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Was ist Coaching überhaupt? – Definition

Der Begriff "Coaching" ist heutzutage in "aller" Munde und wird in den verschiedensten Bereichen benutzt, doch was verbirgt sich hinter dem Wort Coaching? Ursprünglich kommt das Wort "Coach" aus dem Englischen und bedeutet Kutsche, später wurde es mit dem Kutscher in Verbindung gebracht, der die Pferde zu leiten, zu bewegen, zu betreuen und ihnen den Weg zu weisen hat. Erstmals bekannt wurde das Coaching allerdings durch den Leistungssport.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was kann Coaching alles sein?
  2. Abgrenzung von Coaching zu anderen Disziplinen
  3. Geschichte des Coachings
  4. Wer kann alles an einem Coaching teilnehmen?

Ein erster wichtiger Aspekt ist, dass Coaching interaktiv und personenzentriert ist. Das Coaching findet zwischen einem Coach und einem Klienten (oft auch Coachee) genannt statt. Dabei arbeiten diese beiden intensiv zusammen. Der Coach ist eine Art Prozessbegleiter. Er kommt nicht mit einem fertigen Lösungskoffer daher, wie das oft Berater machen (und das ist auch ihre Aufgabe – sie werden dafür bezahlt, dass sie Ratschläge erteilen und Lösungen parat haben). Der Coach hält sich eher zurück mit inhaltlichen Aussagen. Er begleitet den Klienten dabei, die für diesen passenden Lösungen zu entdecken. Coaching findet freiwillig statt und erfordert eine gute vertrauensvolle Beziehung zwischen Coach und Klient.

Ein Coach richtet sich an den individuellen Bedürfnissen des Coachees aus. In der Regel wird vorher in einem Auftragsklärungsgespräch mit dem Coachee ausführlich darüber gesprochen, was die Ziele sind und wie der Coach ihn dabei unterstützen und begleiten kann, diese auch zu erreichen. Ein wenig erinnert diese Rolle auch an den Moderator bei einer Gruppenveranstaltung. Während der Trainer seine Inhalte verkündet, bringt der Moderator auf der Prozessebene Vorschläge für das weitere Vorgehen. Er hat die Uhr und die Ziele für die anderen im Auge.

Coaching wird auch mit den Begriffen Management-, Karrierecoaching oder Business Coaching assoziiert, die anderen verbinden es mit Life Coaching, Personal-Coaching, Lebensberatung oder mit Rhetorik- oder Kommunikationstraining. Schon ein kurzes Brainstorming zu dem Begriff "Coaching", macht die Komplexität und Vielfältigkeit deutlich d.h. man muss sich erst durch ein weites Umfeld kämpfen, um zu verstehen was Coaching alles beinhaltet und was man erwarten sollte, wenn man sich coachen lassen möchte. Coaching entpuppt sich also als Oberbegriff für ein großes Marktsegment.

Auf dem Markt gibt es ein großes exotisches Sortiment, das häufig die Sicht auf die seriösen Angebote versperrt. Denn der Begriff und seine Verwendung sind in Deutschland leider nicht geschützt.
So groß wie das Marktangebot ist, ebenso viele Definitionen existieren zum Begriff Coaching.
Die menschliche Psyche ist äußerst komplexes Gebiet und eben deshalb gib es massenhaft Definitionen und Sichtweisen auf das Coaching, denn bei jedem Menschen sind die Wahrnehmungskanäle anders ausgerichtet und jeder Mensch braucht eine andere Vorgehensweise, um etwas im seinem Leben zu verändern.

Was kann Coaching alles sein?

  • Coaching richtet sich im Gegensatz zur Psychotherapie an gesunde Menschen, die nicht als Patienten, sondern als Klienten(oder Coachee) bezeichnet werden und gleichwertig zum Coach behandelt werden.
  • Es geschieht alles auf freiwilliger Ebene unter vier Augen und ist selbstverantwortlich.
  • Der Coach begleitet und unterstützt seine Klienten mithilfe von bestimmten Fragetechniken bzw. mit verschiedenen Methoden, um Probleme, Ziele, Visionen und Ressourcen aufzudecken und zu klären, seien sie nun beruflicher oder persönlicher Natur.
  • Unterschiedliche Verhaltensebenen, verschiedene Rollenanforderungen, Lebensreiche, Prioritäten, Wahrnehmungs- oder Gedankenverzerrungen werden verdeutlicht und hinterfragt, um die Ziele des Klienten zu konkretisieren und mithilfe des Coachs neue Vorgehensweisen, Verhaltensmuster ausfindig zu machen und zu erproben.
  • Coaching basiert auftragsgebunden auf den verschiedenen Ebenen des Verhaltens, der Fähigkeiten, der Talente, des Wissens, des Glaubens, der Wertvorstellungen, der Persönlichkeit, der soziologischen Rollen und Systemzugehörigkeiten, der Sinnfindung oder der Glaubenszugehörigkeit. Im Folgenden sind einige Definitionen von Coaching-Profis aneinander gereiht und kommentarlos aufgelistet.

