Metaphern – wie sag ich´s durch die Blume?

– ein Gastbeitrag von Axel Gnädinger

In unserem Sprachgebrauch sind Metaphern und metaphorische Ausdrücke fest verankert. Der ursprüngliche Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet Übertragung. Bekannte Sachverhalte werden in einen neuen Sinnbereich verschoben und machen diesen begreifbar.

Keiner hatte eine rosarote Brille auf, doch in Sachen Beziehung gelangten wir zu einer Weggabelung. Viele Paare stehen vor einer Mauer des Schweigens oder landen in einer Sackgasse, doch wir packten den Stier bei den Hörnern. Im Schneckentempo kauten wir die Knackpunkte unserer Liebe durch. Stunden später erschien die Lösung wie ein Streif am Himmel, da waren wir richtig geplättet. So etwas muss gefeiert werden. Im vegetarischen Restaurant nebenan war die Hölle los und nur mit einem Quäntchen Glück fanden wir einen freien Tisch, um den Bärenhunger zu stillen. Schwein gehabt, könnte man sagen.

MetaphernVon geläufigen metaphorischen Ausdrücken führt der Weg über Gleichnisse, Analogien und Geschichten hin zu Metaphern mit komplexem Aufbau und Inhalt. Die Metapher spricht für sich, ihre Bedeutung entfaltet sich fast automatisch beim Empfänger, und trotzdem verbleibt Interpretationsspielraum. Im NLP kommen die unterschiedlichsten Formen zum Einsatz, bis hin zu therapeutischen Metaphern und so genannten „Nested Loops“.

Wer darf Metaphern schreiben?

Kreativität ist Teil unseres Menschenscheins. Gedichte, Verse und Reime gedeihen im Kindergarten, im Altersheim und überall dazwischen. Zu einer Metapher ist es da nur ein kleiner Schritt. Wer diesen wagt, wird für seinen Mut belohnt, denn es ist:

– trainierbar
– eine Reise ins (eigene) Unbekannte
– ein Prozess der kreativen Schöpfungen
– eine Sache, die anderen Menschen helfen kann

Betrachten wir die Gesamtheit menschlicher Fähigkeiten und Begabungen als Goldmine, haben wir die leicht erkennbaren Nuggets seit unserer Jugend vom Boden aufgesammelt. Das war es, denken viele. Andere sind kühn, bohren in die Tiefe und finden den ein oder anderen Schatz. So mancher liegt nur knapp unter der Oberfläche.

Ich selbst habe mich auf die Suche begeben. Kindern Mut zu machen war Inspiration für Metapher eins und zwei. Metapher drei kam mir bei einem NLP Seminar in den Sinn.
Gefallen sie Euch? Ich würde mich darüber freuen. Bitte denkt daran, ihr könnt das auch!

Wie die große Giraffe und die kleine Wüstenmaus Freunde wurden

Giraffe Gira war hungrig und so lief sie unruhig mit ihren langen Beinen unter den Bäumen umher. Endlich kamen ihre Lieblingsfrüchte zwischen den Blättern zum Vorschein. „Lecker riechen die“, sagte sie, und streckte vorsichtig ihren langen Hals durch die Äste nach oben. „Und ich, was ist mit mir“, tönte eine leise Stimme von weit unten. Da war sie schon wieder, die kleine Wüstenmaus. Flink und meistens hungrig folgte sie der Giraffe. „Nicht mal in Ruhe frühstücken ist erlaubt, ich werde dieser frechen Maus keine einzige Frucht abgeben“, brummelte Gira.

„Ich bin groß, ich bin bedeutend, mich übersieht niemand“, rief sie anschließend nach unten. Dann zog sie ihre Giraffennase ein Stücken höher. Beim Knabbern an den vielen Früchten fielen einige herunter, sie würde sie später essen. Plötzlich bemerkte Gira ein Rudel Löwen in der Umgebung. Für eine Flucht war es zu spät und so versuchte sie, sich hinter dem großen Baumstamm zu verstecken. Die Löwen kamen bedrohlich näher und hielten ihre Nasen in den Wind. Gira machte sich so klein, wie es einer Giraffe eben möglich ist, stand mucksmäuschenstill, regungslos, wagte es vor Furcht kaum, zu atmen. „Ich bin groß, ich bin bedeutend, mich übersieht niemand“, rief es von unten. Gira lief es eiskalt den langen Giraffenrücken hinunter. „Halt deinen kleinen frechen Mäusemund, sonst sehen sie mich“, rief sie leise. Hatten die Löwen etwas bemerkt? Viele der großen pelzigen Löwenohren drehten sich in Richtung der Geräusche. „Gleich werde ich entdeckt und aufgefressen“, seufzte Gira und schloss vor Furcht die Augen, bis Sie ein Lachen hörte. Die wendige Wüstenmaus war zu den Löwen gerannt. Doch bevor diese reagierten, verschwand sie direkt zwischen ihren riesigen Pfoten in einem Mauseloch. „Schade, das wäre ein Festmahl gewesen“, sagte grinsend einer der Löwen. „Höchstens ein kleiner Nachtisch“, meinte ein anderer, dann lief das ganze Rudel lachend weiter. Gira zitterte vor Angst und es mangelte ihr an Kraft, sich erneut zu den Früchten in der Höhe ausstrecken. Dann esse ich eben den Rest vom Boden, kam es ihr in den Sinn. Doch je tiefer sich ihr langer Hals nach unten beugte, desto größer wurden die Augen. „Alles weg, keine Frucht mehr da, was ist passiert?“ „Erst werde ich fast gefressen, dann habe ich selbst nichts zu fressen“. Eine große Giraffenträhne kullerte auf den sandigen Untergrund.
„Ich bin klein und unbedeutend, mich sieht niemand und deshalb kann ich Sachen machen, die andere nicht können“ sang die Wüstenmaus und krabbelte aus ihrem Mauseloch. Dabei zauberte sie die versteckten Früchte wieder hervor. Lachend genossen sie das gemeinsame Frühstück.

