Vorstellung der drei Typen:
Visueller, auditiver und kinästhetischer Typ

Hier werden die drei Haupttypen: Der visuelle, der auditive und der kinästhetische Typ vorgestellt. Es werden Vorlieben und Besonderheiten genannt.

Der visuelle Typ

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Der visuelle Typ nimmt seine Umgebung primär visuell wahr. Er denkt sehr viel in Bildern, die er mit rasender Geschwindigkeit in seinem Kopf abrufen kann. Da er Sprache vor allem dazu verwendet, seine inneren Bilder zu beschreiben, spricht er auch häufig sehr schnell. Seine Atmung ist eher flach und schnell und seine Augen wandern oft nach oben rechts oder links, weil er dort fortwährend seine inneren Bilder betrachtet. Seine Schulter- und Bauchmuskeln sind meistens angespannt.

Äußere Attraktivität ist für ihn bei der Partnerwahl besonders wichtig. Er legt Wert auf ein schickes Auto und achtet ganz besonders auf die Auswahl der Farben für seine Kleidung. Leicht verschafft er sich einen guten Überblick und erkennt kleinste Details recht schnell. Er beobachtet Körpersprache und Mimik sehr genau und misst dem Blickkontakt eine große Bedeutung bei.

Der auditive Typ

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Der auditive Typ kann gut zuhören - seinen Gesprächspartnern und seinen eigenen inneren Stimmen. Er spricht oft zu sich selbst und ist sensibel für alle äußeren Geräusche und Stimmen. Seine Atmung ist weder besonders flach noch besonders tief. Seine Augen richtet er geradeaus nach vorne. Er spricht ruhig und langsam, während er gleichzeitig auf Wortwahl und Satzbau achtet. Wenn er nachdenkt, dann richtet er seine Aufmerksamkeit nach innen und nimmt sich Zeit, denn er denkt nicht in Bildern sondern in Worten oder Sätzen. Der auditive Typ ist ein recht anspruchsvoller Gesprächspartner mit einem enormen Wortschatz. Brilliante Formulierungen machen ihm ebenso Freude wie lange Fachgespräche über politische oder philosophische Themen.

Gesichter kann er sich nur schlecht merken, dafür aber Zahlen, Daten und Fakten in ganz ausgezeichneter Weise. Während einem Gespräch kann es passieren, dass der auditive Typ lange Zeit keinen Blickkontakt aufnimmt, was besonders visuelle Typen häufig sehr verärgert, weil sie es als unhöflich empfinden. Auditive Menschen lesen sehr gerne und weisen Sie im Gespräch gerne darauf hin, dass "das gleiche" und "das selbe" voneinander unterschieden werden muss. Ein auditiver Typ achtet auch sehr genau darauf, mit welcher Betonung etwas gesagt wird.

Der kinästhetische Typ

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Der kinästhetische Typ lebt vor allem in seinen Gefühlen. Daher atmet er tief im Bauch und seine Augen sind häufig nach unten gerichtet. Er spricht langsam und mit einer tiefen Stimme. Insgesamt scheint er eher passiv zu sein, da seine Gefühle ihm weniger spontane Reaktionen erlauben. Seine Muskeln sind entspannt. Bei einem Treffen wird Sie der kinästhetische Typ nicht mit einem freundlichen Blick oder ein paar warmen Worten begrüßen, sondern wahrscheinlich mit einer herzlichen Umarmung oder einem kräftigen Händedruck. Er achtet sehr auf Bewegungen und innere Gefühle. Wenn er sich an etwas erinnern möchte, dann sucht er den Zugang zu dieser Erfahrung durch das Gefühl, das er in der Situation empfunden hat. Er treibt in der Regel sehr viel Sport. Dabei will er nicht über etwas reden oder bei etwas zusehen, sondern er will anpacken und etwas tun. Er ist neugierig darauf, wie sich etwas anfühlt, was dazu führt, dass ein Produkt, das der kinästhetische Typ kaufen will, erst einmal gründlich betatscht bzw. anprobiert wird, ehe er eine Entscheidung trifft.

Der kinästhetische Typ ist in der Schule eindeutig benachteiligt, denn dort werden Informationen meistens über Geschriebenes oder über die Stimme des Lehrers vermittelt. Der kinästhetische Lerner bevorzugt jedoch "Learning by doing". Im Tanz- oder Surfunterricht hat er deshalb deutliche Vorteile. Im Gespräch mit anderen verwendet er eine sehr intensive Körpersprache, wobei er häufig den ganzen Körper einsetzt.

Es ist für Sie sehr wichtig, herauszufinden, in welcher Modalität sich Ihr Gesprächspartner gerade aufhält oder welche Modalität er besonders gerne benutzt. Dadurch können Sie viel leichter Rapport aufbauen und einige klassische Missverständnisse vermeiden.


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