Auf die Plätze… fertig… COACH!

Sonntag, Januar 3rd, 2016 | NLP Blog

NLP Coach-Ausbildung bei Landsiedel NLP Training in Hamburg
Ein persönlicher Erfahrungsbericht von Stefanie Ahrens

 

Stefanie AhrensAls Erstes etwas zu mir:

Dieser Artikel ist mir persönlich ein sehr großes Anliegen! Ich beschäftige mich seit mehreren Jahren mit NLP, Coaching, Therapie und vielen weiteren Verfahren zur Persönlichkeitsentwicklung. Im Fokus steht bei mir immer meine persönliche Entfaltung, Stärkung meiner Selbstwirksamkeit und der Weg zu mehr Fülle in meinem Leben.

Vor gut zweieinhalb Jahren habe ich bereits eine einjährige Coach-Ausbildung bei einer großen Coaching Association abgeschlossen. Da ich NLP als das wertvollste „Instrument“ zur Selbstentfaltung für mich persönlich entdeckt habe und einfach nicht genug davon bekomme, beschloss ich im September 2015 spontan, die NLP Coach-Ausbildung bei Landsiedel in Hamburg auch noch zu machen. Und an meinen Erfahrungen und Erlebnissen möchte ich Euch unbedingt teilhaben lassen.

Noch eine weitere Coach-Ausbildung? Ja! Unbedingt!

Anfangs konnte ich mir gar nicht so recht vorstellen, wo denn genau der Mehrwert an einer weiteren Coach-Ausbildung liegen könnte. Schließlich arbeitete ich bereits als Coach und hatte doch alles, was ich dafür brauchte, oder? Ich erinnere mich noch gut an meine Worte dazu in der Vorstellungsrunde. Nun ja… die Realität bewies mir das Gegenteil. 🙂 Aber fangen wir von Vorne an:

Ich war also nun Teil einer Gruppe von Menschen, die aus den unterschiedlichsten Bereichen ihren Weg in diese Ausbildung gefunden haben. Pädagogen, IT-ler, Trainer, Studenten, Erzieherinnen, Therapeuten uvm. Mehr als die Hälfte aller Teilnehmer/innen wussten eigentlich noch gar nicht so genau, ob sie überhaupt als Coach arbeiten möchten, geschweige denn, bei welcher Zielgruppe sie sich denn vorstellen könnten, ihr Angebot zu platzieren. Angebot? Ich glaube, wir hatten fast alle zu Beginn noch nicht einmal eine Idee, welche zukünftigen Kunden denn zu uns passen und wo genau eigentlich unsere individuellen Stärken liegen.

Was aber nun genau machte diese Ausbildung für mich so besonders, dass ich unbedingt darüber schreiben möchte? Tja, das hat etwas mit NLP zu tun! 🙂

Ich werde es Euch erzählen:

Wenn Du Dich schonmal mit dem Gedanken beschäftigt hast, als Coach zu arbeiten und Dich vielleicht sogar damit selbständig zu machen, dann weißt Du bestimmt, an welche gedanklichen Grenzen Du stoßen kannst. Fragen wie: Wie und wo kann ich lernen, wie man Coaching überhaupt macht? Welche Kunden möchte ich überhaupt erreichen? Was kann ich denn besonders gut? Was macht mir Spaß? Wie sorge ich dafür, dass meine Zielgruppe mich auch findet? Wie finde ICH meine Zielgruppe? Wie präsentiere ich mich auf dem Coaching-Markt und womit? Wie gestalte ich meine Webseite und vor Allem, was genau soll ich da eigentlich reinschreiben? Was hebt mich von anderen ab? Wie kann ich schnell meinen Bekanntheitsgrad erhöhen und überhaupt, womit fange ich eigentlich als erstes an? Kommt Dir das bekannt vor?

Hinzu kommt natürlich, dass Du auch Formate und Tools benötigst, um mit Deinen potenziellen Kunden auch entsprechend arbeiten zu können. Ein riesiger Berg, vor dem Du dann da stehst. Puh!

Sich selbst zu vermarkten ist nochmal eine ganz andere Hausnummer, als über andere Menschen oder Produkte zu schreiben, das ist zumindest meine Erfahrung aus den letzten Monaten. Wer schreibt denn schon gern über sich und dann auch noch „in den höchsten Tönen“, so dass andere Dich toll finden?

Da waren wir also – Menschen, die sich alle für diese Coach-Ausbildung entschieden haben, aus den unterschiedlichsten Beweggründen.

Der erste Abend begann mit einer Sammlung an Wünschen für diese Ausbildung: Was genau sind Deine Erwartungen? Was genau möchtest Du hier lernen? Was genau möchtest Du am Ende der Ausbildung erreicht haben? Ich glaube ihr könnt Euch vorstellen, dass hierbei eine sehr große Sammlung auf den FlipCharts entstanden ist.

Was ist jetzt aber das Besondere an einer NLP (!) Coach-Ausbildung? 

