NLP-Lexikon
A
Anker: Ein Vorgang, bei dem ein äußerer oder innerer Reiz
mit einem inneren Vorgang verbunden wird. Tritt später dieser Reiz auf, so wird automatisch
der damit verbundene Zustand ausgelöst. Anker können unbewusst entstehen oder auch bewusst
gesetzt werden.
Anker verschmelzen: auch Anker kollabieren:
Mittels dieser NLP-Technik können unangenehme Anker
wirkungsvoll neutralisiert werden. Gebraucht wird ein starker positiver
Anker, der gleichzeitig mit
dem negativen Anker abgefeuert wird.
Anstellwinkel: Der Winkel, den Deine
Zeitlinie zur Horizontalen hat. Deine
Zeitlinie kann horizontal, ansteigend oder
abfallend sein.
Assoziiert sein: Eine Erfahrung aus dem eigenen Körper
heraus erleben. Durch die eigenen Augen sehen, mit den eigenen Ohren hören usw. Erlebt
man eine Erinnerung assoziiert, so erinnert man sich an die entsprechende Situation, als
würde man sie aus seinem eigenen Körper heraus erleben. Man kann von sich selbst das Gesicht
nicht sehen. Im Gegensatz dazu bedeutet
dissoziiert sein, sich selbst von
außen zu sehen.
Auditiv: den Hörsinn, das Hören betreffend.
Augenbewegungsmuster: Die (oft unbewussten)
Augenbewegungen von Menschen können ein Zugangshinweis dafür sein, in welchem
Repräsentationssystem innere Prozesse
gerade ablaufen.
Autogenes Training: Ein von J.H. Schultz entwickeltes
Verfahren zur Selbstentspannung. Dabei wird durch abgestufte Konzentrationsübungen eine
immer größere Beherrschung der sonst automatisch ablaufenden Körperfunktionen angestrebt.
Darüber hinaus wird ein Zustand der Versenkung erreicht, in dem durch formelhafte
Vorsatzbildung eine therapeutische Selbstbeeinflussung möglich wird.
„Ausspinnen“: Möglichkeit der Unterbrechung einer Strategie.
Eine Strategie „spinnt sich aus“, wenn das Ende der Strategie mit ihrem Anfang verankert wird,
so dass sich die Strategie immer wieder selbst rückkoppelt
(wie die Schlange im Sprichwort, die ihren Schwanz verschlingt).
Autosuggestion: Eine selbst hervorgerufene Beeinflussung
des Urteils und der Vorstellungen; Selbsteinredung.
B
Bedeutungsreframing: Kontext und Situation einer
Aussage oder eines Gedanken bleiben bestehen,aber die emotionale Bedeutung dieses
Ereignisses wird neu interpretiert.
C
Chaining: Prozess, bei dem eine Kette von => Ankern gesetzt wird,
die es erlauben, ein Spektrum innerer Zustände nach und nach zu durchwandern. Ein Beispiel
ist folgende Kette: (1) Stuck State,
(2) Zweifel, (3) Erleichterung, (4) Freude und (5) Selbstvertrauen.
D
Dissoziiert sein: Trennung, Abspaltung. Eine globale
Erfahrung wird innerlich in einzelne Komponenten zerlegt, wobei sich das Bewusstsein auf
einzelne Komponenten ausrichtet und alle anderen ausblendet.
E
Elizitieren: das Hervorrufen eines Zustandes durch ein
bestimmtes Verhalten (Evozieren);
auch: das sammeln von Informationen, entweder durch direktes Beobachten nonverbaler Signale
oder durch das Stellen von Schlüsselfragen nach dem
Meta-Modell.
Evozieren: Hat im NLP zwei Bedeutungen: (1) Beschreibung der
Prozesse, die verwendet werden um jemanden in einen bestimmten Zustand zu geleiten;
(2) im Sinne von Strategien erkunden.
F
Fast-Phobia: Spektakuläre Technik des NLP. Mit dieser
Technik ist es möglich, Phobien in Minuten, oft mit 100%iger Sicherheit zu beseitigen
und das auch dauerhaft.
Führungssystem: dasjenige
Repräsentationssystem, das (als erstes)
Informationen entdeckt, die ins Bewusstsein einzugeben sind.
Future Pace: der Brückenschlag oder „Schritt in die Zukunft“:
im Geiste durchspielen, einstudieren wie man ein Ziel erreicht, um sicherzustellen, dass
man das erwünschte Verhalten einsetzen wird.