"Coaching lässt sich also definieren als Hilfe zur Selbsthilfe in Form eines auf Zeit begleiteten Prozesses, in dem umfassende Maßnahmen zur Hilfe bei insbesondere beruflichen Konflikten, Aufgaben und Problemen eingesetzt werden. Oder ausführlich beschrieben als eine Kombination aus individuell unterstützter Problemlösung und Konfliktbearbeitung in einem umfassenden Spektrum von beruflichen und den Beruf tangierenden privaten Problemen. Damit ist es vor allem Hilfe zur Selbsthilfe. Die Aufgabe des Coachs ist nicht, die Probleme des Klienten zu lösen, sondern ihm bei der Lösung seiner Probleme zu helfen. Coaching hat einen interaktiven Verlauf. Beide, der Klient und der Coach arbeiten miteinander an der Lösung von Problemen, wobei der Klient die Lösungsvorschläge sucht, der Coach den Weg der Suche moderiert und die ausgewählten Möglichkeiten zusammen mit dem Klienten bewertet und anschließend bei der Verwirklichung der ausgewählten Möglichkeiten hilft."

- Horst Rückle


"Coaching ist eine optimierungsorientierte Beratungs- und Entwicklungsmaßnahme zur Förderung der Kompetenz, Performanz und Ressourcenlage, d.h. der persönlichen Souveränität/Selbstwirksamkeit sowie der Situationskontrolle und der Produktivität von Führungskräften bzw. anderer professioneller Fachkräfte. Coaching erfolgt durch spezialisierte Experten, die einerseits für eine solche Beratungsaufgabe über besondere Qualifikationen aufgrund eigener organisationaler Erfahrungen in der beruflichen Laufbahn (z.B. Projektleitungen, Führungsaufgaben, etc.) verfügen und andererseits auf dem Boden breiter, interdisziplinär ausgerichteter Schulung in sozialinterventiven Methoden tätig werden."

- Hilarion G. Petzold


"Coaching ist - verkürzt formuliert - personenbezogene Einzelberatung von Menschen in der Arbeitswelt." "Ein Coach ist ein (externer) Einzelberater für die personenzentrierte Arbeit mit Führungskräften entlang der Frage, wie die Managerrolle von der Person bewältigt wird."

- Wolfgang Looss


"Coaching ist ein interaktiver, personenzentrierter Beratungs- und Betreuungsprozess, der berufliche und private Inhalte umfassen kann. Coaching ist individuelle Beratung auf der Prozessebene, d.h. der Coach liefert keine direkten Lösungsvorschläge, sondern begleitet den Klienten und regt dabei an, wie eigene Lösungen entwickelt werden können. Coaching findet auf der Basis einer tragfähigen und durch gegenseitige Akzeptanz und Vertrauen gekennzeichneten, freiwillig gewünschten Beratungsbeziehung statt, d.h. der Klient geht das Coaching freiwillig ein und der Coach sichert Diskretion zu. Coaching zielt immer auf eine (auch präventive) Förderung von Selbstreflexion und -Wahrnehmung, Bewusstsein und Verantwortung, um so Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Coaching arbeitet mit transparenten Interventionen und erlaubt keine manipulativen Techniken, da ein derartiges Vorgehen der Förderung von Bewusstsein prinzipiell entgegenstehen würde. Coaching richtet sich an eine bestimmte Person oder Gruppe von Personen mit Führungsverantwortung und/oder Managementaufgaben."

- Christopher Rauen


"Coaching ist eine personen- und persönlichkeitsnahe Beratung, die im Umfeld arbeits- und leistungsbezogener Anforderungen stattfindet, die sich auf Einzelpersonen, auf Gruppen, auf Projektteams oder auch auf Organisationseinheiten in einem gemeinsamen Prozess beziehen kann, die relativ kurzfristig und zielfokussiert oder auch längerfristig und themenweit (Arbeitssituation, persönliche Umstände, …) angelegt werden kann, die das Verhalten, die Einstellung, das Know-how und die soziale Wirkung der Beteiligten im sozialen Umfeld optimiert, die sich primär auf psychologische (persönlichkeits-, sozial-, organisations-/ arbeits- und wirtschaftspsychologische) Aspekte konzentriert, dabei aber im Rahmen der Möglichkeiten und Notwendigkeiten strategische, organisationsbezogene, technische und fachliche Aspekte mitberücksichtigt."

