Was ist Rhetorik

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Rhetorik → Rhetorik-berblick


Rhetorik - was ist das?

Die Rhetorik ist die Kunst der Rede. Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen. Im antiken Griechenland schon sprach man dieser Kunst eine hohe Bedeutung zu. In Athen war es die Aufgabe der groen Redner, ihre Zuhrer von ihren Aussagen zu berzeugen und zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. Die Rhetorik stellt die Mittel hierfr bereit. Die alten Griechen hatten Rhetoriklehrer und studierten die Kunst und Wissenschaft der Rhetorik sehr genau. Die Wahrheit erhielt derjenige zugesprochen, die die anderen am besten mit seinen Worten berzeugen konnte.

Auch heute noch ist es wichtig, ber eine gute Rhetorik zu verfgen und in der Lage zu sein, andere Menschen von seinen Ideen zu begeistern und sie zum Handeln zu bewegen. Groe Redner haben es ber die Zeiten hinweg, die Menschen im Herzen zu bewegen. Manche haben es geschafft, ganze Vlker in einen Krieg zu strzen oder auch in Notzeiten zusammen zu stehen. Das gesprochene Wort ist bei weitem emotionaler als das geschriebene.

Im Informationszeitalter wird sehr viel kommuniziert. Es gibt viele Nachrichten, die ausgetauscht und diskutiert werden. Wer ber eine gute Rhetorik verfgt, ist hier klar im Vorteil. Darum wollen wir auf diesen Seiten viele Informationen zur Rhetorik zusammentragen. Lesen Sie, hren Sie und machen Sie mit. Sie werden spren, wie Ihre rhetorischen Fhigkeiten immer mehr zu nehmen. Denn auch in der Rhetorik gilt: Man wird nicht zum Redner geboren sondern gemacht. bung macht den Meister, das werden auch Sie am eigenen Leib erfahren.


Inhalte:

1. Sprechtechnik in der Rhetorik

2. Krpersprache in der Rhetorik

3. Stilmittel in der Rhetorik

4. Verstndnis in der Rhetorik

5. Feedback in der Rhetorik

6. Rhetorik Tipps und Wissen

6.1 Stoffsammlung

6.2 Stichwortmanuskript

6.3 Aufbau & Gliederung: Einleitung

6.4 Aufbau & Gliederung: Hauptteil

6.5 Aufbau & Gliederung: Schluss

6.6 Lampenfieber

7. Aikido Rhetorik in der Rhetorik

8. Rhetorik Seminare

9. Rhetorik Bücher und Hörbücher



1. Sprechtechnik in der Rhetorik

Unter dem Oberbegriff Sprechtechnik werden hier Elemente wie Sprechtempo, Lautstrke, Aussprache, Modulation, Sprachmarotten und Pausen zusammengefasst. Diese Elemente werden aus naheliegenden Grnden nicht ausfhrlich hier schriftlich behandelt. Dennoch sollen einige allgemeine Bemerkungen gemacht werden.

Sprechtempo

Die meisten Menschen sprechen bei Prsentationen eher zu schnell. Bemhen Sie sich darum, eine realistische Einschtzung Ihrer eigenen Geschwindigkeit zu bekommen. Variieren Sie auch das Tempo und sprechen Sie wichtige Gedanken langsamer und eindringlicher aus.
Natrlich hngt das Grundtempo der Rede in gewissem Sinn auch von dem Anlass und dem Inhalt der Prsentation oder Rede ab. Bei einem komplizierten Fachvortrag wird das Tempo langsamer sein als bei der Erffnung eines Kongresses.
Bedenken Sie auch: Je grer der Raum, desto langsamer muss gesprochen werden, damit die Rede nicht verhallt.
Sprechen Sie flieend, aber spulen Sie Ihre Prsentation nicht in Rekordzeit ab. Weniger Inhalt klar und deutlich vorgebracht ist in der Regel mehr.

Lautstrke

Ihre Prsentation soll keine Lrmattacke auf das Trommelfell sein, aber doch von jedem in der letzten Reihe sitzenden Zuhrer verstanden werden. Verndern Sie Ihre Lautstrke je nach Bedeutung der Aussage - aber dezent! Versuchen Sie nicht die Lautstrke die Rolle der Beweisfhrung bernehmen zu lassen.
Wenn jemand im Raum lauter ruft, dann bemhen Sie sich bitte lnger als nur die nchsten 10 Minuten auch tatschlich lauter zu sprechen.

Bogensatztechnik

Viele Redner hetzen von einem Punkt zum nchsten und knnen dem Satz kein Ende geben, weil sie am Satzende die Stimme noch einmal anheben. Senken Sie am Satzende Ihre Stimme. Stellen Sie sich den Verlauf der Stimmhhe wie einen Bogen vor. Dadurch geraten Sie nicht in Versuchung, immer noch einen weiteren Satz anzuhngen.

Atmung

Reden heit tnendes Ausatmen! Eine gute Sprechtechnik setzt eine tiefe und ruhige Atmung voraus, die in diesem Fall die Tiefenatmung ist. Tiefenatmung ist Zwerchfellatmung! Beim tiefen Einatmen wlbt sich der Bauch und die Flanken weiten sich. Grund: Das Lungenvolumen nimmt zu, das Zwerchfell wird nach unten gedrckt. Damit gelingt es Ihnen am besten Kurzatmigkeit, Nervositt und Hektik in der Sprache zu vermeiden. Die ausreichende Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff ist wichtig, damit es nicht zum Blackout kommt.

4-S-Technik

Die "Start-Pause":
Die 4 S-Technik wird gerne fr den Beginn einer Prsentation verwendet:

1. S: "Steh": Stellen Sie sich natrlich und ungezwungen hin.
2. S: "Schau": Blicken Sie den Zuhrer an: "Kreisender Rundblick"
3. S. "Schnauf": Tiefenatmung
4. S. "Sprich": nach diesen 2-3 Sekunden haben Sie die Aufmerksamkeit der Zuhrer ganz fr sich!

Wofr sind Pausen wichtig?

Pausen sind ein wichtiges Stilmittel jeder Rede! Halten Sie fter mal ein und erlauben Sie damit dem Zuhrer, an wichtigen Stellen das Gesagte sich "setzen" zu lassen. Pausen machen den Zuhrer neugierig. Sie bauen damit einen Spannungsbogen in Ihren Ausfhrungen auf und machen gleichzeitig die inhaltlichen Gliederungsschritte transparent.

Nutzen Sie die Sprechpause, um erneut Luft zu holen und sich zu konzentrieren.
- ca. 1/2 Sekunde Pause, wo im Text ein Komma stehen wrde
- ca. 1 Sekunde Pause, wo ein Punkt hingehrt.
- ca. 2-3 Sekunden Pause, wo ein Gedanken aufhrt, ein Absatz stehen wrde.

Pausen gegen Schnellsprechen: Von besonderer Wichtigkeit sind Pausen fr all jene, die dazu neigen schnell und hektisch zu sprechen!

Doppelpunkttechnik

Man spricht von Doppelpunkttechnik, wenn Sie vor wichtigen Gedanken eine kurze Sprechpause einfgen: Beispiel: "Ich komme jetzt zu einem ganz entscheidenden Punkt: ... (Pause machen, dann das Argument mit verstrkter oder zurckgenommener Lautstrke bringen)....!



2. Krpersprache in der Rhetorik

In diesem Seminar wird Krpersprache bei Prsentationen vor allem in die vier Kategorien Gestik, Mimik, Blickkontakt und Standhaltung eingeteilt und entsprechend trainiert. Dabei geht es jedoch nicht darum, einzelnen Signalen ganz bestimmte Bedeutungen zuzuordnen. Wenn wir das tun, so ist dabei immer auch der Gesamteindruck der anderen Person zu bercksichtigen.

Beispiel:
Wenn sich jemand am Kopf kratzt, so muss dies nicht unbedingt bedeuten, dass er gerade nachdenkt oder unsere Information in Frage stellt. Es kann auch einfach sein, dass es die Person juckt, weil sie ein paar Tage vorher von einem Insekt dort gestochen wurde.

Dennoch gibt es einzelne Signale, die wir herausgreifen und uns nher betrachten wollen. Besonders interessant sind diese krpersprachlichen Signale dann, wenn sie im Widerspruch mit der gleichzeitig vermittelten verbalen Information sind. In diesem Fall spricht man von Inkongruenz.

Kongruenz bedeutet die berstimmung aller Botschaften, d.h. sowohl der verbalen als auch der nonverbalen Botschaften. Bei Inkongruenz erzeugen wir Verwirrung beim anderen.

Beispiel fr Inkongruenz:
Jemand sagt: Ich bin ganz offen mit Ihnen. und dabei vergrbt die Person die Hnde in den Hosentaschen, wendet sich ab und blickt zum Boden.

WICHTIG: Bei Inkongruenzen tendieren Menschen eher dazu der nonverbalen Information zu vertrauen.

Insgesamt ist die Bedeutung der Krpersprache fr die Kommunikation auf keinen Fall zu unterschtzen. Etwa 55% der Informationen werden nonverbal bermittelt.



3. Stilmittel in der Rhetorik

Bei einer klassischen Rede liegt der Schwerpunkt in der Regel auf der sachlichen Aussage und dem Vortragsinhalt. Es ist in diesem Kontext wenig sinnvoll die Rede zu einem rhetorischen Kunstwerk auszufeilen und jeden Satz mit zahlreichen rhetorischen Stilmitteln zu fllen. Andererseits kann eine gezielte und natrliche Verwendung von einigen rhetorischen Stilmitteln Ihre Prsentation lebendiger, anschaulicher und interessanter machen. Übrigens: Man nennt rhetorische Stilmittel oft auch rhetorische Figuren.