G
Generalisierung: Ein kognitiver Vorgang, bei dem
ein Teil einer internalen Erfahrung einer Person auf verschiedene Sachverhalte verallgemeinert
wird. Das kann nützlich sein, z.B. wenn ein kleines Kind sich an der Herdplatte verbrennt
und daraus folgert, dass alle Herdplatten heiß sind. In anderen Fällen können
Generalisierungen uns auch unnötig stark einschränken.
Glaubenssatz: Glaubenssätze sind
Generalisierungen über verschiedene Aspekte der
Welt. Sie basieren auf eigenen Erfahrungen oder den Erfahrungen und Meinungen anderer.
Gustatorisch: den Geschmacksinn, das Schmecken betreffend.
H
Hypnose: Trance.
I
Internale Repräsentation: Darunter versteht
man die in seinem Kopf erzeugten inneren Vorstellungen in Form von Bildern, Klängen,
Gefühlen, Gerüchen und Geschmack.
In-Time: Variante der Zeitlinie.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden von einer Person so repräsentiert, als läge sie
zum Teil außerhalb der Person, hinter ihr.
J
K
Kalibrieren: genaues Erkennen des
Zustandes einer anderen
Person durch Lesen ihrer nonverbalen Signale.
Kinästhetisch: den Gefühls- und Tastsinn, das Fühlen,
Betasten, Anfassen betreffend; äußere, taktile Empfindungen und innere Gefühle
(wie erinnerte Gefühle, Emotionen und Gleichgewichtssinn) betreffend.
Konfiguration: Verschiedene räumliche Anordnungen von
Zeitlinien.
Kongruenz: Jemand scheint kongruent zu sein, wenn die
Botschaften, die er vermittelt nicht im Widerspruch zueinander stehen, d.h. nonverbale
und verbale Informationen sind gleich. Im Gegensatz dazu ist jemand inkongruent, wenn er
mit unsicherer und schwacher Stimme sagt, dass er absolut sicher ist.
Kontextreframing: den Kontext, den Zusammenhang,
das Umfeld einer Aussage verändern (auswechseln), um ihr eine andere Bedeutung zu geben,
in dem man fragt: “In welchem Zusammenhang wäre dies eine angemessene Antwort
(Reaktion)?”.
Kybernetik: Wissenschaft von den Steuerungs- und
Regelungsmechanismen in belebten und unbelebten Systemen.
L
Leading; auch Führen: eigene Verhaltensweisen in einer
Situation verändern und dabei so viel Rapport
beibehalten, dass die andere Person ebenfalls mit einer Verhaltensänderung folgt.
Leadsystem:
Führungssystem
Leitsystem:
Führungssystem
Linguistik; linguistisch: Moderne Sprachwissenschaft,
die vor allem Theorien über die Struktur der gesprochenen Sprache erarbeitet.
M
Makrostrategie: Beschreibt in groben Zügen den
schrittweisen Aufbau oder die Struktur einer Aufgabe oder eines gesetzten Zieles.
Ein Beispiel für eine Makrostrategie ist die Kreativitäts-Strategie von
Walt-Disney.
Matching: auch angleichen: sich an Teile des Verhaltens
eines anderen anpassen mit dem Zweck,
Rapport zu gewinnen oder zu verstärken
(Vgl. auch Rapport und
Spiegeln).
Mentor: Vorbild, Lehrer. Jemand, von dem Sie gerne etwas
lernen möchten.
Meta-Modell: ein Modell, das Sprachmuster identifiziert,
die die Bedeutung von Mitteilungen vernebeln, und zwar durch
Verzerrung,
Tilgung und
Generalisierung.
Zu diesem Modell gehören konkrete Fragen, mit denen man unpräzise Ausdrucksweisen klärt
und kritisch überprüft, um sie wieder mit der Sinneserfahrung und mit der
Tiefenstruktur zu verbinden.
Metapher: indirekte Kommunikation mittels einer Geschichte
oder einer Sprachfigur, die einen Vergleich impliziert. Im NLP meint Metapher auch
Gleichnisse, Parabeln und Allegorien.
Mikrostrategie: Sie beschreiben die Art und Weise
wie eine bestimmte Aufgabe oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen versucht wird, also
auch spezifische internale Verarbeitungsweisen von Sinneswahrnehmungen.