Teresa die Knotenspinne

Teresa lief gemütlich über den Waldboden, da bemerkte sie einen dunklen Schatten über sich. Es war ein großer hungrige Vogel, der bedrohlich seinen langen Schnabel öffnete.
Spinnchen Teresa rannte um ihr Leben, sprang so schnell wie nur möglich über Blätter Äste und Steine hinweg. Dann geschah es, die vielen Beinchen kamen durcheinander und sie fiel hin. Im letzten Moment wurde sie von zwei älteren Spinnen in eine sichere Felsspalte gezogen. „Uns wäre das nicht passiert, du kleine Stolperspinne“, sagte die eine. „Dürfen wir ab jetzt Knotenspinnchen zu ihr sagen?“, meinte die andere, seufzte und verdrehte ihre vielen Spinnenaugen in alle Richtungen. Nachdem der hungrige Vogel davon flog, schlich Teresa nachhause. Schnell und traurig schlief sie im elterlichen Spinnennetz ein.
In der Nacht träumte sie lebhaft. Ihre Beinchen hatten Stimmen bekommen und redeten mit Teresa. Ich kann jeden Waldboden unterschieden, sagte Beinchen 1. Nutz meine Kraft zum Klettern, rief Beinchen 5 und Beinchen 3 war stolz, selbst in die kleinste Felsspalte greifen zu können. Lerne uns besser kennen, sagten sie zu ihr. Freunde dich mit unseren Fähigkeiten an und aus dir wird eine tolle Spinne.
Teresa erzählte am nächsten Morgen den anderen Spinnen, ob groß oder klein, ihren Traum, doch niemand konnte etwas damit anfangen. Beinchen sind Beinchen, sagten viele. Bei uns sind alle gleich, da springt doch keines aus der Reihe.
Teresa fühlte sich sehr unglücklich, war sie womöglich die einzige Spinne mit solchen Träumen? Was habe ich schon zu verlieren, dachte sie sich und entschied sich, es einfach auszuprobieren. Ab sofort achtete sie auf jedes Beinchen und was dieses am besten konnte. Und tatsächlich, alle hatten besondere Fähigkeiten, wie klettern, kräftig zupacken, fühlen, rennen. Jedes freute sich, denn es bekam Aufmerksamkeit und wurde immer besser. So wuchs Teresa zu einer der schnellsten und geschicktesten Spinnen der Umgebung heran. Und wenn sie unterwegs eine kleine Spinne entdeckte, die stolperte, sagte sie, „komm, ich erzähle Dir eine kleine Geschichte.“

Eva und der Biker

Herausforderungen als NLP-Coachin zogen Eva magisch an und so freute Sie sich auf Achim, den Ehemann der Freundin einer Freundin. Ein netter Zeitgenosse, jemand dem man gerne den Hausschlüssel im Urlaub überlässt.
Sein einziger Makel trug den Namen „Die Kleine“, und damit war nicht seine Ehefrau Julia gemeint. Nein, es ging um ein über 80 PS starkes Harley-Davidson Motorrad, den Dreh und Angelpunkt von Achims Leben. Geld, Wetter, Freizeit und Befinden, alles hatte mit diesem Schatz auf 2 Rädern zu tun. Achims Ehe befand sich konstant in der zweiten Reihe, quasi als Ersatzprogramm für schlechtes Motorradwetter. „Die Kleine“ oder Julia, das wurde mehr und mehr die entscheidende Frage und so kam Eva ins Spiel.

Ein erster Coachingtermin war schnell vereinbart, doch 15 Minuten vor Beginn sagte Achim ab, es wäre ihm etwas unheimlich Wichtiges dazwischengekommen. Eva war verärgert und forderte zumindest eine Begründung.

„Ok“, sagte er am Telefon: „ ich erklär Dir das gerne.“

„Du hast ein Motorrad und alles funktioniert täglich einwandfrei.“
„Dann tauchen kleine Probleme auf, es läuft nicht mehr rund.“
„Du kennst die Ursache nicht, fühlst aber, da ist Sand im Getriebe.“ „OK, Du könntest trotzdem weitermachen.“ „Aber wenn Du Pech hast, geht plötzlich nichts mehr und es droht ein riesengroßer Schaden.“ „Im schlimmsten Fall gibt es weder Ersatzteile noch Spezialisten, die den Originalzustand wieder herstellen.“
„Deshalb muss man in solchen Momenten alles andere zurückstellen und sich nur um das bestehende Problem kümmern, bis alles wieder richtig läuft.“
Eva war klar, er lässt sich nicht umstimmen.