Sie finden hier eine alphabetisch geordnete Liste mit zahlreichen rhetorischen Stilmitteln. Wahrscheinlich werden Sie nur einen kleinen Teil dieser Stilmittel jemals in Ihrer Rede einsetzen, es sei denn Sie sind auf dem Weg zu einem Profi-Redner. Nehmen Sie sich doch einen Moment und gehen Sie die wichtigsten rhetorischen Stilmittel in alle Ruhe einmal durch.

Allegorie
Eine Allegorie ist eine bildliche, gleichnishafte Darstellung, um einen abstrakten Begriff oder einen wenig anschaulichen Vorgang zu verdeutlichen.

Allusion
Anspielung, die voraussetzt, dass jeder das Gemeinte versteht; oft mit stark suggestiver Wirkung!

Anakoluth
Bewusste oder unbewusste Strung des Satzes durch einen Einschub; wirkt bei bewusster Anwendung fast immer eindringlich, spannungsfrdernd.

Anapher
Wiederholung des Anfangswortes oder von einleitenden Satzteilen in aufeinanderfolgenden Stzen; deutliche Betonung und Bestimmtheit des Gesagten.

Antiklimax
bergang vom strkeren zum schwcheren Ausdruck; eindrucksvolle Dramatisierung durch diesen hufig verblffenden Schlussteil.

Antithese
Gegenberstellung, zumeist von Gegenstzen oder Gegenbehauptungen; akzentuierte Polarisierung zweier Gegenstcke.

Autonomasie
Umbenennung, auf Eigennamen angewandt; bildhafte Verdeutlichung, oft Sympathiebegriff (Spitznamen)

Asyndoten
Aneinanderreihung von Begriffen oder Verben ohne Bindewrter, durch Schlagwortcharakter dynamischer Formulierungsart.

Chiasmus
Kreuzweise Stellung in der Anordnung von vier Satzgliedern (oft gekoppelt mit einer Antithese); sprachlich abwechslungsreich und lebendig.

Contradictio in adiecto
Widerspruch zwischen zwei zugeordneten Wrtern; Wirkung durch (verblffenden) Kontrast.

Ellipse
Weglassen eines leicht betonten, jedoch leicht ergnzbaren Wortes; straffes und przises Aussagemittel.

Etmyologische Figur
Kombination stammverwandter Wrter, wortspielartiger Charakter.

Euphemismus
Sprachliche Milderung zur Beschnigung eines Ausdrucks.

Homoeoprophoron
Gleichfhrung des Klangs aufeinanderfolgender Wrter (z.B. Stabreim); wirkt sehr rhythmisch und eingngig.

Hyperbel
sprachliche bersteigerung in Vergrerung oder Verkleinerung: sehr bildhafte Umschreibung.

Hysteron-Proteron
Vorwegnahme des logisch und/oder zeitlich Nachfolgenden; berraschende Wendung des zunchst Gesagten.

Ironie
Versteckter Spott, bei dem genau das Gegenteil von dem gemeint ist, was gesagt wurde.

Katachrese
Missbrauch eines Wortes oder Ausdrucks in einem nicht dazu passenden Satz; sehr bildhaft, gelegentlich provozierend

Kette
Der folgende Satz nimmt einen Ausdruck des vorangegangenen wieder auf; meist berzeugend konsequent wirkende Gedankenentwicklung.

Klimax
Kunstvolle Steigerung vom schwcheren zum strkeren Ausdruck hin; starke Eindringlichkeit und Dynamisierung.

Litotes
Vorsichtige Bejahung durch doppelte Verneinung oder Verneinung des Gegenteils; Milderung des Gesagten, wirkt oft durch die Untertreibung besonders treffend.

Onomatopie
Lautmalerei bei Wortbildern; eindrucksvolle und nachhaltige Wirkung besonders durch den sprachlichen Klang.

Oxymoron
Oft scharfsinnige, manchmal auch witzige Verbindung widerstreitender Begriffe.

Paradoxon
Scheinbarer Widerspruch der miteinander verbundenen Begriffe; durch Verblffung soll der gewnschte Effekt erreicht werden.

Paronomasie
Wird durch Gleichklang oder Gleichfrmigkeit von Wort bzw. Satzgliedern herbeigefhrt; einprgsames Formulierungsmittel, sentenzartige Wirkung.

Personifikation
bertragung von menschlichen Eigenschaften oder Fhigkeiten auf Gegenstnde; sehr bildhafte und leicht eingngige Veranschaulichung

Rhetorische Frage
Aufwerfen einer Frage, auf die man keine frei Antwort erwartet, sondern mit deren Formulierung die Antwortrichtung festgelegt werden soll; dadurch stark suggestive, auch provozierende Wirkung.

Umstellung
Unbliche Satzkonstruktion, bei der durch die Umstellung die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt gerichtet wird.

Vergleich
Hervorheben einer gemeinsamen Eigenschaft von zwei Wrtern; nachhaltige Verdeutlichung des Gemeinten.

Wiederholung
Verdopplung eines Wortes oder einer Wortgruppe, teilweise mit zustzlichen Steigerungsworten; sehr eindringlich und dramatisierend (manchmal aber auch zu pathetisch).


4. Verstndnis in der Rhetorik

Das hier vorgestellte Verstndlichkeitskonzept wurde von Friedemann Schulz von Thun entwickelt. Er stellt es in seinem Buch Miteinander Reden Bd.1 ausfhrlich dar.

Vier Gtemastbe der Verstndlichkeit

Einfach statt kompliziert
bersichtlich und gegliedert statt zusammenhanglos und unbersichtlich
kurz und prgnant statt weitschweifig
anregend-anschaulich statt trocken

Dieses Konzept funktioniert in wirklich jedem Vortrag und es ist kein groes Geheimnis dahinter, es selbst anzuwenden. Versetzt man sich in die Lage des Zuhrers, wei man, dass es sehr unangenehm sein kann, wenn der Vortrag nicht bersichtlich gegliedert ist und man aber gerne Informationen ber den Inhalt erhalten mchte.
Deshalb gilt, dem Zuhrer diesen zustzlichen Denkvorgang zu ersparen und ein leichtes Folgen auf inhaltlicher Ebene zu ermglichen. Bereits beim Beachten dieses Fakts erreicht man beim Zuhrer eine positivere Einstellung zum eigenen Vortrag. Vor allem dann, wenn die folgenden Punkte auch noch bercksichtigt werden:
-Wesentliches sollte vom Unwesentlichen zu unterscheiden sein. Sonst bekommt der Hrer die Aufgabe des Filterns, des Bewertens und des Einordnens. Das wiederum kostet Geduld und Konzentration.
-Bei bermig trockenen Darstellungen lscht man eher die Begeisterung fr ein Thema, dass der Zuhrer schon in den Vortrag mitbrachte, als ihn zu motivieren.

Einfach statt kompliziert

Ihr Text wird besonders verstndlich, wenn Sie bersichtlich, kurz und anregend sprechen. Einfachheit bedeutet, leicht verstndliche oder gelufige Begriffe und Formulierungen zu verwenden und auf einen komplizierten Satzbau zu verzichten. Folglich sollte man einfache und kurze Stze bilden sowie anschauliche Beispiele verwenden.
Ob der Zuhrer etwas gut verstehen kann, hngt zum groen Teil vom Redner ab. Beachtet dieser die Kriterien der Einfachheit und formuliert er leicht verstndliche Stze, hat er den Zuhrer auf seiner Seite. Insbesondere dann, wenn er eine bersicht ber das Thema gibt, den Vortrag nicht zu sehr in die Lnge zieht und in der Lage ist, seinen Vortrag durch rhetorische Mittel zu schmcken.

bersichtlich und gegliedert

Was ist fr einen bersichtlichen Vortrag berhaupt wichtig:

1. Gliederung nach Haupt-und Nebenpunkten
2. gedankliche Reihenfolge beibehalten
3. logische Folge der einzelnen Themenpunkte
4. Wichtiges hervorheben

Fr eine bessere bersichtlichkeit erfllt z.B. eine einfache vor dem Vortrag skizierte Gliederung ihren Zweck.

Kurz und prgnant versus weitschweifig

Bei kurzen und prgnanten Formulierungen nehmen die Zuhrer Informationen leichter auf und verstehen sie somit auch besser. Von einer bertreibung mit zu schwierigen Inhalten ist abzuraten.
Trotz des Wissens, dass es besser ist, sich krzer zu fassen, neigen viele Redner zu einem umschweifenden Sprechstil. Auer im Falle von schwerverstndlichen Zusammenhngen, sollten Sie aber auf Wiederholungen verzichten.
Ein hufiger Grund fr diese Neigung ist, dass der Redner beim Sprechen noch seine Argumente und deren sprachliche Formulierung entwickelt. Haben Sie Probleme damit, Formulierungen zu treffen, sollten Sie sich am besten im Vorhinein am besten sprachliche Ausdrucksweisen zurechtlegen. Dann fllt Ihnen das gute Vortragen direkt leichter.