Milton-Modell: die Umkehrung des
Meta-Modell.; das Milton-Modell benutzt
auf kunstvolle Weise vage, unbestimmte Sprachmuster, um die Erfahrung eines anderen zu
pacen und um Zugang zu seinen unbewussten
Ressourcen zu bekommen.
Modell: Vereinfachte Abbildung der Realität mit dem Zweck,
aufgrund der Ähnlichkeiten des Modells mit der Realität, sinnvolle Handlungen oder
Informationen abzuleiten. Das Modell der Welt einer Person bezeichnet die Zusammensetzung
seiner Glaubenssätze, internalen
Prozesse und Verhaltensweisen.
Modelling/Modellieren: Das Herausfinden und Nachahmen der
Strategie eines Menschen, der eine bestimmte Aufgabe hervorragend bewältigt oder eine
besondere Fähigkeit besitzt.
N
Neurologisch: Jedes Verhalten wird über neuronale Prozesse
gesteuert. Die gesamte menschliche Wahrnehmung und Steuerung läuft über Nervensystem und Gehirn.
Neurologische Ebenen: Umwelt, Verhalten, Fähigkeiten,
Einstellungen und Glaubenssätze, Identität und
Spiritualität; auch als die unterschiedlichen „logischen Ebenen“ der Erfahrung bezeichnet.
O
Oberflächenstruktur:
Linguistischer Ausdruck für die Struktur der
gesprochenen oder geschriebenen Sprachgestalt, die durch
Verzerrung,
Tilgung und
Generalisierung aus
der Tiefenstruktur, das heißt aus der
linguistisch vollständigen Form einer Aussage
entstehen.
Olfaktorisch: den Geruchssinn betreffend.
Ökologischer-Check: Die Überprüfung individueller Ziele
und individueller Verhaltensweisen auf ihre Auswirkungen auf andere Kontexte und größere
Systeme wie z.B. auf die Familie, Kollegen, Politik oder Umwelt.
P
Pacing: Spiegeln.
Physiologie: Von außen zu beobachtender nonverbaler Anteil
eines inneren Zustandes, z.B. Bewegungen, Durchblutung, Klang der Stimme usw. Verschiedene
Arten sind
Problemphysiologie,
Zielphysiologie,
Ressourcenphysiologie und
Versöhungsphysiologie.
Praliné-Muster: Ein Muster, um etwas, das man an sich nicht gerne tut, aber tun muss,
mit mehr Motivation zu tun.
Präsuppositionen: auch Vorannahmen; jede Deutungsgebung,
jeder Satz, jedes Modell bezieht sich auf stillschweigende Vorannahmen, z.B. den Kontext
in dem dies stattfindet, das grundlegende Weltmodell oder Vermutungen die eine Person für
wahr hält (und deswegen nicht mit ihren Sinnen überprüft). Alle Ideen, Gedanken und
Glaubenssätze von Menschen, beruhen auf Vorannahmen,
die meist nicht bewusst sind. NLP basiert auf einer ganzen Reihe von Präsuppositionen, die
für die erfolgreiche Anwendung grundlegend sind.
Problemphysiologie:
Physiologie, die eine Person
zeigt, wenn sie an ein Problem denkt oder von ihm spricht.
Programmierung: Systematische Veränderung von gelernten
Denk- und Verhaltensweisen.
Q
R
Rapport: In Rapport zu sein bedeutet, ein vertrauensvolles
Verhältnis zueinander zu haben. Auf der gleichen Wellenlänge liegen.
Referenzerlebnisse: Schicksalsschläge oder ständig
wiederkehrende alltägliche Ereignisse, die uns dazu veranlassen, neue
Glaubenssätze auszubilden oder bestehende zu
verändern.
Referenzsystem: Das
Repräsentationssystem, mit dem intern
die Richtigkeit einer Erfahrung, die Wahrheit abgerufener Informationen überprüft wird.
Reframing; auch Umdeuten: Beim Reframing wird der Bezugsrahmen
einer Aussage verändert oder ausgewechselt. Es gibt zwei verschiedene Arten des Reframings:
das Kontextreframing und das
Bedeutungsreframing. Die wichtigsten
Reframing-Techniken sind:
Six-Step-Reframing und
Verhandeln zwischen den Teilen
(Teileverhandeln).
Re-Imprinting; auch Neuprägung: Interventionsmuster,
dessen Ziel es ist, negative Prägungssituationen (wie traumatische Erlebnisse) aus der
Vergangenheit (meist Kindheit) zu erkunden und ihrer weiteren Wirkung zu berauben.