Zwei Wochen später, das Motorrad lief wieder einwandfrei, kam es dank Regenwetter doch zum ersten Termin. Kurz etwas Smalltalk dann lenkte Eva auf das Thema Familie über, was Achim überhaupt nicht gefiel. Er würde gerne über alles reden, nur nicht darüber. Eva hatte so eine Reaktion eingeplant. Sie senkte den Blick, schlug kurz mit der flachen Hand auf die Tischplatte und sagte mit etwas tieferer Stimme:
„Ok, ich erklär Dir jetzt, warum wir das heute machen.“

„Du hast eine Familie und alles funktioniert täglich einwandfrei.“
„Dann tauchen kleine Probleme auf, es läuft nicht mehr rund.“
„Du kennst die Ursache nicht, fühlst aber, da ist Sand im Getriebe. OK, Du könntest trotzdem weitermachen.“
„Aber wenn Du Pech hast, geht plötzlich nichts mehr und es droht ein riesengroßer Schaden.“ „Im schlimmsten Fall gibt es weder Ersatzteile noch Spezialisten, die den Originalzustand wieder herstellen.“
„Deshalb muss man in solchen Momenten alles andere zurückstellen und sich nur um das bestehende Problem kümmern, bis alles wieder richtig läuft.“

Es folgte eine Schweigeminute, dann sagte Achim: „Ja, Du hast Recht.“

Über den Autor

Axel Gnädinger lebt in der Nähe von Freiburg im Breisgau und betreibt die Seite www.heilberufeschutz.de. Er macht gerade eine NLP-Ausbildung bei uns und ist aktives Mitglied in unserem Fan-Club.

NLP Podcast 89: Die Haltung des lernenden Coaches – Modelling im Coaching mit Ralf Stumpf

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Ralf StumpfRalf Stumpf hat 1986 mit NLP angefangen, um das Modelling zu lernen – leider hat er in seinen NLP-Ausbildungen nicht gelernt, wie Modelling funktioniert und angewendet wird. Deshalb beschäftigte sich Ralf Stumpf jahrelang selbst mit dem Thema Modelling und entwickelte sich zu dem führenden Modellingexperten im deutschsprachigen Raum. Er ist NLP-Lehrtrainer nach DVNLP und leitet unseren NLP-Standort Berlin.

Die Haltung des lernenden Coaches

Ein wichtiger Aspekt im Coachingstrukturmodell der Veränderung ist der Schritt, Rapport – also Vertrauen – zum Coachee aufzubauen. Wenn ein Coachee mit mehreren Problemen in ein Coaching kommt und nach Unterstützung sucht ist es gar nicht so einfach, dem Coachee auf Augenhöhe zu begegnen. Der Modelling-Ansatz kann an dieser Stelle helfen.

Die „Modelling“-Haltung eines Coaches

Im Selbstcoaching ist es oftmals spannend, sich selbst diese Frage zu stellen: „Wie kommt es, dass ich mit all meinen Kompetenzen, Fähigkeiten und Ressourcen an dieser einen Stelle nicht weiterkomme?“
Als Coach kann man diese Frage im Coaching leicht abwandeln und auf den Coachee beziehen: „Wie kommt es, dass dieser großartige, wunderbare Mensch, der hier vor mir sitzt, mit all seinen Kompetenzen und Fähigkeiten an dieser einen Stelle nicht weiterkommt?“

Wenn man den Coachee mit dieser Frage sieht, fällt es oftmals leichter, den Coachee dort abzuholen, wo er sich gerade befindet. Als nächsten Schritt schlägt der Modellingexperte Ralf Stumpf vor, einen bestimmten Rahmen um das Coaching zu setzen: „Ich als Coach möchte von meinem Coachee lernen.“

Probleme als Lösung

Dadurch wird die Positionierung im Coaching so verändert, dass der Coach etwas von dem Coachee lernen möchte und der Coachee dadurch etwas hat, was der Coach braucht. Wird dem Coachee dieses Gefühl vermittelt, bauen sich Ressourcen wie von selbst auf und der Coachee kommt in einen ressourcevollen Zustand. Der Modelling-Ansatz ist hier, dass der Coach seinen Coachee genau genommen modelliert – der Coach möchte erfahren, auf welche Art und Weise, mit welcher Struktur und mit welcher Strategie der Coachee Probleme angeht.

In der kompletten Folge erzählt Ralf Stumpf einige Beispiele, in denen die Haltung des lernenden Coaches sehr hilfreich war. Außerdem verrät er Dir, warum es den Coaching-Beruf sehr viel interessanter und spannender macht, wenn der Coach die Haltung des lernenden Coaches einnimmt.

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Die Macherinnen – Online Kongress

Entdecke auch Du die Macherin in Dir! – so lautet der Leitspruch von Cindy und Heike. Sie sind die Gründerinnen von „Die Macherinnen“, eine Community von Frauen für Frauen, die sich gegenseitig unterstützen ins MACHEN zu kommen, um die eigenen beruflichen Ziele und Visionen zu erreichen.

Seit dem Jahr 2016 führen Cindy und Heike gemeinsam verschiedene Online Projekte und haben hierzu eine ortsunabhängige Agentur gegründet, die es ihnen ermöglicht, an den schönsten Plätzen dieser Erde zu arbeiten und zu leben. Derzeit sind die zwei Powerfrauen auf Gran Canaria und führen ihr Online Business unter Palmen.

Mit „Die Macherinnen“ schaffen die beiden Unternehmerinnen das, was schon lange gefragt ist. Eine Plattform von und für motivierten Frauen, die große Ziele haben und diese gemeinsam mit einer starken Community umsetzen möchten.
Powerfrauen© Izabela Habur von istockphoto.com

Um Frauen zu motivieren, tatsächlich ins MACHEN zu kommen, starten die Gründerinnen von „Die Macherinnen“ am 16. November 2018 den Online Kongress von Frauen für Frauen des Jahres. Es wird ein 10-tägiger Online Kongress mit 50 erfolgreichen Expertinnen, die zu den Themen Mindset, Marketing und Machen sprechen werden. Neben einer Portion Mut und Motivation warten fachliche Marketing Strategien und eine Menge Schritt-für-Schritt Anleitungen auf die Zuschauerinnen, um die eigene Produktivität und Leistungsfähigkeit zu steigern und die gesteckten Ziele zu erreichen.