Anregend und anschaulich statt trocken

Ein guter Redner zeichnet sich hufig dadurch aus, dass er wei, etwas anschaulich zu erklren. Das gestaltet das Thema spannender und hufig sind es die Beispiele einer Rede, die uns schlussendlich in Erinnerung bleiben. Die Fantasie der Zuhrer wird durch eine solche Rede geweckt, sodass sie sogleich etwas munterer als zuvor werden. Und wenn es dabei etwas zu lachen gibt, dann sowieso. So knnen Sie sogar trotz trockenen Inhalts zu einem beliebten Redner werden. Denn wichtig ist vor allem Motivation einzubringen.
Bei manchen Themengebieten lsst sich die trockene Sprache nicht ganz vermeiden. Aber auch hier knnen Sie mit ein paar Kniffen Ihr Publikum zum zufriedenen Zuhren animieren:

-nonverbale Ausdrucksmittel wie Betonungen
-Stimmanhebungen
-mimische Begleitung
-kunstvolle Pausen
-abwechslungsreiche Formulierungen wie Frage-und Ausrufstze
-rhetorische Mittel (Redefiguren)
-konkrete Beispiele
-gelegentliche Anekdoten

Nun stehen die vier Merkmale der Verstndlichkeit in Abhngigkeit zueinander und es ist nicht so leicht, sie alle auf einmal zu bercksichtigen: Wie will man einen anregenden Vortrag gestalten, wenn dieser trotzdem kurz und prgnant bleiben soll? Schlielich werden anregende Vortrge gerade durch die Beispiele und Veranschaulichung deutlich lnger. Deshalb sollten Sie die goldene Mitte finden:
-die Veranschaulichung kurz halten und auf das Lehrziel, dass Sie vermitteln wollen, zu fokussieren.
Auch durch die Anmerkungen zum bersichtlichen Gestalten verlngert sich Ihr Vortag ein wenig, aber bei komplexeren Zusammenhngen ist dies eben notwendig.

Wo liegt dann das Optimum? Die angemessene Mischung hngt stets vom Thema, von der Situation und von der Wachheit, Interessiertheit und Vorbildung der Hrer ab. Also fassen wir zusammen:
Wie ist das Optimum zu formulieren? Die angemessene Mischung ist stets vom Thema abhngig, von der Situation und von der Wachheit, Interessiertheit und der vorhandenen Vorbildung der Hrer ab.

Folglich sollte der Vortrag folgende Kriterien bercksichtigen:
-einfach
-bersichtlich
-kurz
-prgnant
-anregend
-anschaulich

Zusammenfassung

1. Einfachheit:
-spricht in klaren, einfachen Stzen
-verwendet gelufige Wrter berwiegend Grundwortschatz
-Fachwrter werden erklrt
-Verben werden bevorzugt eingesetzt kein Nominalstil.

2. Gliederung:
-Inhalt ist folgerichtig, klar und bersichtlich
-gute Unterscheidung von wesentlichem und unwesentlichem
-roter Faden bleibt sicher
-erkennbare Gliederung
-alles kommt schn der Reihe nach
-Geschwindigkeit der Aussagenfolge ist angemessen.

3. Krze-Prgnanz:
-gedrngt auf Redeziel konzentriert
-knapp
-Umfang kann gut verdaut werden
-versteht es, treffend und ohne berflssige Worte zu formulieren.

4. Zustzliche Stimulanz:
-direkte Rede
- rhetorische Fragen zum Mitdenken
-verwendet Fragen und Ausrufe
-belebt die Rede durch lebensnahe Beispiele
-witzige Formulierungen
-Reizwrter
-spricht in Bildern (Metaphern)
-formuliert im Aktiv
-formuliert statt ich: wir, ihr, sie; spricht das Publikum direkt an
-variiert im Ausdruck



5. Feedback in der Rhetorik

Funktionen und Aspekte von Feedback

Feedback ist eine Form von sozialer Rckmeldung, mit deren Hilfe Fhigkeiten und Verhaltensweisen leichter und schneller erlernt werden knnen. Damit dies geschehen kann, muss das Feedback allerdings konstruktiv sein. Hierfr werden weiter unten einige Regeln eingefhrt.

Feedback zu geben und zu empfangen hat in diesem Seminar eine so wichtige Bedeutung, dass es selbst Seminarthema ist. Alle Teilnehmer sind immer wieder aufgefordert das Trainer-Feedback durch ihre Sichtweise zu ergnzen und damit den Prsentierenden so weit wie mglich in seiner Entwicklung zu untersttzen. Darber hinaus stellt es auch eine Herausforderung fr den Feedbackgebenden selbst dar: Er wird ermuntert, so genau wie mglich auf das Verhalten anderer zu achten und daraus fr sein eigenes Verhalten zu lernen. Er trainiert zudem seine Fhigkeit, anderen Menschen gezielte und nicht verletzende Rckmeldung ber die Wirkung ihres Verhalten auf ihn zu geben.

Es ist nicht notwendig, nach jeder bung Feedback zu bekommen, doch manche eingeschliffene sprachliche Unarten oder negative Aufflligkeiten sind einem selbst unbekannt bzw. nicht bewusst, so dass ein Spiegel von auen die eigenen Augen ffnen kann. Es ist wichtig, dass dies in einem Rahmen von Anerkennung und Wrdigung fr die anderen geschieht. Der Feedbackgebende sollte sich nicht an der Frage orientieren Was war alles schlecht? sondern an der Frage

Was kann ich dem anderen sagen, damit er sich verbessern kann?.

Darber hinaus ist selbstverstndlich auch positives Feedback erwnscht. Betrachten Sie Feedback als eine der wichtigsten Mglichkeiten, um effizient zu lernen.

Neben dem Feedback durch andere Personen haben Sie in diesem Seminar durch Videoaufzeichnungen die Mglichkeit, sich selbst von auen zu sehen und Feedback zu geben. Seien Sie dabei nicht zu kritisch, sondern vor allem offen. Bedenken Sie, dass andere Personen Sie seit vielen Jahren jeden Tag so erleben.


Regeln zur konstruktiven Verhaltensrckmeldung

A. Wie gebe ich Rckmeldung? Zum Beispiel:
1. Im allgemeinen: Zuerst positives Feedback, dann negatives (Kritik verletzt so weniger das Selbstwertgefhl und wird eher angenommen.) Negativ: Erstens bist du nicht auf seine Sprachschwierigkeiten eingegangen. Zweitens hast du dauernd neue Fragen gestellt. Positiv: Du warst bemht, herauszufinden, was er Dir sagen wollte. Andererseits haben ihn Deine hufigen Fragen wohl verwirrt.
2. Keine Pauschalkritik, sondern: Einzelne Kritikpunkte genau benennen. (Sonst beginnt der Kritisierte sofort mit der Verteidigungsplanung, statt erst mal genau zuzuhren.) Negativ: Heute hat man von Dir noch nichts Vernnftiges zu hren bekommen. Positiv: Du hast recht abstrakt gesprochen und bist thematisch unvermittelt gesprungen. Die Leute brauchen aber Orientierung und konkrete Vorschlge.
3. Hinweise auf Konsequenzen positive oder negative. (Einsicht in die Folgen ist die beste Voraussetzung fr die Bereitschaft, Feedback auch anzunehmen.) Etwa: Skeptische Bemerkungen machen andere unsicher, so dass sie ihre Vorschlge zurckhalten. Oder: Deine Informationen vereinfachen unsere Diskussion sehr, dann damit erweist sich die erste Alternative doch als realisierbar.
4. Bei Kritik mglichst auch konkrete und realisierbare nderungsvorschlge machen. (Ist hilfreich und vermittelt trotz Kritik eine wertschtzende Haltung.) Z.B. Wenn Du dich krzer fasst, hren Dir die Leute besser zu. Oder: Wenn Dir gar nichts einfllt, kannst Du immer noch um Erluterung bitten und Zustimmung oder Ablehnung uern.
5. Geeigneten Zeitpunkt whlen: Mglichst unmittelbar, evtl. aber abwarten; Gefhlslage (Erschpfung, Niedergeschlagenheit usw.) beachten. Empfnger soll offen sein fr Rckmeldung. Also nicht etwa: Dein Einfhrungsreferat vorletzte Woche fand ich sehr interessant. Das wollte ich Dir schon damals sagen. Vielleicht einmal: Dazu wollte ich Dir noch etwas sagen. Passt es Dir jetzt?

Regeln zur Annahme von Feedback

B. Wie nehme ich Rckmeldung an? Zum Beispiel:
1. Zunchst: Kritik in Ruhe anhren. Nicht sofort in Gegenkritik verfallen!
(Das macht Sie strker und gibt Gelegenheit, etwas Wichtiges zu erfahren.)
Nicht: Das musst grade Du sagen! Lieber: Gut, sag mal, was Dich strt und wie Du es Dir wnschst.
2. Kritik in eigenen Worten wiederholen und Verstndnisfragen stellen. (Verhindert Aneinandervorbeireden und signalisiert Selbstsicherheit.) Du meinst also ....? Unklar ist mir aber ....
3. Evtl. Andere um Rckmeldung bitten.
(Oft wird negative Kritik relativiert.)
Mich interessiert, ob das andere auch so sehen.

Negative Reaktionen auf Feedback:

  • argumentieren
  • ignorieren
  • verleugnen
  • erklren
  • rechtfertigen
  • sich entschuldigen
  • projizieren
  • Widerstand leisten
  • sich verteidigen
  • verzerren
  • dagegen ankmpfen
  • vergessen
  • klein beigeben



6. Rhetorik Tipps und Wissen einer guten Präsentation

Wir haben für Sie die besten Tipps und das wertvollste Wissen im Bereich Rhetorik zusammengestellt. Lesen Sie viele interessante Dinge rund um die Rhetorik.

Hierzu zählen folgende Bereiche:

  • Stoffsammlung in der Rhetorik
  • Stichwortmanuskript in der Rhetorik
  • Aufbau & Gliederung einer Einleitung
  • Aufbau & Gliederung vom Hauptteil
  • Aufbau & Gliederung vom Schluss
  • Umgang mit Lampenfieber

  • Nach wie vor haben viele Menschen Angst vor öffentlichen Auftritten und Reden. Manche fürchten sich mehr davor als vor Krankheiten oder dem Tod.