Repräsentationssystem: die Art und Weise, wie
wir Informationen in unserem Gehirn in einem oder mehreren der fünf Sinneskanäle
verschlüsseln:
visuell,
auditiv,
kinästhtisch,
olfaktorisch oder
gustatorisch.
Ressource State: Dies bedeutet, dass alle persönlichen
Fähigkeiten und positiven Energien zugänglich und verfügbar sind, was üblicherweise
mit einem kraftvollen oder freudigen Gefühl einhergeht. Man fühlt sich reich an
Ressourcen.
Ressourcen: Alles, was einem dabei behilflich ist, sein
Ziel zu erreichen; Kraftquellen.
Ressourcenphysiologie: Erkennbarer äußerer
Zustand, bedingt durch einen starken Ressourcen-Fokus
(d.h. die innere Aufmerksamkeit wird auf die
Ressourcen ausgerichtet).
S
Semantik: Lehre von der Bedeutung der Wörter.
Separator: Unterbrecherzustand. Wird verwendet, um den
Zustand einer Person zu unterbrechen.
Separator State: Zustand,
in dem der Unterbrecher gesetzt wird, damit sich der Klient von einem festgefahrenen
Zustand
dissoziieren kann.
Six-Step-Reframing: Bekanntes Verfahren des
Reframings, ursprünglich in sechs Schritten entwickelt
(mittlerweile wird es in bis zu neun Schritte aufgeteilt).
Spiegeln; auch
Pacing: Verhaltensweisen einer anderen Person
wie ein Spiegel wiedergeben.
Spiegeln, überkreuzt: Besondere Art des
Spiegelns. (1) Entweder in einem anderen
Repräsentationsystem oder (2) mit
einer anderen Art von Bewegung. (Z.B. der Atemrhythmus einer Person wird durch meinen
Sprechrhythmus gespiegelt). Effektive Methode um
Rapport herzustellen.
Statemanagement: Die Fähigkeit unsere Gefühlzustände
zu beeinflussen. Zum einen können wir so Ängste und Stress überwinden. Zum anderen können
wir Gefühlzustände wie Liebe und Selbstbewusstsein in uns erzeugend. Man unterscheidet
insbesondere drei Zustände:
Resource-State,
Stuck-State und
Separator-State.
Strategiesequenz: Eine Gedanken- und Verhaltenssequenz,
die dazu dient, ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
Streamlining; auch Begradigen: Notwendiger Prozess für
Strategien, die zu schwerfällig oder ineffizient für die Erzielung eines erwünschten
Resultates geworden sind. Begradigen kann z.B. das Weglassen unnötiger Schritte der S
trategie bedeuten.
Stuck State: Festgefahrener oder festgezurrter
Zustand. Die Änderungstechniken des NLP
zielen darauf ab, diese positiv zu verändern.
Submodalitäten: Untereinteilung der Modalitäten, z.B.
im visuellem System: Helligkeit, Farbe;
oder im auditiven System: Lautstärke, Tonhöhe usw.
Swish-Technik: Von Richard Bandler als wirkungsvollste
NLP-Technik bezeichnet. Bei einem Swish werden zwei innere Bilder sehr schnell ausgetauscht.
Synästhesie: Eine Gruppe
Repräsentationsystem wird gleichzeitig
oder nacheinander erlebt. Synästhesien stellen Kreuzverbindungen zwischen
Repräsentationskomplexen dar.
Syntax: Satzbaulehre
T
Teilemodell: Im NLP gibt es die nützliche Annahme, dass
wir aus vielen Teilpersönlichkeiten bestehen, die in erzwungener Verwandtschaft unter
derselben Haut miteinander leben. Jeder Teil versucht, sein eigenes Ziel zu erreichen.
Teileverhandeln:
Verhandeln zwischen den Teilen.
Through-Time: Variante der
Zeitlinie. Wer in Form von Trough-Time kodiert,
wird seine Erinnerungen so kodieren, dass sich die gesamte Zeit vor ihm befindet.
Tiefenstruktur: Die vollständige
linguistische Form einer Aussage; sie liegt der
Oberflächenstruktur zu Grunde.
Tilgung: Vorgang, bei dem Informationen aus der ursprünglichen
Erfahrung in der
internalen Repräsentation fehlen.