Ja genau… WAS genau macht für mich die NLP Coach-Ausbildung so besonders? Also, ich versuche es Euch in wenigen Worten zu erklären. Bitte verzeiht, ich bin eine Frau… in meiner Welt folgen jetzt WENIGE Worte: 😀

Klar, Tools und Formate lernst Du in jeder Coaching-Ausbildung, hoffe ich zumindest. In meiner damals haben wir sogar viele NLP-Formate kennengelernt. Und da fängt der Unterschied auch schon an: Bei der NLP Coach Ausbildung bei Landsiedel haben wir die Formate nicht nur kennengelernt und geübt, wir haben sie gezielt für uns selbst eingesetzt. Stelle Dir doch einmal vor, Du machst ein Brainstorming, setzt Dich hin, holst Dir vielleicht Unterstützung von Freunden, und schreibst alles auf, was Dir z.B. zu Deiner zukünftigen Zielgruppe einfällt. Bestimmt kommt hier eine Menge zusammen. Wenn Du jetzt aber die Wirkmöglichkeit von NLP mit einbeziehst, z.B. eine Trance machst und/oder Dich auf einen Bodenanker stellst und zu Deinem Sahnekunden WIRST, anstatt Dir Gedanken über ihn zu machen, was meinst Du, was dabei rauskommen kann? Was für eine geniale Idee. Ich frage meinen Kunden doch selbst, was er will, was ihm wichtig ist usw. Und bekomme direkt eine Antwort von ihm. Großartig, oder? Das nur mal als kleines (!) Beispiel. Die Kombination von kognitiven Anteilen und intuitiven Elementen macht den riesigen Unterschied. Und das zieht sich durch die gesamte Ausbildung.

Viele andere Ausbildungen arbeiten rein mit der Wissensvermittlung – kognitiv. Du nimmst das Wissen auf, übst die Formate mit gespielten Kunden und bist dann fertig. In der NLP-Ausbildung bist Du selbst Dein Kunde. Du bist Dein Kunde, Du wirst zu dem Coach, der Du sein willst, Du bist Dein Mitbewerber und Dein größter Konkurrent. Du hörst Dir die Meinung Deiner engsten Freundin an oder findest heraus, was die Presse in 20 Jahren über Dich als Super-Coach schreiben wird. Wahrnehmungspositionen nennen wir das. Du stärkst Dich selbst, findest heraus, was Dir wichtig ist, lernst, Deine Fähigkeiten zu entwickeln, neue zu erlernen und Dein Selbstvertrauen zu stärken. Was meinst Du, was hier für Potenzial drin steckt… also ICH war selbst überrascht, obwohl mich NLP nun schon seit einigen Jahre in meinem Leben begleitet, ich damit arbeite und es oft für mich selbst nutze.

(M)ein besonderes Etwas… der Marketing-Teil der Ausbildung!

Grundsätzlich möchte ich schon einmal ein riesiges WOW von mir geben, dass Marketing überhaupt ein Teil der Ausbildung ist. Oft habe ich nun schon gehört und auch selbst erfahren dürfen, dass Du alles an die Hand bekommst, WIE Du denn mit Deinen zukünftigen Coachees arbeiten könntest. Wenn… ja… WENN Du denn welche bekommst. Ich denke, das ist für Euch nachvollziehbar, oder? Ohne Kunden kannst Du noch so viel wissen, noch so viele Formate und Tools haben. Und vielleicht ging es Dir dann auch schonmal so wie mir, dass Du dachtest: „Och, eigentlich kann ich ja mit jedem Menschen arbeiten!“. Und? Wie viele kamen dann?  😀

Für mich war dieser Block der absolute Knaller!!! Da ich persönlich ja bereits viele Formate an der Hand hatte, seit einigen Jahren mit Klienten und Coachees arbeite, aber mich auch ungefähr seit Anfang des Jahres damit herumquälte, welche Kunden ich denn nun genau haben möchte und wie verdammt nochmal denn meine Webseite aussehen soll (das ist eher inhaltlich gemeint), war ich besonders gespannt auf diesen Teil.

Was soll ich sagen, ich mache es kurz: Am Ende des Blocks saßen wir ALLE dort, hatten ALLE ein fertiges Coach-Profil, hatten ALLE ein fertiges Coach-Konzept, hatten ALLE einen Elevator-Pitch, den wir auch ausreichend oft vortragen „mussten“, damit er sitzt und wir uns mit ihm identifizieren können. An dieser Stelle ein Danke an unseren Trainer Clemens! 🙂 Ein Elevator Pitch ist eine sogenannte Kurzvorstellung: Wie präsentierst Du Dich z.B. im Fahrstuhl gegenüber einem fremden Menschen mit wenigen Sätzen, die neugierig machen und ausdrücken, was Du Besonderes anbietest und vor Allem, mit Worten, die „hängen bleiben“.

