NLP-Bibliothek: 12.7 Übersicht über die vier Satir - Typen

12.7 Übersicht über die vier Satir - Typen

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Kommunikationsform (Rolle) Beschreibung Zugangsfragen
Der Beschwichtiger (Pacater) "Ich bin glücklich, dass man mir überhaupt erlaubt, hier zu sein."
Gebrauch von Einschränkungen: wenn, nur, gerade, überhaupt
Verwendung vieler Konjunktive: könnte, würde etc. Störung durch Gedankenlesen
Körperhaltung:
zusammengesunken, schwankend, Kopf stark nach oben gerichtet, Hand bittend nach vorne gerichtet

Stimme:
Winselnd, piepsig, gepresst
Der Ankläger
(Blamer)
"Wenn du nicht da wärst, wäre die Welt völlig in Ordnung! Universalquantoren: alle, jeder, nie Unterstellte Kausalzusammenhänge (wenn, dann: weil ...) Verwendung von negativen Fragen: Warum tun Sie es nicht? Störung durch Behauptung kausaler Zusammenhänge Körperhaltung:
Angespannt, verzerrt, flacher, gepresster Atem


Stimme:
Laut, schrill, hart
Der Rationalisierer (Computer) "Bei ruhiger und sachlicher Überlegung kann man feststellen, dass ..." Tilgung von Bezugsindices Gebrauch von Nominalisierungen Gebrauch von Nomen ohne Bezugsindex: es, man, Leute etc. Tilgung des Subjekt / Subjektbezuges Körperhaltung:
Unbewegt, gespannt, reaktionsarm


Stimme:
Monoton, trocken
Der Ablenker (Distractor) "Da fällt mir nichts ein, oder - halt, warten Sie - gestern begegnete mir ein Schauspieler, der wusste auch nicht ..." willkürlicher Gebrauch aller drei o.g. Sprachmuster fehlende Bezüge und Anknüpfungen rasches Wechseln der obigen Muster Körperhaltung:
Unkoordiniert wirkende Bewegungen von Kopf, Rumpf, Extremitäten


Fahrig, schnell, bewegt



Übung zu den Satir - Kategorien

  1. Übung in Vierergruppen: Simuliert werden soll eine strittige Situation: z.B. für und wider die Beherrschbarkeit von Atomkraft, die "Schwulen-Ehe", katholische Priesterinnen, Chancen zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit etc. Die vier Satir-Typen sind jeweils zu besetzen.
  2. Jeder Teilnehmer schlüpft in eine Rolle und diskutiert als Placater, Blamer, Computer, Distractor ungefähr fünf Minuten; danach wechseln alle die Rolle, bis jeder jede Position einmal eingenommen hat.
  3. Nach einem kompletten Durchgang tauschen sich die Teilnehmer aus: Welche Rolle war am unangenehmsten? Welche Rolle war (relativ) leicht einzunehmen? Wie war die Wirkung auf die anderen? Wie wirkten die anderen mit ihren Rollen?
  4. In der nächsten Phase sollen Gegenstrategien ausprobiert werden. Einer in der Gruppe schlüpft jeweils für fünf Minuten in die Rolle, die er noch stärker erkunden möchte. Seine Aufgabe besteht darin, der Gruppe in der selbstgewählten Rolle ein Alltagsproblem vorzutragen. Die übrigen Teilnehmer versuchen diese Rollenzuordnung behutsam zu hinterfragen und getilgte, verzerrte oder generalisierte Wahrnehmungspositionen zu erweitern. Jede Rolle sollte einmal eingenommen werden.
  5. Abschlussfeedback und Gruppenaustausch.


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