Themenzentrierte Interaktion

Diese Methode bietet Leitern und Gruppenmitgliedern hilfreiche Ansätze und orientierende Werte. Es werden hierbei sehr viele unterschiedliche Aspekte berücksichtigt: sachliche, individuelle, zwischenmenschliche und umfeldbezogene, die in einer dynamischen Balance zueinander stehen sollen. Kommunikation findet immer auf allen vier Ebenen statt. Das Ziel der TZI ist das humanere miteinander Arbeiten in einer humaneren Welt.

Das Konzept kann als mehrstöckiges Haus dargestellt werden:

  • Im 1. Stock sind die grundlegenden praxis- und wertbezogenen Grundsätze: das so genannte existentiell- anthropologische Axiom.
  • In der Ebene darüber (2. Stock) sind die Postulate angesiedelt, die das eigene Handeln leiten, das ethisch-soziale Axiom. Dort liegen auch Lernziele und Interventionen der TZI.
  • In der 3. Ebene sind die Methoden, die zielgerichtetes Handeln unterstützen (das pragmatisch-politische Axiom).
  • Hilfsregeln stehen in der 4. Ebene, dem Dachgeschoß. Diese stellen Kommunikations- und Interventionshilfen dar (zum Beispiel: "Störungen haben Vorrang", "Verallgemeinere nicht", "sei authentisch und selektiv in deiner Kommunikation).

Die TZI stellt ein nützliches Instrument in der Organisationsentwicklung, Moderation oder auch im Projektmanagement dar. Sie ist einfach und zugleich ein durchaus anspruchsvolles Gruppenarbeits- und Leistungskonzept.

Namen: Ruth C. Cohn, Barbara Langmaack, Cornelia Löhmer


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