Nun hast auch Du die Möglichkeit, Dir ein kostenloses Ticket für den Macherinnen Online Kongress vom 16.11 – 26.11.2018 zu sichern. In diesem Kongress lernst Du, welche Geschäftsmöglichkeiten für Dich und Deine Erfahrungen möglich und sofort umzusetzen sind und wie auch Du Deine Gedanken auf Erfolg und Wohlstand programmierst.

Im Kongress warten täglich 5 Interviews von Top Expertinnen und absoluten Macherinnen auf Dich, die Dich im Bereich Mindset, Marketing und Machen unterstützen, auf das nächste Level zu kommen.

Neben dem Kongress kannst Du zusätzlich einer dazugehörigen kostenfreien Facebook Gruppe beitreten und Dich mit anderen gleichgesinnten Powerfrauen verknüpfen und austauschen, um noch schneller Deine eigenen Ziele zu erreichen.

Der Macherinnen Online Kongress ist der Startschuss für eine Plattform erfolgsorientierter und motivierter Frauen, die durch ein eigenes Online Business mehr Unabhängigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung in das eigene Leben holen möchten.

Komm ins MACHEN und sichere Dir gleich jetzt ein kostenfreies Ticket für den Macherinnen Online Kongress von Frauen für Frauen, denn es ist Zeit, die eigenen Träume und Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.

NLP Podcast 88: Werte spielerisch erkunden mit Ralf Besser

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Ralf BesserRalf Besser ist NLP-Trainer und hat eine eigene Stiftung gegründet. Das zentrale Ziel dieser Stiftung ist es, Menschen zu ihrer eigenen Wertereflexion anzuregen. „Mir ist es im Herzen wichtig, wenn man mit Werten arbeiten, diese nicht zu definieren, sondern über Reflexionsrituale die Menschen zu ihrer eigenen Erkundung anzuregen“, sagt Ralf Besser. An die Stiftung können sich Personen oder Gruppen wenden, die ein Projekt haben, das mit Werten zu tun hat und Unterstützung sucht.

Werte spielerisch erkunden

Ralf Besser hat selbst ein Spiel entwickelt, mit denen Werte spielerisch erkundet werden können.

WertespielIn seinem ersten Spiel gibt es verschiedene Lebensfelder und zu jedem Feld gibt es mehrere Karten mit Wertefragen. Zusätzlich dazu gibt es noch ungewöhnlich Fragen, die zum Nachdenken anregen. Ein Beispiel: „Du gehst zum Arzt und der Arzt verschreibt Dir Werte. Würdest Du das Rezept eintauschen oder nicht?“.

Das Spiel ist als Brettspiel aufgebaut und die Teilnehmer kommen nach und nach auf die verschiedenen Felder mit den Fragen. Dadurch setzen sich die Teilnehmer spielerisch mit ihren Werten auseinander. Bei dem Spiel gibt es keine Gewinner oder Verlierer – meistens endet das Spiel damit, dass die Spieler eine spannende Diskussion über Werte beginnen. Das Schöne an diesem Spiel ist, dass sich die Teilnehmer unterbewusst mit ihren Werten befassen und dadurch gar nicht merken, dass sie intensiv an ihren Werten arbeiten.

>>> Mehr über das Wertespiel erfahren

In der Podcast-Folge erzählt Ralf Besser, welche Versionen es von seinem Spiel gibt, wie die verschiedenen Inhalte entstanden sind und welche Hintergründe die Spiele haben. Er verrät Dir zudem seine 3 höchsten Werte und gibt Dir 3 Tipps für den Umgang mit Werten. Außerdem sprechen Ralf Besser und Annemarie Freitag darüber, wie wichtig es ist, Wertearbeit und Wertebildung in Kindergärten und Schulen zu bringen.

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Teamabend am 24.09.2018

In regelmäßigen Abständen veranstalten wir mit Stephan Landsiedel einen Teamabend. Da im August und September neue Praktikanten und Auszubildende dazu gekommen sind war es wieder Zeit für einen gemeinsamen Ausflug. Das Team ist momentan so groß wie schon lange nicht mehr. Beim Abenteuer Golf spielen in Würzburg lernten sich alle untereinander besser kennen. Dort wird den Gästen mit individuell gestalteten Bahnen Abwechslung zum normalen Minigolf geboten. Man spielt hier auf Kunstrasenbahnen, die unterschiedliche Elemente wie Sandbunker, Tunnel und Bachläufe beinhalten. Trotz eisigen Temperaturen strahlte die Sonne.

Abenteuer GolfAeneas

Danach folgte ein gemeinsames Abendessen bei dem bekannten Griechen im Hubland. In dem großen Wintergarten ließen wir es uns mit leckerem Essen gut gehen.