    Daher haben wir für Sie ein Video erstellt, in dem Sie lernen, worauf es bei erfolreichen Präsentationen ankommt.





    6.1 Stoffsammlung

    Bevor Sie sich berlegen, wie Ihre Prsentation oder Rede im einzelnen aussehen soll, sollten Sie sich einige der folgenden Fragen stellen. Der wichtigste Punkt dabei ist, dass Ihre Prsentation zielgruppenorientiert ist.

    Vorgeschichte: -Wie sieht die Vorgeschichte meiner Prsentation aus?
    Gegenstand: -Was ist der Gegenstand meiner Prsentation?
    Anlass: -Was ist der Anlass meiner Prsentation?
    Ziel: -Was ist das Ziel meiner Prsentation?
    Mchte ich: -belehren
    -unterhalten
    -begeistern
    -informieren
    -Problembewusstsein schaffen
    -Argumente entkrften
    -berzeugen
    -Akzeptanz schaffen
    -eine Entscheidung vorbereiten
    -Verhalten ndern
    -Einstellungen verndern
    -Was kann ich erreichen
    -Was sollen die Teilnehmer am Ende der Prsentation wissen oder tun?
    -Was will ich mit der Prsentation im Endeffekt konkret erreichen?
    Adressatenanalyse: -Wer hrt mir zu?
    -Bekannt oder unbekannt
    -Entscheidungsbefugt (Ja/Nein)
    -Einstellung der Zuhrer zum Thema (positiv, neutral, negativ)
    -Bildungsstand und beruflicher Hintergrund
    -Fachlich homogene oder heterogene Gruppe
    -Zahl der Zuhrer
    -Vorwissen, Vorurteile, Erwartungen und Interessenten
    -Wie wurde ich vorgestellt?
    -Welche Rolle habe ich in der Veranstaltung?
    -Welche Gegenargumente und Einwnde knnten kommen?
    -Welche Fachbegriffe mssen erlutert werden?
    -Gibt es Untergruppen?
    -Wer sind die Fhrer (Machthaber)?
    -Welche Bedrfnisse haben die Zuhrer?
    Inhalte: -Welche Inhalte (Ideen, Argumente, Fakten, Zahlen usw.) will ich prsentieren?
    -Was ist der Hauptvorteil oder die Kernidee, was ich darstellen mchte?
    Wie kann ich das Publikum mit einbeziehen?
    -Welche Visualsierungstechnik setze ich wann und wie ein?
    -Sind meine Argumente fachlich berzeugend?
    -Welche Beispiele fallen mir dazu ein?
    -Wo mchte ich den Schwerpunkt setzen?
    Partneraussage: -Wie kann ich den TeilnehmerInnen Wertschtzung entgegenbringen?
    Selbstaussage: -Wie stelle ich mich selbst dar?
    Nachgeschichte: -Was soll im Anschluss an die Prsentation geschehen?

    Inhalte der Prsentation:

    • Sammeln des Materials:
      Was gehrt alles zum Thema der Prsentation? Benutzen Sie hierfr verschiedene Quellen,z.B. Fachzeitschriften, Bibliotheken, Internet und natrlich den Rat von Kollegen und Kolleginnen.
    • Auswhlen der wichtigsten Inhalte:
      Welche dieser Inhalte muss ich unter Bercksichtigung der spezifischen Zielgruppe und der zur Verfgung stehenden Zeit auswhlen, um meine konkreten Ziele zu erreichen?
    • Gewichten der Inhalte:
      Unterscheiden Sie zwischen Kernaussagen und Hintergrundinformationen. Erstere mssen auf jeden Fall angesprochen werden. Die Hintergrundinformationen dienen vor allem dazu, die Verstndlichkeit der Kernaussagen zu erhhen.

    Am Ende dieser Phase haben Sie:

    konkrete Ziele fr die Prsentation formuliert
    sich intensiv mit den Bedrfnissen der Zielgruppe auseinandergesetzt
    die passenden Inhalte ausgewhlt
    sich Gedanken ber Ihre Selbstprsentation gemacht



    6.2 Stichwortmanuskript

    Das Stichwortmanuskript erleichtert vor allem bei lngeren und umfangreicheren Vortrgen oder Prsentationen die Erinnerung an Details und die genaue Abfolge der Gedanken oder Argumente. Ein gutes Stichwortmanuskript fhrt zur Disziplinierung des eigenen Prsentationsstils. Es dient darber hinaus als Formulierungsbasis und kann im Einzellfall auch kurze ausformulierte Textpassagen enthalten. Dies ist besonders bei wichtigen Einleitungs- oder Schlussstzen zu empfehlen. Auch wrtliche Zitate sollten dort notiert werden. Das Stichwortmanuskript wird zu einer Sttze gegen die Angst davor, an einer wichtigen Stelle nicht mehr weiter zu wissen. Dabei gilt es aber einige Grundregeln zu beachten!

    Grundregel:
    So wenig Text wie mglich, so gro und deutlich geschrieben wie mglich und so bersichtlich angeordnet wie mglich. bertriebene Klarheit in der Gliederung. Die logische Struktur soll klar widergespiegelt werden.

    In das groe Mittelfeld schreiben Sie die Haupt-Stichwrter in sinnvoller Ordnung.

    Das linke Feld ist fr Neben-Stichwrter vorgesehen. Hier schreiben Sie die Punkte nieder, die nicht ganz so wichtig sind. Eine Nutzungsmglichkeit besteht darin, dort Gedanken zu notieren, die vielleicht wichtig sind, von denen Sie aber noch nicht genau wissen, ob bei der Rede genug Zeit bleibt, um sie zur Sprache zu bringen. Oder Sie knnen hier noch nachtrglich ein Schlsselwort einfgen, fr das Sie im Mittelfeld keinen Platz mehr finden konnten. Auerdem hat dieses Feld noch eine weitere wichtige Funktion: Der Daumen der linken Hand wandert in diesem Feld von oben nach unten, immer parallel zu den Hauptstichwrtern im Mittelfeld. Wenn Ihre Augen von den Zuhrern ins Manuskript zurckkehren, dann brauchen Sie nicht lange zu suchen, wo es weitergeht. Orientieren Sie sich einfach an Ihrem Daumen. Er zeigt Ihnen genau, an welcher Stelle der Rede Sie sich befinden und bewahrt Sie vor langem und nervsem Suchen.

    Das rechte Feld mit der Rubrik Hilfsmittel ist sehr ntzlich fr lngere Reden und fr Vortrge. Man trgt hier ein, wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Hilfsmittel vorgesehen ist, z.B. eine Folie, ein Dia, ein Arbeitsplan, ein Hrbeispiel oder sonstiges Anschauungsmaterial.

    Die Seitenzahl wird dann eingetragen, wenn Sie fr eine Rede oder einen Vortrag mehr als einen Stichwortzettel bentigen.
    Bei Fachvortrgen und politischen Sachbeitrgen mit klar gegliederten Abschnitten ist es sinnvoll, fr neue Abschnitte immer wieder einen neuen Stichwortzettel, ggf. mit entsprechender berschrift, zu benutzen.
    Der Vorteil dieser selbstndigen Einheiten ist, dass man sie sehr leicht und ohne zustzlichen Verarbeitungsaufwand in sptere Reden einbauen kann. Dieses Prinzip der Textbausteine kann ihnen dann sehr viel Zeitaufwand ersparen.

    3-A-Technik

    Die 3-A-Technik erinnert uns daran, wie wir mit dem Stichwortmanuskript umgehen sollen. Besonders wichtig ist, dass wir erst dann sprechen, wenn wir wieder Blickkontakt zum Publikum aufgenommen haben; keinesfalls, wenn wir noch den Blick ins Manuskript gesenkt haben. Gnnen Sie Ihren Zuhrern ruhig ein paar kleine Pausen. Merken Sie sich gut, wofr die 3 As stehen:

    • Ablesen
    • Aufschauen
    • Aussprechen

    Fehlerquellen im Umgang mit dem Stichwortmanuskript

  • Das wrtliche Aufschreiben einer Rede ist sehr gefhrlich, weil es dazu verleitet, hinterher abzulesen und nicht nach natrlichen Ausdrcken zu suchen. Auerdem ist es sehr schwer den Faden wieder zu finden, wenn man einmal nicht mehr wei, wo im Manuskript man gerade steckt. Manchmal verleitet das wrtliche Aufschreiben auch dazu, einige Passagen der Rede auswendig zu lernen. Dadurch geht ein wichtiges Element der lebendigen und berzeugenden Rede verloren.

  • Ein volles Stichwortmanuskript kann dazu verleiten, immer wieder darauf zu schauen und den Blickkontakt mit dem Publikum zu vernachlssigen. Dadurch verliert man den Kontakt und kann die Reaktionen des Publikum nicht mehr wahrnehmen.

  • Manchen Rednern fllt es sehr schwer, sich von ihrem Konzept zu lsen, wenn es die Situation erfordert. Beachten Sie auch bei Vortrgen an der Uni, dass nicht immer alles gesagt werden muss und der Zuhrer oft nicht wei, was noch alles zu Ihrem Thema gehren knnte.

  • Ein zu groes Stichwortmanuskript fhrt dazu, dass Ihre Gestik stark eingeschrnkt ist und jede Bewegung der Hand, die das Konzept hlt, deutlich verstrkt wird. Ein kleines, kaum merkliches Zittern wird dadurch erst auffllig.

