NLP-Studie geprüftZusammenfassung

An der Universität Tübingen wurde 2007 eine Umfrage von NLP-Practitionern evaluiert. Dabei wurde erfasst, inwiefern die Practitioner-Ausbildung  nachhaltige Auswirkungen zeigt bzw. was sich bei den Teilnehmern verändert hat. Alle Practitioner-Teilnehmer gaben an, sich durch die Ausbildung in irgendeiner Weise verändert zu haben. Sie sind in der Lage Kommunikationsmuster wie Rapport anzuwenden und ca. 70 Prozent der Befragten gaben an, auch mit komplexeren Formaten gut umgehen zu können.

Methode
An der Tübinger Universität wurde in Zusammenarbeit mit dem dortigen NLP-Institut ein Fragebogen für Practitioner ausgearbeitet. Dieser wurde an insgesamt 65 Absolventen abgeschickt, 29 davon sendeten ihren Fragebogen zurück.

Ergebnis

Auf die Frage, wie groß sie die Veränderung durch die Ausbildung einschätzten, (skaliert von sehr klein bis sehr groß mit insgesamt 6 Stufen) gaben 17.2 % (5) eine ‚eher große‘, 44.8 % (13) eine ‚große‘ und 37.9 % (11) eine ’sehr große‘ Veränderung an. Kommunikationsmuster wie Pacing bzw. Rapport sind bei allen gut integriert, wohingegen das Leading und das Erkennen des bevorzugten Sinneskanals des Gegenübers eher schwer fällt. Über 70 % meinten, die Formate, die gelehrt wurden, gut anwenden zu können. Alle meinten seit der Ausbildung zu einer wertschätzenden Kommunikation besser befähigt zu sein und die meisten gaben an sensibilisiert für Win-Win-Situationen in der Kommunikation zu sein.

Quelle:

Frommer-Eisenlohr, K., Weber, K. (2007). Wie NLP wirkt. Kommunikation & Seminar, 5, S. 42-43.