Lisa

„Ich hatte – trotz meiner Niederlage gegen Aeneas – Spaß beim Minigolf und einen schönen Abend beim Griechen. War schön, alle besser kennenzulernen und ich freue mich auf den nächsten Teamabend.“

Lisa, Life-Coaching-Studierende und Praktikantin

Paul

„Mir hat der Teamabend super gefallen. Bei der lockeren Runde Mini-Golf hat zwar niemand wirklich geglänzt, aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht. Neben einigen abenteuerlichen Schlägen, die bestimmt nicht zu 100 Prozent regelkonform waren, gab es auch die ein oder andere Überraschung, wenn einer von uns mal ein Loch mit der vorgegebenen Anzahl an Schlägen gespielt hat. Anschließend wurde der Abend nach der „sportlichen“ Betätigung beim Griechen kulinarisch ausklingen gelassen. Hier gab es für jeden etwas passendes und keiner musste hungrig nach Hause gehen. Alles in allem also ein sehr gelungener Abend!“

Paul, Teamleiter

Team LandsiedelTeam Landsiedel

NLP Podcast 87: Probleme als Problemlösungen – Modelling im Coaching mit Ralf Stumpf

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Ralf StumpfRalf Stumpf hat 1986 mit NLP angefangen, um das Modelling zu lernen – leider hat er in seinen NLP-Ausbildungen nicht gelernt, wie Modelling funktioniert und angewendet wird. Deshalb beschäftigte sich Ralf Stumpf jahrelang selbst mit dem Thema Modelling und entwickelte sich zu dem führenden Modellingexperten im deutschsprachigen Raum. Er ist NLP-Lehrtrainer nach DVNLP und leitet unseren NLP-Standort Berlin.

Modelling im Coaching – Probleme als Problemlösungen

„NLP ist für mich das, womit man ausdrücken kann, was die Struktur von Veränderung ist – wie bei einer Computersprache“, sagt Ralf Stumpf. In Bezug auf Coaching heißt das, dass man in eine Sprache fassen kann, wie ein Problem, eine Lösung und eine Ressource funktioniert. Mit Hilfe von Modelling kann ein sehr genaues Modell davon gebaut werden, wie im Coaching Probleme, Lösungen und Ressourcen strukturiert sind.

Was hat Modelling mit Coaching zu tun?

„Ein Coach ist ein Modell für Problemlösungen, ein Modell für den Umgang mit Problemen und sogar ein Modell für den Umgang mit Problemen, die ich nicht auf die Schnelle lösen kann“, erklärt Ralf Stumpf. Im Coaching löst der Coachee zwar seine Probleme hauptsächlich selbst, aber der Coach trägt dennoch stark dazu bei, indem er den Coachee in Problemsituationen unterstützt. Das, was ein Coach in einer Coaching-Sitzung tut, kann dann genau wie alles andere auch modelliert werden.

Das Problem, das der Coachee mitbringt, folgt einer bestimmten Strategie oder einem bestimmten Muster. Der Coachee selbst hat zunächst nur eine neutrale Sichtweise auf sein Problem und kann deshalb oftmals die Lösung noch nicht erkennen. Die Aufgabe des Coaches ist es also, dem Coachee eine ressourcevolle Sichtweise auf die Strategie oder Struktur zu ermöglichen, damit der Coachee die Lösung sehen kann.

Probleme als Problemlöser

Im Modelling können alle Probleme als eine Art Blackbox gesehen werden: „Ich habe einen Ausgangszustand und ich habe einen Endzustand und das Problem führt zu einer bestimmten Veränderung – dann ist es leicht das Problem als eine Leistung zu sehen“, erklärt der Modellingexperte. Denn durch die Arbeit mit dem Problem kann der Coachee genau das erreichen, was er erreichen möchte. Wenn das Problem also gar nicht mehr nur als ein Problem gesehen wird, sondern als eine Leistung zur Problemlösung, dann wird auch die Lösung sehr einfach ersichtlich. Die einzelnen Bestandteile des Problems können als Art Puzzle-Teile zur Lösung beitragen.

Probleme als Lösung

All die Prozesse, die innerhalb eines Coachings stattfinden, folgen bestimmten Strukturen und diese Strukturen können durch das Modelling aufgedeckt werden. In der kompletten Podcast-Folge erfährst Du, wie Du aus Problemen Formate machen kannst. Ralf Stumpf nennt diese Formate „Problemformate“, denn durch das Modellieren der Probleme entstehen Formate zur Problemlösung. Außerdem erfährst Du von Ralf Stumpf, wieso NLP für ihn der Modellinglblick für Probleme und Lösungen ist.

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Geniale Tricks beim Trainerseminar in Hamburg 2018

– ein Gastbeitrag von Jörg Küppers

Gemeinsam mit meiner Frau Ute habe ich im September 2018 in Hamburg das Seminar NLP in a Week Trainer besucht.

Es war wie erwartet eine volle Breitseite auf den Schlendrian und die Unlust und Angst vor einer Gruppe zu stehen und vor lauter Nervosität und Lampenfieber kein Wort heraus zu bekommen.

Der Trainer Stephan Landsiedel blickt in diesem Seminar mithilfe seiner jahrzehntelangen NLP Erfahrung auf die Tücken einer Tätigkeit als Trainer und gibt äußerst Hilfreiche Informationen wie man diese umschifft. So stellt er nicht nur das 4-Mat-Format vor, sondern gibt mit hilfreichen Anekdoten und Geschichten einen Einblick in seine eigene Entwicklung, was gut und auch was optimierungsfähig gelaufen ist. Die einzelnen Schritte des Formats werden von Ihm erläutert, gezeigt und nach den entsprechenden Erklärungen geht es in kleinere Gruppen um das gerade Gelernte selber umzusetzen und zu vertiefen.