  • Halten Sie sich nicht an Ihrem Stichwortmanuskript fest oder benutzen Sie es als Deckung.


  • Zusammenfassung:

    • Mglichst wenig Text
    • gro und deutlich geschrieben
    • bersichtlich angeordnet
    • Klare Gliederung
    • logische Struktur
    • DIN A 5 Karteikarten im Querformat
    • nur eine Seite beschreiben
    • nur wenige Stichworte auf eine Karte
    • Karten durchnummerieren
    • Regieanweisungen am Rand, z.B. Pause, Blickkontakt, langsam sprechen etc.



    6.3 Aufbau & Gliederung: Einleitung

    Einleitung einer Rede

    Die Teilnehmer sollen dazu veranlasst werden, die Aufmerksamkeit auf Sie zu richten und sich an Sie gewhnen. Gerade die ersten Momente sind oft besonders wichtig, weil Ihre Zuhrer sich hier einen ersten Eindruck von Ihnen bilden, der spter nur sehr schwer zu korrigieren ist. Achten Sie deshalb in dieser Phase ganz besonders auf Krperhaltung, Blickkontakt, Mimik und Gestik (siehe Krpersprache).

    Ziele:
    - Kontakt zum Publikum aufbauen
    - Aufmerksamkeit wecken
    - an den Anlass erinnern
    - Sympathie erzeugen
    - Einstieg ins Thema

    Inhalte:
    a) Anrede und Begrung des Publikums
    b) Vorstellung
    c) Nennung des Themas der Prsentation und Abgrenzung zu anderen Themen
    d) Inhalte und Ablauf kurz vorstellen
    e) Eigene fachliche Kompetenz darstellen
    f) Ziele der Prsentation nennen
    g) Praxisbezug herstellen

    Ergnzungen:
    Zu a) Wenn der Redner zu sprechen beginnt, sitzt so manches Publikum wie ein Eisblock vor ihm. Mit einer herzlichen Begrung knnen Sie das Eis schon in den ersten Sekunden schmelzen. Vermeiden sollten Sie aber die weiter unten aufgefhrten Unsitten.

    Zu b) Nennen Sie Ihren vollstndigen Namen langsam und deutlich. Am besten sorgen Sie dafr, dass jeder Teilnehmer Ihren Namen auch in irgendeiner Form geschrieben sehen kann. Sorgen Sie entweder dafr, dass er auf der Einladung oder einem Namensschild steht, oder schreiben Sie ihn an eine Tafel.

    Zu c) Dadurch geben Sie den Teilnehmern die ntige Orientierung. Nicht jeder kennt sich in dem darzustellenden Thema so gut aus wie der Prsentierende, der sich lnger damit auseinandergesetzt hat. Fhren Sie die Teilnehmer langsam an das Thema heran und entwickeln Sie Ihre Gedanken so dass sie nachvollziehbar sind.

    Zu d) Vielleicht greifen Sie schon hier auf Visualisierungsmglichkeiten zurck oder teilen Teilnehmerunterlagen aus, damit die Teilnehmer Ihren Ausfhrungen besser folgen knnen. Vorsicht: Wenn Sie nicht beabsichtigen, sich an einen festen Ablauf zu halten, dann sollten Sie den Ablauf auch nicht bekannt machen. Andernfalls bauen Sie mglicherweise falsche Erwartungen auf. Wenn Sie sich nicht an einen festen Ablauf halten, sind Sie flexibler, mssen aber etwas mehr darauf achten, dass der roten Faden nicht verloren geht. Bleibt der Ablauf der Veranstaltung fr die Teilnehmer die ganze Zeit ber ersichtlich, so erhht das im Regelfall die Aufnahmefhigkeit und die Behaltensleistung.

    Zu e) Diese Information dient Ihrer Selbstprsentation. Nennen Sie kurz Ihren Werdegang und Ihre Ttigkeit in Bezug auf das Thema der Prsentation. Sie werden eher das Vertrauen der Teilnehmer gewinnen, wenn Sie sich auf dem Gebiet, ber das Sie reden, sehr gut auskennen.

    Zu f) Seien Sie von Beginn an ehrlich und lassen Sie die Teilnehmer nicht darber im Unklarem, worum es Ihnen wirklich geht. Fast alle Teilnehmer werden es im Alltag schon oft genug erlebt haben, dass jemand vorgab, sie nur informieren und beraten zu wollen und am Ende doch den Bestellschein herausrckte und zum Kauf drngte. Seien Sie offen und fair! Dadurch zeigen Sie Ihren Gesprchspartnern, dass Sie sie ernstnehmen und wertschtzen.

    Zu g) Sagen Sie den Teilnehmern, wofr Sie das, was Sie jetzt prsentieren werden, in ihrem Alltag einsetzen knnen. Das erhht die Aufmerksamkeit und das Interesse.


    Mglichkeiten fr attraktive Einleitungen

    Beispiele
    Aktuelles Ereignis der letzten Tage
    Sehr verehrte Abgeordnete, in den letzten Tagen haben verschiedene Nationen unterirdische Atomtests durchgefhrt. Die USA haben daraufhin Sanktionen gegen diese Nationen verhngt. Fr uns stellt sich jetzt die Frage, wie wir auf diese Atomtests reagieren sollen.

    Spektakulre Fakten nennen
    Sehr verehrte ZuhrerInnen und Zuhrer, im letzten Jahr haben 20% der neugegrndeten Unternehmen einen Gewinn von ber einer Million DM erzielt. Erfahren Sie jetzt, wie es zu einer so erstaunlich hohen Leistung kommen konnte.

    Zitat
    Meine sehr verehrten Damen und Herren, Mark Twain hat einmal gesagt: Zum Erfolg gibt es keinen Lift - man muss die Treppe benutzen. Genauso verhlt es sich mit den Aufstiegschancen in unserem Unternehmen. In den nchsten zwanzig Minuten werden Sie jedoch erfahren, wie Sie auf dieser Treppe so schnell wie mglich Stufe um Stufe hher steigen knnen.

    Definition
    Sehr verehrte Damen, Emanzipation bedeutet die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung der Frau mit dem Mann. Die Befreiung aus einem Zustand der Abhngigkeit. Emanzipation bedeutet aber nicht, dass ....

    Persnliches Erlebnis
    Verehrtes Publikum, vor wenigen Tagen wurde ich Zeuge eines schlimmen Verkehrsunfalls. zwei PKWs prallten aufeinander. Einer der Fahrer starb noch am Unfallort, der andere wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Wie die Presse am nchsten Tag berichtete, htten diese dramatischen Folgen verhindert werden knnen, wenn die Fahrer ihre Sicherheitsgurte auch benutzt htten. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam berlegen, wie wir noch effektiver auf die Gefahren des Verkehrs hinweisen knnen.

    Provokante These
    Liebe Gste, nach statistischen Schtzungen des deutschen Nachrichtendienstes ist etwa jeder zehnte Bundesbrger selbstmordgefhrdet. Demnach sitzen auch hier unter uns mindestens 20 Selbstmordkandidaten.

    Frage stellen oder Problem aufwerfen
    Tipp: Wenn Sie eine rhetorische Frage stellen, dann sollten Sie die Pause danach nicht zu lange machen und die Frage selbst beantworten, sonst bekommen Sie vielleicht eine schlagfertige Antwort aus dem Publikum, mit der Sie nicht gerechnet haben.
    Wenn Sie in den Bergen mit einem Auto unterwegs sind, knnen Sie dann hundertprozentig ausschlieen, dass Ihnen ein anderes Auto entgegenkommt, mit Ihnen zusammenprallt und Sie den Abhang hinabstrzen? Nein - knnen Sie nicht, aber trotzdem fahren Sie ganz ruhig und vertrauen darauf, dass es nicht passiert. Wenn Sie eine Partnerschaft eingehen, knnen Sie dann hundertprozentig ausschlieen, dass Ihr Partner Sie eines Tages einmal betrgt? Nein - knnen Sie nicht, und das fhrt dazu, dass Sie Ihrem Partner nicht vertrauen knnen, Zweifel und ngste entwickeln und dadurch schlielich die Partnerschaft selbst zerstren.

    Humor oder lustige Geschichte
    Meine Damen und Herren, lassen Sie mich mit einer kurzen Geschichte beginnen: Ein betrunkener Mann sucht unter einer Laterne seinen Schlssel. Da tritt ein vorbeikommender Passant hinzu und fragt den Mann: Was suchen Sie? Meinen Schlssel, antwortet der Betrunkene. Daraufhin suchen beiden nach dem Schlssel. Sie knnen ihn aber nicht finden. Da fragt der Passant: Sind Sie denn sicher, dass Sie Ihren Schlssel hier verloren haben? - Nein, da hinten, aber dort ist es zu dunkel. [Pause]
    Vielleicht sollten auch wir beginnen, einmal an anderen Stellen nach Einsparungsmglichkeiten zu suchen.

    Notlsung
    Guten Tag, meine Damen und Herren, ich begre Sie zu der Prsentation zum Thema ...

    Auflegen einer Motivationsfolie

    Anmerkung
    Oftmals ist es sehr sinnvoll, die ersten Stze einer Prsentation auswendig zu lernen und wrtlich auf dem Stichwortmanuskript zu notieren. Letzteres gilt auch fr:

    • die Namen von Gsten oder besonderen Teilnehmern, die angesprochen werden sollen
    • die genaue Formulierung des Prsentationszieles.

    Sie sollten nicht beginnen mit ...

