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Selbstbewusstsein

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Selbstbewusstsein?
  2. Gründe für ein selbstbewusstes Auftreten
  3. Wie entsteht Selbstbewusstsein?
  4. Denkmuster und Glaubenssätze
  5. Wie werde ich selbstbewusster?
  6. Wie stärke ich mein Selbstbewusstsein?

Was ist Selbstbewusstsein?

Selbstbewusstsein
Selbstbewusstsein (Fotolia: © Laszlo)

In der Psychologie gilt folgende Selbstbewusstsein Definition: Selbstbewusstsein wird als eine mentale Einstellung definiert, die es Individuen ermöglicht, positive und gleichzeitig dennoch realistische Ansichten über sich selbst und ihre Situation zu haben. Selbstbewusste Menschen vertrauen auf ihre eigenen Fähigkeiten, haben ein allgemeines Gefühl der Kontrolle über ihr Leben und glauben, dass sie in der Lage sind, ihre Wünsche und Pläne zu verwirklichen.

Selbstbewusstsein zu haben bedeutet nicht, dass man alles kann. Selbstbewusste Menschen haben realistische Erwartungen. Aber selbst wenn einige ihrer Erwartungen nicht erfüllt werden, bleiben sie weiterhin positiv und akzeptieren sich selbst.

Aus folgenden Gründen ist es wichtig, ein selbstbewusstes Auftreten zu haben:

Wenn du Selbstbewusstsein hast, wirst du beginnen, dich besser zu fühlen. Du wirst es wagen, neue Dinge zu tun oder Dinge wieder aufzunehmen, die dir einst Spaß gemacht haben, aber mit denen du aus irgendeinem Grund aufgehört hast. Wenn du selbstbewusst bist, hast du wahrscheinlich auch ein besseres Selbstwertgefühl, welches der Schlüssel zu einem guten Selbstbewusstsein ist.

Menschen, die nicht selbstbewusst sind, hängen übermäßig von der Zustimmung anderer ab, um sich gut zu fühlen. Sie neigen dazu, in ihrer Komfortzone zu blieben und Risiken zu vermeiden, weil sie sich davor fürchten zu versagen. Sie erwarten in der Regel nicht, erfolgreich zu sein. Sie machen sich oft selbst runter und tendieren dazu, Komplimente zu ignorieren. Im Gegensatz dazu sind selbstbewusste Menschen bereit, die Missbilligung anderer zu riskieren, weil sie im Allgemeinen ihren eigenen Fähigkeiten vertrauen. Sie mögen sich selbst und haben nicht das Gefühl, dass sie sich besonders stark anpassen müssen, um akzeptiert zu werden.

Selbstvertrauen ist keine allgemeine Eigenschaft, die alle Aspekte des Lebens einer Person durchdringt. Typischerweise haben Menschen Lebensbereiche, in denen sie sich sehr selbstsicher fühlen, während sie sich gleichzeitig in anderen Bereichen eher unsicher fühlen.

Wie entsteht Selbstbewusstsein?

Viele Faktoren beeinflussen die Entwicklung von Selbstwertgefühl. Die Einstellung der Eltern ist von entscheidender Bedeutung für die Gefühle des Kindes gegenüber sich selbst, besonders in den ersten Lebensjahren. Wenn Eltern eine akzeptierende Einstellung haben, erhalten Kinder eine solide Grundlage, um sich selbst mit guten Gefühlen zu begegnen. Wenn die Eltern jedoch übermäßig kritisch oder anspruchsvoll sind oder wenn sie das Kind zu sehr behüten und dadurch seine Entwicklung zur Unabhängigkeit verhindern, kann das Kind den Eindruck bekommen, dass es unfähig, inadäquat oder minderwertig ist. Wenn Eltern jedoch die Selbständigkeit ihres Kindes fördern und ihr Kind akzeptieren und lieben, auch dann wenn es Fehler macht, lernt das Kind, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben und wird ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln.