Übung in Kleingruppen© RelaxFoto von iStock.com

Dazu war auch noch ein Cotrainer anwesend welcher uns wertvolle Tipps bei der Umsetzung gegeben hat. Es ist sehr hilfreich das Gelernte nicht nur zu hören, sondern am eigenen Leib zu erfahren was es mit dem „Trainer“, also demjenigen der vor der Gruppe steht, und der Gruppe macht, da man wohl nirgends ein so direktes, offenes und ehrliches Feedback erhält als bei so einem Seminar. Besonders reizvoll waren die Sessions mit dem Microteaching. Microteaching meint, dass der Vortragende sofort unterbrochen wird, wenn einem der Zuhörer eine Sache auffällt die optimiert werden kann. Dies kann der Stand, die Bewegung (oder auch die fehlende Bewegung), die Mimik, Gestik, die Aussprache und Betonung oder das Verwenden von Boden- und Raumankern sein. So kommt man schnell von einem Vortrag der auf 3 Minuten ausgelegt ist zu einer Sprechzeit von durchaus 10-15 Minuten, da so viel zu optimieren ist, beim ersten Mal kommt auch noch das Lampenfieber dazu. Hat man das erstmal überwunden macht man auch gewaltige Fortschritte und kann sich ganz auf das Gelernte einlassen und dies auch anwenden.

Hoher Praxisanteil

Die Anwendung steht in den Landsiedel Seminaren sowieso im Vordergrund, nur was auch getan wird bleibt im Kopf und verändert einen selbst und die eigene Sicht auf die Umwelt und damit langfristig auch die Umwelt. Zur Anwendung in diesem Seminar hat uns Stephan eine Menge Material auf den Weg gegeben, teils zur Vorbereitung der eigenen Trainigseinheiten die wir später geben möchten, z.B. die Frage welches Ziel möchte ich mit meinem Vortrag erreichen: Belehren oder Informieren, soll es Unterhaltung sein oder Wissensvermittlung?

Genauso wichtig ist auch welcher Typ von Trainer ich sein möchte, z.B. Professor, Mentor, Unterstützer oder vielleicht doch eher der weise Guru? Damit wird schon vieles über den Vortrag im Vorfeld definiert und meine eigene Methode andere zu trainieren in geordnete Bahnen gelenkt. Ich habe für mich selber festgestellt das dies durchaus interessante Fragen sind die man mal nicht so einfach zwischendurch beantworten kann, da davon entscheidend der weitere Aufbau der Trainigseinheiten beeinflusst wird.

Weiter ging es um das Preframing, wie stimme ich meine Zuhörer auf die folgende Zeit ein? Welche Vorannahmen stelle ich auf und verbreite sie unter den Zuhörern? Auch dies hat Stephan mit einer Geschichte aus seinem Traineralltag eindrucksvoll erläutert und mit Beispiel uns sehr schnell verdeutlicht welchen Einfluss man mit geschickt gewählten Preframings auf den weiteren Verlauf des Trainings nehmen kann und das man diesen Teil auch im Vorfeld bei der Vorbereitung beachten muss.

Umgang mit störenden Zwischenfragen

Ganz besonders interessant war auch der Part mit der Behandlung von Einsprüchen. Jeder kennt die manchmal störenden Zwischenfragen einzelner Teilnehmer die dann beim zweiten und dritten Mal auch die gesamte Gruppe stören können. Das mal gezielt zu provozieren so dass der übende Trainer lernen kann damit umzugehen und dann das Feedback sowohl des Störers als auch der Gruppe zu bekommen ist äußerst wertvoll und nimmt einem im Fall der Fälle zumindest einen Teil der Angst so dass man im Sinne der Gruppe einschreiten kann.

Alles in allem waren es sehr wertvolle und lehrreiche 4 Tage die ich nicht missen möchte, begleitet von vielen lieben Menschen und mit viel Lachen und Ausprobieren.

Ich freue mich bereits auf das nächste Seminar das ich ganz sicher bald anmelden werde.

Jörg Küppers

Versicherungsschutz und Haftung für Selbstständige im NLP (Coach/in, Trainer/in)

– ein Gastbeitrag von Axel Gnädinger

Versicherungen führen in unserem Alltagsbewusstsein gerne eine untergeordnete Rolle, es sei denn es passiert ein Schaden oder man sortiert seine Kontoauszüge.

Jeder macht sich so seine persönliche Landkarte zum Thema Versicherung, ordnet von unwichtig bis unheimlich wichtig ein. Mit der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit im NLP, dem Coachen oder Trainieren von Dritten gegen Geld, gewinnt das Thema Berufshaftpflichtversicherung an Bedeutung. So manche Landkarte braucht dann ein Facelifting.

Passieren kann viel und deshalb möchte ich mit den folgenden nachvollziehbaren Schadensfällen die Phantasie etwas anregen.

Fall 1: Karin fühlte noch, da ist etwas großes, kühles im Wege, dann kippte der Wasserspender. So nahm die Übung im Flur mit verbunden Augen ein schnelles Ende. Der Holzboden bekam ein Bad, der Kursveranstalter später die Rechnung von mehreren Hundert EUR.
Einschätzung: War der Abschnitt für die Übung geeignet? Waren die Teilnehmer richtig informiert? Wer bezahlt den Schaden? Es hängt vom Einzelfall ab.