    • einer Entschuldigung, z.B. eigentlich bin ich ja kein guter Redner ....
    • nichtssagenden Worthlsen, z.B. Ich habe heute die auerordentliche Freude ...
    • Liebe Anwesende: Vermeiden Sie diese unpersnliche, pauschale Anrede. Niemand sieht sich gern dadurch charakterisiert, dass er anwesend ist! Liebe Gste unserer Firma, liebe Mitarbeiter, liebe Freunde der Barockmusik: Anreden dieser Art sind um ein Vielfaches persnlicher und individueller!
    • ... ich freue mich, dass Sie so zahlreich erschienen sind. Diese bei schlechten Rednern so beliebte Floskel ist logisch ein Unsinn: Nicht ein einziger Zuhrer ist zahlreich erschienen. Auerdem freut sich kein Zuhrer, wenn der Redner das Publikums-Interesse nach Quantitten misst. Sagen Sie doch einfach: Ich freue mich, Sie heute Abend hier begren zu knnen! oder im intimeren Kreis Ich freue mich, dass Sie gekommen sind!



    6.4 Aufbau & Gliederung: Hauptteil

    Hauptteil einer Rede

    Ziele:

    • Thema abhandeln
    • Aussagen und Argumente nennen
    • Prsentationsziele erreichen
    • Zuhrer informieren und berzeugen

    Inhalte:

    • Beschrnkung auf Schlsselargumente
    • Auf klare Gliederung achten
    • Strkste Argumente am Schluss (rhetorischer Hhepunkt)
    • Argumente nicht totreden.



    6.5 Aufbau & Gliederung: Schluss

    Schlussteil einer Rede

    Der Schlussteil hat eine enorme Bedeutung - dennoch wird ihm nur etwa 10% der Prsentationszeit eingerumt, d.h. sie sollten diesen Teil besonders gut vorbereiten. Es ist empfehlenswert, den Schlussappell und die Zusammenfassung wrtlich auszuformulieren. Dadurch stellen Sie sicher, dass Sie auch tatschlich noch einmal die wichtigsten Argumente kurz nennen und im Zeitrahmen bleiben.

    Ziele

    Zusammenfassung der wichtigsten Gedanken:
    Die Zusammenfassung ist wichtig, damit die TeilnehmerInnen auch nach der Prsentation noch die bedeutendsten Argumente im Gedchtnis behalten. Dabei gilt es folgendes zu beachten:
    -Kndigen Sie Ihre Zusammenfassung kurz an und halten Sie sich dann unbedingt daran. Es wirkt sehr negativ, wenn ein Redner seinen Schluss dreimal ankndigt und immer noch eine halbe Stunde lang weiterredet.
    -In der Zusammenfassung prsentieren Sie in knapper Form die wichtigsten bisher erwhnten Argumente.

    Schlussappell

    -Der Schlussappell ist eine Aufforderung zu einer Aktivitt oder eine Anregung zum Weiterdenken. Dabei gehen Sie ganz konkret auf Ihre Ziele ein. -Achten Sie darauf, dass Sie den Zielsatz nicht tot- oder weich reden.
    -Einen guten letzten Eindruck sicherstellen.


    Mglichkeiten, eine Prsentation zu beenden

    • Sie fassen zusammen (wiederholen)
    • Sie stellen eine rhetorische Frage.
    • Sie kndigen den nachfolgenden Redner an.
    • Sie appellieren an die Zuhrer.
    • Sie kommen auf den Ansatz aus der Einleitung zurck.
    • Sie schlieen mit guten Wnschen.

    Was Sie nicht machen sollten

    -Vielen Dank: Manche Redner klappen am Ende mit einer hilflosen Geste das Manuskript zusammen und sagen: Das wars, was ich Ihnen sagen wollte. Ich danke Ihnen! Ich danken Ihnen vielmals! Das ist der Redner, der vor der Ziellinie aufgibt.

    -Ich komme zum Schluss: Andere Redner kndigen an Ich komme zum Schluss und geraten dann erst so richtig ins Plaudern.
    Das ist der Redner, der von der Bahn abkommt und disziplinlos querfeldein luft! Die Wirkung vieler Reden wird verschenkt, weil der Redner kein Ende findet. Mark Twain erzhlt hierzu folgende Begebenheit:

    Ein Missionar, der eine prachtvolle Stimme hatte, predigte. Mit ergreifend schlichten Worten erzhlte er von den Leiden der Neger. Ich war so gerhrt, dass ich statt der 50 Cent, die ich zu opfern gedachte, die Spende verdoppeln wollte. Die Schilderungen des Missionars wurden immer eindringlicher, und ich nahm mir vor, meine Gabe weiter zu steigern: auf zwei, drei, fnf Dollar. Schlielich war ich dem Weinen nah. Ich fand, alles Geld, das ich bei mir trug reichte nicht, und ich tastete nach meinem Scheckbuch.... Der Missionar aber redete und redete, und die Sache wurde mir allmhlich langweilig. Ich lie die Idee mit dem Scheckbuch fallen und ging auf fnf Dollar herunter. Der Missionar redete weiter. Ich dachte: Ein Dollar gengt! Der Missionar fand immer noch kein Ende .... Als er endlich fertig war, legte ich zehn Cent auf den Teller.

    - Geben Sie keine Zugaben: In der Musik ist es blich, Zugaben zu verlangen und zu erhalten. Ein Redner aber gibt prinzipiell keine Zugaben. Im Gegenteil: er hrt auf, wenn er sein Ziel erreicht hat und er beendet die Rede zu einem Zeitpunkt, wo er selbst gern noch weiterreden wrde und wo das Publikum ihm gebannt zuhrt!



    6.6 Lampenfieber

    Lampenfieber wirkungsvoll begegnen

    Was ist Lampenfieber?

    Lampenfieber kann Belastung oder auch positiven Nervenkitzel bedeuten und ist auer in extremen Fllen keineswegs krankhaft, sondern eine verstndliche Reaktion auf eine Situation, in der wir uns dem Urteil und dem Echo der Umwelt aussetzen, eine Herausforderung, auf die die wenigsten von uns schon von frh auf vorbereitet werden.

    Das Wort Lampenfieber ist dem lteren Wort Kanonenfieber nachgebildet und bisher nicht vor 1858 nachgewiesen. Es stammt ursprnglich aus der Welt des Theaters. Dort hie das Rampenlicht die Lampen. Belastungssituationen mobilisieren Reaktionsformen unserer lteren Hirnteile. Soziale ngste verhindern die natrliche Funktion von Alarmreaktionen. Chronische beraktivierung ist die Folge. Lampenfieber umfasst sowohl Vorfreude als auch Angst. Es ist niemandem angeboren, bildet sich aber aus eigener, individueller Erfahrung. Private Auffhrungen ohne Publikum sind frei von Lampenfieber, weil die Bewertung von auen fehlt. Menschen, die ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen, die sich ffentlich zeigen, setzen sich Situationen aus, die psychologisch hoch brisant sein knnen. Lampenfieber kann sich auf viele verschiedene Arten zeigen. Es gibt nicht das Lampenfieber, sondern so viele Arten von Lampenfieber, wie es Menschen gibt.

    Vier charakteristische Reaktionsweisen von Lampenfieber

    Jeder Betroffene wei am besten, was er als Lampenfieber bezeichnet und wie sich sein Lampenfieber anfhlt. Zur besseren Orientierung kann man vier charakteristische Reaktionsweisen von Lampenfieber unterscheiden, die bei jedem einzelnen mehr oder weniger stark konzentriert auftreten.

    Krperliche Reaktionen
    Kognitive Reaktionen
    Emotionale Reaktionen
    Reaktionen im Verhalten

    Lampenfiebersymptome in der Sprache des Volksmundes

    Aufschlussreiche Verstehenshilfen ergeben sich aus der Schatzkiste des Volksmundes und aus dem Bereich der Psychosomatik.

    Mir bleibt die Luft weg.
    Es verschlgt mir die Sprache.
    Es schnrt mir die Kehle zu.
    Mir bleibt die Spucke weg.
    Ich bekomme kalte Fe.
    Wenn das in die Hose geht.
    Mir sitzt etwas im Nacken.
    Mir dreht sich der Magen um.
    Halte dich steif.
    Ich habe Schiss davor.
    Da habe ich mir etwas aufgehalst.
    Das macht mich noch ganz krank.

    Ursachen von Redengsten

    - negative Erfahrungen in der Vergangenheit
    - Befrchtungen irgendwelcher Gefahren fr die eigene Person
    - Leistungsbewertungssituation
    - Erwartung heftiger Kritik
    - zu geringe soziale Kompetenz

    Ein paar Worte zur Beruhigung

    Fast alle haben Angst. Selbst erfahrene Schauspieler, Kabarettisten, Showmaster, Fernsehjournalisten, professionelle Redner. Sie werden das Lampenfieber berleben, so wie Millionen andere auch. Die Erwartungen an einen Redner sind uerst niedrig. In Hochsprungkategorien gemessen: Es gengt, wenn er die Einmetermarke berspringt. Sie knnen davon ausgehen: Nach auen dringt von Ihrer Nervositt wenig. Ihre Nerven mgen Ihnen tausend Elektroschocks verpassen, der Zuschauer sieht blo ein paar Zuckungen.