Alles ist möglich!
Alles ist möglich! (Pixabay: © Kathleen Bergmann)

Überraschenderweise hängt ein Mangel an Selbstvertrauen nicht notwendigerweise mit mangelnden Fähigkeiten zusammen. Stattdessen ist fehlendes Selbstbewusstsein oft das Ergebnis einer zu starken Konzentration auf die unrealistischen Erwartungen oder Standards anderer Menschen, insbesondere der Eltern und der Gesellschaft. Der Einfluss, den die Freunde eines Kindes haben, kann sogar stärker sein als der Einfluss der Eltern oder der Gesellschaft, wenn es darum geht, Gefühle und Einstellungen zu sich selbst zu entwickeln. Von Beginn der Pubertät bis etwa Mitte zwanzig haben andere Gleichaltrige den größten Einfluss auf einen jungen Menschen.

Denkmuster und Glaubenssätze, die das Selbstbewusstsein beeinflussen:

Als Antwort auf äußere Einflüsse entwickeln Menschen Glaubenssätze über sich. Einige davon sind konstruktiv und einige sind schädlich.

Hier einige Beispiele für Glaubenssätze, die das Selbstbewusstsein nachhaltig beeinträchtigen können:

  • Ungesunder Glaubenssatz:
    „Ich muss in allen Bereichen meines Lebens erfolgreich sein.“ Dies ist ein perfektionistisches, unerreichbares Ziel und legt nahe, dass der Wert eines Menschen durch Leistung bestimmt wird. Leistung kann befriedigend sein, macht einen Menschen aber nicht wertvoller. Gesunde Alternative: Menschen besitzen einen intrinsischen Wert, der sich in folgendem Satz ausdrückt: Die Menschenwürde ist unantastbar.
  • Ungesunder Glaubenssatz:
    „Ich muss immer die Akzeptanz und Zustimmung jedes Menschen in meinem Leben haben, der mir etwas bedeutet.“ Dies ist ein perfektionistisches, unerreichbares Ziel. Es ist realistischer und wünschenswerter, persönliche Standards und Werte zu entwickeln, die nicht von der Zustimmung anderer abhängig sind.
  • Ungesunder Glaubenssatz:
    „Meine Vergangenheit wird für immer meine gegenwärtigen Gefühle und Verhaltensweisen beeinflussen.“ Auch wenn es wahr ist, dass dein Selbstbewusstsein während deiner Kindheit besonders anfällig für äußere Einflüsse war, kannst du mit zunehmendem Alter ein Bewusstsein dafür entwickeln, was für Einflüsse das genau waren. Auf diese Weise kannst du auswählen, welchen Einfluss sie weiterhin auf dein Leben ausüben dürfen. Du musst dich angesichts vergangener Ereignisse nicht hilflos fühlen.

Weitere selbstzerstörerische Denkmuster:

  • Pessimismus:
    „Ich habe nur ein mittelmäßiges Testresultat, jetzt kann ich mein gewünschtes Studienfach nicht belegen.“
  • Maximierung des Negativen und Minimierung des Positiven:
    „Ich weiß, dass ich fünf Tennispartien in Folge gewonnen habe, aber wenn ich auch nur einen Punkt verliere, werde ich mich schrecklich fühlen.“
  • Alles-oder-Nichts-Denken:
    „Ich bin ein Versager, wenn meine Leistung nicht perfekt ist.“
  • Unkritische Akzeptanz von negativen Emotionen als Wahrheit:
    „Ich fühle mich hässlich, also muss es wahr sein.“
  • Schwierigkeiten, Komplimente anzunehmen:
    „Du magst wirklich dieses Outfit? Also ich habe den Eindruck, dass es mich fett aussehen lässt.“
  • Überbewertung von allgemeinen Aussagen:
    „Ich habe gelesen, dass jeder einen genauen Karriereplan haben sollte, wenn er sich bei der Uni einschreibt. Ich habe noch keinen, also stimmt etwas mit mir nicht.“

Hast du jemals das Gefühl, dass du kein selbstbewusstes Auftreten hast? Vielleicht versuchst du, nicht allzu viel Aufmerksamkeit auf dich zu lenken, und hast Angst, in bestimmten Situationen verurteilt zu werden. Wenn ja, hast du wahrscheinlich sehr wenig Selbstvertrauen. Die folgenden Tipps werden dir helfen, Wege zu finden, dein Selbstbewusstsein aufzubauen und dein bestes Leben zu leben. Sie werden dir helfen, Selbstachtung zu entwickeln.