Fall 2: Im Laufe einer Gruppenübung im Freien rutscht eine Teilnehmerin erst aus, dann schreiend den feuchten Hang hinunter. Dabei erleidet sie einen komplizierten Knöchelbruch.
Schnell sieht die Krankenkasse ein Fremdverschulden. Der betreffende Weg sei ungesichert und deshalb träge der Veranstalter (Coach/in) die Verantwortung. Heilbehandlung und Verdienstausfall schlagen mit rund 5000 EUR zu Buche.
Einschätzung: Verantwortliche haben für die Sicherheit zu sorgen und die Fähigkeiten von Teilnehmern zu berücksichtigen. Eine Haftpflicht tritt bei Verschulden für den Schaden ein.

Fall 3: Am Ende des langen Praktitioner-Wochenendes sind die Teilnehmer müde und das mag sich auf den Wasserschlauch in der Küchenecke des Tagungsraumes übertragen haben. Er platzt unbemerkt und so sickern langsam Hunderte Liter Wasser in das Stockwerk darunter.
Einschätzung: Die Folgen schmecken so bitter wie das Wasser beim Wiederaustritt durch die Holzdecke. Kosten von vielen 1000 EUR sind keine Seltenheit und der Verursacher hat sie zu tragen. Im Rahmen der Berufshaftpflichtversicherung ist der Schaden an Dritten versichert.

Fall 4: Im Mülleimer gelandet, noch immer zwischen Papierstapeln versteckt oder aus Versehen mitgenommen, der Schlüssel zu den Seminarräumen bleibt verschwunden. Je nach Schließanlage kann das sehr teuer werden. Bei einer guten Haftpflichtversicherung ist der Verlust von Schlüsseln und Codekarten mitversichert.

Fall 5: Im Vortragssaal des NLP-Kongresses bricht Feuer aus. Zwei Teilnehmer finden den Notausgang nicht, erleiden schwere Rauchvergiftungen und bleiben wochenlang arbeitsunfähig. Die Fluchtwegebeschilderung im Gebäude war mehrfach durch die von Co-Trainer und Helfern aufgehängten Plakate, Flipchartseiten verdeckt und somit uneinsehbar.
Einschätzung: Als selbstständiger NLP-Coach/in trägt man Verantwortung für Fehler des unterstellen Personals. Im beschriebenen Fall drohen neben den Personen- und Sachschäden, die vom Versicherer getragen werden, sogar strafrechtliche Konsequenzen.

Was können wir daraus lernen?

Übersicht Berufshaftpflich CoachesSchäden passieren auf den unterschiedlichsten Wegen und sind ab einer gewissen Höhe aus der eigenen Tasche kaum bezahlbar. Das Argument „Ich pass schon selbst auf“ ist keine Garantie für Schadenfreiheit. Wo andere handeln (Personal) oder Verantwortung über Sachen (Praxen, Geschäftsräume) besteht, schwingt immer Risiko mit.

Abwehr unberechtigter Ansprüche, die unbekannte Seite der Berufshaftpflichtversicherung!
Für Berufe aus Heilwesen, Therapie und Persönlichkeitsentwicklung sticht ein wichtiger Aspekt unter den Leistungen hervor, die Abwehr unberechtigter Ansprüche.
Grundlage für eine Entschädigung an Dritte ist stets das Verschulden, beispielsweise durch Unachtsamkeit, Fahrlässigkeit. Was aber wenn überhaupt keine Schuld anzulasten ist, doch der mutmaßliche Geschädigte trotzdem zum Anwalt geht?
Hierzu ein Beispiel. Einen Tag nach dem Coaching erfährt die Teilnehmerin eine affektive Psychose. Angehörige rufen ständig an, drohen mit Klagen. Der Coach hätte aufgrund der psychischen Vorbelastung nie tätig werden dürfen, das hätten ihnen „Fachleute“ bestätigt.
Auf die Schockstarre folgt die Erkenntnis, sich so oder so wehren zu müssen. Die Haftpflichtversicherung kann nicht den Hauch eines Verschuldens erkennen und es folgt ein Gerichtsverfahren. Dort stellt sich heraus, der Coach hat nicht falsch gehandelt, eine Vorbelastung war nicht erkennbar. Ohne Haftpflicht hätte der Coach hier die komplette Abwehr selbst organisieren und bezahlen müssen.

So mancher Leser mag sich spätestens jetzt die Frage stellen, ob das alles so gefährlich ist und ob ständig etwas passiert.
Die gute Antwort: Nein! NLP ist nicht schadensträchtig, die meisten NLP-Berufsleben dürften komplett ohne Haftpflichtschaden verlaufen. Das klingt nicht nur beruhigend, es führt sogar zu günstigen Jahresbeiträgen in der Berufshaftpflichtversicherung.
Praxistipp: Angestellte sind im Regelfall über den Arbeitgeber versichert, als Selbstständige müssen sich selbst versichern und bei freien Mitarbeitern ist ein Blick in den Vertrag sinnvoll.

Konnte ich Dir beim Facelifting der Versicherungs-Landkarte etwas helfen? Es würde mich freuen!

Über den Autor

Axel Gnädinger lebt in der Nähe von Freiburg im Breisgau, betreibt die Seite www.heilberufeschutz.de und macht gerade eine NLP-Ausbildung bei uns. Falls Du Fragen hast, kannst Du Dich gerne an ihn wenden.

NLP Podcast 86: NLP mit Kindern – ein Interview mit Mirela Ivanceanu

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Mirela IvanceanuMirela Ivanceanu kommt aus Rumänien und ist in jungen Jahren ohne ihre Familie nach Deutschland gekommen. Dadurch hat sie schon sehr früh alleine und deshalb auch selbstständig gelebt. Vor mehr als 15 Jahren ist sie auf NLP gestoßen, weil sie nicht richtig zufrieden war und Unterstützung gesucht hat.