TOTE-Modell: Ein Modell aus der
Kybernetik. Die Buchstaben bedeuten
Test- Operate- Test- Exit. Sie bezeichnen eine abgegrenzte Verhaltensequenz, ein Prozess
über vier Phasen.
Trance; auch Hypnose: ein veränderter (Bewusstseins-)
Zustand, in dem die Aufmerksamkeit nach innen
auf wenige Stimuli gerichtet ist.
Transformation: Übertragung des Satzes von der
Tiefenstruktur zur
Oberflächenstruktur.
Wenn eine Tiefenstruktur mit mehr als einer
Oberflächenstruktur verknüpft ist,
spricht man von Synonymitäts-Transformation.
Transformationsmodell: Von Noam Chomsky
entwickelte Transformationsgrammatik. Diese bildet die Grundlage des NLP-
Meta-Modells.
U
Überlastung: Möglichkeit der Unterbrechung einer Strategie.
Eine Überlastung tritt dann ein, wenn mehr Informationen in eine Strategie oder einen
Strategieschritt einfließt, als diese
verarbeiten kann. „Überwältigtsein von Gefühlen, betäubt vom Geruch usw.“.
Umlenkung: Möglichkeit der Unterbrechung einer Strategie.
Ein in Gedanken versunkener Mensch wird unterbrochen, wenn ein Geräusch oder eine
Bewegung seine Aufmerksamkeit auf die äußere Umgebung lenkt.
Utilisation: Im englischen heißt „to utilize“: nutzbar
machen, auswerten. Zentraler Begriff des Ansatzes von
Milton Erickson. Er besagt im Kern, alles was
von einer Person kommt, für den therapeutischen Prozess nutzen.
V
VAKOG: Abkürzung für
visuell,
auditiv,
kinästhtisch,
olfaktorisch oder
gustatorisch.
Verhandeln zwischen den Teilen: Sonderform des
Reframings,
bei dem zwei innere Teile miteinander in Konflikt liegen.
Versöhnungsphysiologie:
Physiologie,
die dann beobachtet werden kann, wenn einer Person bewusst wird, dass ein Problemverhalten
nicht nur negativ zu bewerten ist, sondern in bestimmten Kontexten unverzichtbar ist,
also positiv zu bewerten ist.
Verzerrung: Beim Prozess des Verzerrens werden Erfahrungen
auf verschiedene Arten umgewandelt. Häufig so, dass Sie einen Menschen stark in seinen
Handlungsmöglichkeiten einschränken.
Visuell: den Gesichtssinn, das Sehen betreffend.
W
Wahrnehmungsposition: die Betrachtungsweise oder
der Standpunkt, die wir zu einem bestimmten Zeitpunkt einnehmen. Es kann unsere eigene sein
(erste Position), die von jemand anderem (zweite Position), oder die eines objektiven
und wohlwollendem Beobachters (dritte Position).
Walt Disney Strategie: Eine Kreativitätsstrategie,
die durch
modellieren von Walt Disney entwickelt wurde.
Die Walt Disney Strategie ist ein
Modell für drei Phasen in einem kreativen Prozess:
(1) die Phase des Träumers (der Träumerin), (2) die Phase des Realisten (der Realistin) und
(3) die Phase des Kritikers (der Kritikerin).
Wirklichkeit: Unsere Vorstellungen bzw. unsere subjektive
Erfahrung von der Realität, die uns durch die Sinnesorgane vermittelt werden.
Wohlgeformtheitskriterien: Bestimmte Kriterien
zur Findung/Formulierung eines Ziels, die das Ziel konkret, leichter erreichbar und die
einzelnen Schritte dorthin überprüfbar machen.
X
Y
Z
Zeithorizont: Bei dieser Art
Zeitlinie kann die betreffende Person nach diesem
Horizont keine Zukunftsbilder mehr visualisieren.
Zeitlinie: auch Time-Line; eine räumliche Anordnung unserer
Erfahrungen (Bilder, Geräusche, Gefühle) der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Varianten
der Time-Line sind
In-Time und
Through-Time.
Zeitloch: Die Person hat einen Zeitraum, für den sie sich schwer oder gar keine Bilder
machen kann.
Zielphysiologie:
Physiologie, die eine Person entwickelt, wenn sie
an das Ziel denkt und es sich vorstellt.
Zustand: Die Gesamtheit aller
neurologischen Prozesse, die zu einem bestimmten
Zeitpunkt in einer Person ablaufen.
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