Wie werde ich selbstbewusster?

So kannst du dein Selbstbewusstsein stärken:

  • Konzentriere dich auf deine Stärken, nicht auf deine Schwächen!
    Finde heraus, was du am liebsten tust. Um zu sehen, ob deine gegenwärtigen Aufgaben zu deinen Fähigkeiten passen, achte darauf wie du dich fühlst, während du an deinen Aufgaben arbeitest. Eher positiv oder negativ?
  • Gehe Risiken ein!
    Betrachte neue Erfahrungen als Lernmöglichkeiten und nicht als Gelegenheiten, um zu gewinnen oder zu verlieren. Dies eröffnet dir neue Möglichkeiten und kann dein Gefühl der Selbstakzeptanz erhöhen. Wenn du immer nur mit dem Gedanken zu gewinnen an die Sache rangehst, wird jede neue Möglichkeit zu einer Möglichkeit zu scheitern und hemmt dein persönliche Wachstum.
  • Führe Selbstgespräche!
    Verwende Selbstgespräche als eine Möglichkeit, schädlichen Denkmustern entgegenzuwirken und sie durch rationalere Denkmuster zu ersetzen. Wenn du Perfektion von dir erwartest, erinnere dich daran, dass du nicht alles perfekt machen kannst, dass es eigentlich nur möglich ist, Dinge in Angriff zu nehmen und zu versuchen, sie so gut wie möglich zu machen. Dadurch wirst du lernen, dich selbst mehr zu akzeptieren, während du gleichzeitig nicht darin nachlässt, zu versuchen dich stetig zu verbessern.
  • Bewerte dich selbst!
    Lerne, dich selber zu bewerten. Auf diese Weise kannst du das ständige Gefühl des inneren Aufgewühltseins vermeiden, welches dadurch entsteht, dass du dich ausschließlich auf die Meinungen anderer verlässt. Dich innerlich darauf zu konzentrieren, wie du selbst über dein eigenes Verhalten, deine Arbeit usw. denkst, wird dir ein stärkeres Selbstgefühl geben und verhindern, dass du dich von anderen runtermachen lässt.

Wie stärke ich mein Selbstbewusstsein?

Weitere Methoden die das Selbstbewusstsein aufbauen:

  1. Benutze deine Körpersprache

    Achte auch auf deine Atmung. Nicht so sehr deine Brust sondern dein Bauch sollte sich beim Atmen heben und senken. Sauerstoff ist die Grundlage des Lebens und häufig atmen wir viel zu oberflächlich und fühlen uns daher energiearm und kraftlos. Je mehr Energie du hast, desto selbstbewusster wirst du dich fühlen.

    Halte außerdem deinen Kopf hoch. Es ist typisch für unsichere Menschen, dass sie auf den Boden schauen. Wenn du den Kopf hochhältst wirst du automatisch selbstbewusster werden.

    Es gibt außerdem sogenannte „Power-Posen“, die dein Selbstbewusstsein stärken, dass du dich selbstsicherer fühlst. Wenn du zum Beispiel weißt, dass du ein wichtiges Meeting vor dir hast, kannst du dich darauf vorbereiten indem du für ca. 2 Minuten mit geradem Rücken stehst, die Beine mindestens hüftbreit auseinander stellst und die Arme in die Luft streckst, so dass sie ein V formen. Diese Pose aktiviert deine Hormone, so dass du dich in dem Meeting kraftvoller fühlen wirst.
  2. Umgib dich mit positiven Menschen