Bis heute ist sie begeistert von NLP und leitet das Seminar „Partnerschaft“ des Integralen Jahrestraining sowie gemeinsam mit Ralf Stumpf unseren NLP Standort in Berlin.

NLP mit Kindern

Mirela hat eine 9-jährige Tochter und wendet NLP sowohl bewusst als auch unbewusst im Umgang mit ihrer Tochter an. „Alle Emotionen dürfen sein“, sagt sie. Egal, ob ihre Tochter sehr wütend ist oder traurig – die Emotionen, die hochkommen, werden akzeptiert. Woher die Emotionen kommen, ist dann im ersten Moment noch nicht wichtig. Wichtig ist es zunächst nur, die Emotionen zuzulassen und auf keinen Fall zu unterdrücken.

Eine Methode, die bei Kindern besonders gut funktioniert, ist die Arbeit mit den Repräsentationssystemen und den Submodalitäten. Mirela erzählt im Podcast ein Beispiel von einem Kind, das von einer Biene gestochen und schrecklich geweint hat. Sie ist zu dem Kind hin gegangen und sagte: „Erinnerst Du Dich noch an Schnee? Stell Dir vor, auf dem Stich liegt Schnee.“ Das Kind hat sich nach und nach beruhigt.

Mirela versucht außerdem herauszufinden, welches Ziel ihre Tochter mit bestimmten Sätzen oder Aussagen bezweckt. Oftmals fragt sie deshalb einfach erst einmal nach, wie es ihrer Tochter mit der Aussage geht, was genau passiert ist und wie ihre Tochter mit der Situation umgehen möchte. Das bedeutet, dass Mirela stets versucht ihre Tochter nur dabei zu unterstützen, die Lösung zu finden anstatt ihrer Tochter ihre eigene Meinung und ihre eigene Lösung aufzuzwängen.

NLP mit Kindern„Wenn es mir nicht gut geht, dann nerven Kinder“, erzählt Mirela. Dadurch wurde ihr bewusst, dass ihre Tochter der Spiegel von ihr selbst ist – sowohl von den Schattenseiten als auch von den Sonnenseiten. Als Elternteil ist es genau aus diesem Grund wichtig, sich mit Verantwortung als Vorbild für seine Kinder zu sehen. „Wenn ein Kind keine Rücksicht nimmt ist die Frage, inwiefern nehme ich Rücksicht auf mich oder inwiefern nehme ich Rücksicht auf das Kind?“, sagt Mirela.

Im Podcast gibt Mirela auch noch weitere Tipps für den Umgang mit Kindern und Tipps, wie Eltern es auch mit Stress im Alltag schaffen können, sich die nötige Zeit für einen bewussten Umgang mit ihren Kindern zu nehmen.

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⟶NLP Podcast 86: NLP mit Kindern – ein Interview mit Mirela Ivanceanu

NLP Podcast 85: NLP in Firmen mit Business-Trainer Stefan Heller

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Stefan HellerStefan Heller ist Lehrtrainer, DVNLP, und unser Trainer für den Standort Mainz. Der Business-Trainer gibt seit mehr als 20 Jahren Verkaufstrainings in den Bereichen Vertrieb, Verkauf und Management.

All seine Erfahrungen teilt er mit Dir in seinem Buch „Das K-S-V Prinzip“, in dem er praxisbezogenene NLP-Techniken für den Vertrieb vorstellt. Das Taschenbuch vermittelt Dir Tipps und Impulse für Deine Weiterentwicklung im Bereich Vertrieb oder Verkauf. Es ist das Buch, das sich viele Verkäufer zur Unterstützung gewünscht haben.

NLP in Firmen

Nicht nur bei seiner Arbeit als NLP-Lehrtrainer sondern auch als Business Trainer bringt Stefan Heller NLP-Inhalte mit ein. Denn auch im Vertrieb und Management geht es um Menschen, die auf Probleme stoßen und Blockaden oder unerwünschte Verhaltensweisen auflösen möchten.

Stefan Heller und AnnemarieDas lösungsorientierte Denken spielt dabei eine sehr große Rolle – oftmals unterstützt Stefan Heller in Firmen die Mitarbeiter oder Führungskräfte einfach nur dabei, eine neue Perspektive einzunehmen und somit neue Ideen zu entwickeln. „Wenn Du in einem ressourcevollem Zustand bist, dann steht Dir Kreativität, Flexibilität und ein anderes Kommunikationsverhalten zur Verfügung und Du findest einfach Lösungen“, erzählt der Business Trainer. Deshalb ist es seine wichtigste Aufgabe, seine Klienten in einen ressourcevollen Zustand zu leiten, damit sie ihr Potenzial entdecken.

In der Podcast-Folge verrät Stefan Heller, welche NLP-Methoden er neben der Charlie Brown Technik und der Timeline speziell in Bezug auf Firmen anwendet, um seinen Klienten im Business-Bereich zu einem ressourcevollen Zustand zu verhelfen. Er geht darauf ein, wie im unternehmerischen Sinne Blockaden aufgelöst werden können. Stefan Heller und Annemarie-Freitag darüber, wie Du sowohl privat als auch beruflich ein Leben voll mit Begeisterung und Leidenschaft führen kannst. Stefan Heller erzählt außerdem, wie er es selbst geschafft hat ein solches Leben zu führen und gibt Dir 3 Tipps, die sein Leben bereichert haben. Viel Spaß dabei!

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