Hypnosetext

Der folgende Artikel beschreibt Aufbau und wichtige Elemente des Hypnosetexts.

Ein Hypnosetext ist bildhaft und assoziativ und regt den Zuhörer zur Entspannung an. Der Hypnotiseur spricht dabei akzentuierter und langsamer als im Alltag. Ein einfacher Hypnosetext ist in drei Abschnitte gegliedert und zwar die Entspannung, das Thema und die Reorientierung.

In der ersten Phase soll der Klient in einen entspannten körperlichen und geistigen Zustand versetzt werden, bevor mit der eigentlichen Intervention begonnen wird. Dadurch wird die Aufmerksamkeit gebündelt und das kritische Urteilsvermögen weitgehend ausgeschaltet. Um diese Entspannung zu erreichen, muss der Hypnotherapeut das Vertrauen seines Gegenübers haben. Diesen Rapport erreicht er nur, wenn er sich geduldig und einfühlsam verhält und den Klienten dort abholt, wo dieser sich befindet.

Im zweiten Abschnitt wird nun die Problemstellung thematisiert, wegen der der Klient den Hypnotiseur aufgesucht hat. Sein Anliegen wird dabei behandelt und die eigentliche Gedankenumstrukturierung durch Suggestionen wird durchgeführt.

Zum Schluss findet eine Reorientierung statt, also die Phase der Beendigung der hypnotischen Trance. Sie kennzeichnet das Ende der Sitzung, wobei der Klient aufgefordert wird, wieder ins Hier und Jetzt zurückzukehren.


Hypnotische Textkomponenten

Die folgenden Textelemente werden in den meisten Hypnosetexten verwendet, da sie von zentraler Bedeutung sind:

Die 5 Sinnessysteme: Man nimmt die Welt um sich herum mit allen fünf Sinnen wahr. Das Wahrnehmungssystem VAKOG vereint diese Sinnesmodalitäten. Es steht für visuell, akustisch, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch. Werden von einem Hypnosetext alle dieser Facetten angesprochen, so erscheint er lebendig und wird für den Zuhörer leichter erlebbar. Jeder Mensch legt den Fokus dabei auf einen anderen Sinn, mit dem er seine Welt am stärksten wahrnimmt. Weiß der Hypnotiseur also z.B., dass sein Klient eher visuell orientiert ist, kann er diese Präferenz während des Gesprächs besonders berücksichtigen.

Permissive Formulierungen: dabei gibt der Hypnotiseur keine direkten, autoritären Anweisungen, sondern verwendet Formulierungen, die weniger fordernd sind und ihm mehr Freiraum lassen. Anstatt "Stellen Sie sich vor" könnte er sagen "Nehmen Sie sich die Freiheit" oder "Wie wäre es wohl, wenn..."

Positive Wörter: durch die Verwendung von optimistischen, zuversichtlichen Worten werden Abwehrreaktionen und problembezogene Verhaltensweisen umgangen. Negative Worte sollten im Gegenzug eher vermieden werden. Ebenso sollten keine Negationen also Verneinungen eingesetzt werden. Das liegt daran, dass unser Gehirn das Wort "nicht" ausblendet. Das wird deutlich am klassischen Beispiel "Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten". Man muss zunächst das Bild eines rosa Elefanten vor dem geistigen Auge erscheinen lassen, um es dann direkt wieder zu löschen. Anstelle von Formulierungen wie "Seien sie nicht so verkrampft" sollte man also lieber sagen "Entspannen Sie sich doch noch etwas mehr".


Siehe auch: Hypnoseprinzipien von Erickson

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