    Nimm dir vor, negative Menschen nach und nach aus deinem Leben zu streichen und immer mehr Zeit mit positiven Menschen zu verbringen. Menschen, die an dich und dein Potenzial glauben, werden dein Selbstwertgefühl fördern. Menschen wachsen und gedeihen am besten in einem sozialen Umfeld, dass sie bestärkt, an sie glaubt und sie respektiert. Wenn du dich hingegen mit Menschen umgibst, die dich ständig kritisieren, die deine Ziele und Pläne nicht billigen und die nicht an dein Potenzial glauben, wirst du Ihnen irgendwann Glauben schenken und dein Selbstbewusstsein wird darunter leiden. Wenn du von deinem jetzigen sozialen Umfeld nicht die erhoffte Unterstützung bekommst, solltest du die Initiative ergreifen: Gehe auf Veranstaltungen, auf denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass du auf andere positiv denkende Menschen triffst, schaue dir im Netz Videos an bzw. höre Podcasts von Menschen, die eine positive Botschaft verbreiten oder hole dir Unterstützung durch Coaching.
  3. Sorge für dich

    Dein Selbstbewusstsein ist direkt geknüpft an die Art und Weise, wie du mit dir selbst umgehst. Wenn du deine eigenen Bedürfnisse nicht ernst nimmst, wenn du nicht auf deinen Körper achtest, wird dein Selbstbewusstsein darunter leiden.

    Wie sieht es mit deiner Ernährung aus? Ernährst du dich so, wie du es wirklich möchtest oder fällt es dir schwer auf gewisse Dinge zu verzichten, auch wenn du weißt, dass sie nicht gut für dich sind? Bemühe dich darum, deine Ernährung nach und nach zu optimieren.

    Bekommst du jeden Tag genug Schlaf oder redest du dir ein, dass du auch mit wenig Schlaf bestens auskommst? Chronischer Schlafmangel mindert deine Lebensqualität und dadurch dein Selbstbewusstsein. Sorge daher täglich für ausreichenden Schlaf.

    Bewegst du dich genug? Regelmäßige körperliche Aktivität führt zu einem guten Körpergefühl und fördert dadurch dein Selbstbewusstsein. Plane daher körperliche Aktivitäten fest in deinem Terminkalender ein.
  4. Eliminiere negative Gedanken

    Angenommen du hättest einen Freund, der gerade eine schwere Zeit durchmacht, würdest du mit ihm auf dieselbe Weise sprechen, wie du mit dir selbst redest? Wenn die Antwort auf diese Frage „nein“ ist, musst du damit beginnen deine negativen Gedanken loszuwerden. Wenn du ständig negative Gedanken über sich selbst oder über die Situation hast, in der du dich befindest, kann dich das davon abhalten, deine Ziele zu erreichen und ein selbstbewusstes Auftreten zu entwickeln. Du musst diese Gedanken eliminieren. Sie werden in deinem Kopf herumschwirren, was völlig normal ist, aber du darfst nicht auf sie hören. Akzeptiere, dass sie da sind und lasse sie ziehen wie Wolken am Himmel.
  5. Feiere deine Erfolge

    Jeder Mensch hat ab und an Erfolge, aber viele Menschen feiern ihre Erfolge nicht, weil sie denken, dass ein Erfolg unter 100 Fehlversuchen nicht der Rede wert ist. Was sie dabei nicht beachten ist, dass jeder Erfolg, unabhängig davon wie groß oder klein er sein mag oder wie viele Misserfolge ihm vorangegangen sind, ein Sieg ist. Ist dein Glas halbvoll oder halbleer? Letztendlich ist alles eine Frage des Blickwinkels. Du kannst dich auf die Dinge konzentrieren, die dir nicht gelungen sind, alle Aufgaben, die du nicht beendet hast und all die Dinge die du nicht kannst oder du kannst dich auf die Dinge konzentrieren, die dir gelungen sind, alle Aufgaben, die Du beendet hast und all die Dinge die du kannst.