil: Wrst du bereit, mich im Bewusstsein wissen zu lassen, was du mit dem Muster X fr mich zu tun versuchst? Bekommen Sie eine Ja-Antwort, bitten Sie den Teil seine Absicht mitzuteilen. Bekommen Sie eine Nein-Antwort, machen Sie mit dem unbewussten Reframing weiter, mit der Prsupposition einer positiven Absicht. Ist diese Absicht fr das Bewusstsein akzeptabel? Mchten Sie einen Teil haben, der diese Funktion ausbt? Fragen Sie den fr X zustndigen Teil: Falls es Mglichkeiten gbe, Ihre positive Funktion genauso gut oder besser auszuben als mit Hilfe von X, htten Sie Interesse daran, sie auszuprobieren?
  4. Finden Sie Zugang zu einem kreativen Teil und bringen Sie neue Verhaltensweisen hervor, um die positive Funktion auszuben. Machen Sie sich Erfahrungen von Kreativitt zugnglich und ankern Sie diese oder fragen Sie: Sind Sie sich dessen bewusst, einen kreativen Teil zu haben? Lassen Sie den Teil, der fr X zustndig ist, dem kreativen Teil seine positive Funktion mitteilen, erlauben Sie dem kreativen Teil, weitere Mglichkeiten fr die Ausbung dieser Funktion hervorzubringen und lassen Sie den Teil, der fr X zustndig war, unter diesen Mglichkeiten drei aussuchen, die mindestens so gut sind wie X oder besser. Lassen Sie ihn jedes Mal ein Ja-Signal schicken, wenn er eine solche Alternative auswhlt.
  5. Fragen Sie den Teil: Bist du bereit, die Verantwortung dafr zu bernehmen, die drei neuen Alternativen im entsprechenden Kontext zu benutzen? Dadurch ist auch fr eine berbrckung in die Zukunft gesorgt. Zustzlich knnen Sie auf der unbewussten Ebene den Teil bitten, die sensorischen Hinweise zu identifizieren, die die neuen Wahlmglichkeiten auslsen, um vollstndig die Erfahrung zu machen, wie es ist, wenn diese sensorischen Hinweise mhelos und automatisch jeweils eine der neuen Wahlmglichkeiten herbeifhren.
  6. kologischer Check: Hat irgendeiner meiner Teile etwas gegen die drei neuen Alternativen einzuwenden?
    Bei einer Ja-Reaktion gehen Sie zurck nach oben zu Schritt 2.

  • Der Therapeut stellt sicher, dass zwischen ihm und dem Teil kein Konkurrenz- oder Machtkampf luft.
  • Der Therapeut wrdigt die Leistung des Teils und verbndet sich mit dem Teil, wenn ntig gegen die diskriminierenden Bemerkungen des Klienten.
  • Der Therapeut stellt sicher, dass der Teil darber entscheidet, ob der Prozess im Bewusstsein oder auerhalb des Bewusstseins ablaufen soll.
  • Der Therapeut verwendet uerste Sorgfalt auf die Etablierung eines eindeutigen Kontaktes mit dem Teil.

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