Anker setzen

Einen Anker zu setzen bedeutet die bewusste Verknüpfung eines externen Reizes mit einer bestehenden Erfahrung. Zum Ankern können alle Sinneskanäle genutzt werden (Bilder, Geräusche, Empfindungen, Gerüche, Geschmack).
Anker können selbst oder durch andere gesetzt und ausgelöst werden (Selbst-, Fremdanker).
Anker abfeuern meint das Auslösen des Reizes, wodurch die vorher geankerte Erfahrung wieder aktiviert und erlebt wird.

Erfahren Sie mehr dazu in unserer Podcast-Folge "Ankern und Anker setzen". Viel Spaß beim Anhören!

Standardschritte:


  1. Intensive, assoziierte Erinnerung an eine Erfahrung
  2. Kurz vor dem Höhepunkt den Anker setzen
  3. Separator: Inneren Zustand verändern
  4. Test: Anker erneut auslösen

Komponenten für gute Anker (T.I.G.E.R.)

NLP Anker

Timing des Ankers.

Ein guter Anker hat eine 1:1-Beziehung zur Erregungskurve. D.h. wir beginnen den Anker zu setzen, wenn die Erregung kurz vor ihrem Maximum ist, und verstärken den Druck (bei einem kinästhetischen Anker) mit dem Ansteigen der Erregung. Dabei ist es wichtig, rechtzeitig aufzuhören, um nicht den Abschwung mitzuankern.

Intensität des Zustandes.

Um einen wirklich starken Anker zu installieren, muß der Zustand stark gewesen sein, den wir geankert haben. Mit einem Anker erzeugen wir keinen Zustand, sondern wir halten ihn fest. Man kann nur ankern, was da ist.

Genauigkeit der Wiederholung.

Wenn der Ort des Ankers nicht genau wiedergetroffen wird, dann wird der Anker nicht oder nicht mit der optimalen Intensität funktionieren.

NLP Anker

Einzigartigkeit des Ankers.

Wenn der gleiche Anker für verschiedene Zustände benutzt wird, werden sich die Zustände vermischen. Wenn man einen Anker installieren will, der über lange Zeit hält, dann ist es wichtig, einen zu nehmen, der im Zuge des normalen Lebens nicht ständig überlagert wird durch andere Erfahrungen. So ist ein Handschlag sicherlich kein guter Anker, da er ständig durch unterschiedliche Erfahrungen überlagert wird.

Reinheit des Zustandes.

Wenn sich jemand an einen positiven Zustand erinnert und dabei gleichzeitig daran denkt, dass diese Zeit leider schnell zu Ende ging, ist dieses wehmütige Gefühl natürlich mitgeankert. Achten Sie daher darauf, dass der Zustand, den Sie ankern, so "rein" wie möglich ist.

Erfahre mehr über das setzen von Ankern in der Webinaraufzeichnung mit unserem Trainer Joerg-Friedrich Gampper.

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