    Manahmen gegen die Redeangst

    • Sorgfltige Vorbereitung: Dazu gehren: Sauberes Stichwortmanuskript, Einprgen der Gliederung, Auswendiglernen des ersten und letzten Satzes.
    • ben Sie so oft wie es nur geht - vor Kollegen, Freunden, dem Spiegel und der Videokamera.
    • Entwickeln Sie eine positive Grundeinstellung zu sich selbst und zur Redesituation. Autosuggestion.
    • Akzeptieren Sie Lampenfieber als eine ganz natrliche Sache.
    • Schaffen Sie sich selbst Erfolgserlebnisse und erinnern Sie sich daran.
    • Entspannungs- und Konzentrationstraining, z.B. Autogenes Training, Meditation, Mentales Training, Yoga, bewusste Entspannung in der freien Natur
    • Nutzen Sie die Zwerchfellatmung und atmen Sie vor der Rede mehrmals tief ein.
    • Bedenken Sie, dass Perfektionismus nicht gefragt ist - wir sind alle nur Menschen.
    • Machen Sie sich bewusst, dass Sie die rhetorischen Wirkkrfte beherrschen und selbst auf schwierige Situationen vorbereitet sind (etwa auf Verlegenheitspausen).
    • Zu Beginn 10 Sekunden Konzentration: Schenken Sie Ihrem Publikum zehn Sekunden der Sammlung. Nutzen Sie diese zehn Sekunden, Ihr Manuskript in Ruhe abzulegen, zum Blickkontakt und zur Konzentration auf den Rede-Anfang. Zhlen Sie dabei innerlich langsam bis zehn.



    7. Aikido Rhetorik in der Rhetorik

    Was ist Aikido-Rhetorik?

    Aikido-Rhetorik kann man sich als Tanz mit seinem Verhandlungspartner vorstellen. Tanz deshalb, weil das ganze Leben ein Geben und Nehmen ist und aus Wechselwirkungen verschiedener Impulse besteht, so wie eben auch ein Tanz. Es gibt keine allgemeingültigen Handlungsanweisungen, wie man den Tanz auszuführen hat, wohl aber bestimmte Gesetzmäßigkeiten, die bereits erprobt worden sind.

    Um Menschen erreichen zu können, muss man mit ihnen auf einer Wellenlänge sein, ihre Sprache sprechen. Oftmals wird einem eingebläut, man müsse bei einer Argumentation besonders rational und stringent vorgehen. Aber, wenn man immer nur strikte Aufforderungen, wie: Du räumst jetzt sofort dein Zimmer auf, man findet hier ja gar nichts wieder. Wenn nicht, dann gibt, dann schaltet der Gegenüber meist vollkommen ab, man stößt auf Gegenargumente und Widerstand. Denn, wenn man immer nur drohende, auffordernde Aussagen gibt, so ist das beziehungsschädigend und baut Spannung auf. Eine bessere M&oouml;glichkeit wäre es, dem Gegenüber eine Möglichkeit zu geben, ebenfalls einen Impuls zu der Verhandlung beizutragen. Solch eine Impulsgebende Frage, wäre z.B. Wie siehst du das?.

    Aikido-Rhetorik

    Man sollte somit seine Kommunikation dem Menschen anpassen. Neben dem Faktor der Menschlichkeit gibt es einen weiteren Punkt, der bei der Kommunikation wichtig zu beachten ist: der Trägheitsmoment. Menschen bauen im Laufe der Zeit ein Glaubenssystem auf, welches Stabilität in ihr Leben bringt. Sie entwickeln sich immer weiter in eine bestimmte Richtung und ähnlich wie bei einem ICE, benötigt man viel Energie, um sie aus voller Fahrt abzubremsen, da der Körper meist noch in der Position verharren möchte, in der er zuvor war. Ein solches festgefahrenes Glaubenssystem lässt sich nicht durch rationale Argumente verändern.

    Um das Glaubenssystem seines Verhandlungspartners zu verändern, benötigt man Überzeugungskraft. Überzeugungskraft basiert auf menschlicher Nähe, exzellentem Timing und dem virtuosen Umgang mit den Energien des Gespräches.

    In unserem Blogbeitrag über einen Workshop Aikido-Rhetorik erfahren Sie noch weitere Inhalte über das Aikido-Rhetorik-Konzept.

     

    Buch-Tipp: Aikido-Rhetorik von Ralf Zunker

    Buch Aikido Rhetorik

    Welche Kommunikations-Energien und Impulsrichtungen es gibt, sowie deren Vor- und Nachteile, erklärt Ralf Zunker in seinem Buch. Mit diesem Grundlagenwissen baut Ralf Zunker weiterführend verschiedene Kommunikations- und Verhandlungsstrategien auf und erklärt auch die neuronalen Prozesse während der Entscheidungsfindung.
    Sie lernen dadurch erfolgreich Verhandlungsgespräche durchzuführen, selbst mit schwierigen Gesprächspartnern.

    Laden Sie sich eine Leseprobe des Buches über Aikido-Rhetorik herunter.

    Nähere Informationen zu dem Buch (320 Seiten, 20 Euro) finden Sie unter Buch: Aikido-Rhetorik

     

     

    Podcast zum Thema Aikido-Rhetorik

    Dieser Podcast beinhaltet einen 14 minütigen Ausschnitt aus dem Seminar Aikido-Rhetorik mit Ralf Zunker. Darin stellt Ralf Zunker den Teilnehmern die Frage, was uns zum Handeln motiviert. Ralf zeigt in dem Podcast auf, welches unsere Motivationsknöpfe sind.

     

    Seminar zur Aikido-Rhetorik

    In diesem Seminar lernen Sie die Spielregeln der Verhandlungsführung kennen. Es geht darum, konstruktiv Einfluss auf den Gegenüber zu nehmen. Sie lernen, den Gesprächspartner richtig wahrzunehmen, sich auf ihn einzuschwingen, ergebnis- und kundenorientiert zu kommunizieren, damit ein erfolgreiches Ergebnis für beide Seiten erreicht werden kann. Mehr Informationen zum Seminar Aikido-Rhetorik


    Zu diesem Thema gibt es in unserer Online-Akademie einen 75 mintigen Mitschnitt von einem Webinar, dass Sie sich sofort in voller Lnge anschauen knnen. Klicken Sie einfach auf den Button zum Video, um mehr zu erfahren.

    Der Webinarlink kann zur Zeit leider nicht angezeigt werden. Bitte wende Dich an info@landsiedel-seminare.de



    8. Rhetorik Seminare

    Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen berblick ber unser Angebot an Rhetorik-Seminaren. Starten Sie mit einem unserer kostenlosen Rhetorik-Seminare am Abend oder direkt von Zuhause aus mit einem kostenlosen Webinar. Mehrere Themen stehen zur Auswahl. Besuchen Sie eines unserer Rhetorik-Seminare über einen oder mehrere Tage direkt vor Ort und entwickeln Sie meisterhafte Rhetorik-Fähigkeiten.

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    Seminar: Sprachmagie® 1 Die Macht Ihres berzeugenden Auftritts (3 Tage)

    Sie lernen mit gezielten Techniken Redengste abzubauen und sicher vor anderen aufzutreten.
    Egal, wo oder fr wen Sie ttig sind Ihre Dienstleistung, Ihr Produkt oder Ihre Geschftsidee will verkauft werden. Was hebt Sie von den anderen ab? Was ist der groe Unterschied zur Konkurrenz? Bei Start-up-Unternehmen oder bei schon etablierten Dienstleistungen oder Produkten kommt es immer wieder auf die gelungene und auf den Punkt gebrachte Prsentation an. Entdecken Sie Ihr Potential! Erweitern Sie Ihre Mglichkeiten! Mit dem erfolgreichen Besuch dieses Trainings erhalten Sie das Zertifikat Certified Neuro Rhetoricer.

    Highlights aus dem Trainingsprogramm:

    • Bauen Sie Redengste und -blockaden ab.
    • Lernen Sie ihre Krpersprache bewusst einzusetzen.
    • Erkennen Sie Ihr eigenes Persnlichkeitsmuster und das Ihrer Kunden.
    • Lernen Sie die Grundlagen der Psychologie der Krpersprache.
    • Erkennen Sie unausgesprochene Botschaften beim Publikum oder Ihrem Gegenber.


    Seminar: Sprachmagie® 2 Die Kraft der positiven Suggestionen (3 Tage)

    Sie lernen Ihre Gesprchspartner und Ihr Publikum bewusst wahrzunehmen und eine Anziehungskraft fr Ihre Person und Ihre Ideen aufzubauen.
    Es gibt berhmte Reden, die die Welt positiv beeinflusst haben. Nur was passiert genau innerhalb dieser Reden? Was passiert mit den Zuhrern? Was macht manche Menschen zu Spitzenrednern und was macht sie so anziehend? Welche Techniken und Geheimnisse benutzen sie? Die Voraussetzung zum Besuch des Rhetoriktrainings Sprachmagie® 2 ist das Trainingszertifikat Certified Neuro Rhetoricer aus dem Rhetoriktraining Sprachmagie® 1.

    Highlights aus dem Trainingsprogramm:
    Lernen Sie, Ihre Einstellung zu sich selbst und somit auch zu anderen positiv zu programmieren.

    • Erfahren Sie, was es bedeutet selbstsicher und selbstbewusst aufzutreten.
    • Entdecken Sie den gezielten Beziehungsaufbau.
    • Lernen Sie unausgesprochene Botschaften zu entschlsseln.
    • Lernen Sie flexibel und geschickt zu reagieren.
    • Lernen Sie Schlagfertigkeit.
    • Lernen Sie den Unterschied zwischen Vorwnden und Einwnden.


    Sprachmagie® 3 Die secrets der Sprachhypnose

    Es geht in diesem Training um die Entwicklung Ihrer Fhigkeiten Sprachhypnosetechniken zu erlernen, die Sie mglicherweise schon unterbewusst benutzen, aber jetzt lernen gezielt einzusetzen. Wir erkennen und lernen in diesem Training Sprachmuster, die von erfolgreichen Politikern und Verkufern eingesetzt werden, um Menschen gezielt zu beeinflussen. So wird Ihre Kommunikation und letztendlich Ihre Person anziehend fr andere. Erfolg hat der, der die Geheimnisse der Sprachhypnose kennt und anwendet.