Mein Fazit: 

Wie ist das nun möglich, das wir uns am Ende der Ausbildung ALLE auch wie ein fertiger Coach fühlten? Nun ja, NLP angewendet – für uns selbst und für den Menschen. Wir haben unsere Potenziale entdeckt, besondere Fähigkeiten in uns gefunden, unser Selbstvertrauen gestärkt, großartige Erfahrungen gemacht. Wir haben herausgefunden, wie wir Menschen wirklich berühren können, wie wir ihnen Raum zur Entfaltung geben, wie wir selbst wachsen und uns entwickeln, wie wir unsere Sahnekunden finden und wie sie auch uns finden. Was unsere Herzenswünsche sind, mit wem wir gern zusammenarbeiten möchten, wie es sich anfühlt, ein fertiger Coach zu sein – mit Allem, was für uns wichtig und wertvoll ist.

Wir haben gespürt wie es ist, wenn Wertschätzung und Vertrauen im Coaching gegeben sind. Wir sind begeistert, was alles in einem Coachee steckt, wenn wir unser Eigenes heraushalten, wenn wir Raum geben und wenn wir komplett bei einem anderen Menschen sind. Wir haben am eigenen Leib erfahren dürfen, wie sich Gruppendynamiken entwickeln und wie wir mit diesen umgehen. Wir haben vom Erstgespräch über die Auftragsklärung hin zum Ziel und der Umsetzung alle „Stationen“ durchlaufen, bzw. noch besser, wir haben sie erfahren und erleben dürfen. Wir haben uns gegenseitig unterstützt, Feedback gegeben und uns beim Wachsen begleitet. Wir durften einander zusehen, wie Schritt für Schritt ein neuer Coach entsteht. Und noch einer… und noch einer…

Wir sind gemeinsam in die Tiefe des NLP eingetaucht, an persönliche Grenzen gestoßen und haben diese gemeistert. Wir haben uns selbst übertroffen und waren immer wieder erstaunt, was in uns steckt. Wir haben geübt und „Fehler“ gemacht, daraus gelernt und es wieder versucht – bis wir zufrieden waren. Wir haben über kollegiale Beratung, TZI (Themenzentrierte Interaktion), 3-Punkt-Kommunikation, Einzel-, Paar- und Teamcoaching, Konfliktberatung und Setting, Marketing, verschiedenste Therapie- und Coaching-Verfahren bis hin zur ethischen Haltung, Video-Supervisionen und Coachingprotokollen uvm. aus meiner Sicht alles gelernt, verfeinert und integriert, was ein „fertiger“ Coach braucht! Ob Du nun Erfahrungen mitbringst, oder nicht. Das machte am Ende keinen Unterschied mehr. Und das alles natürlich mit allen möglichen NLP-Formaten, -Feinheiten, -Grundannahmen, viel Humor und noch viel mehr Spaß!

Ganz besonders möchte ich an dieser Stelle noch den Aufbau und die Struktur der Ausbildung hervorheben. Stelle Dir vor, Du möchtest Coach werden und hast noch nie etwas – oder nur wenig – damit zu tun gehabt. So ging es nämlich den meisten in der Gruppe. Clemens, Du hast es wieder einmal geschafft, die Gruppe schon am ersten Abend zu einem wahren Gruppengefühl zu führen. Du hast die Ausbildung so gestaltet, dass sich jeder abgeholt fühlte, dass jeder mitkommt und dass jeder seinen ganz individuellen Weg findet. Du hast uns langsam und strukturiert immer weiter vorangebracht, uns Dein Vertrauen geschenkt und Deine Wertschätzung. Du hast die Inhalte so aufgebaut, dass sie aufeinander abgestimmt eine großartige Wirkung bei uns erzielten. Sie machten uns zu einem Coach! JETZT weiß ich, wie sich ein fertiger Coach anfühlt.Alle Erwartungen erfüllt!!!

Danke!

Danke für die großartige und wertvolle Ausbildung!

Danke an unseren Trainer Clemens Groß, für Deine Wertschätzung jedem Einzelnen gegenüber, für Deine unglaubliche Wissens-Kompetenz, für Deine Geduld und für den wundervollen Raum zur Entfaltung, den Du uns geschaffen hast!

Danke liebe Ausbildungs-Gruppe, für den vertrauensvollen Rahmen in dem ich mich so wohl gefühlt habe und in dem jeder Einzelne von uns sich öffnen konnte und wollte! Danke für ein unglaublich wertschätzendes Miteinander, was dazu geführt hat, dass wir gegenseitig an uns wachsen durften. Danke für jedes Feedback und für Eure warmherzige Begleitung!

Danke liebe Co-Trainer, für Eure Begleitung, Eure Kompetenz, Euer Ohr und für Eure Fürsorge.

 

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Autor

NLP Trainer Stephan Landsiedel   In diesem Blog schreibt Diplom-Psychologe und NLP-Lehrtrainer Stephan Landsiedel über NLP, sein Unternehmen und sein Leben. Er ist mehrfacher Autor und hat bereits über 2.500 NLP-Ausbildungstage absolviert.

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