- Uwe Böning

Abgrenzung von Coaching zu anderen Disziplinen

Der Übergang zwischen professionellem Coaching und anderen beratenden, lehrenden, therapierenden und weiteren Tätigkeiten ist teilweise fließend, was zur Folge hat, dass diese Disziplinen häufig undifferenziert zusammengeworfen werden. Den unbestreitbaren Gemeinsamkeiten solcher Tätigkeiten zum Trotz ist allerdings wichtig, sich auch über jene Aspekte im Klaren zu sein, die sie voneinander abheben.

Geschichte des Coachings

Wie ist Coaching entstanden? Was sind die ersten vier Entwicklungsstufen?

Die Entwicklung des Coachings zeichnet sich durch vier Entwicklungsstufen aus. Ursprünglich kam der Begriff Mitte der 70er-Jahre erstmals auf und zu Ende war der Prozess ca. Ende der 80er-Jahre, bis heute.

  • Der Ursprung

    Erstmals wurde Coaching in Amerika für eine zielgerichtete und motivationsorientierte Mitarbeiterführung verwendet. Die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter eines Unternehmens sollten durch weitere Aspekte ergänzt werden wie zum Beispiel durch persönlichkeitsbezogene und motivationsbezogene Komponente. Diese Werteausrichtung deckte sich somit mit dem damalige Zeitgeist und der Expansion der amerikanischen Wirtschaft.
  • Die Erweiterung

    Mitte der 80er-Jahre wurde Coaching vor allem zur Karrieresteigerung eingesetzt und zur Betreuung von Nachwuchsführungskräften. Vielversprechenden Nachwuchs sollte also von hochpositionierten Managern unter die Arme gegriffen werden, um sie auf ihrem Karriereweg zu begleiten und um sie in die gewünschte Richtung zu lenken. Die Coachs stellten also eine Mentoren Funktion dar, deshalb kam der Begriff Systemische Führungskräfte- und Personalentwicklung auf.
  • Der Kick

    In Deutschland wurde diese Art von Hilfestellung vor allem für das Topmanagement genutzt, nicht aber für den mittleren Führungsbereich wie es in den USA genutzt wurde. Zudem wurden nun speziell ausgerichtete Coachs aus dem externen Bereich genutzt und nicht mehr Vorgesetzte aus dem eigenem Unternehmen. Behandelt wurden besonders thematische Schwerpunkte wie Probleme und Konflikte auf dem Topmanager-Ebene, eigene berufliche Probleme und auch persönliche Belange. Es war damals eine der wenigen Möglichkeiten den Menschen Verhaltens-, Wahrnehmungs- und Kommunikationsmuster klar zu machen.
  • Die systematische Entwicklung

    Bald wurden auch unternehmensinterne Führungskräfte- und Personalentwickler eingesetzt, da der Bedarf alleinig nicht durch die externen Coachs gedeckt werden konnte. Personalentwickler führten anfangs Coachings in der mittleren und unteren Hierarchiestufe selbst durch und entwickelten später Ansätze, damit Führungskräfte selbst systematisch entwicklungsorientiertes Coaching im Rahmen einer allgemeinen systematischen Personalentwicklung durchführen konnten. Eine Koexistenz zwischen internen und externen Coachs pendelte sich später ein.

    Während der 90er-Jahre hat sich die Methodik des Coaching dann auch in Deutschland als ein Instrument der Entwicklung von Führungskräften aller Ebenen etabliert. In dieser Zeit wurden auch viele der heute noch angewandten Modelle, Konzepte und Methoden entwickelt. Coaching wurde damit zu einem allgemeinen Begriff für psychologisch ausgerichtete Beratungsmethoden, sei es auf der individuellen Ebene, in Gruppen oder Teams.

Wer kann alles an einem Coaching teilnehmen?

Die Zielgruppe für Coaching ist ebenso facettenreich, wie dessen thematischen Schwerpunkte. Es können alle Menschen, egal welchen Alters beanspruchen, falls diese die ernsthafte Absicht haben etwas in ihrem Leben zu verändern.

Denn fehlt der Wille, so kann sich auch kein Erfolg einstellen bzw. auch kein Anreiz zu Veränderung. Coachings erweisen sich auch hilfreich, um Probleme nicht zu einer ernsthaften Lebenskrise ausarten zu lassen.
Psychischen Problemen kann so aus dem Weg gegangen werden, in dem man sein Verhalten, seine Denkmuster, seine Ziele und Glaubenssätze hinterfragt.


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