    Im Rhetoriktraining Sprachmagie® 3 Die secrets der Sprachhypnose geht es darum, die schon bekannten Inhalte aus den Sprachmagie®-Seminaren zu vertiefen und die vorhandenen Fhigkeiten auszubauen. Die Voraussetzungen zum Besuch dieses Trainings sind die anerkannten Zertifikate Certified Neuro Rhetoricer und Professional Neuro Rhetoricer.

    Highlights aus dem Trainingsprogramm:

    • Lernen und trainieren Sie direkte und indirekte Suggestionstechniken.
    • Entdecken Sie die Entscheidungsmuster Ihrer Zuhrer und Kunden.
    • Lernen Sie gezielt Ihre Stimme einzusetzen und Ihre Mitmenschen positiv zu beeinflussen.
    • Lernen Sie ber die Sprachhypnose Metaphern und Geschichten gezielt in Ihren Redeaufbau mit einzuflechten und so Ihre Zuhrer zu verzaubern.
    • Erhhen Sie Ihre eigene Flexibilitt und Ihre Redegewandtheit.
    • Trainieren Sie, die Gefhle Ihrer Zuhrer und auch Ihre eigenen gezielt zu programmieren.


    Sprachmagie® Trainerausbildung mit NRP
    Persnliche Erfllung Wirtschaftliche Chancen Berufliche Perspektiven

    Ihre Ausbildung zur Rhetorik-Trainerin bzw. Trainer und Coach verspricht vielfltige Mglichkeiten Ihre Trume und Vorstellungen fr ein erflltes berufliches Leben umzusetzen. Bei dieser Trainerausbildung als Rhetorik- und Kommunikationstrainer bekommen Sie das Insider-Wissen des NRP, des Neuro Rhetorischen Programmierens, vermittelt. Sie werden mit uns durch die aufeinander abgestimmten Trainingsstufen das rhetorische Niveau erreichen, um als Trainer Ihre Inhalte erfolgreich zu vermitteln. Als Rhetorik-Coach werden Sie dazu befhigt, die Fhigkeiten des Coachees zu entwickeln und geeignete Verhaltensdesigns zu kreieren. Durch die Arbeit an Ihrer Persnlichkeit als Trainer werden Sie Quantensprnge in Ihrer Entwicklung wahrnehmen. Die Ausbildung findet in Braunschweig statt.


    Rhetorik Seminare mit Ralf A. Zunker

    Rhetorik Level I - Rhetorik, Kinesik, Dialektik

    In diesem Rhetorik-Seminar Level 1 werden Sie erlernen, welche phantastische Wirkung positive, gezielte Sprache auf Sie und Ihre Umgebung ausbt. Sie gewinnen an Sicherheit, berzeugungskraft sowie wertvoller Souvernitt um in Gesprchen zu glnzen.


    Rhetorik Level II - Magie der charismatischen Rede

    Eine bestechende Persnlichkeit, selbstsicheres und charismatisches Auftretten, positive Emotionen entfachen. Die Macht der Rede ist weitgehend bekannt und fasziniert die Menschen schon lange. Wir alle kennen Aussagen und Zitate, die unsterblich wurden und in aller Munde sind. In diesem Rhetorik-Seminar Level 2 lernen Sie, wie Sie den Funken berspringen lassen.


    Rhetorik Level III - Aikido-Rhetorik

    In diesem Seminar lernen Sie die Spielregeln konstruktiver Einflussnahme: Der Gesprchspartner wird richtig wahrgenommen. Zudem kann man sich auf den Gesprchspartner einschwingen und ergebnis- und kundenorientiert kommunizieren. Sie lernen ein beidseitig erfolgreiches Ergebnis zu erreichen. In diesem Rhetorik-Seminar Level 3 lernen Sie mit der Energie eines gelungenen Gesprchs zu jonglieren.


    Rhetorik Special - Rhetorik Spezial (Jahresausbildung)

    Dieses Rhetorik Spezial-Training ist eine Jahresausbildung. Sie erlernen hier die Fhigkeit, Menschen fr Ihre Ideen und Standpunkte zu gewinnen. Ein Hchstma an Glaubwrdigkeit und berzeugungskraft untersttzen Ihr freies Sprechen. Dieses Rhetorik Spezial fhrt Sie zum persnlichen und beruflichen Erfolg.



    9. Rhetorik Bücher und Hörbücher

    Professionelle Prsentation

    Professionelle Prsentation

    Eine gute Prsentation setzt einen guten Auftritt voraus. In diesem Buch von Andreas Tronnier lernen Sie alle Tools kennen, die Sie fr eine erfolgreiche Prsentation brauchen. Sie erfahren wie Sie Ihre Gestik und Haltung optimal nutzen knnen, wie wichtig es ist, Wirkungsakzente durch Pausen zu setzen. Aufgeschlsselt in ein 8-Phasenmodell knnen Sie sich optimal auf Ihre kommende Prsentation vorbereiten. Sie werden aktiv dazu angeleitet, kleine bungen durchzufhren und sich aufkommenden Unsicherheiten oder ngsten zu stellen. Erweitern Sie Ihre Kenntnisse im Umgang mit Kritik. Lernen Sie gekonnt kontern. Nutzen Sie die Kunst der Selbstmotivation und achten Sie auch bei der Sprache auf positive Aussagen! ben Sie Medien fr sich effektiv zu nutzen und hinterlassen Sie so einen guten Eindruck bei Ihren Zuhrern!





    Inhaltsverzeichnis:
    Prsentation - eine Kunst, die man lernen kann
    Die fnf Signale der Sicherheit
    Die ersten Worte - Einleitung ist Einstimmung
    Das 8-Phasenmodell
    To-do-Liste einer professionellen Prsentation
    Redeangst berwinden
    Positive Selbstmotivation
    Effektiver Medieneinsatz
    Umgang mit Kritik
    Gekonnt kontern ... die nchsten Schritte

    Preis: 9,80 , Taschenbuch mit 100 Seiten

    Link zum Buch "Professionelle Präsentation" in unserem Shop

     

    Der mit dem Wort tanzt

    Der mit dem Wort tanzt
    Aikido-Rhetorik, der Knigsweg der Kommunikationspsychologie

    Tanzen? − Was hat Kommunikation mit Tanzen zu tun? 
    ... Fast alles. Flexibilität, Bewegung, führen, sich führen lassen, neue Standpunkte einnehmen … und vor allem der Spaß, es einfach zu tun. Lassen Sie uns alle Energien nutzen: Druck, Gegendruck, Nachgeben, Ausweichen, Rhythmus und Schwingung. Lassen Sie uns tanzen in einer erweiterten Form eloquenter Kunst. Die hohe Schule der Kommunikation ist es, mit den Worten, mit den Energien des Gespräches zu spielen, so dass wir und unsere Partner ein höchstmögliches Maß an Flexibilität erreichen. 

    Link zum Buch "Der mit dem Wort tanzt"

    Preis: 20,00 €
    Seiten: 319 

     


    Prsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?

    Prsentieren Sie noch, oder faszinieren Sie schon

    In diesem Rhetorik-Bestseller erfahren Sie vllig neue Tricks und Tipps, um mit Ihren Prsentationen ab sofort nicht nur zu informieren, sondern zu faszinieren. Sie lernen, wie Sie von sich berzeugen und Ihre Anliegen so verkaufen, dass Ihre Zuhrer begeistert sind. Sie lernen die ultimative Drei-Schritt-Methode kennen, mit der Sie jedes erreichte Ergebnis so vermitteln knnen, dass Ihr Gegenber (Ihr Publikum) wirklich beeindruckt ist.

    Sie erfahren, warum mit Beamer und PowerPoint die Wirkung Ihres Vortrags beim Publikum um ein Vielfaches verringert wird - wenn nicht gar gnzlich zunichte gemacht. PowerPoint sorgt nicht fr Entertainment, sondern fr Langeweile. Lernen Sie stattdessen eine Alternative kennen, mit der Sie ein Maximum an Wirkung erzielen knnen. Eignen Sie sich an, wie Sie auf Knopfdruck Faszination bei Ihren Zuhrern auslsen knnen.

    Das ist nicht nur ein wohl klingender Werbespruch, sondern funktioniert tatschlich!

    Aus dem Inhalt:

    • Wie berzeugung wirklich funktioniert
    • So machen Sie aus jedem noch so trockenen Stoff einen spannenden Krimi
    • Wie Sie sich selbst als Macher rberbringen und unangefochtener Meinungsfhrer werden
    • Wie Sie JEDE erbrachte Leistung so verkaufen, dass Ihr Publikum tief beeindruckt von Ihnen ist.
    • PowerPoint und Beamer ist nur die zweitbeste Lsung. Die Alternative, wie Sie drastisch mehr Schlagkraft mit Ihrem Anliegen erschaffen
    • Wie Sie Diagramme und Zahlen unter Verzicht auf PowerPoint mit fnfmal mehr Wirkung darstellen
    • Wenn PowerPoint, dann wie? Die 2% Ausnahmeregelungen
    • Wie Sie durch Prsentieren Ihre Auftragschancen verdoppeln

    Weitere Informationen zu Buch und Autor finden Sie hier.





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    Kostenfrei teilnehmen! Termine:
    20.11.17 mit Marco Krause
    27.11.17 mit Stephan Landsiedel
    04.12.17 mit Ralf Stumpf